GerMedBench

Gemma 3n E4B

Googlesmall

ICD-10-GM Kodierung

Exact F1

40.7%

Category F1

77.8%

HD Accuracy

10.0%

Precision

39.5%

Recall

42.9%

Ergebnisse pro Fall

case_001Innere Medizin
HD 2/3

Ground Truth

I50.14Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden in RuheHD
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise
E11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet

Prediction

I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise
E11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet
+I50.9Herzinsuffizienz, nicht näher bezeichnet
+I48.9Vorhofflimmern und Vorhofflattern, nicht näher bezeichnet
I50.14nicht erkannt
case_002Kardiologie
HD 2/4

Ground Truth

I21.4Akuter subendokardialer MyokardinfarktHD
I25.11Atherosklerotische Herzkrankheit: Ein-Gefäß-Erkrankung
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise
E11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet

Prediction

I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise
E11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet
+I21.0Akuter transmuraler Myokardinfarkt der Vorderwand
+I11.0Hypertensive Herzkrankheit mit (kongestiver) Herzinsuffizienz
+I25.10Atherosklerotische Herzkrankheit: Ohne hämodynamisch wirksame Stenosen
I21.4nicht erkannt
I25.11nicht erkannt
case_003Pneumologie
HD 1/6

Ground Truth

J44.12Chronische obstruktive Lungenkrankheit mit akuter Exazerbation, nicht näher bezeichnet: FEV1 >=50 % und <70 % des SollwertesHD
J96.00Akute respiratorische Insuffizienz, anderenorts nicht klassifiziert: Typ I [hypoxämisch]
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise
E11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet
N18.3Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3
F17.2Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: Abhängigkeitssyndrom

Prediction

E11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet
+J44.90Chronische obstruktive Lungenkrankheit, nicht näher bezeichnet: FEV1 <35 % des Sollwertes
+I10.0Benigne essentielle Hypertonie
+N18.9Chronische Nierenkrankheit, nicht näher bezeichnet
+I12.9Hypertensive Nierenkrankheit ohne Niereninsuffizienz
J44.12nicht erkannt
J96.00nicht erkannt
I10.90nicht erkannt
N18.3nicht erkannt
F17.2nicht erkannt
case_004Neurologie
HD 0/3

Ground Truth

I63.5Hirninfarkt durch nicht näher bezeichneten Verschluss oder Stenose zerebraler ArterienHD
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise
E78.0Reine Hypercholesterinämie

Prediction

+I63.0Hirninfarkt durch Thrombose präzerebraler Arterien
+I63.1Hirninfarkt durch Embolie präzerebraler Arterien
I63.5nicht erkannt
I10.90nicht erkannt
E78.0nicht erkannt
case_005Gastroenterologie
HD 2/5

Ground Truth

K57.31Divertikulose des Dickdarmes ohne Perforation oder Abszess, mit BlutungHD
D62Akute Blutungsanämie
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise
E11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet
Z92.2Dauertherapie (gegenwärtig) mit anderen Arzneimitteln in der Eigenanamnese

Prediction

I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise
E11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet
+K57.2Divertikelkrankheit des Dickdarmes mit Perforation und Abszess
+I25.10Atherosklerotische Herzkrankheit: Ohne hämodynamisch wirksame Stenosen
K57.31nicht erkannt
D62nicht erkannt
Z92.2nicht erkannt
case_006Onkologie
HD 1/7

Ground Truth

D70.1Arzneimittelinduzierte Agranulozytose und NeutropenieHD
C18.7Bösartige Neubildung: Colon sigmoideum
C78.7Sekundäre bösartige Neubildung der Leber und der intrahepatischen Gallengänge
N18.3Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3
E11.91Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Als entgleist bezeichnet
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise
J44.99Chronische obstruktive Lungenkrankheit, nicht näher bezeichnet: FEV1 nicht näher bezeichnet

Prediction

I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise
+C18.9Bösartige Neubildung: Kolon, nicht näher bezeichnet
+E11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet
+I11.0Hypertensive Herzkrankheit mit (kongestiver) Herzinsuffizienz
+J44.9Chronische obstruktive Lungenkrankheit, nicht näher bezeichnet
+N18.9Chronische Nierenkrankheit, nicht näher bezeichnet
D70.1nicht erkannt
C18.7nicht erkannt
C78.7nicht erkannt
N18.3nicht erkannt
E11.91nicht erkannt
J44.99nicht erkannt
case_007Innere Medizin
HD 0/3

Ground Truth

I50.13Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden bei leichterer BelastungHD
I11.00Hypertensive Herzkrankheit mit (kongestiver) Herzinsuffizienz: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise
E78.0Reine Hypercholesterinämie

Prediction

+I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise
+I11.0Hypertensive Herzkrankheit mit (kongestiver) Herzinsuffizienz
+E78.5Hyperlipidämie, nicht näher bezeichnet
+I50.9Herzinsuffizienz, nicht näher bezeichnet
I50.13nicht erkannt
I11.00nicht erkannt
E78.0nicht erkannt
case_008Kardiologie
HD 2/5

Ground Truth

I21.4Akuter subendokardialer MyokardinfarktHD
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise
E11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet
F17.2Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: Abhängigkeitssyndrom
E78.0Reine Hypercholesterinämie

Prediction

I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise
E11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet
+I21.0Akuter transmuraler Myokardinfarkt der Vorderwand
+E78.5Hyperlipidämie, nicht näher bezeichnet
+I25.10Atherosklerotische Herzkrankheit: Ohne hämodynamisch wirksame Stenosen
I21.4nicht erkannt
F17.2nicht erkannt
E78.0nicht erkannt
case_009Pneumologie
HD 0/7

Ground Truth

J44.09Chronische obstruktive Lungenkrankheit mit akuter Infektion der unteren Atemwege: FEV1 nicht näher bezeichnetHD
I50.14Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden in Ruhe
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise
E11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet
N18.3Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3
G47.31Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom
Z87.8Sonstige näher bezeichnete Krankheiten oder Zustände in der Eigenanamnese

