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summ_043

Orthopädie/Unfallchirurgieeinfach

Klinischer Text

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie St. Vinzenz Krankenhaus Abteilung für Endoprothetik Entlassungsbericht Patient: Hans-Peter Müller Geburtsdatum: 14.05.1949 Anschrift: Birkenweg 12, 80331 München Station: 4B (Unfallchirurgie) Aufnahmedatum: 11.10.2023 Entlassungsdatum: 21.10.2023 Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über den oben genannten Patienten, der sich vom 11.10.2023 bis zum 21.10.2023 in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Dislozierte mediale Schenkelhalsfraktur rechts (AO 31-B2) - Erstversorgung mittels zementfreier Hüft-Totalendoprothese (TEP) am 12.10.2023 2. Postoperatives Delir (hyperaktiv), abgeklungen 3. Akute Nierenschädigung (KDIGO Stadium 1) bei vorbekannter chronischer Niereninsuffizienz (Stadium G3a), mittlerweile restituiert 4. Arterielle Hypertonie 5. Benigne Prostatahyperplasie (BPH) 6. Verdacht auf Basalzellkarzinom, Regio interscapularis (Histologie ausstehend) Anamnese: Die stationäre Aufnahme erfolgte als Notfall nach einem häuslichen Sturz auf die rechte Hüfte. Der Patient berichtete über unmittelbar einsetzende, belastungsabhängige Schmerzen und eine Unfähigkeit zur Gehbelastung. Fremdanamnestisch durch die Ehefrau wurde ein Stolpern über eine Teppichkante angegeben. Es bestanden keine Hinweise auf eine Synkope oder vorangegangene neurologische Ausfälle. Bei Aufnahme klagte der Patient zudem über einen seit Wochen bestehenden, juckenden Hautbefund am oberen Rücken. Aufnahmebefund: 74-jähriger Patient in reduziertem Allgemeinzustand und altersentsprechendem Ernährungszustand (BMI 24,5 kg/m²). Die rechte untere Extremität ist verkürzt und außenrotiert fehlgestellt. Druckschmerz über der Leiste rechts, schmerzhafte Bewegungseinschränkung in allen Ebenen. DMS (Durchblutung, Motorik, Sensibilität) distal intakt. Hautbefund: Ca. 1,5 cm messende, perlmuttfarbene Papel mit Teleangiektasien interskapulär. Diagnostik: Röntgen Beckenübersicht und Hüfte rechts axial (11.10.2023): Dislozierte mediale Schenkelhalsfraktur rechts mit konsekutiver Fehlstellung. Labor bei Aufnahme: Hb 11,4 g/dl, Leukozyten 10,2 G/l, CRP 12 mg/l, Kreatinin 1,32 mg/dl (GFR 52 ml/min), Troponin T (hs) 45 ng/l (Ref. < 14 ng/l). EKG: Sinusrhythmus, HF 78/min, keine ST-Strecken-Veränderungen, kein Linksschenkelblock. Transthorakale Echokardiographie (13.10.2023): LVEF 55%, keine höhergradigen Vitien, keine Wandbewegungsstörungen bei leicht hypertrophiertem LV. Therapie und Verlauf: Die Indikation zur operativen Versorgung wurde am Aufnahmetag gestellt. Am 12.10.2023 erfolgte die Implantation einer zementfreien Hüft-TEP (Pinnacle-Pfanne, Corail-Schaft, Keramik-Kopf). Intraoperativ zeigten sich keine Komplikationen. Postoperativ entwickelte der Patient in der ersten Nacht ein hyperaktives Delir mit Desorientierung und Nesteln (Nu-DESC Score: 4). Wir leiteten eine medikamentöse Therapie mit Pipamperon (20 mg zur Nacht) und eine intensivierte pflegerische Betreuung ein. Darunter stabilisierte sich die Situation bis zum 3. postoperativen Tag vollständig. Bezüglich der Schmerztherapie erhielten wir initial ein Schema mit Ibuprofen 400 mg 1-1-1. Im Verlauf des 14.10.2023 zeigte sich jedoch ein Anstieg des Serum-Kreatinins auf 1,64 mg/dl (GFR 40 ml/min). Aufgrund der drohenden Verschlechterung der vorbekannten Niereninsuffizienz setzten wir Ibuprofen umgehend ab und stellten die Analgesie auf Metamizol (4 x 40 Tropfen p.o.) und eine Bedarfsmedikation mit Oxycodon/Nalaxon (Targin 5/2,5 mg 1-0-1) um. Hierunter besserte sich die Nierenfunktion rasch (Kreatinin bei Entlassung 1,28 mg/dl). Ein besonderer Befund war das initial erhöhte Troponin T (45 ng/l). Bei fehlender klinischer Symptomatik und unauffälligem EKG sowie echokardiographisch guter Pumpfunktion werteten wir dies im Verlauf als chronische Erhöhung im Rahmen der renalen Vorschädigung, eine Dynamik war in der Kontrolle (42 ng/l am 13.10.) nicht erkennbar. Am 15.10.2023 führten wir konsiliarisch eine Shave-Exzision des suspekten Hautbefundes am Rücken durch. Das Präparat wurde zur Histopathologie eingesandt, das Ergebnis steht zum Zeitpunkt der Entlassung noch aus. Physiotherapeutisch konnte der Patient unter Vollbelastung des rechten Beines mobilisiert werden. Das Gangbild an Unterarmgehstützen ist sicher, das Treppensteigen wurde erfolgreich geübt. Medikation bei Entlassung: 1. Ramipril 5 mg 1-0-0 2. Metoprololsuccinat 47,5 mg 1-0-0 3. Pantoprazol 40 mg 1-0-0 (bis zum Absetzen der Analgetika) 4. Metamizol 500 mg (40 Tropfen) bei Bedarf (max. 4x tägl.) 5. Targin 5 mg/2,5 mg 1-0-1 6. Tamsulosin 0,4 mg 0-0-1 7. Clexane 40 mg 1 x tägl. s.c. (bis zum 21. postop. Tag) Empfehlungen / Procedere: - Die stationäre Entlassung erfolgt in die häusliche Umgebung bis zum Antritt der bereits beantragten stationären Anschlussheilbehandlung (AHB), Beginn voraussichtlich am 23.10.2023. - Fadenentfernung am 26.10.2023 (14. postop. Tag) beim niedergelassenen Chirurgen. - Die Belastung ist schmerzorientiert bis zur Vollbelastung freigegeben. - Bitte beachten Sie das ausstehende Histologie-Ergebnis des Rückenbefundes (Eingang ca. in 3-4 Tagen erwartet) und besprechen Sie dieses mit dem Patienten. - Eine kardiologische Kontrolle des Troponin-Wertes sollte in ca. 2 Wochen erfolgen, auch wenn aktuell kein Hinweis auf ein akutes Koronarsyndrom vorlag. - NSAR (wie Ibuprofen/Diclofenac) sollten aufgrund der Nierensituation dauerhaft vermieden werden. Wir danken für die freundliche Zusammenarbeit. Mit freundlichen kollegialen Grüßen Dr. med. F. Schmidt Oberarzt für Unfallchirurgie

