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Medikamentenextraktion

Input: Entlassbrief-Auszug mit Medikamentenliste
Output: Strukturierte Medikamentenliste (Wirkstoff, Dosis, Frequenz)
Metriken: Wirkstoff F1 · Partial F1 · Exact F1
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Für jedes Medikament extrahiere:
- wirkstoff: Der Wirkstoff (z.B. "Metoprolol", "Ramipril")
- dosis: Die Dosierung (z.B. "47.5 mg", "5 mg")
- frequenz: Die Einnahmefrequenz (z.B. "1-0-0", "2x täglich", "alle 8h")
- darreichungsform: Die Darreichungsform (z.B. "p.o.", "i.v.", "s.c.")

Antworte ausschließlich im folgenden JSON-Format:
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Klinischer Text:
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#ModellWirkstoff F1Errors
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med_001
Innere Medizin

Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über die stationäre Behandlung von Herrn Max Mustermann, geb. am 12.04.1955, der sich vom 02.11. bis 09.11.2023 in unserer internistischen Klinik befand. Diagnosen: 1. Akute Exazerbation einer COPD (GOLD IV), 2. Hypertensive Entgleisung bei bekannter arterieller Hypertonie, 3. Eisenmangelanämie. Der Patient stellte sich mit progredienter Belastungsdyspnoe und produktivem Husten vor. Initial erfolgte eine intravenöse Therapie mit Prednisolon 50 mg, welche im Verlauf auf die orale Applikation umgestellt und ausschleichend beendet wurde. Unter intensivierter Inhalationstherapie stabilisierte sich der pulmonale Status deutlich. Die Blutdruckeinstellung wurde durch Dosisanpassung des Betablockers sowie Neuansatz eines ACE-Hemmers optimiert. Aufgrund einer laborchemisch gesicherten Eisenmangelanämie (Ferritin 12 ng/ml) applizierten wir am Entlassungstag einmalig eine Eiseninfusion. Wir entlassen den Patienten in gebessertem Allgemeinzustand in Ihre weitere ambulante Betreuung. Therapie bei Entlassung: Metoprololsuccinat 47,5 mg: 1-0-1 p.o., Ramipril 5 mg: 1-0-0 p.o., Tiotropium (Spiriva) 2,5 µg: 0-0-1 (2 Hübe Inhalation), Enoxaparin 40 mg: 0-0-1 s.c. (für weitere 5 Tage bei eingeschränkter Mobilität), Ferinject 500 mg: einmalige Infusion erfolgt am 09.11.2023.

5 Medikamente
med_002
Kardiologie

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über Herrn Müller, der sich am 12.10. mit zunehmender Belastungsdyspnoe und peripheren Ödemen vorstellte. Kardiologisch zeigte sich eine dekompensierte chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (LVEF 32%). Unter initialer Diurese mittels Furosemid-Perfusor (20mg/h i.v.) und späterer Umstellung auf orale Gabe gelang eine Rekompensation mit Gewichtsabnahme von 6 kg. Diagnosen: 1. Chronische Herzinsuffizienz (HFrEF, NYHA III). 2. Koronare Herzkrankheit (Z.n. PCI 2019). 3. Arterielle Hypertonie. 4. Diabetes mellitus Typ 2. 5. Chronische Niereninsuffizienz Stadium IIIa. Die Medikation wurde leitliniengerecht optimiert. Aufgrund der eingeschränkten Nierenfunktion erfolgte eine vorsichtige Titration von Sacubitril/Valsartan. Zur Blutzuckereinstellung wurde bei begonnener SGLT2-Inhibitor-Therapie das Basalinsulin angepasst. Aufgrund eines begleitenden Eisenmangels (Ferritin 45 ng/ml) verabreichten wir am 18.10. eine einmalige Infusion von Eisen-Carboxymaltose 1000 mg i.v. Entlassmedikation: - Sacubitril/Valsartan 24/26 mg: 1-0-1 (p.o.) - Bisoprolol 5 mg: 1-0-0 (p.o.) - Spironolacton 25 mg: 1-0-0 (p.o.) - Empagliflozin 10 mg: 1-0-0 (p.o.) - Insulin Glargin (100 E/ml): 0-0-0-14 IE (s.c.) - ASS 100 mg: 1-0-0 (p.o.) - Pantoprazol 20 mg: 1-0-0 (p.o.) - Eisen-Carboxymaltose 1000 mg: einmalig am 18.10. (i.v. Infusion)