Prediction

+I50.9Herzinsuffizienz, nicht näher bezeichnet
+J44.9Chronische obstruktive Lungenkrankheit, nicht näher bezeichnet
+I10.9Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet
+E11.9Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen
+N18.9Chronische Nierenkrankheit, nicht näher bezeichnet
+I12.9Hypertensive Nierenkrankheit ohne Niereninsuffizienz
J44.09nicht erkannt
I50.14nicht erkannt
I10.90nicht erkannt
E11.90nicht erkannt
N18.3nicht erkannt
G47.31nicht erkannt
Z87.8nicht erkannt
case_010Neurologie
HD 1/3

Ground Truth

I63.3Hirninfarkt durch Thrombose zerebraler ArterienHD
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise
E78.0Reine Hypercholesterinämie

Prediction

I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise
+I63.0Hirninfarkt durch Thrombose präzerebraler Arterien
+E78.5Hyperlipidämie, nicht näher bezeichnet
I63.3nicht erkannt
E78.0nicht erkannt

Arztbrief-Zusammenfassung

Overall

4.8/5

Faktentreue

4.7

Vollständigkeit

4.3

Halluz.freiheit

5.0

Format

5.0

Ergebnisse pro Fall

summ_001Innere Medizin
5.0/5
5Fakten
5Vollst.
5Halluz.
5Format

Prediction

HD: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei Vorhofflimmern, die durch eine umfassende medikamentöse Therapie stabilisiert werden konnte.

Therapie: Die Therapie umfasste initial eine intravenöse Diuretikatherapie zur Reduktion der Volumenüberlastung, gefolgt von einer Frequenzkontrolle des Vorhofflimmerns mit Metoprololsuccinat. Es erfolgte die schrittweise Etablierung der prognoseverbessernden Herzinsuffizienzmedikation mit ARNI (Sacubitril/Valsartan) und SGLT2-Inhibitor (Empagliflozin). Zur Schlaganfallprophylaxe wurde eine orale Antikoagulation mit Apixaban begonnen.

Procedere: Es wird empfohlen, die medikamentöse Therapie fortzusetzen und die Elektrolyte sowie Retentionsparameter in 10-14 Tagen vom Hausarzt kontrollieren zu lassen. Eine elektive elektrische Kardioversion des Vorhofflimmerns sollte nach mindestens vierwöchiger Antikoagulation in Betracht gezogen werden, sofern der Patient dies wünscht und keine Kontraindikationen vorliegen. Eine kardiologische Verlaufskontrolle inklusive Echokardiographie ist in drei Monaten geplant.

Gold

HD: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei hypertensiver Herzkrankheit und Erstdiagnose eines Vorhofflimmerns.

Therapie: Durchführung einer intravenösen Diuretikatherapie zur Rekompensation sowie Einleitung einer leitliniengerechten Herzinsuffizienztherapie (ARNI, SGLT2-Inhibitor, Betablocker, Aldosteronantagonist). Zusätzlich wurde eine Frequenzkontrolle und orale Antikoagulation aufgrund des Vorhofflimmerns etabliert.

Procedere: Ambulante Fortführung der medikamentösen Therapie, engmaschige Gewichtskontrollen sowie eine kardiologische Verlaufskontrolle in drei Monaten zur Evaluation einer elektrischen Kardioversion.

summ_002Kardiologie
5.0/5
5Fakten
5Vollst.
5Halluz.
5Format

Prediction

HD: Akuter Myokardinfarkt (NSTEMI) mit koronarer 1-Gefäß-Erkrankung, behandelt durch Angioplastie und Stentimplantation.

Therapie: Der Patient wurde nach einem NSTEMI mit einer Koronarangiographie und anschließender perkutanen Koronarintervention (PCI) mit Implantation eines Drug-Eluting-Stents in der mittleren RCA behandelt. Zusätzlich erfolgte die medikamentöse Therapie mit dualer Plättchenhemmung, Ramipril, Bisoprolol, Atorvastatin und Metformin zur Optimierung des Lipid- und Blutzuckerwertes sowie zur Blutdruckkontrolle.

Procedere: Es wird eine kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen mit EKG und Belastungs-Echokardiographie empfohlen, um die Funktion des Stents und die Herzfunktion zu überwachen. Eine Nikotinkarenz und die Kontrolle der Nierenwerte sowie eine diabetologische Betreuung sind ebenfalls wichtig. Eine stationäre Anschlussheilbehandlung (AHB) wurde beantragt.

Gold

HD: Akuter Myokardinfarkt ohne ST-Streckenhebung (NSTEMI) bei koronarer 1-Gefäß-Erkrankung mit erfolgreicher PCI der rechten Koronararterie (RCA).

Therapie: Durchführung einer Koronarangiographie mit Einlage eines Drug-Eluting-Stents (DES) in die RCA sowie medikamentöse Einstellung mittels dualer Plättchenhemmung (DAPT), Betablocker, ACE-Hemmer und Hochdosis-Statin. Zusätzlich Einleitung einer antidiabetischen Therapie mit Metformin bei Erstdiagnose eines Diabetes mellitus Typ 2.

Procedere: Fortführung der DAPT für 12 Monate, konsequente Nikotinkarenz und kardiologische Nachsorge inklusive Belastungsuntersuchung. Eine stationäre Anschlussheilbehandlung (AHB) wurde bereits eingeleitet.

summ_003Pneumologie
4.8/5
5Fakten
4Vollst.
5Halluz.
5Format

Prediction

HD: Der Patient wurde mit einer akut exazerbierten COPD, einer respiratorischen Globalinsuffizienz, einer dekompensierten Herzinsuffizienz und einem Verdacht auf interstitielle Lungenerkrankung (ILD) entlassen.

Therapie: Die Therapie umfasste eine systemische Glukokortikoidtherapie, eine inhalative Kombinationstherapie (LAMA/LABA), antibiotische Therapie bei Verdacht auf Infektion, Diuretika zur Dekompensation der Herzinsuffizienz und eine Umstellung der herzinsuffizienzspezifischen Medikation auf Sacubitril/Valsartan. Aufgrund der respiratorischen Globalinsuffizienz wurde eine Sauerstofflangzeittherapie (LTOT) eingeleitet.

