Llama 4 Maverick
MetalargeICD-10-GM Kodierung
Exact F1
66.3%
Category F1
83.8%
HD Accuracy
40.0%
Precision
64.0%
Recall
70.4%
Ergebnisse pro Fall
Ground Truth
I50.14Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden in RuheHDI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetPrediction
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetI50.13Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden bei leichterer BelastungI50.14nicht erkanntGround Truth
I21.4Akuter subendokardialer MyokardinfarktHDI25.11Atherosklerotische Herzkrankheit: Ein-Gefäß-ErkrankungI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetPrediction
I21.4Akuter subendokardialer MyokardinfarktE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseI25.10Atherosklerotische Herzkrankheit: Ohne hämodynamisch wirksame StenosenI50.9Herzinsuffizienz, nicht näher bezeichnetI25.11nicht erkanntGround Truth
J44.12Chronische obstruktive Lungenkrankheit mit akuter Exazerbation, nicht näher bezeichnet: FEV1 >=50 % und <70 % des SollwertesHDJ96.00Akute respiratorische Insuffizienz, anderenorts nicht klassifiziert: Typ I [hypoxämisch]I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetN18.3Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3F17.2Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: AbhängigkeitssyndromPrediction
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetN18.3Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3J44.11Chronische obstruktive Lungenkrankheit mit akuter Exazerbation, nicht näher bezeichnet: FEV1 >=35 % und <50 % des SollwertesF17.1Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: Schädlicher GebrauchJ44.12nicht erkanntJ96.00nicht erkanntF17.2nicht erkanntGround Truth
I63.5Hirninfarkt durch nicht näher bezeichneten Verschluss oder Stenose zerebraler ArterienHDI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE78.0Reine HypercholesterinämiePrediction
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseI63.50ungültiger CodeE78.5Hyperlipidämie, nicht näher bezeichnetI63.5nicht erkanntE78.0nicht erkanntGround Truth
K57.31Divertikulose des Dickdarmes ohne Perforation oder Abszess, mit BlutungHDD62Akute BlutungsanämieI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetZ92.2Dauertherapie (gegenwärtig) mit anderen Arzneimitteln in der EigenanamnesePrediction
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetK57.32Divertikulitis des Dickdarmes ohne Perforation, Abszess oder Angabe einer BlutungK92.2Gastrointestinale Blutung, nicht näher bezeichnetR11Übelkeit und ErbrechenB79TrichuriasisK57.31nicht erkanntD62nicht erkanntZ92.2nicht erkanntGround Truth
D70.1Arzneimittelinduzierte Agranulozytose und NeutropenieHDC18.7Bösartige Neubildung: Colon sigmoideumC78.7Sekundäre bösartige Neubildung der Leber und der intrahepatischen GallengängeN18.3Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3E11.91Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Als entgleist bezeichnetI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseJ44.99Chronische obstruktive Lungenkrankheit, nicht näher bezeichnet: FEV1 nicht näher bezeichnetPrediction
C18.7Bösartige Neubildung: Colon sigmoideumD70.1Arzneimittelinduzierte Agranulozytose und NeutropenieN18.3Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3E11.91Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Als entgleist bezeichnetI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseN19Nicht näher bezeichnete NiereninsuffizienzR50.9Fieber, nicht näher bezeichnetA09.9Sonstige und nicht näher bezeichnete Gastroenteritis und Kolitis nicht näher bezeichneten UrsprungsJ44.89Sonstige näher bezeichnete chronische obstruktive Lungenkrankheit: FEV1 nicht näher bezeichnetC78.7nicht erkanntJ44.99nicht erkanntGround Truth
I50.13Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden bei leichterer BelastungHDI11.00Hypertensive Herzkrankheit mit (kongestiver) Herzinsuffizienz: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE78.0Reine HypercholesterinämiePrediction
