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NeurologieKlinischer Text
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über unseren Patienten Herrn Hans Müller, geb. am 12.05.1952, der sich vom 14.10. bis 21.10.2023 in unserer stationären neurologischen Behandlung befand. Diagnosen: 1. Ischämischer Hirninfarkt im Mediastromgebiet rechts (lakunär, NIHSS bei Entlassung 1). 2. Arterielle Hypertonie. 3. Diabetes mellitus Typ 2. Anamnese und Verlauf: Die stationäre Aufnahme erfolgte bei akuter linksseitiger brachiofazial betonter Hemiparese und leichter Dysarthrie. Die kranielle MRT-Diagnostik bestätigte eine frische Ischämie rechts periventrikulär. Unter konsequenter Thrombozytenaggregationshemmung sowie intensiver physiotherapeutischer und logopädischer Mitbehandlung zeigte sich eine sehr gute Regredienz der neurologischen Defizite. Die weiterführende ätiologische Abklärung mittels Langzeit-EKG und Duplexsonographie der hirnversorgenden Gefäße blieb ohne Hinweis auf eine höhergradige Stenose oder Vorhofflimmern. Wir entlassen den Patienten in einem stabilen Allgemeinzustand in die ambulante Weiterbetreuung durch den Hausarzt. Eine ambulante Anschlussheilbehandlung wurde bereits beantragt. Entlassmedikation: - ASS 100 mg: 1-0-0 p.o. - Atorvastatin 40 mg: 0-0-0-1 p.o. - Metoprololsuccinat 47.5 mg: 1-0-0 p.o. - Metformin 1000 mg: 1-0-0-1 p.o. - Pantoprazol 40 mg: 1-0-0-0 p.o. - Enoxaparin 40 mg: 0-0-0-1 s.c. - Paracetamol 1000 mg: einmalig i.v. (bei Aufnahme)