8 Medikamente
med_003
Pneumologie

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über unseren gemeinsamen Patienten, Herrn Hans-Joachim Meyer, der sich vom 04.11. bis 15.11. in unserer stationären pneumologischen Behandlung befand. Aufnahmegrund war eine akute Exazerbation einer vorbekannten COPD (GOLD IV, Gruppe E) bei respiratorischer Globalinsuffizienz. Diagnostisch zeigten sich zudem eine hypertensive Herzkrankheit mit HFrEF (LVEF 30%), ein permanentes Vorhofflimmern, ein Diabetes mellitus Typ 2b sowie eine chronische Niereninsuffizienz (Stadium G3b) und eine renale Anämie bei Eisenmangel. Unter initialer antibiotischer Therapie mit Ceftriaxon i.v. und einer systemischen Steroidgabe stabilisierte sich der Patient zügig. Die Langzeit-Sauerstofftherapie (LTOT) wurde auf 2,5 l/min O2 angepasst. Aufgrund der kardialen Dekompensation erfolgte eine forcierte Diurese mit Furosemid. Zur Optimierung des Eisenstatus verabreichten wir am Entlasstag eine Infusion mit Ferinject 1000 mg i.v. Der Diabetes wurde auf ein Basalinsulin-Schema umgestellt. Die Entlassung erfolgt in stabilem Allgemeinzustand. Therapie bei Entlassung: - Metoprololsuccinat 47,5 mg: 1-0-1-0 p.o. - Ramipril 5 mg: 1-0-0-0 p.o. - Furosemid 40 mg: 1-0-0-0 p.o. - Apixaban 5 mg: 1-0-1-0 p.o. - Pantoprazol 40 mg: 1-0-0-0 p.o. - Insulin Glargin 14 IE: 0-0-0-1 s.c. - Tiotropium 2,5 µg: 0-0-2-0 (2 Hübe) Inhalativ - Prednisolon 20 mg: 1-0-0-0 p.o. (Ausschleichplan beachten) - Ferinject 1000 mg: Einmalgabe am Entlasstag i.v. (Infusion)

9 Medikamente
med_004
Neurologie

Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über unseren gemeinsamen Patienten Herrn Hans-Joachim Müller, geb. am 15.03.1956, der sich vom 10.05. bis 15.05.2024 aufgrund eines linkshemisphärischen Minor Strokes bei bekannter arterieller Hypertonie und Diabetes mellitus Typ 2 in unserer stationären Behandlung befand. Initial präsentierte sich der Patient mit einer diskreten motorischen Aphasie sowie einer flüchtigen Brachiofacialparese rechts. In der kranialen MRT-Diagnostik zeigte sich eine punktförmige Diffusionsstörung links kortikal, passend zur Klinik. Die extra- und intrakranielle Doppler- und Duplexsonographie ergab keine hämodynamisch relevanten Stenosen der hirnversorgenden Gefäße. Kardiologisch konnte mittels 24-Stunden-Langzeit-EKG ein paroxysmales Vorhofflimmern vorerst ausgeschlossen werden. Zur Sekundärprophylaxe leiteten wir eine Thrombozytenaggregationshemmung ein. Aufgrund erhöhter LDL-Werte begannen wir zudem eine lipidsenkende Therapie mit Atorvastatin. Die vorbestehende antihypertensive Medikation wurde bei grenzwertigen Werten im Tagesprofil fortgeführt. Bezüglich des Diabetes mellitus erfolgte unter diabetologischer Mitbetreuung die Fortführung der oralen Therapie sowie die Ergänzung eines Basalinsulins zur Optimierung der Nüchternblutzuckerwerte. Die Entlassung erfolgt in klinisch stabilem Zustand ohne verbliebene neurologische Defizite. Entlassmedikation: - ASS 100 mg: 0-1-0-0 p.o. - Atorvastatin 40 mg: 0-0-0-1 p.o. - Ramipril 5 mg: 1-0-1-0 p.o. - Metformin 500 mg: 1-0-1-0 p.o. - Insulin Glargin (Lantus): 0-0-0-14 E s.c.