E78.0Reine HypercholesterinämieI50.9Herzinsuffizienz, nicht näher bezeichnetI11.0Hypertensive Herzkrankheit mit (kongestiver) HerzinsuffizienzI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseI50.13nicht erkanntI11.00nicht erkanntGround Truth
I21.4Akuter subendokardialer MyokardinfarktHDI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetF17.2Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: AbhängigkeitssyndromE78.0Reine HypercholesterinämiePrediction
I21.4Akuter subendokardialer MyokardinfarktI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetF17.2Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: AbhängigkeitssyndromE78.0Reine HypercholesterinämieI25.10Atherosklerotische Herzkrankheit: Ohne hämodynamisch wirksame StenosenGround Truth
J44.09Chronische obstruktive Lungenkrankheit mit akuter Infektion der unteren Atemwege: FEV1 nicht näher bezeichnetHDI50.14Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden in RuheI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetN18.3Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3G47.31Obstruktives Schlafapnoe-SyndromZ87.8Sonstige näher bezeichnete Krankheiten oder Zustände in der EigenanamnesePrediction
I50.14Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden in RuheE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetJ44.11Chronische obstruktive Lungenkrankheit mit akuter Exazerbation, nicht näher bezeichnet: FEV1 >=35 % und <50 % des SollwertesN18.31ungültiger CodeJ44.09nicht erkanntI10.90nicht erkanntN18.3nicht erkanntG47.31nicht erkanntZ87.8nicht erkanntGround Truth
I63.3Hirninfarkt durch Thrombose zerebraler ArterienHDI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE78.0Reine HypercholesterinämiePrediction
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE78.0Reine HypercholesterinämieI63.49ungültiger CodeH81.3Sonstiger peripherer SchwindelI63.3nicht erkanntArztbrief-Zusammenfassung
Overall
4.7/5
Faktentreue
4.9
Vollständigkeit
3.9
Halluz.freiheit
5.0
Format
5.0
Ergebnisse pro Fall
Prediction
HD: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei hypertensiver Herzkrankheit und Tachyarrhythmia absoluta bei Erstdiagnose eines Vorhofflimmerns.
Therapie: Der Patient erhielt eine intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid, eine Frequenzkontrolle mit Metoprololsuccinat, eine orale Antikoagulation mit Apixaban und die Etablierung einer prognoseverbessernden Herzinsuffizienzmedikation mit Sacubitril/Valsartan und Empagliflozin.
Procedere: Es wird empfohlen, die medikamentöse Therapie fortzuführen, Elektrolyte und Retentionsparameter in 10-14 Tagen zu kontrollieren und eine kardiologische Verlaufskontrolle in drei Monaten durchzuführen. Eine elektive elektrische Kardioversion nach mindestens vierwöchiger Antikoagulation ist zu erwägen.
Gold
HD: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei hypertensiver Herzkrankheit und Erstdiagnose eines Vorhofflimmerns.
Therapie: Durchführung einer intravenösen Diuretikatherapie zur Rekompensation sowie Einleitung einer leitliniengerechten Herzinsuffizienztherapie (ARNI, SGLT2-Inhibitor, Betablocker, Aldosteronantagonist). Zusätzlich wurde eine Frequenzkontrolle und orale Antikoagulation aufgrund des Vorhofflimmerns etabliert.
Procedere: Ambulante Fortführung der medikamentösen Therapie, engmaschige Gewichtskontrollen sowie eine kardiologische Verlaufskontrolle in drei Monaten zur Evaluation einer elektrischen Kardioversion.
Prediction
HD: Der Patient wurde mit einem akuten Myokardinfarkt ohne ST-Hebung (NSTEMI) und koronarer 1-Gefäß-Erkrankung diagnostiziert.
Therapie: Der Patient erhielt eine Koronarangiographie mit PCI und DES-Implantation in der RCA. Eine duale Plättchenhemmung mit Aspirin und Ticagrelor, eine hochdosierte Statinstherapie mit Atorvastatin sowie eine Therapie mit Ramipril und Bisoprolol wurden eingeleitet. Zudem wurde eine Therapie mit Metformin bei neu diagnostiziertem Diabetes mellitus Typ 2 begonnen.
