Medikamentenextraktion
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Du bist ein pharmazeutischer Experte. Extrahiere alle Medikamente aus dem folgenden klinischen Text.
Für jedes Medikament extrahiere:
- wirkstoff: Der Wirkstoff (z.B. "Metoprolol", "Ramipril")
- dosis: NUR die Einzeldosis mit Einheit (z.B. "47.5 mg", "5 mg", "14 IE")
- frequenz: Einnahmeschema im Format X-X-X oder X-X-X-X (z.B. "1-0-0", "1-1-1", "0-0-0-1"). Für Bedarfsmedikation: "bei Bedarf". Für Einmalgaben: "einmalig".
- darreichungsform: Die Darreichungsform (z.B. "p.o.", "i.v.", "s.c.")
Antworte ausschließlich im folgenden JSON-Format:
{
"medications": [
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"wirkstoff": "Metoprolol",
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"frequenz": "1-0-0",
"darreichungsform": "p.o."
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]
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Klinischer Text:
{text}Leaderboard
| # | Modell | Exact F1 | Partial F1 | Wirkstoff F1 | Prec | Recall | Err |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Llama 3.3 70BMeta | 95.8% | 98.5% | 98.5% | 99.1% | 98.2% | 0 |
| 2 | Qwen 2.5 72BAlibaba | 95.1% | 97.3% | 97.5% | 100.0% | 95.4% | 0 |
| 3 | DeepSeek V3.1DeepSeek | 95.1% | 97.3% | 97.6% | 99.6% | 96.0% | 0 |
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über unseren Patienten Herrn Hans Müller, geb. am 15.05.1955, der sich vom 12.05. bis 20.05. aufgrund einer akuten dekompensierten Herzinsuffizienz (NYHA III) in unserer stationären Behandlung befand. Bei Aufnahme präsentierte sich der Patient mit einer progredienten Belastungsdyspnoe, einer Orthopnoe sowie deutlichen prätibialen Ödemen beidseits. Die laborchemische Untersuchung zeigte ein signifikant erhöhtes NT-proBNP. Initial erfolgte eine forcierte diuretische Therapie mittels Furosemid (40 mg i.v. als einmalige Gabe), worunter eine rasche klinische Rekompensation mit einer Gewichtsabnahme von 5.5 kg erzielt werden konnte. Die transthorakale Echokardiographie offenbarte eine mäßig reduzierte linksventrikuläre Pumpfunktion (LVEF 38 %) bei hypertensiver Kardiopathie. Zusätzlich wurde die antihypertensive Therapie bei bekanntem arteriellen Hypertonus auf Ramipril umgestellt. Der vorbestehende Diabetes mellitus Typ 2 wurde unter Fortführung von Metformin sowie der Neueinstellung auf ein langwirksames Basalinsulin (Insulin Glargin) stabilisiert. Die Entlassung erfolgt in klinisch kompensiertem Zustand und bei stabilen Retentionsparametern. Therapie bei Entlassung: Torasemid 20 mg: 1-0-0 (p.o.), Ramipril 5 mg: 1-0-0 (p.o.), Metformin 1000 mg: 1-0-1 (p.o.), Insulin Glargin: 0-0-0-14 IE (s.c.), Pantoprazol 40 mg: 1-0-0 (p.o.), Paracetamol 500 mg: bei Bedarf (p.o.). Wir bitten um engmaschige Laborkontrollen (Kalium, Kreatinin) in der hausärztlichen Praxis.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über Herrn fiktiven Patienten, der sich vom 12.05. bis 20.05. aufgrund einer akuten kardialen Dekompensation bei bekannter ischämischer Kardiomyopathie (LVEF 32%) in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Akute Rechts-Links-Herzinsuffizienz (NYHA IV) bei bekannter HFrEF. 2. Persistierendes Vorhofflimmern (CHA2DS2-VASc Score: 4). 3. Arterielle Hypertonie. 4. Diabetes mellitus Typ 2. Klinischer Verlauf: Nach initialer intravenöser Rekompensation mittels eines Furosemid-Perfusors (80 mg über 24h) konnte bei einer negativen Bilanzierung von insgesamt 5.8 Litern eine rasche klinische Besserung erzielt werden. Echokardiographisch zeigte sich eine leichtgradig gebesserte linksventrikuläre Funktion unter optimierter Nachlastsenkung. Die kardiologische Basistherapie wurde unter engmaschiger Kontrolle der Nierenretentionsparameter und Elektrolyte leitliniengerecht optimiert. Bei Entlassung präsentierte sich der Patient in klinisch kompensiertem Zustand, ödemfrei und bei stabiler Stoffwechsellage. Eine Fortführung der ambulanten kardiologischen Anbindung sowie die zeitnahe Kontrolle der Laborwerte (insb. Kalium, Kreatinin) werden dringend empfohlen. Therapie bei Entlassung: - Bisoprolol 5 mg: 1-0-0 p.o. - Ramipril 2.5 mg: 1-0-1 p.o. - Apixaban 5 mg: 1-0-1 p.o. - Furosemid 40 mg: 1-0-0 p.o. - Metformin 1000 mg: 1-1-1 p.o. - Insulin Glargine 14 IE: 0-0-0-1 s.c. - Nitrolingual-Spray 0.4 mg: bei Bedarf (1-2 Hübe)
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über unseren gemeinsamen Patienten Herrn Dr. h.c. Friedrich Müller, geb. 04.05.1951, der sich vom 12.02. bis 22.02.2024 in unserer stationären pneumologischen Behandlung befand. Diagnosen: Akut exazerbierte COPD (GOLD IV, Gruppe D) bei chronisch-respiratorischer Globalinsuffizienz, chronisches Cor pulmonale mit moderater Rechtsherzbelastung, persistierendes Vorhofflimmern (CHA2DS2-VASc: 4), arterielle Hypertonie, insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ 2 sowie eine chronische Niereninsuffizienz Stadium IIIa nach KDIGO. Der Patient wurde mit deutlich ausgeprägter Dyspnoe (NYHA IV), produktivem Husten und peripheren Ödemen stationär aufgenommen. Unter einer intensivierten inhalativen Therapie, systemischer Glukokortikoidgabe sowie einer forcierten intravenösen Diurese mit initial Furosemid i.v. besserte sich die klinische Symptomatik zusehends. Wir entlassen den Patienten unter Fortführung der oralen Antikoagulation und einer optimierten antihypertensiven Medikation. Die Blutzuckereinstellung erfolgte mittels Basalinsulin. Therapie bei Entlassung: Tiotropium/Olodaterol (2.5/2.5 µg) 2 Hübe 1-0-0, Prednisolon 20 mg 1-0-0 (Ausschleifen nach Plan), Furosemid 40 mg 1-1-0, Ramipril 5 mg 1-0-1, Apixaban 5 mg 1-0-1, Pantoprazol 40 mg 1-0-0 und Insulin Glargin 14 IE 0-0-0-1. Als Bedarfsmedikation bei exazerbierter Atemnot wurde Salbutamol 100 µg (1-2 Hübe bei Bedarf) verordnet.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über unseren gemeinsamen Patienten Herrn Bernd Müller, geb. am 15.05.1955, der sich vom 02.11. bis 09.11.2023 in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Ischämischer Insult im Versorgungsgebiet der A. cerebri media links (lakunär) 2. Arterielle Hypertonie 3. Diabetes mellitus Typ 2 Der Patient wurde mit einer akuten, leichtgradigen Pronationsschwäche des rechten Armes sowie einer diskreten motorischen Aphasie aufgenommen. Die kraniale Bildgebung (cMRT) bestätigte einen kleinen Infarkt im Bereich der Capsula interna links. Unter einer konsequenten medikamentösen Sekundärprophylaxe und leitliniengerechter Blutdruckeinstellung war die Symptomatik bei Entlassung bereits weitestgehend rückläufig (NIHSS 1). Eine relevante Stenose der extra- und intrakraniellen Gefäße konnte mittels Duplexsonographie ausgeschlossen werden. Der Diabetes mellitus war unter der bestehenden Therapie stabil eingestellt. Zur abschließenden Optimierung des Volumenhaushaltes erfolgte am Entlasstag eine einmalige intravenöse Infusion. Entlassmedikation: - ASS 100 mg: 1-0-0 p.o. - Ramipril 5 mg: 1-0-1 p.o. - Atorvastatin 40 mg: 0-0-1 p.o. - Insulin glargin 14 IE: 0-0-0-1 s.c. - Metamizol 500 mg: bei Bedarf p.o. - NaCl 0.9% 500 ml: einmalig i.v. Wir empfehlen eine ambulante Fortführung der Logopädie sowie eine Kontrolle der Retentionsparameter und des HbA1c-Wertes in zwei Wochen beim Hausarzt.
