med_009
PneumologieKlinischer Text
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über unseren gemeinsamen Patienten Herrn Hans-Peter Müller, geb. 12.05.1952, der sich vom 15.02. bis 22.02.2024 aufgrund einer akut exazerbierten COPD (GOLD IV, Gruppe D) in unserer stationären Obhut befand. Bei Aufnahme imponierte eine deutliche Dyspnoe mit globaler respiratorischer Insuffizienz. Unter forcierter inhalativer Therapie sowie einer systemischen Glukokortikoidtherapie stabilisierte sich der Gasaustausch zügig. Kardial liegt eine vorbekannte HFrEF bei ischämischer Kardiomyopathie sowie ein permanentes Vorhofflimmern vor. Aufgrund einer kardialen Dekompensation mit prätibialen Ödemen erfolgte initial eine forcierte Diurese, am Entlasstag letztmalig als Kurzinfusion mit Furosemid 40 mg. Die weitere Diurese erfolgt oral. Die Antikoagulation wurde aufgrund der chronischen Niereninsuffizienz (Stadium IIIa, GFR 38 ml/min) auf eine reduzierte Dosis Apixaban eingestellt. Der insulinpflichtige Diabetes mellitus Typ 2 war unter dem bestehenden Schema mit Basalinsulin stabil eingestellt. Entlassmedikation: - Spiolto Respimat (2,5/2,5 µg/Hub): 2 Hübe 1-0-0 (Inhalation) - Budesonid (400 µg): 1-0-1 (Inhalation) - Prednisolon 20 mg: 1-0-0 (p.o., Reduktion alle 5 Tage um 5 mg) - Metoprololsuccinat 47,5 mg: 1-0-0 (p.o.) - Sacubitril/Valsartan 24/26 mg: 1-0-1 (p.o.) - Furosemid 40 mg: 1-0-0 (p.o.) - Apixaban 2,5 mg: 1-0-1 (p.o.) - Insulin Glargin (100 E/ml): 0-0-0-14 IE (s.c.)