Procedere: Der Patient soll eine kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen erhalten, eine konsequente Nikotinkarenz durchführen und eine diätetische Beratung sowie eine stationäre Anschlussheilbehandlung (AHB) wahrnehmen. Die medikamentöse Therapie soll wie empfohlen fortgeführt werden.
Gold
HD: Akuter Myokardinfarkt ohne ST-Streckenhebung (NSTEMI) bei koronarer 1-Gefäß-Erkrankung mit erfolgreicher PCI der rechten Koronararterie (RCA).
Therapie: Durchführung einer Koronarangiographie mit Einlage eines Drug-Eluting-Stents (DES) in die RCA sowie medikamentöse Einstellung mittels dualer Plättchenhemmung (DAPT), Betablocker, ACE-Hemmer und Hochdosis-Statin. Zusätzlich Einleitung einer antidiabetischen Therapie mit Metformin bei Erstdiagnose eines Diabetes mellitus Typ 2.
Procedere: Fortführung der DAPT für 12 Monate, konsequente Nikotinkarenz und kardiologische Nachsorge inklusive Belastungsuntersuchung. Eine stationäre Anschlussheilbehandlung (AHB) wurde bereits eingeleitet.
Prediction
HD: Der Patient wurde mit einer akut exazerbierten chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (AECOPD) GOLD IV und einer dekompensierten chronischen Herzinsuffizienz bei reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) behandelt.
Therapie: Der Patient erhielt eine systemische Glukokortikoidtherapie, eine inhalative Kombinationstherapie aus LAMA/LABA, eine kalkulierte antibiotische Therapie, eine intravenöse Diuretikatherapie und eine Umstellung der antihypertensiven und herzinsuffizienzspezifischen Medikation auf Sacubitril/Valsartan. Zudem wurde eine Sauerstofflangzeittherapie (LTOT) eingeleitet.
Procedere: Der Patient soll die empfohlene medikamentöse Therapie fortführen, an einer pneumologischen Rehabilitation teilnehmen und Nikotinkarenz anstreben. Eine Wiedervorstellung in der ILD-Spezialsprechstunde ist in 4 Wochen geplant.
Gold
HD: Akute Exazerbation einer COPD (GOLD IV) mit respiratorischer Globalinsuffizienz bei Verdacht auf Combined Pulmonary Fibrosis and Emphysema (CPFE).
Therapie: Behandlung mit systemischen Steroiden, Antibiotika (Ceftriaxon) und intensivierter inhalativer Bronchodilatation; zudem kardiale Rekompensation mittels Diuretika und Einleitung einer Sauerstofflangzeittherapie.
Procedere: Ambulante Vorstellung zur Einleitung einer antifibrotischen Therapie (Nintedanib), Fortführung der Herzinsuffizienz-Medikation (Sacubitril/Valsartan) und Durchführung einer pneumologischen Rehabilitation.
Prediction
HD: Ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media rechts bei Makroangiopathie.
Therapie: Der Patient erhielt eine intravenöse Thrombolyse mit Alteplase und eine medikamentöse Sekundärprävention mit ASS und Atorvastatin. Zudem wurde die antihypertensive Therapie angepasst und eine Diabetesberatung durchgeführt. Eine Physiotherapie und Ergotherapie wurde begonnen.
Procedere: Es ist eine zeitnahe Karotis-Endarteriektomie rechts geplant, eine konsequente Einstellung der vaskulären Risikofaktoren ist erforderlich und eine ambulante neurologische Verlaufskontrolle in 3 Monaten ist vorgesehen.
Gold
HD: Akuter ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media rechts bei hochgradiger symptomatischer Karotisstenose rechts.
Therapie: Durchführung einer intravenösen Thrombolyse mit Alteplase innerhalb des Zeitfensters sowie stationäre Überwachung auf der Stroke Unit. Einleitung einer Sekundärprävention mit Thrombozytenaggregationshemmern (ASS), Statinen und Optimierung der antihypertensiven sowie antidiabetischen Medikation.