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über unseren gemeinsamen Patienten, Herrn Max Mustermann, der sich vom 12.05. bis 17.05. aufgrund einer akuten Sigmadivertikulitis in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Akute unkomplizierte Sigmadivertikulitis (Stadium Ia nach CDD) 2. Arterielle Hypertonie 3. Diabetes mellitus Typ 2 4. Rezidivierende Refluxösophagitis Bei Aufnahme präsentierte sich der Patient mit einem druckschmerzhaften linken Unterbauch sowie erhöhten Entzündungsparametern (CRP 84.5 mg/l, Leukozyten 14.2 Gpt/l). Initial erfolgte eine parenterale Rehydration sowie eine intravenöse Antibiose mit Ceftriaxon 2 g (1-0-0 i.v.) und Metronidazol 500 mg (1-1-1 i.v.). Darunter kam es zu einer raschen Regredienz der klinischen Beschwerdesymptomatik. Der schrittweise Kostaufbau wurde gut toleriert. Wir stellten die Antibiose am vierten Behandlungstag auf eine orale Sequenztherapie um. Die Entlassung erfolgt heute in gutem Allgemeinzustand. Therapie bei Entlassung: - Pantoprazol 40 mg (1-0-0 p.o.) - Cefuroxim 500 mg (1-0-1 p.o. bis zum 21.05.) - Metoprololsuccinat 47.5 mg (1-0-0 p.o.) - Metformin 1000 mg (1-0-1 p.o.) - Insulin Glargin 14 IE (0-0-0-1 s.c.) - Metamizol 500 mg (bei Bedarf p.o., max. 4x tägl.) Wir bitten um eine zeitnahe Laborkontrolle in Ihrer Praxis. Eine elektive Koloskopie zur weiteren Abklärung sollte in ca. 6-8 Wochen im entzündungsfreien Intervall erfolgen.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über Herrn Hans-Jürgen Meyer, geb. 12.05.1952, der sich vom 10.03. bis 22.03.2024 in unserer stationären onkologischen Behandlung befand. Diagnosen: 1. Metastasierendes Adenokarzinom der Lunge (NSCLC), ED 08/23, cT3 N2 M1b (OSS), PD-L1-Status 60%. 2. Chronisches Schmerzsyndrom bei ossärer Metastasierung. 3. Insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ 2. 4. Arterielle Hypertonie. 5. COPD GOLD III (Gruppe D). 6. Chronische Niereninsuffizienz Stadium G3a. 7. Anämie bei chronischer Erkrankung (ACD). Der Patient wurde zur Durchführung des 4. Zyklus der Immuntherapie mit Pembrolizumab sowie zur Optimierung der palliativen Supportivtherapie aufgenommen. Unter der Schmerztherapie nach WHO-Schema (Stufe III) konnte eine deutliche Schmerzreduktion von initial NRS 7/10 auf NRS 2/10 erreicht werden. Die respiratorische Situation war unter inhalativer Kombinationsbehandlung stabil. Aufgrund einer passageren Exsikkose bei vorbekannter Niereninsuffizienz erfolgte eine intravenöse Volumensubstitution, woraufhin sich die Retentionsparameter (Kreatinin 1.4 mg/dl) stabilisierten. Der Diabetes mellitus zeigte sich unter dem etablierten Basis-Bolus-Schema gut eingestellt. Wir entlassen den Patienten in gebessertem Allgemeinzustand in Ihre weitere ambulante Betreuung. Therapie bei Entlassung: - Ramipril 5 mg: 1-0-1 - Metformin 1000 mg: 1-0-1 - Hydromorphon 4 mg retard: 1-0-1 - Hydromorphon 1.3 mg: bei Bedarf (max. 4x tägl.) - Pantoprazol 40 mg: 1-0-0 - Furosemid 40 mg: 1-0-0 - Tiotropium 18 µg: 1-0-0 (Inhalation) - Insulin Glargin 14 IE: 0-0-0-1 - Enoxaparin 40 mg: 0-0-0-1 - Denosumab 120 mg: einmalig s.c. (erfolgt am 20.03.2024)
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über den stationären Aufenthalt Ihres Patienten Herrn Max Mustermann, geb. am 15.04.1952, welcher sich vom 12.05. bis zum 22.05. in unserer operativen Behandlung befand. Diagnosen: 1. Fortgeschrittene mediale Gonarthrose rechts bei ausgeprägter Varus-Fehlstellung. 2. Status post Implantation einer zementierten Knie-Totalendoprothese (K-TEP) rechts am 13.05. Der operative Eingriff verlief komplikationslos. Postoperativ zeigte sich ein regelrechter Heilungsverlauf. Die radiologische Lagekontrolle des rechten Kniegelenks bestätigte einen achsgerechten Sitz der Prothesenkomponenten ohne Anhalt für Lockerungszeichen oder Fehlstellungen. Die chirurgische Wunde präsentierte sich bei Entlassung reizfrei und trocken, die Hautfäden konnten bereits teilweise entfernt werden. Unter physiotherapeutischer Anleitung wurde Herr Mustermann frühzeitig mobilisiert. Er ist unter Verwendung von Unterarmgehstützen im Dreipunktgang sicher bei Vollbelastung des operierten Beines mobil. Die aktive Beweglichkeit im rechten Kniegelenk betrug am Entlassungstag Extension/Flexion 0/0/95 Grad. Am Morgen des Entlassungstages verabreichten wir aufgrund einer Schmerzspitze einmalig eine intravenöse Kurzinfusion mit Paracetamol 1000 mg. Wir entlassen den Patienten in die ambulante Weiterbetreuung bis zum Antritt der bereits terminierten stationären Anschlussheilbehandlung am 25.05. Entlassmedikation: Zur Fortführung der Analgesie und Thromboseprophylaxe haben wir die Medikation wie folgt festgelegt: - Metamizol 500 mg: 1-1-1-1 p.o. - Pantoprazol 40 mg: 1-0-0 p.o. (Stressulkusprophylaxe) - Enoxaparin 40 mg Fertigspritze: 0-0-0-1 s.c. (Thromboseprophylaxe bis zum 28. postoperativen Tag)
Der Patient wurde uns zur stationären Behandlung bei einer schweren depressiven Episode (ICD-10: F33.2) im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung zugewiesen. Initial zeigte sich ein ausgeprägtes depressives Kernsyndrom mit psychomotorischer Hemmung, Anhedonie und diffuser Angstsymptomatik (F41.1). Unter der kombinierten psychopharmakologischen Therapie mit Sertralin und niedrigdosiertem Quetiapin zur Nacht konnte eine deutliche Stimmungsaufhellung sowie eine Stabilisierung des Schlafrhythmus erreicht werden. Die vorbestehende arterielle Hypertonie und der Diabetes mellitus Typ 2 (E11.9) wurden unter Fortführung der Medikation mit Ramipril und Metformin sowie einer basalunterstützten oralen Therapie (BOT) mittels Insulin Glargin stabil geführt. Im Rahmen der körperlichen Rekonstitution erfolgte zudem eine i.m. Applikation von Vitamin B12 bei laborchemischem Mangel sowie bei Aufnahme eine einmalige i.v. Infusion von 500 ml Vollelektrolytlösung zur Rehydratation. Die Entlassung erfolgt in die ambulante psychiatrische Weiterbehandlung bei deutlich gebessertem psychischem Befund. Therapie bei Entlassung: - Sertralin 100 mg (1-0-0 p.o.) - Quetiapin 25 mg (0-0-0-1 p.o.) - Ramipril 5 mg (1-0-0 p.o.) - Metformin 1000 mg (1-0-1 p.o.) - Insulin Glargin 14 IE (0-0-0-1 s.c.) - Bedarfsmedikation: Lorazepam 1 mg (p.o. bei Bedarf bei massiven Unruhezuständen, max. 2 mg/d).
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über die stationäre Behandlung Ihrer Patientin, die sich vom 12.05. bis 20.05. in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Endometriumkarzinom (pT1a, G2, pN0), 2. Arterielle Hypertonie, 3. Insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ 2, 4. Permanentes Vorhofflimmern, 5. Chronische Herzinsuffizienz (NYHA II), 6. Hypothyreose, 7. Postoperativer Harnwegsinfekt. Die Indikation zur totalen laparoskopischen Hysterektomie mit beidseitiger Adnexektomie wurde bei bekanntem Malignom gestellt. Der Eingriff verlief komplikationslos. Postoperativ kam es zu einer hypertensiven Krise, die eine Anpassung der Medikation erforderte. Ein aufgetretener Harnwegsinfekt wurde leitliniengerecht mit Cefuroxim therapiert. Aufgrund des Vorhofflimmerns wurde die orale Antikoagulation mit Apixaban nach perioperativem Bridging fortgeführt. Die Blutzuckereinstellung erfolgte mittels Basis-Bolus-Prinzip; zur Entlassung ist die Fortführung der Basalinsulin-Gabe sowie Metformin indiziert. Aufgrund einer laborchemisch objektivierten Eisenmangelanämie (Hb 9.2 g/dl) applizierten wir am Entlassungstag einmalig eine Infusion von Ferinject 500 mg. Entlassmedikation: Ramipril 5 mg (1-0-1-0), Metoprololsuccinat 47.5 mg (1-0-0-0), Apixaban 5 mg (1-0-1-0), L-Thyroxin 75 µg (1-0-0-0), Metformin 500 mg (1-0-1-0), Insulin Glargin 14 IE (0-0-0-1), Cefuroxim 500 mg (1-0-1-0), Furosemid 20 mg (1-0-0-0). Bei Bedarf Novaminsulfon 500 mg.
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über unseren gemeinsamen Patienten Herrn Müller, der sich vom 10.10. bis 17.10.2023 aufgrund einer akuten kardialen Dekompensation bei bekannter hypertensiver Herzerkrankung und Diabetes mellitus Typ 2 in unserer stationären Behandlung befand. Der Patient wurde mit ausgeprägter Belastungsdyspnoe (NYHA III) und deutlichen prätibialen Ödemen aufgenommen. Unter einer initialen intravenösen Diurese mit Furosemid 40 mg als Kurzinfusion sowie einer konsequenten oralen Weiterführung der Diuretika zeigte sich die Klinik rasch rückläufig. Das Körpergewicht konnte im Verlauf um 4.5 kg reduziert werden. In der transthorakalen Echokardiographie zeigte sich eine leichtgradig reduzierte linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF 45 %) bei konzentrischer Linkshypertrophie. Die laborchemischen Kontrollen zeigten ein rückläufiges NT-proBNP von initial 4500 pg/ml auf 1200 pg/ml bei Entlassung. Der Diabetes mellitus wurde unter Fortführung von Metformin und Neueinstellung auf ein langwirksames Basalinsulin stabilisiert. Die Blutdruckeinstellung erfolgte unter Ramipril, welches im Verlauf auftitriert wurde. Herr Müller wird in deutlich gebessertem Allgemeinzustand in Ihre weitere hausärztliche Betreuung entlassen. Therapie bei Entlassung: - Torasemid 20 mg: 1-0-0 p.o. - Ramipril 5 mg: 1-0-1 p.o. - Metformin 1000 mg: 1-0-1 p.o. - Insulin Glargin 14 IE: 0-0-0-1 s.c. - Enoxaparin 40 mg: 0-0-1-0 s.c.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über Herrn Hans-Joachim Müller, geb. 15.05.1952, der sich vom 10.05. bis 18.05.2024 aufgrund eines akuten Koronarsyndroms in unserer kardiologischen Klinik befand. Diagnosen: 1. Akuter NSTEMI (Hinterwand), PCI der RCX mit Implantation eines DES. 2. Bekannte arterielle Hypertonie. 3. Diabetes mellitus Typ 2. 4. Chronische Niereninsuffizienz Stadium IIIa (nach KDIGO). Verlauf: Der Patient wurde mit retrosternalem Druckgefühl und signifikanter Troponin-T-Erhöhung (maximal 450 ng/l) aufgenommen. In der Koronarangiographie zeigte sich eine 95%ige Stenose des Ramus circumflexus (RCX), die erfolgreich mittels Drug-Eluting Stent (DES) versorgt wurde. Initial bestand eine hypertensive Entgleisung (RR 190/105 mmHg), die mittels Urapidil 25 mg i.v. als Bolus stabilisiert wurde. Aufgrund einer leichten pulmonalvenösen Stauung therapierten wir passager mit Furosemid-Infusionen, die zur Entlassung auf eine orale Gabe umgestellt werden konnten. Die glykämische Einstellung erfolgte basal-unterstützt. Wir bitten um regelmäßige Kontrolle der Nierenwerte und Fortführung der dualen Thrombozytenaggregationshemmung (DAPT) für insgesamt 12 Monate. Entlassmedikation: - Metoprololsuccinat 47.5 mg (1-0-0, p.o.) - Ramipril 5 mg (1-0-1, p.o.) - Atorvastatin 40 mg (0-0-1, p.o.) - ASS 100 mg (1-0-0, p.o.) - Ticagrelor 90 mg (1-0-1, p.o.) - Furosemid 40 mg (1-0-0, p.o.) - Insulin Glargin 14 IE (0-0-0-1, s.c.) - Urapidil 25 mg (einmalig, i.v.)