Procedere: Es wird empfohlen, die inhalative Therapie und die Sauerstofflangzeittherapie fortzusetzen. Eine ambulante Wiedervorstellung in der ILD-Spezialsprechstunde zur finalen Evaluation der antifibrotischen Therapie mit Nintedanib ist geplant. Zudem wird eine pneumologische Rehabilitation und eine Nikotinkarenz dringend empfohlen.

Gold

HD: Akute Exazerbation einer COPD (GOLD IV) mit respiratorischer Globalinsuffizienz bei Verdacht auf Combined Pulmonary Fibrosis and Emphysema (CPFE).

Therapie: Behandlung mit systemischen Steroiden, Antibiotika (Ceftriaxon) und intensivierter inhalativer Bronchodilatation; zudem kardiale Rekompensation mittels Diuretika und Einleitung einer Sauerstofflangzeittherapie.

Procedere: Ambulante Vorstellung zur Einleitung einer antifibrotischen Therapie (Nintedanib), Fortführung der Herzinsuffizienz-Medikation (Sacubitril/Valsartan) und Durchführung einer pneumologischen Rehabilitation.

summ_004Neurologie
5.0/5
5Fakten
5Vollst.
5Halluz.
5Format

Prediction

HD: Akuter ischämischer Hirninfarkt im Bereich der Arteria cerebri media rechts aufgrund einer Makroangiopathie.

Therapie: Die Therapie umfasste eine intravenöse Thrombolyse mit Alteplase, kontinuierliche Überwachung, Blutdruckstabilisierung mit einem ACE-Hemmer, sowie die Einleitung einer Sekundärprävention mit ASS und Atorvastatin. Zudem wurde eine Diabetesberatung und Anpassung der Medikation durchgeführt.

Procedere: Es wird eine zeitnahe elektive Karotis-Endarteriektomie (CEA) rechts empfohlen, die bereits avisiert ist. Eine ambulante neurologische Verlaufskontrolle in 3 Monaten inklusive Duplex-Sonographie ist geplant. Die Fortführung von Physiotherapie und Ergotherapie sowie ein absolutes Nikotinverbot werden ebenfalls empfohlen.

Gold

HD: Akuter ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media rechts bei hochgradiger symptomatischer Karotisstenose rechts.

Therapie: Durchführung einer intravenösen Thrombolyse mit Alteplase innerhalb des Zeitfensters sowie stationäre Überwachung auf der Stroke Unit. Einleitung einer Sekundärprävention mit Thrombozytenaggregationshemmern (ASS), Statinen und Optimierung der antihypertensiven sowie antidiabetischen Medikation.

Procedere: Zeitnahe elektive Karotis-Endarteriektomie rechts (terminiert für den 05.06.2024) sowie konsequente Einstellung der vaskulären Risikofaktoren und ambulante neurologische Kontrolle in drei Monaten.

summ_005Gastroenterologie
4.3/5
4Fakten
3Vollst.
5Halluz.
5Format

Prediction

HD: Der Patient wurde mit einem Forrest III Ulkus im Magen, vermutlich induziert durch NSAR-Einnahme, sowie einer Helicobacter-pylori-Infektion und Begleiterkrankungen wie arterieller Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2 und chronischer Niereninsuffizienz aufgenommen.

Therapie: Die Therapie umfasste intravenöse Volumensubstitution, hochdosierte Protonenpumpenhemmer (Pantoprazol), eine Eradikationstherapie gegen Helicobacter pylori nach dem Pylera®-Schema und die Aufklärung des Patienten über die Notwendigkeit, NSAR zu vermeiden. Die Nierenfunktion blieb während der Behandlung stabil.

Procedere: Es wird eine Fortführung der Eradikationstherapie, gefolgt von einer reduzierten PPI-Therapie empfohlen. Eine Kontrollgastroskopie zur Beurteilung der Ulkusabheilung und zum Malignomausschluss ist in 8 Wochen erforderlich. Der Eradikationserfolg soll 4 Wochen nach Beendigung der PPI-Therapie mittels C13-Atemtest oder Stuhl-Antigen-Test nachgewiesen werden. Eine strikte Meidung von NSAR wird verordnet.

Gold

HD: Ulcus ventriculi im Stadium Forrest III bei nachgewiesener Helicobacter-pylori-Infektion und anamnestischer NSAR-Einnahme.

Therapie: Durchführung einer diagnostischen und interventionellen Gastroskopie mit Biopsien sowie Einleitung einer intravenösen, später oralen PPI-Therapie. Start einer 10-tägigen Eradikationstherapie nach dem Pylera-Schema aufgrund des positiven Urease-Tests.

Procedere: Abschluss der Eradikationstherapie, Fortführung der PPI-Medikation für 8 Wochen und Durchführung einer ambulanten Kontrollgastroskopie in 8 Wochen zum Malignomausschluss. Zukünftige Meidung von NSAR zur Vermeidung von Rezidiven.

summ_006Onkologie
4.5/5
4Fakten
4Vollst.
5Halluz.
5Format

Prediction

HD: Metastasierte Adenokarzinom der Lunge (NSCLC) mit begleitender febriler Neutropenie und akuter Nierenschädigung.

Therapie: Die Therapie umfasste eine antibiotische Breitbandtherapie aufgrund einer bakteriellen Infektion, forcierte Volumensubstitution zur Behandlung der akuten Nierenschädigung und die prophylaktische Gabe von G-CSF zur Unterstützung der Hämatopoese. Die onkologische Therapie mit Carboplatin, Pemetrexed und Pembrolizumab wurde aufgrund der Toxizität im ersten Zyklus modifiziert.

Procedere: Es ist eine Fortführung der oralen Antibiotikatherapie, der onkologischen Therapie im reduzierten Schema und engmaschige Laborkontrollen beim Hausarzt geplant. Eine CT-Re-Staging Untersuchung ist nach dem 3. Zyklus vorgesehen. Der Patient wurde über Symptome wie Fieber oder Schüttelfrost aufgeklärt und zur sofortigen Wiedervorstellung aufgefordert.