Procedere: Zeitnahe elektive Karotis-Endarteriektomie rechts (terminiert für den 05.06.2024) sowie konsequente Einstellung der vaskulären Risikofaktoren und ambulante neurologische Kontrolle in drei Monaten.
Prediction
HD: Ulcus ventriculi (Forrest III) an der Korpushinterwand mit Helicobacter-pylori-Infektion und V. a. NSAR-induzierte Genese
Therapie: Der Patient erhielt eine hochdosierte Protonenpumpeninhibitor-Therapie, eine Eradikationstherapie nach dem Pylera-Schema und eine intravenöse Volumensubstitution. Die Therapie wurde auf orale Gabe umgestellt und der Patient tolerierte die Medikation bis auf leichte Diarrhöen gut. Der Hämoglobinwert stabilisierte sich ohne Transfusionsnotwendigkeit.
Procedere: Der Patient soll die Eradikationstherapie für insgesamt 10 Tage fortführen, die PPI-Therapie für weitere 8 Wochen und danach eine Kontrollgastroskopie durchführen lassen. Ein Nachweis des Eradikationserfolges soll frühestens 4 Wochen nach Ende der PPI-Therapie erfolgen.
Gold
HD: Ulcus ventriculi im Stadium Forrest III bei nachgewiesener Helicobacter-pylori-Infektion und anamnestischer NSAR-Einnahme.
Therapie: Durchführung einer diagnostischen und interventionellen Gastroskopie mit Biopsien sowie Einleitung einer intravenösen, später oralen PPI-Therapie. Start einer 10-tägigen Eradikationstherapie nach dem Pylera-Schema aufgrund des positiven Urease-Tests.
Procedere: Abschluss der Eradikationstherapie, Fortführung der PPI-Medikation für 8 Wochen und Durchführung einer ambulanten Kontrollgastroskopie in 8 Wochen zum Malignomausschluss. Zukünftige Meidung von NSAR zur Vermeidung von Rezidiven.
Prediction
HD: Der Patient litt an einer febrilen Neutropenie (CTCAE Grad 4) nach dem 1. Zyklus Carboplatin/Pemetrexed/Pembrolizumab bei metastasiertem Adenokarzinom der Lunge (NSCLC).
Therapie: Der Patient erhielt eine kalkulierte antibiotische Breitbandtherapie mit Piperacillin/Tazobactam, eine forcierte Volumensubstitution und G-CSF zur Stimulierung der Hämatopoese. Unter dieser Therapie entfieberte der Patient innerhalb von 48 Stunden und die neutrophilen Granulozyten stiegen an. Die Nierenretentionsparameter normalisierten sich unter Rehydratation fast vollständig.
Procedere: Der Patient soll eine orale Antibiotikatherapie mit Ciprofloxacin für weitere 3 Tage fortführen, der 2. Zyklus der onkologischen Therapie ist dosisreduziert für den 31.10.2023 geplant, und es sind engmaschige Laborkontrollen beim Hausarzt vorgesehen.
Gold
HD: Metastasiertes Adenokarzinom der Lunge (NSCLC) mit febriler Neutropenie und akutem Nierenversagen unter laufender Chemo-Immuntherapie.
Therapie: Durchführung einer intravenösen Antibiotikatherapie mit Piperacillin/Tazobactam, G-CSF-Gabe zur Granulozytenstimulation sowie forcierte Flüssigkeitssubstitution zur Stabilisierung der Nierenfunktion.
Procedere: Fortsetzung der onkologischen Therapie mit 25% Dosisreduktion ab dem 31.10.2023 unter G-CSF-Prophylaxe; engmaschige hausärztliche Laborkontrollen und vorläufiges Pausieren von Metformin.
Prediction
HD: Akute dekompensierte chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF, EF 32 %)
Therapie: Der Patient erhielt eine intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid, eine Optimierung der herzinsuffizienzspezifischen Medikation durch Umstellung auf Sacubitril/Valsartan, Beibehaltung und leichte Steigerung der Betablocker-Therapie mit Bisoprolol und Initiierung einer Therapie mit dem SGLT2-Inhibitor Empagliflozin.