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über den o.g. Patienten, der sich vom 05.05. bis 15.05.2024 aufgrund einer akuten, infektassoziierten Exazerbation seiner COPD (GOLD IV, Gruppe E) bei respiratorischer Globalinsuffizienz in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Akut exazerbierte COPD mit Globalinsuffizienz (ICD-10: J44.1) 2. Chronisch persistierendes Vorhofflimmern 3. Arterielle Hypertonie 4. Diabetes mellitus Typ 2 5. Chronische Niereninsuffizienz Stadium G3b 6. Adipositas Permagna (BMI 36.2 kg/m²) Initial erfolgte eine kalkulierte Antibiose mit Ceftriaxon 2 g i.v. (1-0-0) sowie eine systemische Steroidgabe mit Prednisolon 50 mg i.v. zur raschen Entzündungshemmung. Im Verlauf konnte bei klinischer Besserung und Stabilisierung des Gasaustauschs auf eine orale Medikation umgestellt werden. Die kardiale Situation wurde unter intensivierter Diuretikagabe mit Furosemid stabilisiert. Der Diabetes mellitus war unter der bestehenden Therapie mit Metformin und Basalinsulin weitgehend euglykämisch eingestellt. Therapie bei Entlassung: - Ramipril 5 mg: 1-0-0 p.o. - Metoprololsuccinat 47.5 mg: 1-0-1 p.o. - Apixaban 5 mg: 1-0-1 p.o. - Metformin 500 mg: 1-0-1 p.o. - Insulin Glargin 14 IE: 0-0-0-1 s.c. - Furosemid 40 mg: 1-0-0 p.o. - Prednisolon 20 mg: 1-0-0 p.o. (Ausschmemschema beachten) - Fluticason/Umeclidinium/Vilanterol 92/55/22 µg: 1-0-0 inhalativ - Salbutamol 0.1 mg: 2 Hübe bei Bedarf
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über Herrn Max Mustermann, geb. 15.05.1956, der sich vom 01.05. bis 08.05.2024 aufgrund eines akuten ischämischen Hirninfarkts in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Ischämischer Hirninfarkt im Mediastromgebiet links (ICD-10: I63.9). 2. Arterielle Hypertonie. 3. Hypercholesterinämie. Anamnese und Verlauf: Die stationäre Aufnahme erfolgte bei akut aufgetretener Hemiparese rechts sowie einer leichten motorischen Aphasie (NIHSS bei Aufnahme: 6). Im kranialen MRT zeigte sich eine frische Diffusionsstörung links temporal. Aufgrund des Zeitfensters erfolgte initial eine systemische Thrombolysetherapie mit Alteplase (63.0 mg als i.v. Infusion), worunter eine rasche Regredienz der Symptomatik zu verzeichnen war. In der ätiologischen Abklärung ergab sich kein Anhalt für eine höhergradige Karotisstenose oder paroxysmales Vorhofflimmern im Langzeit-EKG. Wir entlassen den Patienten in einem stabilen Allgemeinzustand mit einer minimalen Restsymptomatik in Ihre ambulante Weiterbetreuung. Therapie bei Entlassung: - ASS 100 mg: 0-1-0-0 p.o. - Ramipril 5 mg: 1-0-0-0 p.o. - Atorvastatin 40 mg: 0-0-0-1 p.o. - Enoxaparin 40 mg: 1-0-0-0 s.c. (bis zur vollständigen Mobilität) - Metamizol 500 mg: bei Bedarf p.o. bei Kopfschmerzen Wir danken für die freundliche Mitbehandlung und verbleiben mit kollegialen Grüßen.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über Herrn Hans-Joachim Müller, der sich vom 12.05. bis 19.05.2024 aufgrund einer akuten Sigmadivertikulitis (Stadium IIa nach Hansen/Stock) in unserer stationären gastroenterologischen Behandlung befand. Leitsymptom bei Aufnahme waren persistierende Schmerzen im linken Unterbauch sowie laborchemisch deutlich erhöhte Entzündungswerte (CRP 115.5 mg/l). Unter einer initialen intravenösen Antibiose mit Ceftriaxon und Metronidazol sowie passagerer Nahrungskarenz kam es zu einer raschen klinischen Stabilisierung und Regredienz der Entzündungsparameter. Der schrittweise Kostaufbau wurde bei reizlosen abdominellen Verhältnissen problemlos vertragen. Die vorbestehenden Komorbiditäten, insbesondere der Diabetes mellitus Typ 2 sowie die arterielle Hypertonie, zeigten sich unter der stationären Medikation gut eingestellt. Am Entlassungstag erfolgte letztmalig die Gabe einer antibiotischen Kurzinfusion. Wir entlassen den Patienten in beschwerdefreiem Allgemeinzustand mit folgender Medikation: Ramipril 5 mg (1-0-0), Metformin 1000 mg (1-0-1), Pantoprazol 40 mg (1-0-0) sowie Insulin glargin 14 IE (0-0-0-1) s.c. Zur Fortführung der Antibiose für weitere drei Tage verordneten wir Ciprofloxacin 500 mg (1-0-1). Bei Schmerzspitzen kann Metamizol 500 mg (bei Bedarf) eingenommen werden. Eine sonographische Verlaufskontrolle sowie eine koloskopische Abklärung im entzündungsfreien Intervall in ca. 6-8 Wochen werden empfohlen.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über den stationären Verlauf von Herrn Max Mustermann, der sich vom 12.05. bis zum 24.05.2024 zur Re-Staging-Diagnostik und Schmerzeinstellung bei bekanntem metastasiertem Adenokarzinom der Lunge (cT4 cN2 M1c, Stadium IV) in unserer Behandlung befand. Neben der onkologischen Grunderkrankung bestehen eine COPD Stadium GOLD III, ein insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ 2, eine arterielle Hypertonie sowie eine rezente tiefe Beinvenenthrombose links. Unter der Fortführung der Therapie mit dem Tyrosinkinase-Inhibitor Gefitinib zeigte sich radiologisch eine stabile Erkrankungssituation. Aufgrund progredienter ossärer Schmerzen wurde die Analgesie auf ein WHO-Stufe-III-Schema mit retardiertem Morphin umgestellt. Die glykämische Einstellung erfolgte mittels Basalinsulin, die Blutdruckwerte stabilisierten sich unter dualer Therapie. Pulmonal präsentierte sich der Patient unter inhalativer Therapie kompensiert. Wir entlassen den Patienten in stabilem Allgemeinzustand mit folgender Entlassmedikation: Gefitinib 250 mg (1-0-0 p.o.), Ramipril 5 mg (1-0-0 p.o.), Metoprololsuccinat 47.5 mg (1-0-0 p.o.), Insulin Glargin 18 IE (0-0-0-1 s.c.), Morphinsulfat ret. 30 mg (1-0-1 p.o.), Tiotropium 18 µg (1-0-0 Inhalation) und Apixaban 5 mg (1-0-1 p.o.). Bei Schmerzspitzen wurde Morphin-HCl-Lösung 10 mg p.o. bei Bedarf verordnet.
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über unseren Patienten Herrn Max Mustermann, der sich vom 12.06. bis 22.06.2024 aufgrund einer medialen Schenkelhalsfraktur links (ICD-10: S72.01) in unserer stationären Behandlung befand. Nebendiagnostisch besteht eine vorbekannte arterielle Hypertonie. Die Aufnahme erfolgte als Notfall nach einem Sturzereignis. Am 13.06. führten wir die operative Versorgung mittels Implantation einer zementfreien Duokopfprothese (Hemiarthroplastik) links durch. Der postoperative Verlauf gestaltete sich vollkommen regelrecht. Die Wundverhältnisse waren zu jedem Zeitpunkt reizlos, das Nahtmaterial konnte am 10. postoperativen Tag entfernt werden. Unter physiotherapeutischer Anleitung erreichte der Patient eine sichere Mobilisation an Unterarmgehstützen unter Vollbelastung der linken unteren Extremität. Wir entlassen den Patienten heute in die häusliche Umgebung; eine ambulante Rehabilitation ist eingeleitet. Die aktuelle Entlassmedikation gestaltet sich wie folgt: - Ramipril 5 mg (Schema: 1-0-0, p.o.) zur Blutdruckeinstellung - Ibuprofen 400 mg (Schema: 1-1-1, p.o.) als Basisanalgetikum - Pantoprazol 40 mg (Schema: 1-0-0, p.o.) als Magenschutz - Enoxaparin 40 mg (Schema: 0-0-0-1, s.c.) zur Thromboseprophylaxe für insgesamt 35 Tage postoperativ - Paracetamol 1000 mg (Schema: 1-1-1-0, i.v.) wurde postoperativ für 24 Stunden verabreicht. Wir bitten um Fortführung der krankengymnastischen Beübung sowie um regelmäßige Wundkontrollen durch den Hausarzt.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über den oben genannten Patienten, welcher sich vom 15.01. bis zum 22.02.2024 in unserer stationären psychiatrischen Behandlung befand. Diagnosen: 1. Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10: F33.2) 2. Panikstörung (ICD-10: F41.0) 3. Essentielle Hypertonie (ICD-10: I10.90) 4. Diabetes mellitus Typ 2 (ICD-10: E11.90) Der Patient wurde mit einer ausgeprägten depressiven Symptomatik, psychomotorischer Gehemmtheit, Anhedonie und rezidivierenden Panikattacken aufgenommen. Im Verlauf der kombinierten pharmakopsychotherapeutischen Behandlung, unter Einbezug von Einzel- und Gruppengesprächen sowie Ergo- und Sporttherapie, kam es unter einer antidepressiven Medikation mit Venlafaxin 150 mg und einer abendlichen Augmentation mit Quetiapin 50 mg zu einer deutlichen Stimmungsaufhellung sowie einer Reduktion der Angstfrequenz. Somatisch erfolgte die Einstellung des Blutdrucks mit Metoprololsuccinat 47.5 mg sowie die Fortführung der oralen Antidiabetika mit Metformin 1000 mg. Aufgrund laborchemisch nachgewiesener Mangelzustände erfolgten zudem eine einmalige Infusion von Eisen-Carboxymaltose 500 mg i.v. sowie eine intramuskuläre Injektion von Vitamin B12 1000 µg am 20.01.2024. Entlassmedikation: - Venlafaxin 150 mg: 1-0-0 (p.o.) - Quetiapin 50 mg: 0-0-0-1 (p.o.) - Metoprololsuccinat 47.5 mg: 1-0-0 (p.o.) - Metformin 1000 mg: 1-0-1 (p.o.) - Lorazepam 1.0 mg: bei Bedarf (p.o.) bei Angstspitzen Der Patient wird in deutlich gebessertem psychischem und stabilem somatischem Zustand in die ambulante Weiterbehandlung entlassen. Wir bitten um Fortführung der medikamentösen Therapie sowie regelmäßige Kontrollen der Blutzuckerwerte und des Blutdrucks.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über Frau Elfriede M. (72 J.), die sich vom 12.05. bis 25.05. zur operativen Therapie eines fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms (FIGO IIIC) in unserer stationären Behandlung befand. Diagnostisch zeigten sich neben dem Malignom eine arterielle Hypertonie, ein bekanntes Vorhofflimmern, ein insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ 2 sowie ein chronisches Schmerzsyndrom bei degenerativen Wirbelsäulenveränderungen. Nach erfolgter Zytoreduktion mit Hysterektomie, Adnektomie beidseits und Omentektomie zeigte sich ein regelrechter postoperativer Verlauf. Die Patientin war kardiopulmonal stabil; das Vorhofflimmern ist unter der Medikation mit Apixaban und Metoprolol gut frequenzkontrolliert. Der Diabetes wurde perioperativ auf eine Kombination aus Metformin und einem Basalinsulin (Glargin) zur Nacht eingestellt. Aufgrund einer postoperativen Anämie (Hb 8.1 g/dl) wurde am Entlassungstag eine Eisen-Infusion verabreicht. Die Schmerztherapie wurde auf ein WHO-Stufe-III-Schema mit Oxycodon/Naloxon und Metamizol umgestellt. Unter Pantoprazol erfolgte ein begleitender Magenschutz. Die Patientin wird in stabilem Allgemeinzustand nach Hause entlassen. Therapie bei Entlassung: - Metoprololsuccinat 47.5 mg (1-0-0 p.o.) - Apixaban 5 mg (1-0-1 p.o.) - Metformin 500 mg (1-0-1 p.o.) - Metamizol 500 mg (1-1-1-1 p.o.) - Oxycodon/Naloxon 10 mg/5 mg (1-0-1 p.o.) - Pantoprazol 40 mg (1-0-0 p.o.) - Insulin Glargin 14 IE (0-0-0-1 s.c.) - Eisen-Carboxymaltose 500 mg (einmalig i.v. am 25.05.)