Gold

HD: Metastasiertes Adenokarzinom der Lunge (NSCLC) mit febriler Neutropenie und akutem Nierenversagen unter laufender Chemo-Immuntherapie.

Therapie: Durchführung einer intravenösen Antibiotikatherapie mit Piperacillin/Tazobactam, G-CSF-Gabe zur Granulozytenstimulation sowie forcierte Flüssigkeitssubstitution zur Stabilisierung der Nierenfunktion.

Procedere: Fortsetzung der onkologischen Therapie mit 25% Dosisreduktion ab dem 31.10.2023 unter G-CSF-Prophylaxe; engmaschige hausärztliche Laborkontrollen und vorläufiges Pausieren von Metformin.

summ_007Innere Medizin

Prediction

HD: Akute dekompensierte chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) als Hauptdiagnose.

Therapie: Die Therapie umfasste eine intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid zur Flüssigkeitsentlastung, Optimierung der herzinsuffizienzspezifischen Medikation durch Umstellung auf Sacubitril/Valsartan (ARNI) und Erhöhung des Bisoprolol, sowie die Einführung von Empagliflozin (SGLT2-Inhibitor).

Procedere: Es wird empfohlen, die ambulante Betreuung durch Hausarzt und Kardiologen fortzusetzen, die medikamentöse Therapie konsequent einzunehmen und die Gewichtskontrolle sowie Trinkmengenbeschränkung einzuhalten. Eine Laborkontrolle der Nierenwerte und Elektrolyte sowie eine kardiologische Echokardiographie in 3 Monaten sind geplant.

Gold

HD: Akute dekompensierte chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) bei vorbestehender arterieller Hypertonie.

Therapie: Durchführung einer intravenösen Diuretikatherapie mit Furosemid zur klinischen Rekompensation sowie leitliniengerechte Neueinstellung der Medikation auf einen ARNI (Sacubitril/Valsartan) und einen SGLT2-Inhibitor (Empagliflozin). Unter der Therapie kam es zu einer Gewichtsreduktion von über 5 kg und einer deutlichen Besserung der klinischen Symptomatik.

Procedere: Ambulante Fortführung der medikamentösen Therapie mit Ziel der Dosisoptimierung, tägliche Gewichtskontrollen durch den Patienten und engmaschige laborchemische Überwachung der Nierenwerte und Elektrolyte in der Hausarztpraxis.

summ_008Kardiologie

Prediction

HD: Akutes Koronarsyndrom (NSTEMI) aufgrund einer Koronarstenose in der distalen rechten Koronararterie, erfolgreich behandelt durch PTCA und Stentimplantation.

Therapie: Der Patient wurde nach Aufnahme mit NSTEMI einer Koronarangiographie unterzogen, bei der eine Stenose in der distalen rechten Koronararterie identifiziert wurde. Diese wurde erfolgreich mittels PTCA und Implantation eines Drug-Eluting-Stents (DES) adressiert. Postinterventionell erfolgte die Einleitung einer dualen Thrombozytenaggregationshemmung (DAPT) mit ASS und Ticagrelor sowie die Anpassung der Medikation zur Blutdruck- und Lipidkontrolle. Zusätzlich wurde ein Diabetes mellitus Typ 2 diagnostiziert und mit Metformin begonnen.

Procedere: Es wird eine Anschlussheilbehandlung (AHB) empfohlen, deren Termin der Patient erwartet. Eine strikte Nikotinkarenz ist essentiell, und die Kontrolle der Nierenwerte und Elektrolyte sollte in 2 Wochen beim Hausarzt erfolgen. Eine kardiologische Verlaufskontrolle inklusive Belastungs-EKG ist in 3 Monaten geplant. Bei erneuten Thoraxschmerzen ist eine sofortige Vorstellung in einer Chest Pain Unit indiziert.

Gold

HD: Akutes Koronarsyndrom (NSTEMI) bei koronarer 1-Gefäß-Erkrankung mit einer 90%igen Stenose der rechten Kranzarterie (RCA).

Therapie: Durchführung einer Koronarintervention (PCI) mit Implantation eines Drug-Eluting-Stents in die RCA sowie Einleitung einer leitliniengerechten Medikation inklusive dualer Thrombozytenaggregationshemmung (DAPT) und Einstellung von Blutdruck und Blutzucker.

Procedere: Fortführung der dualen Thrombozytenaggregationshemmung für 12 Monate, konsequente Nikotinkarenz sowie ambulante kardiologische Kontrolle in 3 Monaten nach Abschluss der bereits beantragten Anschlussheilbehandlung.

summ_009Pneumologie

Prediction

HD: Der Patient wurde mit einer akut exazerbierten COPD, einer Community-acquired Pneumonie, chronischer Herzinsuffizienz und Diabetes mellitus Typ 2 aufgenommen.

Therapie: Die Therapie umfasste eine intravenöse Antibiotikabehandlung aufgrund der Pneumonie, nicht-invasive Beatmung zur Unterstützung der Atmung, Diurese zur Behandlung der kardialen Dekompensation, Optimierung der inhalativen Therapie mit einer Triple-Therapie (LAMA/LABA/ICS), sowie eine ausführliche Diabetesschulung und Anpassung der antihypertensiven Medikation. Zusätzlich wurden physiotherapeutische Atemgymnastik und Anleitung zur Anwendung von PEP-Geräten durchgeführt.

Procedere: Es wird empfohlen, die medikamentöse Therapie gemäß dem Medikationsplan fortzusetzen, die LTOT (Sauerstofftherapie) beizubehalten, eine pneumologische Verlaufskontrolle mit Lungenfunktionsprüfung und eine kardiologische Kontrolle zur Optimierung der Herzinsuffizienzmedikation durchzuführen. Eine ambulante Anbindung an eine Lungensportgruppe und eine stationäre pneumologische Rehabilitation werden empfohlen. Zudem sollte die jährliche Influenza- und Pneumokokken-Impfung sichergestellt werden.

Gold

HD: Akut exacerbierte COPD (GOLD IV, Gruppe E) mit respiratorischer Globalinsuffizienz und begleitender ambulant erworbener Pneumonie des rechten Unterlappens.

