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Innere MedizinKlinischer Text
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über Herrn Hans Müller, geb. am 15.05.1951, der sich vom 12.10. bis 19.10.2023 aufgrund einer akut dekompensierten chronischen Herzinsuffizienz (NYHA III) in unserer stationären Behandlung befand. Leitsymptomatisch bestanden bei Aufnahme eine progrediente Belastungsdyspnoe sowie ausgeprägte prätibiale Ödeme beidseits. Radiologisch bestätigte sich der Verdacht auf eine pulmonale Stauung bei bekannter eingeschränkter linksventrikulärer Ejektionsfraktion (LVEF 35%). Die initiale Therapie erfolgte mittels hochdosierter intravenöser Diurese über einen Furosemid-Perfusor (initial 40 mg i.v. Bolus, gefolgt von 10 mg/h), worunter eine effektive Entwässerung mit einer Gewichtsreduktion von 5,2 kg erzielt werden konnte. Nach klinischer Stabilisierung erfolgte die Umstellung auf die orale Gabe von Torasemid. Die bestehende antihypertensive Medikation mit Ramipril wurde unter engmaschiger Kontrolle der Nierenretentionsparameter fortgeführt. Zudem erfolgte aufgrund eines im Labor nachgewiesenen, bisher unzureichend therapierten Diabetes mellitus Typ 2 (HbA1c 8,2 %) die Neueinstellung auf Metformin sowie eine basalunterstützte Insulintherapie zur Nacht. Die Entlassung erfolgt heute in kompensiertem Allgemeinzustand. Entlassmedikation: - Ramipril 5 mg: 1-0-0-0, p.o. - Torasemid 10 mg: 1-0-0-0, p.o. - Metformin 1000 mg: 1-0-1-0, p.o. - Insulin Glargin (100 E/ml): 0-0-0-12 IE, s.c. - Pantoprazol 20 mg: 1-0-0-0, p.o.