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über die stationäre Behandlung des 72-jährigen Patienten, der sich vom 15.08. bis 22.08.2024 aufgrund einer dekompensierten Herzinsuffizienz (NYHA III) bei vorbekannter arterieller Hypertonie in unserer Klinik befand. Bei Aufnahme bestanden klinisch ausgeprägte Unterschenkelödeme sowie eine radiologisch gesicherte pulmonale Stauung. Unter initialer forcierter intravenöser Diurese mittels Furosemid (initial 40 mg i.v. als Bolus, gefolgt von einer Kurzinfusion) konnte eine effektive Rekompensation mit einer Gewichtsreduktion von 5.5 kg erreicht werden. Die kardiale Medikation wurde im Verlauf auf eine orale Gabe von Torasemid umgestellt und um einen ACE-Hemmer ergänzt. Zusätzlich erfolgte aufgrund einer begleitenden Gastritis die Einleitung einer Protonenpumpeninhibitor-Therapie. Der Blutdruck stabilisierte sich unter der erweiterten Medikation im normotensiven Bereich. Der Patient wird in gebessertem Allgemeinzustand und klinisch rekompensiert in Ihre weitere hausärztliche Betreuung entlassen. Entlassmedikation: Torasemid 20 mg: 1-0-0 p.o. Ramipril 5 mg: 1-0-1 p.o. Pantoprazol 40 mg: 1-0-0 p.o. Insulin Glargin: 0-0-0-12 IE s.c. Novaminsulfon 500 mg: bei Bedarf p.o. (max. 4x täglich)
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über den stationären Aufenthalt von Herrn Hans Müller, der sich vom 12.06. bis 20.06.2024 aufgrund einer progredienten Belastungsdyspnoe bei bekannter chronischer Herzinsuffizienz in unserer kardiologischen Klinik befand. Diagnosen: 1. Chronische Herzinsuffizienz (NYHA III) bei bekannter dilatativer Kardiomyopathie (LVEF 32 %) 2. Permanentes Vorhofflimmern 3. Arterieller Hypertonus 4. Diabetes mellitus Typ 2 Klinischer Verlauf: Initial erfolgte bei klinischen Zeichen der pulmonalen Stauung eine forcierte Diurese mittels Torasemid i.v. (80 mg pro Tag als Dauerinfusion), worunter eine rasche Rekompensation und konsekutive Ödemrückbildung erzielt werden konnte. Das Körpergewicht reduzierte sich im Verlauf um 4.2 kg. Die Herzfrequenzkontrolle bei tachykardem Vorhofflimmern gelang durch die Aufdosierung der bestehenden Betablocker-Therapie. Aufgrund der eingeschränkten Nierenfunktion wurde die orale Antikoagulation mit Apixaban fortgeführt. Der vorbestehende Diabetes wurde auf eine Kombinationstherapie aus Metformin und Basalinsulin eingestellt. Der Patient wird in klinisch stabilem, kompensiertem Zustand in Ihre weitere hausärztliche Betreuung entlassen. Entlassmedikation: - Ramipril 5 mg: 1-0-0 p.o. - Bisoprolol 5 mg: 1-0-0 p.o. - Apixaban 5 mg: 1-0-1 p.o. - Torasemid 20 mg: 1-0-0 p.o. - Metformin 1000 mg: 1-0-1 p.o. - Insulin Glargin 18 IE: 0-0-0-1 s.c. - Glyceroltrinitrat-Spray: bei Bedarf 1-2 Hübe sublingual bei Angina Pectoris
Wir berichten über Herrn [Name], der uns zur stationären Behandlung bei akut exazerbierter COPD GOLD IV (Group E) sowie einer begleitenden respiratorischen Teilinsuffizienz zugewiesen wurde. Initial präsentierte sich der Patient mit progredienter Belastungsdyspnoe, produktivem Husten und laborchemischer Infektkonstellation (CRP 82 mg/l). Radiologisch bestätigte sich ein Infiltrat im rechten Unterlappen, weshalb wir eine kalkulierte Antibiose mit Ceftriaxon 2 g i.v. einleiteten. Unter intensivierter inhalativer Therapie sowie einer systemischen Steroidgabe mittels Prednisolon besserte sich der klinische Zustand zügig. Kardial zeigte sich eine Dekompensation bei vorbekanntem Vorhofflimmern und chronischer Herzinsuffizienz (NYHA III), die eine forcierte Diurese mit Furosemid sowie eine Fortführung der antihypertensiven Medikation erforderlich machte. Der vorbekannte Diabetes mellitus Typ 2 wurde unter Fortführung der Basalinsulin-Therapie stabil geführt. Entlassmedikation: - Ultibro Breezhaler 85/43 µg: 1-0-0 (inhalativ) - Prednisolon 20 mg: 1-0-0 p.o. (Ausschleichplan beachten) - Furosemid 40 mg: 1-1-0 p.o. - Ramipril 5 mg: 1-0-1 p.o. - Metoprololsuccinat 47.5 mg: 1-0-0 p.o. - Apixaban 5 mg: 1-0-1 p.o. - Insulin Glargin 18 IE: 0-0-0-1 s.c. - Pantoprazol 40 mg: 1-0-0 p.o. - Salbutamol 0.1 mg: bei Bedarf (Inhalation)
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über unseren Patienten Herrn Hans Müller, geb. am 12.05.1952, der sich vom 14.10. bis 21.10.2023 in unserer stationären neurologischen Behandlung befand. Diagnosen: 1. Ischämischer Hirninfarkt im Mediastromgebiet rechts (lakunär, NIHSS bei Entlassung 1). 2. Arterielle Hypertonie. 3. Diabetes mellitus Typ 2. Anamnese und Verlauf: Die stationäre Aufnahme erfolgte bei akuter linksseitiger brachiofazial betonter Hemiparese und leichter Dysarthrie. Die kranielle MRT-Diagnostik bestätigte eine frische Ischämie rechts periventrikulär. Unter konsequenter Thrombozytenaggregationshemmung sowie intensiver physiotherapeutischer und logopädischer Mitbehandlung zeigte sich eine sehr gute Regredienz der neurologischen Defizite. Die weiterführende ätiologische Abklärung mittels Langzeit-EKG und Duplexsonographie der hirnversorgenden Gefäße blieb ohne Hinweis auf eine höhergradige Stenose oder Vorhofflimmern. Wir entlassen den Patienten in einem stabilen Allgemeinzustand in die ambulante Weiterbetreuung durch den Hausarzt. Eine ambulante Anschlussheilbehandlung wurde bereits beantragt. Entlassmedikation: - ASS 100 mg: 1-0-0 p.o. - Atorvastatin 40 mg: 0-0-0-1 p.o. - Metoprololsuccinat 47.5 mg: 1-0-0 p.o. - Metformin 1000 mg: 1-0-0-1 p.o. - Pantoprazol 40 mg: 1-0-0-0 p.o. - Enoxaparin 40 mg: 0-0-0-1 s.c. - Paracetamol 1000 mg: einmalig i.v. (bei Aufnahme)
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über unseren Patienten Herrn Hans Müller, geb. 15.02.1956, der sich vom 04.10. bis 11.10.2023 aufgrund einer akuten Sigmadivertikulitis in unserer stationären gastroenterologischen Behandlung befand. Diagnosen: 1. Akute Sigmadivertikulitis (CDD Stadium IIa), 2. Arterielle Hypertonie, 3. Diabetes mellitus Typ 2, 4. Chronische Niereninsuffizienz Stadium G2. Der Patient wurde mit progredienten linksseitigen Unterbauchschmerzen und laborchemischen Entzündungszeichen (CRP 112 mg/l) aufgenommen. In der Sonographie zeigte sich eine ödematöse Wandverdickung des Colon sigmoideum ohne Hinweis auf eine Perforation oder Abszedierung. Initial erfolgte eine intravenöse Antibiose, die bei gutem klinischem Ansprechen auf ein orales Regime umgestellt wurde. Zum Entlassungszeitpunkt ist der Patient beschwerdefrei, die Entzündungswerte sind rückläufig. Therapie bei Entlassung: Die Fortführung der antihypertensiven und antidiabetischen Basismedikation wird empfohlen. Die antibiotische Therapie mit Metronidazol sollte noch für drei Tage vervollständigt werden. Metoprolol 47.5 mg (1-0-0 p.o.), Metformin 500 mg (1-0-1 p.o.), Pantoprazol 40 mg (1-0-0 p.o.), Metronidazol 400 mg (1-1-1 p.o.), Insulin Glargin 14 IE (0-0-0-1 s.c.). Bei Schmerzen Metamizol 500 mg (bei Bedarf p.o.). Vor Entlassung verabreichten wir NaCl 0.9 % 500 ml (einmalig i.v.) zur Hydratation.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über Herrn Müller, der sich zur Fortführung der onkologischen Systemtherapie bei ossär und pulmonal metastasiertem Adenokarzinom der Lunge (Stadium IV) in unserer stationären Obhut befand. Die Komplexität des Falls ergibt sich aus der ausgeprägten Multimorbidität des Patienten: Bekannt sind eine hypertensive Herzkrankheit, ein insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ 2, eine chronische Niereninsuffizienz (CKD G3a), eine COPD (GOLD B) sowie eine rezente tiefe Beinvenenthrombose links. Im Verlauf klagte der Patient über eine zunehmende tumorbedingte Schmerzsymptomatik (VAS 7/10), die eine Umstellung auf eine Opioid-Basistherapie sowie eine engmaschige Bedarfsmedikation erforderte. Aufgrund der begleitenden Dexamethason-Gabe im Rahmen der Chemotherapie-Prämedikation trat eine passagere Entgleisung des Glukosestoffwechsels auf, die eine Anpassung des Basalinsulins notwendig machte. Die Nierenfunktion blieb unter forcierter Hydratation stabil. Wir entlassen den Patienten in gebessertem Allgemeinzustand in Ihre weitere hausärztliche und onkologische Betreuung. Therapie bei Entlassung: Ramipril 5 mg (1-0-0 p.o.), Metoprololsuccinat 47.5 mg (1-0-1 p.o.), Novaminsulfon 500 mg (1-1-1-1 p.o.), Morphin-Retard 30 mg (1-0-1 p.o.), Morphin-Tropfen (10 mg bei Bedarf p.o.), Tinzaparin 14000 IE (0-0-1-0 s.c.), Insulin Glargin 18 IE (0-0-0-1 s.c.), Furosemid 20 mg (1-0-0 p.o.), Pantoprazol 40 mg (1-0-0 p.o.) und Salbutamol Dosieraerosol (2 Hübe bei Bedarf inhalativ).