Therapie: Durchführung einer intravenösen antibiotischen Therapie (Piperacillin/Tazobactam), intermittierende nicht-invasive Beatmung (NIV) zur Hyperkapnie-Korrektur sowie intravenöse Diurese zur kardialen Rekompensation.

Procedere: Ambulante pneumologische und kardiologische Verlaufskontrolle, Fortführung der Langzeitsauerstofftherapie (LTOT) und zeitnaher Antritt einer bereits beantragten pneumologischen Rehabilitation.

summ_010Neurologie

Prediction

HD: Akuter ischämischer Hirninfarkt im rechten Mediastromgebiet aufgrund makroangiopathischer Ätiologie mit sehr gutem funktionellem Outcome nach frühzeitiger Thrombolyse.

Therapie: Die Therapie umfasste eine systemische Thrombolyse mit Alteplase innerhalb des zeitlichen Fensters, gefolgt von einer Sekundärprophylaxe mit ASS und Atorvastatin. Die Blutdruckeinstellung wurde mit Ramipril und Amlodipin optimiert. Physiotherapie und Ergotherapie unterstützten die Wiederherstellung der motorischen Funktionen.

Procedere: Die konsequente Sekundärprophylaxe mit ASS und Atorvastatin ist weiterhin essentiell. Eine Anschlussheilbehandlung (AHB) wurde eingeleitet, und eine Kontrolle der Halsschlagadern ist in 6 Monaten geplant. Bei neuen neurologischen Defiziten ist eine umgehende Vorstellung in der Notaufnahme erforderlich.

Gold

HD: Akuter ischämischer Hirninfarkt im rechtsseitigen Mediastromgebiet (M2-Verschluss) bei Makroangiopathie, erfolgreich mit systemischer Thrombolyse behandelt.

Therapie: Durchführung einer systemischen Thrombolyse mit Alteplase innerhalb des Zeitfensters, gefolgt von der Etablierung einer Sekundärprophylaxe mit ASS 100 mg und Atorvastatin 80 mg sowie einer intensivierten antihypertensiven Therapie. Ergänzend erfolgte eine frühzeitige Mobilisation durch Physiotherapie und Ergotherapie auf der Stroke Unit.

Procedere: Fortführung der thrombozytenaggregationshemmenden und lipidsenkenden Medikation sowie regelmäßige Blutdruckkontrollen zur Erreichung der Zielwerte. Eine ambulante oder rehabilitative Langzeit-EKG-Untersuchung (72h) zum Ausschluss paroxysmalen Vorhofflimmerns wird empfohlen.

Klinisches Reasoning

Overall

1.7/5

Top-1 Acc

10.0%

Top-3 Recall

20.0%

DDx F1

16.7%

Reasoning

2.1

Plausibilität

2.3

Red Flags

2.5

Ergebnisse pro Fall

cr_001Innere Medizin
Top-1
0.25DDx F1
3Reason.
3Plausi.
3Red Fl.
1
Herzinsuffizienz

Die Kombination aus Belastungsdyspnoe, nächtlicher Orthopnoe, Ödemen, Jugularvenenstauung, Kardiomegalie im Röntgenbild und einem deutlich erhöhten NT-proBNP-Wert (5.420 pg/ml) deutet stark auf eine Herzinsuffizienz hin. Die erhöhten Kreatininwerte und der reduzierte GFR können auf eine renale Dekompensation aufgrund der Herzinsuffizienz hindeuten.

2
Ischämische Herzkrankheit (ACS) mit Herzinsuffizienz

Obwohl der Patient keine akuten Thoraxschmerzen berichtet, ist ein nicht-STEMI (NSTEMI) oder eine instabile Angina pectoris nicht auszuschließen, da Troponin T leicht erhöht ist (12 ng/l). Die Belastungsdyspnoe und die Herzinsuffizienz können eine Folge einer früheren koronaren Schädigung sein.

3
Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) mit Herzinsuffizienz

Die Belastungsdyspnoe und die feuchten Rasselgeräusche könnten auch auf eine COPD hindeuten. COPD kann zu einer rechtsventrikulären Belastung und somit zu einer Herzinsuffizienz führen. Allerdings ist in der Anamnese kein Hinweis auf Rauchen vorhanden.

cr_002Kardiologie
Top-1
0.22DDx F1
1Reason.
1Plausi.
2Red Fl.
1
Koronare Herzkrankheit (KHK) mit Angina pectoris

Die progrediente Belastungsdyspnoe, retrosternale Druckgefühle, das raue Systolikum mit Ausstrahlung in die Karotiden, die linksventrikuläre Hypertrophie im EKG, die präkordialen T-Wellen-Inversionen und das erhöhte Troponin T deuten stark auf eine KHK hin. Die Synkope könnte ein Zeichen für eine ischämische Episode sein.

2
Herzinsuffizienz (linksventrikuläre)

Die Belastungsdyspnoe, die Ödeme und das erhöhte NT-proBNP sind typische Zeichen einer Herzinsuffizienz. Die linksventrikuläre Hypertrophie und die präkordialen T-Wellen-Inversionen im EKG können ebenfalls auf eine vorbestehende oder sich entwickelnde Herzinsuffizienz hindeuten. Die Synkope könnte durch eine systolische Herzinsuffizienz bedingt sein.

3
Hypertonie-bedingte Kardiomyopathie

Der langjährige, unbehandelter arterielle Hypertonus kann zu einer linksventrikulären Hypertrophie und einer nachfolgenden Kardiomyopathie führen, die sich in Dyspnoe und Angina pectoris äußern kann. Die linksventrikuläre Hypertrophie im EKG unterstützt diese Diagnose.

cr_003Pneumologie
Top-1
0.22DDx F1
1Reason.
1Plausi.
2Red Fl.
1
Idiopathische Lungenfibrose (IPF)

Die progrediente Dyspnoe, der persistierende Husten, der Gewichtsverlust, das feinblasige Knistern, die Hypoxämie (pO2 62 mmHg), das 'Mosaic Pattern' im HR-CT und die beginnende Fibrosierung deuten stark auf eine IPF hin. Die erhöhten Laborwerte (CRP, Leukozyten, LDH, sIL-2R) passen ebenfalls zu diesem Bild.

