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Orthopädie/UnfallchirurgieKlinischer Text
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über unseren gemeinsamen Patienten, Herrn Hans-Joachim Müller, geb. am 15.03.1955, der sich vom 12.05. bis zum 20.05. in unserer stationären unfallchirurgischen Behandlung befand. Diagnosen: 1. Pertrochante Femurfraktur rechts (ICD-10: S72.1) 2. Essentielle Hypertonie (ICD-10: I10.00) Anamnese und Verlauf: Die stationäre Aufnahme erfolgte als Notfall nach einem Sturzereignis im häuslichen Umfeld. Radiologisch bestätigte sich eine instabile pertrochante Femurfraktur rechts. Wir versorgten die Fraktur noch am Aufnahmetag mittels geschlossener Reposition und Osteosynthese durch einen proximalen Femurnagel (PFNA, 130°, 200 mm) unter Durchleuchtungskontrolle. Der postoperative Verlauf gestaltete sich komplikationslos. Die Wundverhältnisse waren bei den täglichen Kontrollen reizlos, das resorbierbare Nahtmaterial verblieb in situ. Eine Redon-Drainage wurde am zweiten postoperativen Tag regelrecht entfernt. Unter physiotherapeutischer Anleitung konnte der Patient frühzeitig mobilisiert werden und ist nun sicher im Dreipunktgang an Unterarmgehstützen unter Vollbelastung mobil. Die postoperative Röntgenkontrolle zeigte eine achsgerechte Frakturstellung bei regelrechter Lage der Osteosynthese. Aufgrund einer Schmerzspitze am Tag der Entlassung applizierten wir einmalig eine Kurzinfusion Paracetamol 1000 mg i.v. Entlassmedikation: - Ramipril 2.5 mg: 1-0-0 p.o. - Pantoprazol 40 mg: 1-0-0 p.o. - Novaminsulfon 500 mg: 1-1-1-1 p.o. - Oxycodon 10 mg: 1-0-1 p.o. - Enoxaparin 40 mg: 0-0-0-1 s.c. (für insgesamt 14 Tage postoperativ) Wir bitten um die Fortführung der krankengymnastischen Übungen zur weiteren Kräftigung der Hüftmuskulatur sowie um eine klinisch-radiologische Verlaufskontrolle in unserer Ambulanz in sechs Wochen.
Ground Truth
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