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über unseren gemeinsamen Patienten, Herrn Max Mustermann, geb. am 12.05.1951, der sich vom 15.05. bis 22.05.2024 in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Mediale Schenkelhalsfraktur rechts (S72.01) 2. Essentielle Hypertonie (I10.90) Der Patient wurde nach einem häuslichen Sturz mit einer dislozierten Schenkelhalsfraktur rechts eingeliefert. Noch am Aufnahmetag erfolgte die operative Versorgung mittels zementfreier Duokopfprothese (Hüft-TEP-Teilersatz). Der postoperative Verlauf gestaltete sich unter adäquater Analgesie und frühzeitiger physiotherapeutischer Mobilisation komplikationslos. Die Wundverhältnisse zeigten sich bei Entlassung reizfrei und trocken. Eine Vollbelastung des rechten Beines ist schmerzorientiert möglich. Am Morgen der Entlassung wurde zur Kupierung einer Schmerzspitze letztmalig eine Paracetamol 1000 mg Kurzinfusion i.v. verabreicht. Therapie bei Entlassung: - Ramipril 5 mg: 1-0-0 p.o. - Pantoprazol 40 mg: 1-0-0 p.o. - Novaminsulfon 500 mg: 1-1-1-1 p.o. - Enoxaparin 40 mg: 0-0-0-1 s.c. (Thromboseprophylaxe für insg. 28 Tage) - Ibuprofen 400 mg: bei Bedarf p.o. Wir bitten um die Fortführung der krankengymnastischen Beübung sowie die Kontrolle der Entzündungswerte beim Hausarzt. Eine Wiedervorstellung in unserer ambulanten Sprechstunde zur klinischen und radiologischen Verlaufskontrolle ist in 6 Wochen vorgesehen.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über den stationären Aufenthalt von Herrn Max Mustermann, der sich vom 15.05. bis 12.06.2024 in unserer psychiatrischen Behandlung befand. Die Aufnahme erfolgte bei einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (F33.1). Initial präsentierte sich der Patient antriebsgemindert mit ausgeprägten Schlafstörungen und suizidaler Einengung bei bekannter Alkoholabhängigkeit (F10.2, derzeit abstinent). Unter einer kombinierten pharmakologischen und psychotherapeutischen Intervention stabilisierte sich die Stimmungslage im Verlauf deutlich. Die somatischen Begleiterkrankungen (arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2) konnten unter Fortführung der Medikation stabil gehalten werden. Zu Beginn der Behandlung erfolgte aufgrund der Anamnese eine parenterale Substitution von Vitamin B1 mittels Thiamin-Infusion (100 mg). Die Entlassung erfolgt in die ambulante psychiatrische Weiterbehandlung bei einem stabilen psychopathologischen Befund. Die Entlassmedikation stellt sich wie folgt dar: Venlafaxin 150 mg (1-0-0), Quetiapin 25 mg (0-0-0-1), Metformin 1000 mg (1-0-1), Ramipril 5 mg (1-0-0), Thiamin 100 mg (1-0-1) sowie Insulin Glargin 14 IE (0-0-0-1 s.c.). Bei Unruhezuständen wurde Diazepam 5 mg als Bedarfsmedikation verordnet.
Frau Müller (74 J.) wurde zur laparoskopischen Hysterektomie und Adnexektomie beidseits bei bekanntem Endometriumkarzinom (pT1b, G2, pN0) stationär aufgenommen. Der intraoperative Verlauf gestaltete sich komplikationslos. Postoperativ zeigte sich die Patientin aufgrund ihrer vorbestehenden Multimorbidität (COPD GOLD II, arterielle Hypertonie, Vorhofflimmern, Diabetes mellitus Typ 2) pulmonal leicht instabil. Bei einer relevanten postoperativen Anämie (Hb 7.8 g/dl) erfolgte am Vortag der Entlassung die einmalige Substitution von 500 mg Eisen-Carboxymaltose i.v. Die antihypertensive und antidiabetische Medikation wurde an die aktuellen klinischen Parameter angepasst. Die Wundheilung verlief primär per primam intentionem. Die Patientin wird in stabilem Allgemeinzustand in die hausärztliche Betreuung entlassen. Therapie bei Entlassung: - Metoprololsuccinat 47.5 mg: 1-0-0 p.o. - Apixaban 5 mg: 1-0-1 p.o. - Metformin 1000 mg: 1-0-1 p.o. - Insulin Glargin 18 IE: 0-0-0-1 s.c. - Pantoprazol 40 mg: 1-0-0 p.o. - Salbutamol 0.1 mg: bei Bedarf bei Dyspnoe - Metamizol-Natrium 500 mg: bei Bedarf bei Schmerzen - Eisen-Carboxymaltose 500 mg: einmalig i.v. (bereits erfolgt)
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über Herrn Max Mustermann, geb. am 15.05.1952, der sich vom 12.10. bis 19.10.2023 aufgrund einer akuten dekompensierten Herzinsuffizienz (NYHA III) bei vorbekannter arterieller Hypertonie in unserer stationären Behandlung befand. Der Patient stellte sich initial mit progredienter Belastungsdyspnoe und ausgeprägten Unterschenkelödemen vor. Unter einer initial intravenösen Diuretikatherapie mit Furosemid konnte eine effektive Rekompensation mit einer Gewichtsabnahme von 5.2 kg erreicht werden. Die antihypertensive Medikation wurde auf Ramipril und Bisoprolol umgestellt, worunter sich stabile Blutdruckwerte um 130/80 mmHg zeigten. Echokardiographisch bestätigte sich eine leichtgradig reduzierte linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF 45 %). Der Patient wird heute in klinisch gebessertem Zustand in Ihre ambulante Weiterbetreuung entlassen. Therapie bei Entlassung: - Ramipril 5 mg: 1-0-1-0 (p.o.) - Bisoprolol 2.5 mg: 1-0-0-0 (p.o.) - Torasemid 10 mg: 1-0-0-0 (p.o.) - Enoxaparin-Natrium 40 mg: 0-0-0-1 (s.c., bis zur vollständigen Mobilisation) - Pantoprazol 40 mg: 1-0-0-0 (p.o., bei Bedarf bei epigastrischen Beschwerden) Wir bitten um engmaschige Kontrolle der Nierenretentionsparameter und Elektrolyte in der ersten Woche nach Entlassung.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über Herrn Hans Müller, der sich am 15.05.2024 mit einer akut dekompensierten chronischen Herzinsuffizienz (NYHA IV) bei bekannter hypertensiver Herzkrankheit und tachykardem Vorhofflimmern in unserer Klinik vorstellte. Klinisch zeigten sich ausgeprägte Unterschenkelödeme beidseits sowie basale Rasselgeräusche. Initial erfolgte eine forcierte diuretische Therapie mittels Furosemid-Infusion (80 mg/24h i.v. via Perfusor), worunter eine rasche Rekompensation mit einer Gewichtsabnahme von 4.5 kg und eine deutliche Besserung der Dyspnoe erzielt werden konnte. Die Herzfrequenz wurde durch eine Augmentation der Betablocker-Therapie stabilisiert. Aufgrund des persistierenden Vorhofflimmerns (CHA2DS2-VASc: 4) wurde eine orale Antikoagulation mit Apixaban etabliert. Der Diabetes mellitus Typ 2 war unter der bestehenden Medikation mit Insulin Glargin und Empagliflozin stabil eingestellt. Bei nachgewiesenem Eisenmangel erhielt der Patient zudem einmalig eine intravenöse Eisensubstitution. Wir entlassen den Patienten in gebessertem Allgemeinzustand (NYHA II) in Ihre weitere ambulante Betreuung. Diagnosen: 1. Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) 2. Persistierendes Vorhofflimmern 3. Arterielle Hypertonie 4. Diabetes mellitus Typ 2 5. Chronische Niereninsuffizienz Stadium G3a Entlassmedikation: - Metoprololsuccinat 47.5 mg: 1-0-0 p.o. - Ramipril 2.5 mg: 1-0-1 p.o. - Apixaban 5 mg: 1-0-1 p.o. - Empagliflozin 10 mg: 1-0-0 p.o. - Furosemid 40 mg: 1-1-0 p.o. - Insulin Glargin 14 IE: 0-0-0-1 s.c. - Pantoprazol 40 mg: 1-0-0 p.o. - Nitrolingual-Spray 0.4 mg: bei Bedarf (max. 3 Hübe/Tag)
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über den o.g. Patienten, der sich vom 12.05. bis zum 24.05. aufgrund einer akut exazerbierten COPD (GOLD IV, Gruppe E) bei bekannter Multimorbidität in unserer stationären pneumologischen Behandlung befand. Initial präsentierte sich der Patient mit ausgeprägter Dyspnoe (NYHA IV), produktivem Husten und deutlich reduzierter Belastbarkeit. Unter einer initialen intravenösen Therapie mit Methylprednisolon 40 mg (einmalig i.v.) sowie einer Kurzinfusion mit Magnesiumsulfat 2 g zur adjuvanten Broncholyse konnte eine klinische Stabilisierung erzielt werden. Aufgrund der vorbekannten chronischen Herzinsuffizienz (HFrEF, NYHA III) und persistierender peripherer Ödeme erfolgte eine forcierte Diurese mit Furosemid, zunächst 40 mg i.v., im Verlauf Umstellung auf die orale Medikation. Die Langzeitantikoagulation bei Z.n. Lungenembolie wurde unter Fortführung von Apixaban konsequent beibehalten. Der insulinpflichtige Diabetes mellitus Typ 2 war unter dem bestehenden Schema mit Insulin Glargin sowie einer zusätzlichen Bedarfsmedikation stabil eingestellt. Die vorbekannte Niereninsuffizienz (CKD III, GFR 42 ml/min) blieb unter der Therapie kompensiert. Therapie bei Entlassung: Spiolto Respimat (Tiotropium/Olodaterol) 2 Hübe (1-0-0), Prednisolon 20 mg (1-0-0) p.o. für weitere 3 Tage, Furosemid 40 mg (1-1-0), Ramipril 5 mg (1-0-0), Metoprololsuccinat 47.5 mg (1-0-0), Apixaban 5 mg (1-0-1), Insulin Glargin 18 IE (0-0-0-1) s.c., Pantoprazol 40 mg (1-0-0). Als Bedarfsmedikation bei respiratorischer Insuffizienz wurde Salbutamol Dosieraerosol (2 Hübe) verordnet.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über Herrn Max Mustermann, geb. 01.01.1952, welcher sich vom 12.03. bis 19.03.2024 in unserer stationären neurologischen Behandlung befand. Der Patient stellte sich initial mit einer akuten, flüchtigen rechtshändigen Hemiparese sowie einer diskreten motorischen Aphasie vor. In der kranialen Magnetresonanztomographie (cMRT) konnte ein kleiner embolischer Infarkt links prämotorisch gesichert werden. Die weitere Abklärung mittels Duplexsonographie der extrakraniellen Gefäße ergab eine geringgradige Karotisstenose links (ca. 20% nach NASCET), welche aktuell keiner operativen Intervention bedarf. Kardiologisch zeigte sich im Langzeit-EKG ein normofrequenter Sinusrhythmus ohne Anhalt für Vorhofflimmern. Wir leiteten eine thrombozytenaggregationshemmende Sekundärprophylaxe ein. Zudem erfolgte eine Anpassung der antihypertensiven Medikation sowie der glykämischen Einstellung bei bekanntem Diabetes mellitus Typ 2. Der Patient verlässt unsere Klinik in neurologisch stabilem Zustand bei weitgehender Regredienz der Symptomatik. Die Entlassmedikation gestaltet sich wie folgt: ASS 100 mg (1-0-0 p.o.), Ramipril 5 mg (1-0-1 p.o.), Metformin 500 mg (1-1-1 p.o.), Insulin Glargin (0-0-0-1 s.c., 16 IE), Pantoprazol 40 mg (1-0-0 p.o.) sowie Metoprololsuccinat 47.5 mg (1-0-0 p.o.). Zusätzlich erhielt der Patient im Rahmen des stationären Aufenthaltes einmalig eine Kurzinfusion mit 500 ml Vollelektrolytlösung zur Rehydratation bei Aufnahme.