Ground Truth

Hauptdiagnose

Dislozierte mediale Schenkelhalsfraktur rechts nach häuslichem Sturz.

Therapie

Implantation einer zementfreien Hüft-Totalendoprothesen (TEP) am 12.10.2023; Umstellung der Analgesie von Ibuprofen auf Metamizol 500mg (4x40 Trpf.) und Targin 5mg/2,5mg 1-0-1 aufgrund einer akuten Nierenschädigung (Kreatininanstieg auf 1,64 mg/dl).

Procedere

Antritt der stationären Anschlussheilbehandlung am 23.10.2023, Fadenentfernung am 26.10.2023 sowie kardiologische Verlaufskontrolle des initial erhöhten Troponins (45 ng/l) in 14 Tagen.

Offene Fragen

Das Ergebnis der histopathologischen Untersuchung der Shave-Exzision am Rücken (Verdacht auf Basaliom) steht noch aus; zudem bleibt die Genese des isoliert erhöhten Troponin-T-Wertes bei unauffälliger Echokardiographie und fehlender Dynamik abschließend unklar.

Modell-Ergebnisse (11)

3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Dislozierte mediale Schenkelhalsfraktur rechts (AO 31‑B2) mit operativer Versorgung mittels zementfreier Hüft‑Totalendoprothese.
Therapie: Am 12.10.2023 wurde eine zementfreie Hüft‑TEP (Pinnacle‑Pfanne, Corail‑Schaft, Keramik‑Kopf) implantiert ohne intraoperative Komplikationen. Postoperativ erfolgte medikamentöse Behandlung eines hyperaktiven Delirs (Pipamperon) und eine umgestellte Analgesie von Ibuprofen auf Metamizol und Targin wegen akuter Niereninsuffizienz. Physiotherapie ermöglichte Mobilisation mit Unterarmgehstützen und Treppensteigen.
Procedere: Der Patient wird nach Hause entlassen und soll am 23.10.2023 eine Anschluss‑Heilbehandlung beginnen; die Fadenentfernung erfolgt am 26.10.2023. Die Belastungssteigerung erfolgt schmerzorientiert bis zur Vollbelastung. Das ausstehende Histologie‑Ergebnis des Rückenbefundes ist abzuwarten und zu besprechen, und in ca. 2 Wochen sollte eine kardiologische Kontrolle des erhöhten Troponin‑Wertes erfolgen. NSAR sind aufgrund der Nierensituation dauerhaft zu vermeiden.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Dislozierte mediale Schenkelhalsfraktur rechts (AO 31-B2), versorgt mit zementfreier Hüft-Totalendoprothese
Therapie: Operative Versorgung mittels Implantation einer zementfreien Hüft-TEP (Pinnacle-Pfanne, Corail-Schaft, Keramik-Kopf) am 12.10.2023. Postoperativ erfolgte eine Delirbehandlung mit Pipamperon und eine Analgesieumstellung von Ibuprofen auf Metamizol/Oxycodon aufgrund einer akuten Nierenschädigung.
Procedere: Stationäre Anschlussheilbehandlung ab 23.10.2023, Fadenentfernung am 26.10.2023 beim niedergelassenen Chirurgen. Schmerzorientierte Belastungssteigerung bis zur Vollbelastung. Dauerhafte Vermeidung von NSAR aufgrund der Niereninsuffizienz.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde aufgrund einer dislozierten medialen Schenkelhalsfraktur rechts (AO 31-B2) nach häuslichem Sturz stationär aufgenommen.
Therapie: Die Fraktur wurde am Tag nach der Aufnahme mittels Implantation einer zementfreien Hüft-Totalendoprothese (Pinnacle-Pfanne, Corail-Schaft) operativ versorgt. Postoperativ wurde ein hyperaktives Delir mit Pipamperon und intensivierter Pflege behandelt, und die Schmerztherapie wurde aufgrund einer akuten Nierenschädigung von Ibuprofen auf Metamizol und Oxycodon/Naloxon umgestellt.