Procedere: Der Patient wird mit Empfehlungen für die ambulante Weiterbetreuung entlassen, einschließlich der Fortführung der leitliniengerechten Therapie, Gewichtskontrolle, Trinkmengenbeschränkung, Laborkontrollen und einer kardiologischen Verlaufskontrolle in 3 Monaten.
Gold
HD: Akute dekompensierte chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) bei vorbestehender arterieller Hypertonie.
Therapie: Durchführung einer intravenösen Diuretikatherapie mit Furosemid zur klinischen Rekompensation sowie leitliniengerechte Neueinstellung der Medikation auf einen ARNI (Sacubitril/Valsartan) und einen SGLT2-Inhibitor (Empagliflozin). Unter der Therapie kam es zu einer Gewichtsreduktion von über 5 kg und einer deutlichen Besserung der klinischen Symptomatik.
Procedere: Ambulante Fortführung der medikamentösen Therapie mit Ziel der Dosisoptimierung, tägliche Gewichtskontrollen durch den Patienten und engmaschige laborchemische Überwachung der Nierenwerte und Elektrolyte in der Hausarztpraxis.
Prediction
HD: Der Patient Hans-Joachim Müller wurde mit der Hauptdiagnose eines akuten Koronarsyndroms (NSTEMI) auf Grund einer koronaren 1-Gefäß-Erkrankung der rechten Koronararterie (RCA) behandelt.
Therapie: Der Patient erhielt eine erfolgreiche Koronarangiographie mit PTCA und Implantation eines Drug-Eluting-Stents in die distale RCA. Zudem wurde eine duale Thrombozytenaggregationshemmung (DAPT) mit ASS und Ticagrelor eingeleitet. Eine intensivierte antihypertensive Therapie und eine Basistherapie mit Metformin bei neu diagnostiziertem Diabetes mellitus Typ 2 wurden begonnen.
Procedere: Der Patient soll eine Anschlussheilbehandlung (AHB) antreten, Nikotinkarenz einhalten und eine Medikation mit ASS, Ticagrelor, Atorvastatin, Ramipril, Bisoprolol und Metformin einnehmen. Eine kardiologische Verlaufskontrolle ist in 3 Monaten geplant.
Gold
HD: Akutes Koronarsyndrom (NSTEMI) bei koronarer 1-Gefäß-Erkrankung mit einer 90%igen Stenose der rechten Kranzarterie (RCA).
Therapie: Durchführung einer Koronarintervention (PCI) mit Implantation eines Drug-Eluting-Stents in die RCA sowie Einleitung einer leitliniengerechten Medikation inklusive dualer Thrombozytenaggregationshemmung (DAPT) und Einstellung von Blutdruck und Blutzucker.
Procedere: Fortführung der dualen Thrombozytenaggregationshemmung für 12 Monate, konsequente Nikotinkarenz sowie ambulante kardiologische Kontrolle in 3 Monaten nach Abschluss der bereits beantragten Anschlussheilbehandlung.
Prediction
HD: Akut exacerbierte COPD (GOLD IV, Gruppe E) bei schwerem Lungenemphysem mit respiratorischer Globalinsuffizienz und Community-acquired Pneumonia (CAP) des rechten Unterlappens.
Therapie: Der Patient erhielt eine intravenöse Antibiose mit Piperacillin/Tazobactam, anschließend oral mit Ampicillin/Sulbactam, eine nicht-invasive Beatmung (NIV) und eine forcierte Diurese mit Furosemid i.v. Zudem wurde die inhalative Therapie auf eine Triple-Therapie (LAMA/LABA/ICS) optimiert.
Procedere: Der Patient soll die medikamentöse Therapie fortführen, die Langzeitsauerstofftherapie (LTOT) mit 2,0 l/min für mindestens 16h/Tag beibehalten und eine pneumologische Verlaufskontrolle in 4 Wochen wahrnehmen. Zudem sind eine kardiologische Kontrolle und eine stationäre pneumologische Rehabilitation geplant.