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über unseren gemeinsamen Patienten, der sich vom 12.05. bis 20.05. aufgrund einer akuten Exazerbation einer Colitis ulcerosa in unserer stationären Behandlung befand. Leitsymptom waren blutig-schleimige Diarrhöen (bis zu 8x/Tag) sowie krampfartige Unterbauchschmerzen. Diagnostisch zeigte die Koloskopie eine diffuse Rötung und Vulnerabilität der Mukosa bis zum mittleren Colon descendens (Mayo-Score 2). Unter einer intensivierten Therapie mit oralem Mesalazin und einer initialen intravenösen Steroidgabe, welche im Verlauf auf ein orales Ausschleichschema umgestellt wurde, konnte eine rasche klinische Remission erzielt werden. Die begleitende Eisenmangelanämie wurde leitliniengerecht mittels einer einmaligen intravenösen Eisensubstitution behandelt. Die kardiovaskuläre sowie antidiabetische Basismedikation wurde bei stabilen Blutdruckwerten und Blutzuckerprofilen unverändert fortgeführt. Therapie bei Entlassung: - Mesalazin 1.5 g: 1-0-1 p.o. - Prednisolon 40 mg: 1-0-0 p.o. - Ramipril 5 mg: 1-0-0 p.o. - Metformin 1000 mg: 1-0-1 p.o. - Insulin Glargin 14 IE: 0-0-0-1 s.c. - Ferric Carboxymaltose 500 mg: einmalig i.v. (bereits erfolgt) - Loperamid 2 mg: bei Bedarf p.o. Wir bitten um die Fortführung der Steroidreduktion um wöchentlich 5 mg und verbleiben mit freundlichen kollegialen Grüßen.
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über Herrn Hans-Jürgen Mustermann, der sich vom 12.05. bis 19.05. zur Fortsetzung der palliativen Chemotherapie bei metastasiertem Pankreaskarzinom (cT4, cN1, cM1 mit hepatischer und peritonealer Filialisierung) in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Metastasiertes Pankreaskopfkarzinom (Erstdiagnose 02/2023) 2. Insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ 2 3. Arterielle Hypertonie 4. Chronisches Schmerzsyndrom (WHO-Stufe III) 5. Zustand nach Lungenembolie (03/2023) 6. Rezidivierende depressive Episoden Im aktuellen Aufenthalt erfolgte die komplikationslose Applikation des 3. Zyklus Gemcitabine/Nab-Paclitaxel. Aufgrund progredienter ossärer Schmerzen wurde die Analgetikatherapie auf ein retardiertes Hydromorphon-Präparat umgestellt, worunter eine gute Schmerzkontrolle (VAS 2/10) erreicht werden konnte. Die Blutzuckerwerte waren unter der bestehenden Therapie mit Insulin Glargin bei Infektfreiheit stabil. Therapie bei Entlassung: - Metoprololsuccinat 47.5 mg: 1-0-0 p.o. - Apixaban 5 mg: 1-0-1 p.o. - Hydromorphon retard 4 mg: 1-0-1 p.o. - Hydromorphon 1.3 mg: bei Bedarf p.o. - Pantoprazol 40 mg: 1-0-0 p.o. - Insulin Glargin 18 IE: 0-0-0-1 s.c. - Mirtazapin 15 mg: 0-0-0-1 p.o. Wir entlassen den Patienten in gebessertem Allgemeinzustand in Ihre ambulante Betreuung.
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über unseren gemeinsamen Patienten Herrn Hans Müller, geb. 15.05.1952, der sich vom 10.10. bis 17.10.2023 in unserer stationären orthopädischen Behandlung befand. Diagnosen: 1. Primäre Coxarthrose rechts (M16.1) 2. Zustand nach zementfreier Totalendoprothese (TEP) der rechten Hüfte am 10.10.2023 Der stationäre Aufenthalt erfolgte zur elektiven Implantation einer Hüft-TEP rechts. Die Operation verlief ohne intraoperative Komplikationen. Postoperativ zeigte sich eine regelrechte Wundheilung; die klinischen Kontrollen ergaben keine Hinweise auf ein Hämatom oder eine Infektion. Die laborchemischen Entzündungsparameter waren rückläufig (CRP zuletzt 12.5 mg/l). Unter physiotherapeutischer Anleitung konnte der Patient frühzeitig mobilisiert werden. Aktuell besteht eine sichere Mobilisation unter Vollbelastung an Unterarmgehstützen im Dreipunktschritt. Die aktive Beweglichkeit im rechten Hüftgelenk wurde bei Entlassung mit Flexion/Extension 90/0/0° dokumentiert. Das postoperative Röntgenbild zeigt eine achsgerechte Stellung der Prothese. Therapie bei Entlassung: - Pantoprazol 40 mg: 1-0-0 p.o. - Ibuprofen 600 mg: 1-0-1 p.o. - Novaminsulfon 500 mg: bei Bedarf p.o. - Enoxaparin 40 mg: 0-0-0-1 s.c. Am Entlassungstag wurde aufgrund einer Schmerzspitze einmalig Paracetamol 1000 mg als Kurzinfusion i.v. appliziert. Wir bitten um die Fortführung der krankengymnastischen Übungen sowie die zeitnahe Durchführung der geplanten Anschlussheilbehandlung.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über den stationären Aufenthalt von Herrn Max Mustermann, der sich vom 12.05. bis 15.06. in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (F33.1), 2. Generalisierte Angststörung (F41.1), 3. Essentielle Hypertonie (I10.0), 4. Chronisches Schmerzsyndrom (F45.41). Der Patient wurde zur Krisenintervention bei progredienter depressiver Symptomatik und massiven Insomnien aufgenommen. Psychopathologisch imponierten eine gedrückte Stimmung, Freudlosigkeit sowie eine ausgeprägte ruminative Grübelneigung. Im Verlauf der vierwöchigen Behandlung konnte durch die Umstellung der Medikation von Citalopram auf Venlafaxin sowie die Ergänzung von Quetiapin zur Nacht eine signifikante Entlastung erzielt werden. Aufgrund einer akuten hypertensiven Entgleisung bei Aufnahme erfolgte initial eine intravenöse Kurzinfusion mit Pantoprazol 40 mg zur Stressulkusprophylaxe sowie die konsequente Einstellung auf den Betablocker Metoprolol. Zur Besserung des Allgemeinzustandes bei laborchemisch verifiziertem Mangel applizierten wir zudem einmalig Vitamin B12 intramuskulär. Die psychische Stabilität konnte durch die Teilnahme an der dialektisch-behavioralen Therapiegruppe sowie regelmäßige fachärztliche Einzelgespräche gefestigt werden. Der Patient entlässt sich in deutlich gebessertem Allgemeinzustand und suizidal distanziert in die ambulante Weiterbehandlung. Therapie bei Entlassung: Venlafaxin 150 mg (1-0-0-0, p.o.), Quetiapin 25 mg (0-0-0-1, p.o.), Metoprololsuccinat 47.5 mg (1-0-0-0, p.o.). Als Bedarfsmedikation bei massiven Angstanfällen wurde Lorazepam 1 mg (bei Bedarf, p.o.) vereinbart. Im Rahmen der stationären Behandlung erfolgten zudem Pantoprazol 40 mg (1-0-0-0, i.v.) und Vitamin B12 1000 µg (einmalig, i.m.).
Die Patientin wurde zur elektiven totalen laparoskopischen Hysterektomie mit beidseitiger Adnexektomie bei histologisch gesichertem Endometriumkarzinom (pT1b, pN0, G2) stationär aufgenommen. Postoperativ traten eine hypertensive Entgleisung sowie eine Tachyarrhythmia absoluta bei vorbekanntem Vorhofflimmern auf. Zudem bestanden eine chronische Niereninsuffizienz Stadium IIIa sowie ein insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ 2. Eine ausgeprägte postoperative Anämie wurde am Entlasstag substituiert. Der klinische Zustand bei Entlassung ist stabil, die Infektparameter sind rückläufig. Diagnosen: 1. Endometriumkarzinom (pT1b, pN0, G2, R0) 2. Arterielle Hypertonie 3. Permanentes Vorhofflimmern 4. Diabetes mellitus Typ 2 5. Chronische Niereninsuffizienz (KDIGO IIIa) 6. Postoperative Eisenmangelanämie Entlassmedikation: - Ramipril 5 mg: 1-0-0 p.o. - Metoprololsuccinat 47.5 mg: 1-0-1 p.o. - Apixaban 5 mg: 1-0-1 p.o. - Insulin Glargin 14 IE: 0-0-0-1 s.c. - Metamizol 500 mg: 1-1-1-1 p.o. - Oxycodon/Naloxon 10/5 mg: 1-0-1 p.o. - Pantoprazol 40 mg: 1-0-0 p.o. - Eisen-Carboxymaltose 500 mg: einmalig i.v. (am Entlasstag erfolgt)
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über Herrn Müller, der sich vom 12.08. bis 18.08. in unserer stationären Behandlung befand. Die Aufnahme erfolgte bei akuter Exazerbation einer vorbekannten COPD (Anthonisen-Typ I). Initial präsentierte sich der Patient mit ausgeprägter Dyspnoe und produktivem Husten. Unter einer Therapie mit systemischen Glukokortikoiden sowie einer intensivierten Inhalationstherapie konnte eine rasche Rekonvaleszenz erreicht werden. Die begleitende arterielle Hypertonie sowie der Diabetes mellitus Typ 2 zeigten sich unter der bestehenden Medikation stabil eingestellt. In der klinischen Untersuchung bei Entlassung zeigten sich die Lungenfelder beidseits gut belüftet bei stabilem Gasaustausch. Wir entlassen den Patienten in gebessertem Allgemeinzustand in Ihre ambulante Weiterbetreuung. Entlassmedikation: Metoprololsuccinat 47.5 mg (1-0-0 p.o.) Ramipril 5 mg (1-0-1 p.o.) Metformin 1000 mg (1-0-1 p.o.) Insulin Glargin 14 IE (0-0-0-1 s.c.) Prednisolon 20 mg (1-0-0 p.o., ausschleichend für 3 Tage) Salbutamol 0.1 mg (bei Bedarf 1 Hub inhalativ) Im Rahmen der initialen Notaufnahme erfolgte zudem einmalig die Gabe von Furosemid 40 mg i.v. zur Entlastung bei pulmonaler Stauung.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über Herrn Hans Müller, geb. 12.05.1951, der sich vom 08.10. bis zum 15.10. in unserer stationären kardiologischen Behandlung befand. Die Aufnahme erfolgte bei progredienter Belastungsdyspnoe (entsprechend NYHA III) sowie ausgeprägten peripheren Ödemen. Diagnosen: 1. Chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF, LVEF 35%) 2. Chronisches Koronarsyndrom (CCS), Z.n. PCI der RCA mittels DES am 09.10. 3. Arterielle Hypertonie 4. Diabetes mellitus Typ 2 5. Funktioneller Eisenmangel bei Herzinsuffizienz Klinisch zeigte sich der Patient unter forcierter Diurese mittels Furosemid-Infusionen (initial 80 mg/24h) rasch rekombiniert und konnte um ca. 4 kg gewichtsentlastet werden. Koronarangiographisch erfolgte eine erfolgreiche Drug-Eluting-Stent-Implantation in die proximal hochgradig stenosierte RCA. Die antihypertensive Medikation wurde auf eine kombinierte ACE-Hemmer- und Betablocker-Therapie optimiert. Die Herzinsuffizienztherapie wurde leitliniengerecht durch Einleitung von Empagliflozin vervollständigt. Aufgrund des laborchemisch nachgewiesenen Eisenmangels (Ferritin 45 ng/ml) erfolgte zudem eine einmalige intravenöse Substitution. Der Patient wird in stabilen Kreislaufverhältnissen und kompensiertem Volumenstatus in Ihre weitere ambulante Betreuung entlassen. Wir bitten um Kontrolle der Nierenretentionsparameter sowie des Kaliumspiegels in einer Woche. Aktuelle Medikation bei Entlassung: - Ramipril 5 mg: 1-0-1 (p.o.) - Metoprololsuccinat 47.5 mg: 1-0-0 (p.o.) - Torasemid 10 mg: 1-0-0 (p.o.) - Empagliflozin 10 mg: 1-0-0 (p.o.) - ASS 100 mg: 1-0-0 (p.o.) - Insulin Glargin 14 IE: 0-0-0-1 (s.c.) - Eisen-Carboxymaltose 500 mg: einmalig (i.v., am 14.10. bereits erfolgt)
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über Herrn Max Mustermann, der sich vom 12.08. bis 22.08. aufgrund einer akuten Exazerbation einer vorbekannten COPD GOLD IV (Gruppe E) bei respiratorischer Partialinsuffizienz in unserer stationären Behandlung befand. Initial präsentierte sich der Patient mit progredienter Dyspnoe (mMRC 4), produktivem Husten und einer peripheren Sauerstoffsättigung von 86 % unter Raumluft. Laborchemisch zeigte sich ein deutlicher Anstieg der Entzündungsparameter (CRP 88.5 mg/l), woraufhin wir eine kalkulierte antibiotische Therapie mit Piperacillin/Tazobactam i.v. einleiteten. Hierunter sowie unter intensivierter inhalativer Tripeltherapie und intermittierender NIV-Behandlung kam es zur klinischen Stabilisierung. Die vorbekannte chronische Herzinsuffizienz (NYHA III, EF 35 %) erforderte aufgrund einer begleitenden Rechtsherzbelastung eine optimierte diuretische Therapie mit Torasemid. Die Blutzuckerwerte unter der bestehenden Medikation mit Metformin und dem langwirksamen Insulin Glargin (Lantus) waren im Verlauf weitgehend normoglykämisch. Ein interkurrent aufgetretener Gichtanfall am rechten Großzehengrundgelenk wurde lokal gekühlt und die bestehende Therapie mit Allopurinol fortgeführt. Wir entlassen den Patienten in deutlich gebessertem Allgemeinzustand in Ihre weitere hausärztliche Betreuung. Entlassmedikation: - Spiriva Respimat (Tiotropium) 2.5 µg: 2 Hübe 1-0-0 (Inhalation) - Relvar Ellipta (Fluticason/Vilanterol) 184/22 µg: 1-0-0 (Inhalation) - Torasemid 20 mg: 1-0-0 (p.o.) - Metoprololsuccinat 47.5 mg: 1-0-0 (p.o.) - Metformin 500 mg: 1-0-1 (p.o.) - Lantus (Insulin Glargin) 14 IE: 0-0-0-1 (s.c.) - Allopurinol 100 mg: 1-0-0 (p.o.) - Novaminsulfon 500 mg: bei Bedarf (p.o.) - Piperacillin/Tazobactam 4.5 g: einmalig am Entlasstag (i.v.)