5 Medikamente
med_005
Gastroenterologie

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über Herrn Hans-Dieter Müller, der sich vom 12.05. bis 20.05.2024 aufgrund eines akuten Schubs einer vorbekannten Colitis ulcerosa (Linksseitenkolitis) in unserer stationären Behandlung befand. Der Patient klagte bei Aufnahme über bis zu zehn blutig-schleimige Diarrhöen pro Tag sowie krampfartige Unterbauchschmerzen. Diagnostisch zeigte die Koloskopie eine moderate Entzündungsaktivität entsprechend einem Mayo-Score von 2. Laborchemisch imponierten ein CRP von 45 mg/l sowie eine hypochrome, mikrozytäre Anämie bei Eisenmangel (Hb 9,8 g/dl). Wir initiierten eine systemische Steroidtherapie mit initial 60 mg Prednisolon i.v., welche im Verlauf bei klinischem Ansprechen auf eine orale Gabe umgestellt werden konnte. Zur Remissionsinduktion wurde die Mesalazin-Dosis auf 3 g/d gesteigert. Eine einmalige Substitution von Eisen mittels Ferinject 1000 mg i.v. führte zu einer Stabilisierung des Hämoglobinwertes. Die vorbekannte arterielle Hypertonie und der Diabetes mellitus Typ 2 zeigten sich unter der bestehenden Medikation stabil eingestellt. Wir entlassen den Patienten in deutlich gebessertem Allgemeinzustand und Beschwerdefreiheit hinsichtlich der abdominellen Symptomatik. Aktuelle Medikation bei Entlassung: - Mesalazin (Salofalk) 1,5 g Granulat: 1-0-1 p.o. - Prednisolon 40 mg Tabletten: 1-0-0 p.o. (Reduktion wöchentlich um 5 mg) - Ramipril 5 mg Tabletten: 1-0-0 p.o. - Metformin 1000 mg Tabletten: 1-0-1 p.o. - Pantoprazol 40 mg Tabletten: 1-0-0 p.o. - Enoxaparin (Clexane) 40 mg Fertigspritze: 0-0-0-1 s.c. (für weitere 3 Tage) Wir bitten um engmaschige Laborkontrollen sowie eine ambulante Wiedervorstellung zur Calprotectin-Bestimmung in vier Wochen.

6 Medikamente
med_006
Onkologie

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über Herrn Klaus M., der sich zur Durchführung des 4. Zyklus einer Immuntherapie bei metastasiertem NSCLC (Adenokarzinom, cT3 cN2 M1b, ossär) in unserer stationären Obhut befand. Die Gabe von Pembrolizumab erfolgte protokollgemäß und wurde ohne akute Infusionsreaktionen vertragen. Im Vordergrund des Aufenthaltes standen die Optimierung der analgetischen Therapie bei progredienter ossärer Metastasierung sowie die Rekalibrierung der Begleitmedikation bei Multimorbidität. Diagnostisch bestätigte sich eine neu aufgetretene tiefe Beinvenenthrombose (TVT) links, weshalb wir eine therapeutische Antikoagulation einleiteten. Die vorbekannte chronische Niereninsuffizienz (Stadium IIIb) limitierte hierbei die medikamentösen Optionen. Bezüglich des Diabetes mellitus Typ 2 kam es unter der notwendigen Steroid-Prämedikation zu postprandialen Hyperglykämien, die eine Anpassung des Basalinsulins erforderten. Die ossäre Schmerzsituation konnte durch eine Umstellung auf eine retardierte Opioidgabe in Kombination mit Metamizol stabilisiert werden. Zur Osteoprotektion erhielt der Patient zudem eine s.c.-Injektion von Denosumab. Wir entlassen den Patienten in einem stabilen Allgemeinzustand. Medikation bei Entlassung: - Ramipril 5 mg (1-0-0 p.o.) - Apixaban 5 mg (1-0-1 p.o.) - Oxycodon/Naloxon 20/10 mg (1-0-1 p.o.) - Metamizol 500 mg (1-1-1-1 p.o.) - Pantoprazol 40 mg (1-0-0 p.o.) - Insulin Glargin 24 IE (0-0-1 s.c.) - Denosumab 120 mg (s.c., alle 4 Wochen)