2
Sarkoidose

Die subfebrile Temperatur, der Gewichtsverlust, die Dyspnoe und das 'Mosaic Pattern' im HR-CT können auf eine Sarkoidose hindeuten. Die erhöhten Laborwerte (LDH, ACE, sIL-2R) sind ebenfalls vereinbar. Allerdings ist die beginnende Fibrosierung weniger typisch für eine frühe Sarkoidose.

3
Lungeninfiltrat durch Staubexposition (pneumokoniotische Erkrankung)

Die Staubexposition im Rahmen der Hausrenovierung in Kombination mit der Dyspnoe, dem Husten, dem Gewichtsverlust und dem 'Mosaic Pattern' im HR-CT legen eine pneumokoniotische Erkrankung nahe. Die beginnende Fibrosierung könnte eine Reaktion auf chronische Reizung und Entzündung darstellen. Die erhöhten Laborwerte (CRP, Leukozyten, LDH) unterstützen diese Hypothese.

cr_004Neurologie
Top-1
0.00DDx F1
2Reason.
2Plausi.
2Red Fl.
1
Akuter ischämischer Schlaganfall (M1-Segment)

Die Symptomatik (plötzliche onset Dysarthrie, Fazialisparese, Hemiparese, Babinski-Reflex, Sensibilitätsstörung) in Kombination mit dem 'Hyperdenses Media-Zeichen' im M1-Segment der rechten Arteria cerebri media und der beginnenden Hirnstammschädigung im rechten Insular-Cortex sind sehr suggestive Zeichen für einen akuten ischämischen Schlaganfall. Die NIHSS von 13 Punkten unterstützt diese Diagnose.

2
Arterielle Dissektion der Arteria cerebri media

Die plötzliche onset neurologischer Symptome, insbesondere in Verbindung mit Schmerzen im Nackenbereich (nicht explizit erwähnt, aber möglich), und die Lokalisation des 'Hyperdenses Media-Zeichens' könnten auf eine Dissektion hindeuten. Eine Dissektion kann zu einer Ischämie führen, ohne eine Blutung zu verursachen.

3
Subakut- ischämischer Schlaganfall

Die beginnende Differenzierungsminderung zwischen Mark und Rinde im Bereich des rechten Insular-Cortex könnte auf eine länger andauernde, aber nicht vollständig heilende Ischämie hindeuten. Dies ist jedoch weniger wahrscheinlich als ein akuter Schlaganfall, da die Symptomatik sehr plötzlich aufgetreten ist.

cr_005Gastroenterologie
Top-1
0.25DDx F1
2Reason.
2Plausi.
3Red Fl.
1
Morbus Crohn

Die progredienten Oberbauchschmerzen, der ungewollte Gewichtsverlust, die veränderte Stuhlgewohnheit mit voluminösen Stuhlgängen, der diffuse Befund in der Abdomensonographie mit Wandverdickung des Duodenums und Jejunums, die vergrößerten mesenterialen Lymphknoten und die lymphangiektatischen Veränderungen in der Gastroduodenoskopie sprechen für eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Der erhöhte CRP-Wert und das niedrige Albumin unterstützen diese Hypothese. Die negative Transglutaminase-Antikörper-Bestimmung macht eine Zöliakie weniger wahrscheinlich, schließt sie aber nicht vollständig aus.

2
Infektiöse Colitis/Duodenitis

Die akuten Symptome wie Bauchschmerzen, Diarrhoe und Gewichtsverlust könnten auf eine Infektion hindeuten. Die erhöhte Leukozytenzahl und das erhöhte CRP unterstützen diese Möglichkeit. Allerdings ist die chronische Natur der Symptome über 4 Monate und die Befunde in der Bildgebung (Wandverdickung, Lymphknotenvergrößerung) eher für eine chronische Entzündung als eine akute Infektion sprechen.

3
Malignom des Magen-Darm-Trakts (z.B. Darmkarzinom)

Der ungewollte Gewichtsverlust, die veränderte Stuhlgewohnheit und die Anämie können bei Malignomen auftreten. Die Wandverdickung im Duodenum und Jejunum sowie die Lymphknotenvergrößerung sind ebenfalls verdächtig. Allerdings ist die negative Familienanamnese für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen und Malignome etwas gegen diese Diagnose zu sprechen. Die Pankreaselastase im Stuhl ist nicht spezifisch für Malignome.

cr_006Onkologie
Top-1
0.00DDx F1
2Reason.
2Plausi.
2Red Fl.
1
Plattenepithelkarzinom der Niere mit Metastasen

Die Raumforderung am Nierenoberpol, die Arrosion des Parenchyms und die Verdachtsinfiltration der Vena renalis in Kombination mit den Osteolysen in der Lendenwirbelsäule und im Os ilium sind sehr suggestive Befunde für ein Plattenepithelkarzinom der Niere mit Fernmetastasen. Die B-Symptomatik (Nachtschweiß), der Gewichtsverlust, die Fatigue und die Knochenschmerzen passen ebenfalls zu diesem Bild.

2
Lymphom

Die multiple Raumforderung in der Niere, die pulmonalen Rundherde und die Osteolysen können auch auf ein Lymphom hindeuten. Die B-Symptomatik (Nachtschweiß) und die systemische Entzündung (massiv erhöhtes CRP) unterstützen diese Diagnose. Die Reaktive Thrombozytose kann ebenfalls im Zusammenhang mit einem Lymphom auftreten.

3
Metastatisches Karzinom (nicht spezifisch)

Obwohl das Plattenepithelkarzinom der Niere am wahrscheinlichsten ist, sollte ein metastatisches Karzinom eines anderen Primärtumors (z.B. Brust-, Lungen-, Prostatakarzinom) in Betracht gezogen werden, insbesondere angesichts der multiplen Metastasen. Die Osteolysen und die pulmonalen Rundherde sind hierfür vereinbar.

cr_007Innere Medizin
Top-1
0.22DDx F1
2Reason.
3Plausi.
2Red Fl.
1
Pulmonale Embolie (PE)

Die akute Luftnot, die stechenden Schmerzen im rechten Thorax, die Tachypnoe, die Hypoxämie (pO2 62 mmHg, SpO2 88%) und die erhöhten D-Dimer (4.200 µg/l) sprechen stark für eine PE. Der Rechtstyp im EKG unterstützt diese Diagnose.