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über unseren gemeinsamen Patienten, Herrn Max Mustermann, der sich vom 15.10. bis 22.10. in unserer stationären neurologischen Behandlung befand. Diagnosen: 1. Ischämischer Hirninfarkt im Mediastromgebiet rechts (I63.3) bei Mikroangiopathie. 2. Arterielle Hypertonie. 3. Diabetes mellitus Typ 2. Der Patient wurde mit einer akuten linksseitigen Brachiofazialparese und einer leichten Dysarthrie aufgenommen. Das initiale kranielle MRT zeigte eine frische Ischämie im Bereich der rechten Basalganglien ohne Nachweis eines Gefäßverschlusses in der TOF-Angiographie. Unter der eingeleiteten Sekundärprophylaxe mit ASS und Atorvastatin sowie einer konsequenten Blutdruckeinstellung kam es zu einer raschen Regredienz der Symptomatik. Kardiogen-embolische Ursachen wurden mittels Langzeit-EKG und transösophagealer Echokardiographie ausgeschlossen. Initial erfolgte aufgrund einer Exsikkose die Gabe einer Elektrolytinfusion. Der Blutzucker war unter der bestehenden Insulintherapie gut eingestellt. Wir entlassen den Patienten bei klinischer Stabilität in die ambulante Weiterbehandlung. Therapie bei Entlassung: - ASS 100 mg (1-0-0 p.o.) - Atorvastatin 40 mg (0-0-0-1 p.o.) - Ramipril 5 mg (1-0-1 p.o.) - Insulin Glargin 14 IE (0-0-0-1 s.c.) - Pantoprazol 40 mg (1-0-0 p.o.) - Sterofundin ISO 500 ml (einmalig i.v.)
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über den stationären Aufenthalt von Herrn Hans Meier, geb. 15.05.1955, der sich vom 01.11. bis 08.11. aufgrund einer akuten Exazerbation einer seit 2015 bekannten Colitis ulcerosa in unserer Klinik befand. Bei Aufnahme klagte der Patient über eine deutlich gesteigerte Stuhlfrequenz von bis zu 10-mal täglich mit blutigen Beimengungen sowie krampfartigen Unterbauchschmerzen. Laborchemisch bestätigte sich die Aktivität durch ein erhöhtes C-reaktives Protein (45 mg/l) sowie ein erhöhtes fäkales Calprotectin. Wir initiierten eine systemische Steroidtherapie mit Prednisolon (initial 60 mg i.v.), worunter eine prompte Besserung der klinischen Symptomatik eintrat. Die Medikation wurde im Verlauf auf 40 mg p.o. umgestellt. Die chronische Basismedikation mit Mesalazin wurde unverändert fortgeführt. Aufgrund einer begleitenden hypochromen Anämie bei nachgewiesenem Eisenmangel erfolgte eine einmalige i.v.-Gabe von Eisencarboxymaltose. Die metabolische Situation des vorbestehenden Diabetes mellitus Typ 2 erforderte unter der Steroidgabe eine intensivierte Überwachung; wir ergänzten die Therapie mit Metformin temporär um ein langwirksames Basalinsulin (Insulin Glargin). Die arterielle Hypertonie war unter Ramipril 2.5 mg gut eingestellt. Wir entlassen den Patienten in Ihre ambulante Weiterbetreuung. Entlassmedikation: - Mesalazin 1000 mg (1-1-1 p.o.) - Prednisolon 40 mg (1-0-0 p.o., Reduktionsschema beachten) - Pantoprazol 40 mg (1-0-0 p.o.) - Ramipril 2.5 mg (1-0-0 p.o.) - Metformin 1000 mg (1-0-1 p.o.) - Insulin Glargin 14 IE (0-0-0-1 s.c.) - Eisencarboxymaltose 1000 mg (einmalig i.v., bereits erfolgt) - Metoclopramid 10 mg (bei Bedarf p.o. bei Übelkeit)
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über Herrn Peter Müller, geb. 12.03.1951, der sich vom 03.11. bis 15.11.2024 in unserer stationären onkologischen Behandlung befand. Diagnosen: 1. Metastasierendes Adenokarzinom der Lunge (NSCLC, Stadium IV, cT2a N2 M1b mit ossärer Metastasierung) 2. Chronisches Schmerzsyndrom bei ossärer Filialisierung (WHO-Stufe III) 3. Arterielle Hypertonie 4. Diabetes mellitus Typ 2b 5. Chronische Niereninsuffizienz Stadium IIIa nach KDIGO 6. Rezidivierende tiefe Beinvenenthrombose links Der Patient wurde zur Durchführung des vierten Zyklus einer Immuntherapie mit Pembrolizumab (200 mg i.v.) aufgenommen. Laborchemisch zeigte sich eine stabile Nierenfunktion, sodass die Therapie komplikationslos appliziert werden konnte. Aufgrund persistierender lumbaler Schmerzen erfolgte eine Anpassung der Analgetikatherapie auf Hydromorphon retard. Die Blutzuckereinstellung wurde bei zunehmend entgleisten Werten von oralen Antidiabetika auf ein Basalinsulin-Schema umgestellt. Zur Ödemprophylaxe bei bekannter Herzinsuffizienz-Komponente erfolgte die Fortführung der Diurese. Entlassmedikation: - Ramipril 5 mg: 1-0-0 p.o. - Apixaban 5 mg: 1-0-1 p.o. - Hydromorphon 4 mg (retardiert): 1-0-1 p.o. - Hydromorphon 1.3 mg (unretardiert): bei Bedarf p.o. - Pantoprazol 40 mg: 1-0-0 p.o. - Insulin Glargin 14 IE: 0-0-0-1 s.c. - Furosemid 20 mg: 1-0-0 p.o. Wir bitten um zeitnahe Laborkontrollen der Retentionsparameter sowie des Blutzuckerprofils.
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über unseren gemeinsamen Patienten, Herrn Hans-Joachim Müller, geb. am 15.03.1955, der sich vom 12.05. bis zum 20.05. in unserer stationären unfallchirurgischen Behandlung befand. Diagnosen: 1. Pertrochante Femurfraktur rechts (ICD-10: S72.1) 2. Essentielle Hypertonie (ICD-10: I10.00) Anamnese und Verlauf: Die stationäre Aufnahme erfolgte als Notfall nach einem Sturzereignis im häuslichen Umfeld. Radiologisch bestätigte sich eine instabile pertrochante Femurfraktur rechts. Wir versorgten die Fraktur noch am Aufnahmetag mittels geschlossener Reposition und Osteosynthese durch einen proximalen Femurnagel (PFNA, 130°, 200 mm) unter Durchleuchtungskontrolle. Der postoperative Verlauf gestaltete sich komplikationslos. Die Wundverhältnisse waren bei den täglichen Kontrollen reizlos, das resorbierbare Nahtmaterial verblieb in situ. Eine Redon-Drainage wurde am zweiten postoperativen Tag regelrecht entfernt. Unter physiotherapeutischer Anleitung konnte der Patient frühzeitig mobilisiert werden und ist nun sicher im Dreipunktgang an Unterarmgehstützen unter Vollbelastung mobil. Die postoperative Röntgenkontrolle zeigte eine achsgerechte Frakturstellung bei regelrechter Lage der Osteosynthese. Aufgrund einer Schmerzspitze am Tag der Entlassung applizierten wir einmalig eine Kurzinfusion Paracetamol 1000 mg i.v. Entlassmedikation: - Ramipril 2.5 mg: 1-0-0 p.o. - Pantoprazol 40 mg: 1-0-0 p.o. - Novaminsulfon 500 mg: 1-1-1-1 p.o. - Oxycodon 10 mg: 1-0-1 p.o. - Enoxaparin 40 mg: 0-0-0-1 s.c. (für insgesamt 14 Tage postoperativ) Wir bitten um die Fortführung der krankengymnastischen Übungen zur weiteren Kräftigung der Hüftmuskulatur sowie um eine klinisch-radiologische Verlaufskontrolle in unserer Ambulanz in sechs Wochen.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über die stationäre psychiatrische Behandlung von Herrn Max Mustermann, der sich vom 12.10. bis 08.11.2023 in unserer stationären Behandlung befand. Die Aufnahme erfolgte bei einer schwer ausgeprägten depressiven Episode im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung (F33.2) sowie einer vorbestehenden generalisierten Angststörung (F41.1). Initial präsentierte sich der Patient in deutlich reduziertem Allgemeinzustand mit ausgeprägter Insomnie, psychomotorischer Gehemmtheit und kognitiver Einengung auf Versagensängste. Im Rahmen des multiprofessionellen Therapieansatzes (Einzel- und Gruppengespräche, Ergotherapie) erfolgte eine schrittweise Aufdosierung der antidepressiven Medikation mit Venlafaxin auf 225 mg. Zur Stabilisierung der Schlafarchitektur und Reduktion der nächtlichen Unruhe etablierten wir eine abendliche Gabe von Quetiapin. Die vorbestehenden somatischen Komorbiditäten (arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2) wurden unter Fortführung der Medikation engmaschig überwacht und stabilisiert. Aufgrund einer laborchemisch verifizierten Anämie bei Eisenmangel wurde initial eine einmalige intravenöse Gabe von Ferinject durchgeführt. Zudem erfolgte eine intramuskuläre Substitution von Vitamin B12 bei nachgewiesenem Defizit. Zum Entlassungszeitpunkt zeigt sich der Patient im Affekt deutlich aufgehellt, schwingungsfähig und antriebsgesteigert. Er distanziert sich glaubhaft von suizidalen Impulsen. Therapie bei Entlassung: - Venlafaxin 225 mg (1-0-0 p.o.) - Quetiapin 25 mg (0-0-0-1 p.o.) - Ramipril 2.5 mg (1-0-0 p.o.) - Metformin 1000 mg (1-0-1 p.o.) - Eisen-III-Carboxymaltose 500 mg (einmalig i.v. erfolgt) - Vitamin B12 1000 µg (einmalig i.m. erfolgt) - Bedarfsmedikation: Lorazepam 1 mg (bei Bedarf p.o. bei akuten Angstzuständen, max. 2 mg/Tag)
Frau Müller wurde zur laparoskopisch assistierten vaginalen Hysterektomie mit Adnektomie beidseits bei Endometriumkarzinom (pT1b, G2) stationär aufgenommen. Postoperativ entwickelte die Patientin eine tiefe Venenthrombose der linken Poplitealvene, woraufhin wir eine therapeutische Antikoagulation mit Enoxaparin initiierten. Aufgrund einer vorbestehenden chronischen Niereninsuffizienz Stadium III (GFR 38 ml/min) und einer entgleisten Stoffwechsellage bei Diabetes mellitus Typ 2 erfolgte eine Anpassung der oralen Antidiabetika sowie die Neueinstellung auf ein Basalinsulin. Kardiologisch zeigte sich ein stabiler normofrequenter Sinusrhythmus unter Bisoprolol bei bekanntem paroxysmalem Vorhofflimmern. Die arterielle Hypertonie war unter Ramipril gut eingestellt. Am Entlassungstag erfolgte aufgrund einer persistierenden Anämie (Hb 8.4 g/dl) nochmals eine intravenöse Eisensubstitution mit Eisencarboxymaltose. Wir entlassen die Patientin in die ambulante Weiterbetreuung bei deutlich gebessertem Allgemeinzustand und regelrechten Entzündungswerten. Therapie bei Entlassung: Ramipril 5 mg: 1-0-0-0, p.o. Bisoprolol 2.5 mg: 1-0-0-0, p.o. Metformin 500 mg: 1-0-1-0, p.o. Insulin Glargine 14 IE: 0-0-0-1, s.c. Enoxaparin 80 mg: 1-0-1-0, s.c. Metamizol 500 mg: 1-1-1-1, p.o. Pantoprazol 40 mg: 1-0-0-0, p.o. Zusätzlich erfolgte am 12.04. die einmalige Gabe von Eisencarboxymaltose 500 mg i.v.