7 Medikamente
med_007
Innere Medizin

Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über Herrn Hans Müller, geb. am 15.05.1951, der sich vom 12.10. bis 19.10.2023 aufgrund einer akut dekompensierten chronischen Herzinsuffizienz (NYHA III) in unserer stationären Behandlung befand. Leitsymptomatisch bestanden bei Aufnahme eine progrediente Belastungsdyspnoe sowie ausgeprägte prätibiale Ödeme beidseits. Radiologisch bestätigte sich der Verdacht auf eine pulmonale Stauung bei bekannter eingeschränkter linksventrikulärer Ejektionsfraktion (LVEF 35%). Die initiale Therapie erfolgte mittels hochdosierter intravenöser Diurese über einen Furosemid-Perfusor (initial 40 mg i.v. Bolus, gefolgt von 10 mg/h), worunter eine effektive Entwässerung mit einer Gewichtsreduktion von 5,2 kg erzielt werden konnte. Nach klinischer Stabilisierung erfolgte die Umstellung auf die orale Gabe von Torasemid. Die bestehende antihypertensive Medikation mit Ramipril wurde unter engmaschiger Kontrolle der Nierenretentionsparameter fortgeführt. Zudem erfolgte aufgrund eines im Labor nachgewiesenen, bisher unzureichend therapierten Diabetes mellitus Typ 2 (HbA1c 8,2 %) die Neueinstellung auf Metformin sowie eine basalunterstützte Insulintherapie zur Nacht. Die Entlassung erfolgt heute in kompensiertem Allgemeinzustand. Entlassmedikation: - Ramipril 5 mg: 1-0-0-0, p.o. - Torasemid 10 mg: 1-0-0-0, p.o. - Metformin 1000 mg: 1-0-1-0, p.o. - Insulin Glargin (100 E/ml): 0-0-0-12 IE, s.c. - Pantoprazol 20 mg: 1-0-0-0, p.o.

6 Medikamente
med_008
Kardiologie

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über die stationäre Behandlung des oben genannten Patienten, der sich bei uns aufgrund einer progredienten Belastungsdyspnoe (NYHA III) vorstellte. Kardiologisch zeigte sich eine dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF, EF 32 %) bei bekannter ischämischer Kardiomyopathie und permanentem Vorhofflimmern. Initial erfolgte eine forcierte intravenöse Diurese mit Furosemid, welche bei klinischer Rekompensation auf eine orale Gabe umgestellt werden konnte. Die leitliniengerechte Herzinsuffizienztherapie wurde unter engmaschiger Kontrolle von Blutdruck und Nierenretentionsparametern optimiert. Aufgrund eines begleitenden funktionellen Eisenmangels (Ferritin 45 ng/ml, Tf-Sättigung 12 %) applizierten wir einmalig 1000 mg Eisen-Carboxymaltose als Kurzinfusion. Der vorbekannte Diabetes mellitus Typ 2 zeigte sich unter der bestehenden Therapie mit einem SGLT2-Inhibitor und Basalinsulin stabil eingestellt. Wir entlassen den Patienten in gebessertem Allgemeinzustand in Ihre ambulante Weiterbetreuung. Entlassmedikation: - Sacubitril/Valsartan 49/51 mg: 1-0-1 p.o. - Bisoprolol 5 mg: 1-0-0 p.o. - Empagliflozin 10 mg: 1-0-0 p.o. - Apixaban 5 mg: 1-0-1 p.o. - Furosemid 40 mg: 1-0-0 p.o. - Insulin Glargin 10 I.E.: 0-0-0-1 s.c. (zur Nacht)

