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KardiologieKlinischer Text
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über den stationären Aufenthalt von Herrn Hans Müller, der sich vom 12.06. bis 20.06.2024 aufgrund einer progredienten Belastungsdyspnoe bei bekannter chronischer Herzinsuffizienz in unserer kardiologischen Klinik befand. Diagnosen: 1. Chronische Herzinsuffizienz (NYHA III) bei bekannter dilatativer Kardiomyopathie (LVEF 32 %) 2. Permanentes Vorhofflimmern 3. Arterieller Hypertonus 4. Diabetes mellitus Typ 2 Klinischer Verlauf: Initial erfolgte bei klinischen Zeichen der pulmonalen Stauung eine forcierte Diurese mittels Torasemid i.v. (80 mg pro Tag als Dauerinfusion), worunter eine rasche Rekompensation und konsekutive Ödemrückbildung erzielt werden konnte. Das Körpergewicht reduzierte sich im Verlauf um 4.2 kg. Die Herzfrequenzkontrolle bei tachykardem Vorhofflimmern gelang durch die Aufdosierung der bestehenden Betablocker-Therapie. Aufgrund der eingeschränkten Nierenfunktion wurde die orale Antikoagulation mit Apixaban fortgeführt. Der vorbestehende Diabetes wurde auf eine Kombinationstherapie aus Metformin und Basalinsulin eingestellt. Der Patient wird in klinisch stabilem, kompensiertem Zustand in Ihre weitere hausärztliche Betreuung entlassen. Entlassmedikation: - Ramipril 5 mg: 1-0-0 p.o. - Bisoprolol 5 mg: 1-0-0 p.o. - Apixaban 5 mg: 1-0-1 p.o. - Torasemid 20 mg: 1-0-0 p.o. - Metformin 1000 mg: 1-0-1 p.o. - Insulin Glargin 18 IE: 0-0-0-1 s.c. - Glyceroltrinitrat-Spray: bei Bedarf 1-2 Hübe sublingual bei Angina Pectoris