Procedere: Die Entlassung erfolgt in die häusliche Umgebung mit geplanter stationärer Anschlussheilbehandlung ab dem 23.10.2023. Die Fäden sollen am 26.10.2023 entfernt werden, und die Belastung ist schmerzorientiert freigegeben. NSAR sind aufgrund der Nierenfunktion dauerhaft zu vermeiden.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Dislozierte mediale Schenkelhalsfraktur rechts (AO 31-B2) mit Implantation einer zementfreien Hüft-Totalendoprothese (TEP).
Therapie: Operative Versorgung durch Implantation einer zementfreien Hüft-TEP. Postoperative Therapie inklusive Schmerzmanagement mit Metamizol und Oxycodon/Nalaxon, sowie medikamentöse und pflegerische Behandlung eines hyperaktiven Delirs mit Pipamperon.
Procedere: Stationäre Entlassung in die häusliche Umgebung bis zur stationären Anschlussheilbehandlung. Fadenentfernung am 14. postoperativen Tag. Schmerzorientierte Belastung bis zur Vollbelastung. Überwachung des Histologie-Ergebnisses des Rückenbefundes und kardiologische Kontrolle des Troponin-Wertes in 2 Wochen. Vermeidung von NSAR aufgrund der Nierensituation.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Die Hauptdiagnose ist eine dislozierte mediale Schenkelhalsfraktur rechts, die durch eine zementfreie Hüft-Totalendoprothese (TEP) behandelt wurde.
Therapie: Es erfolgte die operative Versorgung der Fraktur durch Implantation einer zementfreien Hüft-TEP. Ein postoperatives Delir wurde medikamentös mit Pipamperon behandelt und stabilisierte sich. Aufgrund einer akuten Nierenschädigung wurde die Schmerztherapie von Ibuprofen auf Metamizol und Targin umgestellt, was zu einer Verbesserung der Nierenfunktion führte.
Procedere: Der Patient wird zur Anschlussheilbehandlung (AHB) entlassen. Die Fadenentfernung soll beim niedergelassenen Chirurgen erfolgen. Eine kardiologische Kontrolle des Troponin-Wertes und die Besprechung des ausstehenden Histologieergebnisses des Hautbefundes sind empfohlen. NSAR sollten dauerhaft vermieden werden.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Die Hauptdiagnose ist eine dislozierte mediale Schenkelhalsfraktur rechts, die mittels zementfreier Hüft-Totalendoprothese behandelt wurde.
Therapie: Der Patient wurde operativ mit einer zementfreien Hüft-Totalendoprothese versorgt. Postoperativ erhielt er eine Schmerztherapie mit Metamizol und Oxycodon/Nalaxon, nachdem Ibuprofen aufgrund von Nierenproblemen abgesetzt wurde. Eine medikamentöse Therapie mit Pipamperon wurde wegen eines hyperaktiven Delirs eingeleitet.
Procedere: Der Patient wird in die häusliche Umgebung entlassen und soll eine stationäre Anschlussheilbehandlung antreten. Eine Fadenentfernung ist am 14. postoperativen Tag geplant. Die Belastung ist schmerzorientiert bis zur Vollbelastung freigegeben. Eine kardiologische Kontrolle des Troponin-Wertes und die Besprechung des ausstehenden Histologie-Ergebnisses des Rückenbefundes sind empfohlen.
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Dislozierte mediale Schenkelhalsfraktur rechts (AO 31-B2), versorgt mittels zementfreier Hüft-Totalendoprothese (TEP).
Therapie: Der Patient erhielt eine zementfreie Hüft-TEP am 12.10.2023. Postoperativ entwickelte er ein hyperaktives Delir, das medikamentös und durch intensivierte pflegerische Betreuung behandelt wurde. Die Schmerztherapie wurde aufgrund einer akuten Nierenschädigung auf Metamizol und Oxycodon/Nalaxon umgestellt.
Procedere: Der Patient wird in die häusliche Umgebung entlassen und soll eine stationäre Anschlussheilbehandlung (AHB) antreten. Die Fadenentfernung ist für den 26.10.2023 geplant, und eine kardiologische Kontrolle des Troponin-Wertes soll in ca. 2 Wochen erfolgen.