Gold
HD: Akut exacerbierte COPD (GOLD IV, Gruppe E) mit respiratorischer Globalinsuffizienz und begleitender ambulant erworbener Pneumonie des rechten Unterlappens.
Therapie: Durchführung einer intravenösen antibiotischen Therapie (Piperacillin/Tazobactam), intermittierende nicht-invasive Beatmung (NIV) zur Hyperkapnie-Korrektur sowie intravenöse Diurese zur kardialen Rekompensation.
Procedere: Ambulante pneumologische und kardiologische Verlaufskontrolle, Fortführung der Langzeitsauerstofftherapie (LTOT) und zeitnaher Antritt einer bereits beantragten pneumologischen Rehabilitation.
Prediction
HD: Akuter ischämischer Hirninfarkt im Mediastromgebiet rechts bei wahrscheinlich makroangiopathischer Ätiologie.
Therapie: Der Patient erhielt eine systemische Thrombolysetherapie mit Alteplase und wurde mit ASS 100 mg/d sowie Atorvastatin 80 mg/d zur Sekundärprophylaxe behandelt. Zudem erfolgte eine Blutdruckeinstellung mit Ramipril und Amlodipin. Der Patient wurde physiotherapeutisch und ergotherapeutisch mitbehandelt.
Procedere: Der Patient soll eine konsequente Sekundärprophylaxe mit ASS 100 mg/d und Atorvastatin 80 mg/d erhalten, der Blutdruck soll auf Zielwerte < 130/80 mmHg eingestellt werden. Eine Kontrolle der Halsschlagadern in 6 Monaten ist geplant und bei Auftreten neuer neurologischer Defizite soll der Patient umgehend in einer Notaufnahme vorstellig werden.
Gold
HD: Akuter ischämischer Hirninfarkt im rechtsseitigen Mediastromgebiet (M2-Verschluss) bei Makroangiopathie, erfolgreich mit systemischer Thrombolyse behandelt.
Therapie: Durchführung einer systemischen Thrombolyse mit Alteplase innerhalb des Zeitfensters, gefolgt von der Etablierung einer Sekundärprophylaxe mit ASS 100 mg und Atorvastatin 80 mg sowie einer intensivierten antihypertensiven Therapie. Ergänzend erfolgte eine frühzeitige Mobilisation durch Physiotherapie und Ergotherapie auf der Stroke Unit.
Procedere: Fortführung der thrombozytenaggregationshemmenden und lipidsenkenden Medikation sowie regelmäßige Blutdruckkontrollen zur Erreichung der Zielwerte. Eine ambulante oder rehabilitative Langzeit-EKG-Untersuchung (72h) zum Ausschluss paroxysmalen Vorhofflimmerns wird empfohlen.
Klinisches Reasoning
Overall
3.2/5
Top-1 Acc
30.0%
Top-3 Recall
40.0%
DDx F1
25.4%
Reasoning
4.3
Plausibilität
4.4
Red Flags
3.9
Ergebnisse pro Fall
Der Patient zeigt klassische Symptome einer Herzinsuffizienz wie Belastungsdyspnoe, Orthopnoe, Gewichtszunahme, Beinödeme und Jugularvenenstauung. Der stark erhöhte NT-proBNP-Wert unterstützt diese Diagnose.
Der Patient berichtet über gelegentlichen Druck im Brustkorb bei Belastung, was auf eine koronare Herzkrankheit hindeuten könnte. Allerdings ist das Troponin T nicht erhöht, was gegen ein akutes Koronarsyndrom spricht.
Die eingeschränkte Nierenfunktion (GFR 54 ml/min) könnte zu einer Volumenüberladung geführt haben, die die Symptome des Patienten erklärt. Allerdings ist die Niereninsuffizienz nicht so schwer, dass sie allein die ausgeprägten Symptome erklären würde.
Das Systolikum mit Punctum maximum über dem 2. Interkostalraum rechts und Fortleitung in die Karotiden ist typisch für eine Aortenklappenstenose. Die Symptom-Trias aus Dyspnoe, Angina Pectoris und Synkope unterstützt diese Diagnose.