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über den stationären Aufenthalt von Herrn Hans Meyer, geb. am 15.04.1955, der sich vom 02.11. bis 09.11.2023 aufgrund einer dekompensierten Herzinsuffizienz bei bekannter ischämischer Kardiomyopathie sowie eines Diabetes mellitus Typ 2 in unserer stationären Behandlung befand. Bei Aufnahme bestanden eine ausgeprägte Ödemneigung der unteren Extremitäten sowie eine Belastungsdyspnoe bereits bei geringer körperlicher Anstrengung. Initial erfolgte eine forcierte Diurese mittels Furosemid i.v. (einmalig 40 mg als Kurzinfusion), worunter eine rasche klinische Besserung und eine Gewichtsreduktion von 3.5 kg erzielt werden konnte. Im Verlauf wurde die orale Diuretikadosis angepasst und die bestehende Medikation hinsichtlich der ACE-Hemmer und Betablocker optimiert. Aufgrund einer begleitenden Eisenmangelanämie applizierten wir am Entlassungstag einmalig Eisen-III-Carboxymaltose i.v. Der Patient wird in klinisch kompensiertem Zustand und gutem Allgemeinbefinden in Ihre ambulante Betreuung entlassen. Therapie bei Entlassung: - Ramipril: 5 mg (1-0-0, p.o.) - Bisoprolol: 2.5 mg (1-0-0, p.o.) - Furosemid: 40 mg (1-0-0, p.o.) - Metformin: 1000 mg (1-0-1, p.o.) - Insulin Glargin: 14 IE (0-0-0-1, s.c.) - Pantoprazol: 40 mg (1-0-0, p.o.) - Eisen-III-Carboxymaltose: 500 mg (einmalig, i.v.) - Metamizol-Natrium: 500 mg (bei Bedarf bei Schmerzen, p.o.)
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über Herrn Werner Schmidt, der sich vom 12.08. bis 20.08. aufgrund einer dekompensierten chronischen Herzinsuffizienz (HFrEF, LVEF 32 %) in unserer stationären Behandlung befand. Der Patient stellte sich mit ausgeprägten Unterschenkelödemen und einer Belastungsdyspnoe bereits bei minimaler Anstrengung (NYHA III) vor. Im klinischen Verlauf erfolgte initial eine forcierte Diurese mittels Furosemid-Infusion, worunter eine effektive Rekompensation und ein Gewichtsverlust von 5.5 kg erzielt werden konnte. Die Medikation wurde im Verlauf auf eine orale Gabe umgestellt. Parallel optimierten wir die leitliniengerechte Herzinsuffizienz-Therapie durch Anpassung des Beta-Blockers und des ACE-Hemmers. Bei bekanntem permanentem Vorhofflimmern führten wir die bestehende orale Antikoagulation fort. Ein vorbestehender Diabetes mellitus Typ 2 war unter einer basalunterstützten oralen Therapie (BOT) mit Insulin Glargin stabil eingestellt. Die arterielle Hypertonie zeigte sich unter der kombinierten Medikation zuletzt im normotensiven Bereich. Der Patient wird in klinisch kompensiertem Zustand in Ihre weitere ambulante Betreuung entlassen. Entlassmedikation: - Bisoprolol 5 mg: 1-0-0 p.o. - Ramipril 2.5 mg: 1-0-1 p.o. - Apixaban 5 mg: 1-0-1 p.o. - Furosemid 40 mg: 1-1-0 p.o. - Insulin Glargin: 0-0-0-16 IE s.c. - Glyceroltrinitrat-Spray 0.4 mg: bei Bedarf s.l.
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über den o.g. Patienten, der sich vom 12.05. bis 24.05. aufgrund einer akuten infektexzerbierten COPD GOLD IV (Group D) in unserer stationären Behandlung befand. Begleitend bestanden eine dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF), ein persistierendes Vorhofflimmern, ein insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ 2, eine arterielle Hypertonie sowie eine chronische Niereninsuffizienz Stadium G3a. Unter einer kalkulierten antibiotischen Therapie mit Ceftriaxon (2 g i.v. 1-0-0) und einer intensivierten inhalativen Therapie sowie systemischer Glukokortikoidgabe (Prednisolon 40 mg 1-0-0 p.o.) konnte eine Stabilisierung der respiratorischen Situation erzielt werden. Aufgrund der kardiorenalen Dekompensation erfolgte eine intravenöse Diurese mit Furosemid, die im Verlauf auf eine orale Gabe umgestellt wurde. Die bestehende Dauertherapie mit Metoprolol und Ramipril wurde fortgeführt und die Antikoagulation mit Apixaban beibehalten. Der Diabetes wurde mittels Basalinsulin und Metformin stabil eingestellt. Bei Entlassung war der Patient unter einer LTOT von 2 l/min körperlich wieder belastbar. Entlassmedikation: Tiotropium/Olodaterol 2.5/2.5 µg (2 Hübe 1-0-0), Budesonid/Formoterol 160/4.5 µg (2 Hübe 1-0-1), Metoprololsuccinat 47.5 mg (1-0-1), Ramipril 5 mg (1-0-0), Furosemid 40 mg (1-0-0), Apixaban 5 mg (1-1-0), Metformin 500 mg (1-0-1), Insulin Glargin 14 IE (0-0-0-1 s.c.). Bei Bedarf Salbutamol (1 Hub bei Bedarf).
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über unseren gemeinsamen Patienten Herrn Klaus M., geb. am 15.05.1955, der sich vom 10.05. bis 17.05.2024 in unserer stationären neurologischen Behandlung befand. Diagnosen: 1. Ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der A. cerebri media links bei Makroangiopathie (I63.3), residuelle leichte Feinmotorikstörung der rechten Hand. 2. Arterielle Hypertonie. 3. Hypercholesterinämie. Anamnese und Verlauf: Die stationäre Aufnahme erfolgte über unsere Stroke Unit bei akut aufgetretener, rechtsseitiger Brachiofazialparese sowie einer diskreten motorischen Aphasie. Initial erfolgte bei leichtem Volumenmangel eine intravenöse Volumensubstitution mit 500 ml isotonischer Kochsalzlösung. In der kraniellen MRT-Bildgebung bestätigte sich ein lakunärer Infarkt links basal. Unter leitliniengerechter Sekundärprophylaxe sowie einer Optimierung der antihypertensiven Therapie zeigte sich die Symptomatik bei Entlassung deutlich rückläufig. Die Mobilität ist bei sicherem Gangbild wiederhergestellt. Wir entlassen den Patienten in die häusliche Umgebung mit Empfehlung zur ambulanten Logopädie. Entlassmedikation: - Acetylsalicylsäure 100 mg (1-0-0 p.o.) - Ramipril 5 mg (1-0-0 p.o.) - Atorvastatin 40 mg (0-0-0-1 p.o.) - Enoxaparin-Natrium 40 mg (1-0-0 s.c.) - Metamizol-Natrium 500 mg (bei Bedarf p.o.)
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über Herrn Hans Meyer, geb. 12.05.1955, der sich vom 05.05. bis 12.05.2024 aufgrund einer laborchemisch und sonographisch gesicherten akuten Sigma-Divertikulitis (Hansen/Stock IIb) in unserer stationären Behandlung befand. Unter initialer intravenöser Antibiose mit Ceftriaxon und Metronidazol sowie einer vorübergehenden Nahrungskarenz bei deutlichem Druckschmerz im linken Unterbauch zeigte sich eine rasche Regredienz der Entzündungswerte (CRP initial 145 mg/l, bei Entlassung 12 mg/l) und eine klinische Stabilisierung. Im weiteren Verlauf erfolgte die Umstellung auf eine orale Antibiose. Aufgrund einer begleitend diagnostizierten mikrozytären Eisenmangelanämie erfolgte am Entlasstag eine einmalige intravenöse Gabe von Eisen-Carboxymaltose. Zudem wurde die antihypertensive Therapie bei initial entgleisten Blutdruckwerten sowie die glykämische Einstellung bei vorbekanntem Diabetes mellitus Typ 2 optimiert. Wir entlassen den Patienten in gebessertem Allgemeinzustand mit folgender Medikation: Entlassmedikation: Pantoprazol 40 mg (1-0-0 p.o.), Ciprofloxacin 500 mg (1-0-1 p.o.), Metoprololsuccinat 47.5 mg (1-0-1 p.o.), Insulin Glargin 100 E/ml (0-0-0-1 s.c., Dosis 14 IE), Eisen-Carboxymaltose 500 mg (einmalig i.v. am Entlasstag) sowie Metamizol-Natrium 500 mg bei Bedarf p.o. Eine ambulante Koloskopie zur Karzinomausschlussdiagnostik im entzündungsfreien Intervall haben wir in 6 bis 8 Wochen empfohlen.