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summ_042

Onkologiekomplex

Klinischer Text

Städtisches Klinikum Musterstadt Klinik für Hämatologie und Onkologie Chefarzt: Dr. med. A. Muster Entlassungsbericht Patient: Herr Hans-Joachim Müller, geb. 14.05.1951 Anschrift: Eichenweg 12, 12345 Musterstadt Station: 4B (Onkologie) Aufnahme: 18.10.2023 Entlassung: 26.10.2023 Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über den stationären Aufenthalt des oben genannten Patienten, der sich zur Fortführung der systemischen Therapie bei metastasiertem Adenokarzinom der Lunge in unserer stationären Behandlung befand. DIAGNOSEN: 1. Metastasierter Nicht-kleinzelliger Bronchialkarzinom (NSCLC), Adenokarzinom des linken Oberlappens, Erstdiagnose 06/2023 - Stadium: cT3 cN2 cM1b (pulmonale und ossäre Metastasierung LWK 3/4) - Molekularpathologie: PD-L1 Expression > 50 %, EGFR/ALK/ROS1-negativ - Aktuelle Therapie: Palliative Chemo-Immuntherapie (Pembrolizumab/Carboplatin/Pemetrexed), 3. Zyklus 2. Persistierendes Vorhofflimmern (Erstdiagnose 2019) - CHA2DS2-VASc Score: 4 (Alter, Hypertonie, Diabetes, Herzinsuffizienz) - Medikation: Apixaban (während des Aufenthalts von Heparin-Perfusor umgestellt) 3. Chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) - LVEF 42 % (Echo 10/2023), NYHA II 4. Diabetes mellitus Typ 2, medikamentös eingestellt (HbA1c 7,4 %) 5. Chronische Niereninsuffizienz Stadium G3a (Kreatinin-Clearance ca. 48 ml/min) 6. Arterielle Hypertonie ANAMNESE: Herr Müller stellte sich planmäßig zur Durchführung des 3. Zyklus seiner kombinierten Chemo-Immuntherapie vor. Seit der letzten Applikation vor drei Wochen berichtete der Patient über zunehmende Fatigue und eine intermittierende Belastungsdyspnoe (NYHA II-III). Eine Schmerzsymptomatik im Bereich der Lendenwirbelsäule sei unter der bestehenden Medikation mit Hydromorphon retard (4 mg 1-0-1) stabil. Nikotinanamnese: 40 Pack-Years, seit 2021 abstinent. AUFNAHMEBEFUND: 72-jähriger Patient in reduziertem Allgemeinzustand (ECOG 1-2). Größe 178 cm, Gewicht 74 kg. Blutdruck 135/85 mmHg, Puls 88/min, arrhythmisch. Atemfrequenz 18/min, SpO2 94 % bei Raumluft. Herz: Arrhythmie, keine Vitien. Lunge: Vesikuläratmen beidseits, basal abgeschwächt, keine Rasselgeräusche. Abdomen: Weich, keine Resistenzen, Darmgeräusche regelrecht. Unterschenkelödeme beidseits (+). DIAGNOSTIK & LABOR: Labor bei Aufnahme: Leukozyten 3,2 G/l (leicht erniedrigt), Hb 10,2 g/dl, Thrombozyten 145 G/l. Kreatinin 1,42 mg/dl, GFR 48 ml/min/1,73m². CRP 12 mg/l. Tumormarker: CEA 6,2 ng/ml (Vorwert 4,5 ng/ml). Pro-BNP 1450 pg/ml. EKG: Vorhofflimmern, Frequenz 82/min, Linkstyp, keine akuten Ischämiezeichen. CT-Thorax/Abdomen (20.10.2023): Morphologisch stabile Befundlage des Primärtumors (3,4 x 2,8 cm) und der pulmonalen Metastasen im Vergleich zur Voruntersuchung vom August. Die ossäre Metastase in LWK 3 zeigt eine beginnende Sklerosierung. Kein Nachweis neuer