Der Patient hat Risikofaktoren wie Hypertonus, Hyperlipidämie und Nikotinanamnese. Die belastungsabhängigen retrosternalen Druckgefühle und das erhöhte Troponin T sprechen für eine myokardiale Ischämie.
Die linksventrikuläre Hypertrophie im EKG und die langjährige Hypertonie sprechen für eine hypertensive Herzkrankheit. Die Dyspnoe und das erhöhte NT-proBNP könnten auf eine beginnende Herzinsuffizienz hinweisen.
Das HR-CT zeigt ein diffuses Verteilungsmuster mit Milchglastrübungen, retikulärer Zeichnungsvermehrung und Traktionsbronchiektasen, was auf eine beginnende Fibrosierung hinweist. Die Symptomatik mit progredienter Belastungsdyspnoe und Reizhusten unterstützt diese Diagnose.
Der Patient berichtet über Staubexposition bei der Sanierung eines alten Fachwerkhauses, was eine EAA durch inhalative Antigene möglich macht. Die Symptomatik und die Bildgebung mit 'Mosaic Pattern' und Milchglastrübungen sind vereinbar mit einer EAA.
Die Bildgebung zeigt ein diffuses Verteilungsmuster mit Milchglastrübungen und beginnender Fibrosierung, was auch bei NSIP vorkommen kann. Die klinische Präsentation mit progredienter Dyspnoe und Reizhusten ist ebenfalls vereinbar mit NSIP.
Der Patient zeigt eine akute Hemiparese links, Dysarthrie und eine zentrale Fazialisparese links, was auf eine Läsion im Bereich der rechten Arteria cerebri media hinweist. Das 'Hyperdense Media-Zeichen' im CCT unterstützt diese Diagnose.
Obwohl das CCT keinen Anhalt für eine intrakranielle Blutung zeigt, ist diese Diagnose aufgrund der Symptomatik und der kürzlich pausierten Antikoagulation nicht völlig auszuschließen, jedoch weniger wahrscheinlich.
Die Symptomatik könnte auch auf eine TIA hindeuten, jedoch spricht die Persistenz der Symptome gegen eine TIA. Zudem zeigt das CCT Hinweise auf eine Ischämie.
Die Kombination aus diffusen Oberbauchschmerzen, Gewichtsverlust, veränderten Stuhlgewohnheiten, Arthralgien und den bildgebenden Befunden (Wandverdickung des Duodenums und Jejunums, vergrößerte mesenteriale Lymphknoten) sowie der reduzierten Pankreaselastase im Stuhl spricht für eine Malabsorption, die bei der Whipple-Krankheit typisch ist.
Die vergrößerten Lymphknoten (zervikal und mesenterial), die Wandverdickung des Duodenums und Jejunums sowie die systemischen Symptome (Gewichtsverlust, Fatigue) könnten auf ein Lymphom hinweisen.
Die Symptome wie Oberbauchschmerzen, veränderte Stuhlgewohnheiten und Gewichtsverlust könnten auch auf eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung hindeuten, obwohl die Familienanamnese leer ist. Die bildgebenden Befunde könnten ebenfalls damit vereinbar sein.
Die Bildgebung zeigt eine große Raumforderung am rechten Nierenoberpol mit Verdacht auf Infiltration der Vena renalis, multiple pulmonale Rundherde und Osteolysen, was auf ein Nierenzellkarzinom mit Metastasen hinweist.
Die Laborwerte zeigen eine normozytäre Anämie, eine reaktive Thrombozytose und eine hypercalcämische Krise. Die Bildgebung zeigt Osteolysen in der Lendenwirbelsäule und im Os ilium, was auch auf ein Multiples Myelom hindeuten könnte.
Der Patient hat eine lange Nikotinanamnese, was das Risiko für ein Bronchialkarzinom erhöht. Die Bildgebung zeigt multiple pulmonale Rundherde, die auf Metastasen hindeuten könnten.