2
Pneumothorax (spontan)

Obwohl die Röntgen-Thorax-Aufnahme weitgehend unauffällig ist, kann ein kleinerer Pneumothorax oder ein Spannungspneumothorax vorliegen, der nicht eindeutig sichtbar ist. Die akute Luftnot und die Schmerzen im rechten Thorax sind konsistent mit einem Pneumothorax.

3
Perikarditis/Myokarditis

Die akuten Schmerzen im Thoraxbereich, die sich bei Atmung verstärken, sowie das erhöhte Troponin T (18 ng/l) können auf eine Entzündung des Perikards oder des Myokards hindeuten. Der S1Q3-Lagetyp im EKG kann ebenfalls mit Myokarditis assoziiert sein.

cr_008Kardiologie
Top-1
0.50DDx F1
4Reason.
5Plausi.
3Red Fl.
1
Nicht-ST-Hebungsinfarkt (NSTEMI)

Die erhöhten Troponinwerte (142 ng/l), CK (215 U/l), CK-MB (28 U/l) in Kombination mit retrosternalen Druckgefühlen, die sich bei Belastung verschlimmern, deuten auf eine ischämische Herzerkrankung hin. Die unspezifischen ST-Streckensenkungen im EKG unterstützen diese Diagnose.

2
Angina pectoris instabil

Die intermittierenden retrosternalen Druckgefühle bei Belastung, die sich verschlimmern und auch in Ruhephasen bestehen bleiben, sind typisch für instabile Angina pectoris. Die Vorgeschichte von Hypertonie, Nikotinabusus und familiärer KHK-Neigung erhöhen das Risiko.

3
Myokarditis

Der vorangegangene fieberhafte Infekt der oberen Atemwege könnte eine Myokarditis ausgelöst haben. Die erhöhten CRP- und NT-proBNP-Werte sowie die eingeschränkte LVEF in der TTE sprechen dafür. Die ST-Streckensenkungen im EKG können ebenfalls mit Myokarditis assoziiert sein.

cr_009Pneumologie
Top-1
0.00DDx F1
2Reason.
2Plausi.
3Red Fl.
1
Idiopathische interstitielle Pneumonie (IIP) / Spezifische IIP (z.B. NSIP)

Die progrediente Belastungsdyspnoe, der persistierende Reizhusten, die Lungenbefunde im HR-CT (Milchglastrübungen, retikuläre Zeichnungsvermehrungen im NSIP-Muster) und die erhöhte Kreatinkinase und LDH sprechen für eine interstitielle Lungenerkrankung. Die negative Reaktion auf Antibiotika deutet gegen eine infektiöse Ursache hin. Der ANA-Titer unterstützt eine Autoimmunerkrankung.

2
Rheumatoide Arthritis mit Lungenbeteiligung

Die vorbestehende rheumatoide Arthritis, die unzureichende Therapie und das Raynaud-Phänomen sind suggestive Hinweise. Lungenbeteiligung ist eine bekannte Komplikation der rheumatoiden Arthritis und kann sich als interstitielle Pneumonie manifestieren. Die erhöhte CK und LDH können ebenfalls mit rheumatoider Arthritis assoziiert sein.

3
Autoimmunpneumonitis (z.B. bei Systemischer Lupus Erythematodes)

Der erhöhte ANA-Titer (1:640) mit zytoplasmatischem Fluoreszenzmuster deutet auf eine Autoimmunerkrankung hin. Obwohl c-ANCA, p-ANCA und RF negativ sind, schließt dies andere Autoimmunerkrankungen nicht aus. Eine systemische Beteiligung, wie sie bei Systemischem Lupus Erythematodes (SLE) vorkommt, kann sich in einer interstitiellen Pneumonie manifestieren.

cr_010Neurologie
Top-1
0.00DDx F1
2Reason.
2Plausi.
3Red Fl.
1
Akuter ischämischer Schlaganfall (M1-Segment der linken Arteria cerebri media)

Die Symptomatik (globale Aphasie, Rechts-Vernachlässigung, Fazialisparese, Hemiparese), der CT-Angiographie-Befund eines M1-Verschlusses der linken Arteria cerebri media und das Mismatch-Areal in der Perfusions-CT sind sehr suggestive Zeichen für einen akuten ischämischen Schlaganfall. Die plötzliche Symptomapparition passt ebenfalls zu diesem Bild.

2
Embolischer Schlaganfall

Obwohl die CT-Angiographie einen Verschluss im M1-Segment zeigt, könnte ein embolisches Ereignis die Ursache sein. Das paroxymale Vorhofflimmern des Patienten erhöht das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln, die embolisch in den Gehirnstrom gelangen können. Die plötzliche Symptomapparition passt auch hier.

3
Hämorrhagischer Schlaganfall (subarachnoidal)

Obwohl die CCT keine Blutung zeigt, kann eine frühe Blutung, insbesondere eine kleine, noch nicht sichtbar, ausgeschlossen werden. Die plötzliche Symptomapparition und die Aphasie könnten auch auf einen hämorrhagischen Schlaganfall hindeuten, auch wenn dies weniger wahrscheinlich ist angesichts des negativen CCT-Befundes.

