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Innere MedizinKlinischer Text
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über den stationären Aufenthalt von Herrn Hans Meyer, geb. am 15.04.1955, der sich vom 02.11. bis 09.11.2023 aufgrund einer dekompensierten Herzinsuffizienz bei bekannter ischämischer Kardiomyopathie sowie eines Diabetes mellitus Typ 2 in unserer stationären Behandlung befand. Bei Aufnahme bestanden eine ausgeprägte Ödemneigung der unteren Extremitäten sowie eine Belastungsdyspnoe bereits bei geringer körperlicher Anstrengung. Initial erfolgte eine forcierte Diurese mittels Furosemid i.v. (einmalig 40 mg als Kurzinfusion), worunter eine rasche klinische Besserung und eine Gewichtsreduktion von 3.5 kg erzielt werden konnte. Im Verlauf wurde die orale Diuretikadosis angepasst und die bestehende Medikation hinsichtlich der ACE-Hemmer und Betablocker optimiert. Aufgrund einer begleitenden Eisenmangelanämie applizierten wir am Entlassungstag einmalig Eisen-III-Carboxymaltose i.v. Der Patient wird in klinisch kompensiertem Zustand und gutem Allgemeinbefinden in Ihre ambulante Betreuung entlassen. Therapie bei Entlassung: - Ramipril: 5 mg (1-0-0, p.o.) - Bisoprolol: 2.5 mg (1-0-0, p.o.) - Furosemid: 40 mg (1-0-0, p.o.) - Metformin: 1000 mg (1-0-1, p.o.) - Insulin Glargin: 14 IE (0-0-0-1, s.c.) - Pantoprazol: 40 mg (1-0-0, p.o.) - Eisen-III-Carboxymaltose: 500 mg (einmalig, i.v.) - Metamizol-Natrium: 500 mg (bei Bedarf bei Schmerzen, p.o.)