2.3/5
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Dislozierte mediale Schenkelhalsfraktur rechts, behandelt mit zementfreier Hüft-Totalendoprothese
Therapie: Implantation einer zementfreien Hüft-TEP, medikamentöse Therapie mit Pipamperon zur Behandlung eines postoperativen Delirs, Schmerztherapie mit Ibuprofen, Metamizol und Oxycodon/Nalaxon, Shave-Exzision des suspekten Hautbefunds am Rücken
Procedere: Schmerzorientierte Belastung bis zur Vollbelastung, Fadenentfernung am 26.10.2023, Besprechung des ausstehenden Histologie-Ergebnisses des Rückenbefundes, kardiologische Kontrolle des Troponin-Wertes in 2 Wochen, dauerhafte Vermeidung von NSAR aufgrund der Nierensituation
2.3/5
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde wegen einer dislozierten medialen Schenkelhalsfraktur rechts behandelt.
Therapie: Es erfolgte eine zementfreie Hüft-Totalendoprothese (TEP) am 12.10.2023. Postoperativ wurde ein hyperaktives Delir medikamentös behandelt und die Schmerztherapie angepasst.
Procedere: Der Patient wird in die häusliche Umgebung entlassen und soll eine stationäre Anschlussheilbehandlung antreten. Eine Fadenentfernung ist am 26.10.2023 geplant. Das Histologie-Ergebnis des Hautbefundes sollte abgewartet und besprochen werden.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Dislozierte mediale Schenkelhalsfraktur rechts wurde erfolgreich mit einer zementfreien Hüft-Totalendoprothese behandelt, wobei während der Stationäre Behandlung Komplikationen wie postoperatives Delir und eine vorübergehende Niereninsuffizienz auftraten.
Therapie: Die Therapie umfasste die operative Versorgung der Hüftfraktur mit einer zementfreien Hüft-TEP, eine medikamentöse Behandlung des postoperativen Delirs mit Pipamperon und eine Anpassung der Schmerztherapie aufgrund einer vorbestehenden Niereninsuffizienz. Die Nierenfunktion konnte durch Umstellung der Analgesie stabilisiert werden. Ein Hautbefund am Rücken wurde konsiliarisch exzidiert und histopathologisch untersucht.
Procedere: Die Entlassung erfolgt in die häusliche Umgebung zur Vorbereitung auf eine Anschlussheilbehandlung (AHB). Die Fadenentfernung ist für den 26.10.2023 geplant. Es sind eine kardiologische Kontrolle des Troponin-Wertes und die Besprechung des Histologie-Ergebnisses des Hautbefundes erforderlich.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Dislozierte mediale Schenkelhalsfraktur rechts (AO 31-B2) mit zementfreier Hüft-Totalendoprothese (TEP) am 12.10.2023
Therapie: Am 12.10.2023 erfolgte die Implantation einer zementfreien Hüft-TEP. Postoperativ wurde eine medikamentöse Therapie mit Pipamperon für das Delir und eine umgestellte Schmerztherapie mit Metamizol und Targin durchgeführt. Die Nierenfunktion wurde überwacht und Ibuprofen wurde abgestellt, da eine Verschlechterung der vorbekannten Niereninsuffizienz befürchtet wurde.
Procedere: Die stationäre Entlassung erfolgt in die häusliche Umgebung bis zum Beginn der stationären Anschlussheilbehandlung am 23.10.2023. Fadenentfernung am 26.10.2023. Die Belastung ist schmerzorientiert bis zur Vollbelastung freigegeben. Das Histologie-Ergebnis des Rückenbefundes ist ausstehend und sollte mit dem Patienten besprochen werden. Eine kardiologische Kontrolle des Troponin-Wertes sollte in ca. 2 Wochen erfolgen. NSAR wie Ibuprofen/Diclofenac sollten dauerhaft vermieden werden.
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