Klinische Entitätsextraktion

Micro F1

60.2%

Diagnose

46.7%

Prozedur

20.0%

Medikament

74.7%

Laborwert

67.9%

Precision

63.9%

Recall

57.5%

Ergebnisse pro Fall

ner_001Innere Medizin
9/9 Entitäten
diagnoseVorhofflimmerndiagnosechronisches LungenemphysemdiagnoseCOPDlaborwertC-reaktives ProteinlaborwertLeukozytenmedikamentPrednisolonmedikamentSalbutamolmedikamentAmlodipinprozedurElektrokardioversion
ner_002Kardiologie
13/14 Entitäten
diagnoseAkut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF)diagnoseNYHA IIIdiagnosePermanentes VorhofflimmerndiagnoseArterielle HypertoniediagnoseChronische Niereninsuffizienz Stadium 3alaborwertNT-proBNPlaborwertSerum-KreatininlaborwertGFRmedikamentFurosemidmedikamentSacubitril/Valsartan+3
ner_003Pneumologie
18/18 Entitäten
diagnoseCOPD Gold IVdiagnoseidiopathische pulmonale FibrosediagnoseVorhofflimmerndiagnosechronische KHKlaborwertNT-proBNPlaborwertCRPlaborwertCRPlaborwertBGAlaborwertBGAlaborwertBGA+8
ner_004Neurologie
8/10 Entitäten
diagnoseIschämischer HirninfarktdiagnoseArterielle HypertoniemedikamentASSmedikamentRamiprilmedikamentAtorvastatinlaborwertCRPlaborwertLDL-CholesterinlaborwertHbA1c
ner_005Gastroenterologie
9/12 Entitäten
diagnoseVorhofflimmerndiagnoseakute SigmadivertikulitismedikamentCefuroximmedikamentMetronidazolmedikamentRamiprilmedikamentMetforminlaborwertCRPlaborwertCRPlaborwertHbA1c
ner_006Onkologie
6/15 Entitäten
diagnoseVorhofflimmerndiagnoseCOPDdiagnosearterielle HypertoniediagnoseDiabetes mellitus Typ 2diagnosechronische Niereninsuffizienzdiagnosehepatische Metastasierung
ner_007Innere Medizin
8/8 Entitäten
diagnoseVorhofflimmernprozedurElektrokardioversionmedikamentMetoprolollaborwertCRPlaborwertLeukozytendiagnosePneumoniemedikamentAmoxicillin/ClavulansäuremedikamentRamipril
ner_008Kardiologie
13/14 Entitäten
diagnoseVorhofflimmerndiagnoseakute dekompensierte Herzinsuffizienzdiagnosehypertensive Herzkrankheitdiagnosechronische Niereninsuffizienz Stadium 3aprozedurKoronarangiographieprozedurelektrische KardioversionlaborwertNT-proBNPlaborwertSerum-KreatininlaborwertSerum-KaliummedikamentMetoprolol+3
ner_009Pneumologie
8/18 Entitäten
diagnoseCOPDdiagnoserespiratorische Insuffizienzdiagnoserespiratorische AzidosediagnoseUnterlappenpneumoniediagnosechronische Herzinsuffizienzdiagnoseperiphere Ödemediagnoseakutes Nierenversagendiagnoseakute Entzündung
ner_010Neurologie
11/11 Entitäten
diagnoseIschämischer HirninfarktdiagnoseEssentielle HypertoniediagnoseHypercholesterinämieprozedurnative kraniale ComputertomographieprozedurDuplexsonographie der extrakraniellen GefäßemedikamentASSmedikamentAtorvastatinmedikamentRamiprillaborwertLDL-CholesterinlaborwertCRP+1

Medikamentenextraktion

Wirkstoff F1

92.0%

Partial F1

83.2%

Exact F1

69.7%

Precision

88.4%

Recall

96.8%

Ergebnisse pro Fall

med_001Innere Medizin
6/5 Medikamente
Prednisolon50 mgi.v.
Metoprololsuccinat47,5 mg1-0-1
Ramipril5 mg1-0-0
Tiotropium2,5 µg0-0-1
Enoxaparin40 mg0-0-1

+1 weitere

med_002Kardiologie
9/8 Medikamente
Furosemid20mg/hi.v.
Sacubitril/Valsartan24/26 mg1-0-1
Bisoprolol5 mg1-0-0
Spironolacton25 mg1-0-0
Empagliflozin10 mg1-0-0

+4 weitere

med_003Pneumologie
9/9 Medikamente
Metoprolol47.5 mg1-0-1-0
Ramipril5 mg1-0-0-0
Furosemid40 mg1-0-0-0
Apixaban5 mg1-0-1-0
Pantoprazol40 mg1-0-0-0

+4 weitere

med_004Neurologie
5/5 Medikamente
ASS100 mg0-1-0-0
Atorvastatin40 mg0-0-0-1
Ramipril5 mg1-0-1-0
Metformin500 mg1-0-1-0
Insulin GlarginE0-0-0-14
med_005Gastroenterologie
9/6 Medikamente
Prednisolon60 mgi.v.
Mesalazin3 gd
Ferinject1000 mgi.v.
Mesalazin1,5 g1-0-1
Prednisolon40 mg1-0-0

+4 weitere

med_006Onkologie
9/7 Medikamente
Pembrolizumabnicht angegebennicht angegeben
Ramipril5 mg1-0-0
Apixaban5 mg1-0-1
Oxycodon20 mg1-0-1
Naloxon10 mg1-0-1

+4 weitere

med_007Innere Medizin
6/6 Medikamente
Furosemid40 mgi.v. Bolus
Torasemid10 mg1-0-0-0
Ramipril5 mg1-0-0-0
Metformin1000 mg1-0-1-0
Insulin Glargin12 IE0-0-0-12

+1 weitere

med_008Kardiologie
7/7 Medikamente
Furosemid40 mg1-0-0
Sacubitril/Valsartan49/51 mg1-0-1
Bisoprolol5 mg1-0-0
Empagliflozin10 mg1-0-0
Apixaban5 mg1-0-1

+2 weitere

med_009Pneumologie
8/8 Medikamente
Spiriva/Tiotropium2,5/2,5 µg2 Hübe 1-0-0
Budesonid400 µg1-0-1
Prednisolon20 mg1-0-0
Metoprololsuccinat47,5 mg1-0-0
Sacubitril/Valsartan24/26 mg1-0-1

+3 weitere

med_010Neurologie
5/5 Medikamente
ASS100 mg0-1-0-0
Ramipril5 mg1-0-0-0
Atorvastatin40 mg0-0-0-1
Insulin Glargin12 IE0-0-0-12
Sterofundin1000 ml24h
Gemma 3n E4B (small) | GerMedBench