7 Medikamente
med_009
Pneumologie

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über unseren gemeinsamen Patienten Herrn Hans-Peter Müller, geb. 12.05.1952, der sich vom 15.02. bis 22.02.2024 aufgrund einer akut exazerbierten COPD (GOLD IV, Gruppe D) in unserer stationären Obhut befand. Bei Aufnahme imponierte eine deutliche Dyspnoe mit globaler respiratorischer Insuffizienz. Unter forcierter inhalativer Therapie sowie einer systemischen Glukokortikoidtherapie stabilisierte sich der Gasaustausch zügig. Kardial liegt eine vorbekannte HFrEF bei ischämischer Kardiomyopathie sowie ein permanentes Vorhofflimmern vor. Aufgrund einer kardialen Dekompensation mit prätibialen Ödemen erfolgte initial eine forcierte Diurese, am Entlasstag letztmalig als Kurzinfusion mit Furosemid 40 mg. Die weitere Diurese erfolgt oral. Die Antikoagulation wurde aufgrund der chronischen Niereninsuffizienz (Stadium IIIa, GFR 38 ml/min) auf eine reduzierte Dosis Apixaban eingestellt. Der insulinpflichtige Diabetes mellitus Typ 2 war unter dem bestehenden Schema mit Basalinsulin stabil eingestellt. Entlassmedikation: - Spiolto Respimat (2,5/2,5 µg/Hub): 2 Hübe 1-0-0 (Inhalation) - Budesonid (400 µg): 1-0-1 (Inhalation) - Prednisolon 20 mg: 1-0-0 (p.o., Reduktion alle 5 Tage um 5 mg) - Metoprololsuccinat 47,5 mg: 1-0-0 (p.o.) - Sacubitril/Valsartan 24/26 mg: 1-0-1 (p.o.) - Furosemid 40 mg: 1-0-0 (p.o.) - Apixaban 2,5 mg: 1-0-1 (p.o.) - Insulin Glargin (100 E/ml): 0-0-0-14 IE (s.c.)

8 Medikamente
med_010
Neurologie

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über unseren gemeinsamen Patienten Herrn Max Mustermann, geb. 12.04.1955, der sich vom 10.05. bis 15.05.2024 aufgrund einer akuten neurologischen Symptomatik in unserer stationären Behandlung befand. Der Patient wurde mit einer plötzlich aufgetretenen, diskreten sensomotorischen Hemiparese rechts vorstellig. Die durchgeführte kranielle MRT-Bildgebung konnte einen frischen lakunären Ischämieherd im Bereich des linksseitigen Thalamus sichern. Ein relevantes Stenosegeschehen der extrakraniellen hirnversorgenden Gefäße wurde mittels Duplexsonographie ausgeschlossen. Als wesentliche kardiovaskuläre Risikofaktoren identifizierten wir eine arterielle Hypertonie sowie einen vorbekannten Diabetes mellitus Typ 2 mit einem HbA1c von 8,2 %. Während des Aufenthaltes erfolgte zunächst eine hämodynamische Stabilisierung mittels intravenöser Infusionstherapie (Sterofundin 1000 ml/24h i.v.). Unter der eingeleiteten plättchenhemmenden Therapie und einer Optimierung der antihypertensiven sowie antidiabetischen Medikation zeigte sich eine nahezu vollständige Remission der klinischen Symptomatik. Die Entlassung erfolgt in die hausärztliche Weiterbetreuung. Therapie bei Entlassung: 1. ASS 100 mg: 0-1-0-0 (Tablette p.o.), 2. Ramipril 5 mg: 1-0-0-0 (Tablette p.o.), 3. Atorvastatin 40 mg: 0-0-0-1 (Tablette p.o.), 4. Insulin Glargin: 0-0-0-12 IE (Injektion s.c.). Wir empfehlen die Fortführung der Sekundärprophylaxe sowie eine regelmäßige Blutdruck- und Blutzuckerkontrolle durch den Hausarzt.

5 Medikamente
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