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NeurologieKlinischer Text
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über unseren gemeinsamen Patienten Herrn Klaus M., geb. am 15.05.1955, der sich vom 10.05. bis 17.05.2024 in unserer stationären neurologischen Behandlung befand. Diagnosen: 1. Ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der A. cerebri media links bei Makroangiopathie (I63.3), residuelle leichte Feinmotorikstörung der rechten Hand. 2. Arterielle Hypertonie. 3. Hypercholesterinämie. Anamnese und Verlauf: Die stationäre Aufnahme erfolgte über unsere Stroke Unit bei akut aufgetretener, rechtsseitiger Brachiofazialparese sowie einer diskreten motorischen Aphasie. Initial erfolgte bei leichtem Volumenmangel eine intravenöse Volumensubstitution mit 500 ml isotonischer Kochsalzlösung. In der kraniellen MRT-Bildgebung bestätigte sich ein lakunärer Infarkt links basal. Unter leitliniengerechter Sekundärprophylaxe sowie einer Optimierung der antihypertensiven Therapie zeigte sich die Symptomatik bei Entlassung deutlich rückläufig. Die Mobilität ist bei sicherem Gangbild wiederhergestellt. Wir entlassen den Patienten in die häusliche Umgebung mit Empfehlung zur ambulanten Logopädie. Entlassmedikation: - Acetylsalicylsäure 100 mg (1-0-0 p.o.) - Ramipril 5 mg (1-0-0 p.o.) - Atorvastatin 40 mg (0-0-0-1 p.o.) - Enoxaparin-Natrium 40 mg (1-0-0 s.c.) - Metamizol-Natrium 500 mg (bei Bedarf p.o.)