Der Patient präsentiert sich mit akuter Luftnot, atemabhängigen Thoraxschmerzen und zeigt laborchemisch stark erhöhte D-Dimere, eine Sinustachykardie und einen neu aufgetretenen Rechtstyp mit S1Q3-Lagetyp-Veränderung im EKG, was auf eine Lungenembolie hindeutet.
Der Patient hat ein diskret ödematöses rechtes Unterbein mit Wadendruckschmerz, was auf eine tiefe Venenthrombose hinweisen könnte, und gleichzeitig Symptome und Laborbefunde, die für eine Lungenembolie sprechen.
Der Patient zeigt eine Sinustachykardie und leicht erhöhtes Troponin T, was auf eine kardiale Beteiligung hindeuten könnte, jedoch sind die Troponin-Werte nur leicht erhöht und es gibt keine spezifischen EKG-Veränderungen für einen Myokardinfarkt.
Der Patient präsentiert sich mit typischen Symptomen wie retrosternalen Druckgefühlen bei Belastung, erhöhtem Troponin T und diskreten ST-Streckensenkungen im EKG, was auf eine myokardiale Ischämie hindeutet.
Die kürzlich durchgemachte Infektion der oberen Atemwege, erhöhte Entzündungsmarker (CRP) und die diskrete Hypokinesie in der Echokardiographie könnten auf eine Myokarditis hinweisen, zumal auch Troponin erhöht ist.
Die Symptomatik des Patienten könnte auch eine Verschlechterung einer bekannten koronaren Herzkrankheit darstellen, insbesondere angesichts der positiven Familienanamnese und des Nikotinabusus.
Die Patientin zeigt eine Kombination aus interstitieller Lungenerkrankung (ILD), Myositis (angedeutet durch CK-Erhöhung und Muskelschwäche), Raynaud-Phänomen und hyperkeratotischen Rhagaden an den Fingern, was typisch für das Antisynthetase-Syndrom ist. Der hohe ANA-Titer mit zytoplasmischem Fluoreszenzmuster unterstützt diese Diagnose, da Antikörper gegen Aminoacyl-tRNA-Synthetasen (z.B. Anti-Jo-1) häufig ein zytoplatisches Muster zeigen.
Die Patientin weist eine interstitielle Lungenerkrankung (NSIP-Muster im HR-CT) und Anzeichen einer Myositis (CK-Erhöhung, Muskelschwäche) auf. Allerdings fehlen typische Hautmanifestationen einer Dermatomyositis.
Die Patientin hat eine Vorgeschichte von rheumatoider Arthritis, und ILD ist eine bekannte Komplikation dieser Erkrankung. Allerdings war die rheumatoide Arthritis seronegativ, was die Diagnose weniger wahrscheinlich macht.
Der Patient zeigt eine akute neurologische Symptomatik mit Aphasie, Neglect, zentraler Fazialisparese und Hemiparese rechts, passend zu einem linkshemisphärischen Mediastromgebiet-Infarkt. Die CT-Angiographie bestätigt einen Verschluss im M1-Segment der linken A. cerebri media.
Obwohl die initiale CCT keine Blutung zeigte, könnte eine Blutung nach Pausieren der Antikoagulation und bei Vorhofflimmern nicht vollständig ausgeschlossen werden, insbesondere wenn es zu einer Nachblutung kommt.
Die Symptomatik könnte auch auf eine TIA hindeuten, jedoch spricht die ausgeprägte und anhaltende neurologische Symptomatik sowie der Nachweis eines Gefäßverschlusses in der CT-Angiographie eher gegen eine TIA.
Klinische Entitätsextraktion
Micro F1
64.6%
Diagnose
46.9%
Prozedur
24.7%
Medikament
96.0%
Laborwert
74.7%
Precision
57.3%
Recall
75.3%
Ergebnisse pro Fall
Medikamentenextraktion
Wirkstoff F1
91.9%
Partial F1
87.7%
Exact F1
79.6%
Precision
87.9%
Recall
96.8%
Ergebnisse pro Fall
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