Filiae. THERAPIE UND VERLAUF: Am 19.10.2023 erfolgte die problemlose Applikation des 3. Zyklus der systemischen Therapie bestehend aus Pembrolizumab (200 mg fix), Carboplatin (AUC 5) und Pemetrexed (500 mg/m²). Aufgrund der eingeschränkten Nierenfunktion erfolgte eine adäquate Hydrierung (2000 ml NaCl 0,9 %/24h). Am zweiten Tag nach Chemotherapie (21.10.) entwickelte der Patient ein Fieber bis 38,9 °C bei einer gleichzeitigen Neutropenie (Neutrophile 0,4 G/l). Wir werteten dies als febrile Neutropenie und leiteten umgehend eine kalkulierte antibiotische Therapie mit Piperacillin/Tazobactam 4,5 g i.v. (3x täglich, dosisangepasst an GFR) ein. Parallel dazu kam es in der Nacht zum 22.10. zu einem hyperaktiven Delir (Desorientierung zu Zeit und Ort, Nesteln). Wir therapierten dies kurzzeitig mit Pipamperon 40 mg zur Nacht und intensivierter pflegerischer Betreuung. Unter dieser Therapie stabilisierte sich der Zustand rasch, das Fieber war ab dem 23.10. rückläufig. Bezüglich der Antikoagulation bei Vorhofflimmern pausierten wir aufgrund der passagere Thrombozytopenie (Tiefstwert 65 G/l am 22.10.) kurzzeitig die orale Medikation und führten ein Bridging mit niedermolekularem Heparin (Clexane 40 mg 1x täglich subkutan) durch. Bei Entlassung und ansteigenden Thrombozyten (aktuell 110 G/l) stellten wir wieder auf Apixaban 5 mg 1-0-1 um. Interessanterweise zeigt der Tumormarker CEA einen leichten Anstieg (von 4,5 auf 6,2 ng/ml), obwohl die Bildgebung im CT eine stabile Erkrankung ('Stable Disease' nach RECIST) suggeriert. Aufgrund dieser Diskrepanz haben wir am 20.10. zusätzlich eine Liquid Biopsy zur erneuten molekulargenetischen Untersuchung (Suche nach T790M oder anderen Resistenzmechanismen) veranlasst, deren Ergebnis aktuell noch aussteht. EMPFEHLUNGEN UND PROCEDERE: Wir entlassen Herrn Müller in gebessertem Allgemeinzustand in die häusliche Umgebung. 1. Fortführung der Antibiose: Die orale Umstellung auf Ciprofloxacin 500 mg 1-0-1 und Amoxicillin/Clavulansäure 875/125 mg 1-0-1 sollte für weitere 3 Tage (bis einschließlich 29.10.) erfolgen. 2. Laborkontrolle: Eine engmaschige Kontrolle des Blutbildes (insb. Neutrophile) sowie der Nierenretentionsparameter beim Hausarzt ist für den 27.10. und 30.10. dringend empfohlen. 3. Nächster Therapiezyklus: Die Vorstellung zur 4. Applikation ist für den 09.11.2023 geplant, sofern die Leukozyten > 3,0 G/l und die Neutrophilen > 1,5 G/l liegen. 4. Bildgebung: Ein Kontroll-CT Thorax/Abdomen zur weiteren Evaluation der Diskrepanz zwischen CEA-Anstieg und Bildgebung ist für in ca. 6 Wochen (Mitte Dezember) vorgesehen. 5. Medikation: Fortführung der Herzinsuffizienzmedikation und Antikoagulation wie unten aufgeführt. Metformin wurde aufgrund der GFR-Schwankungen während des Infekts pausiert und sollte erst bei einer stabilen GFR > 45 ml/min wieder angesetzt werden. MEDIKATION BEI ENTLASSUNG: - Apixaban 5 mg: 1 - 0 - 1 (p.o.) - Ramipril 5 mg: 1 - 0 - 0 (p.o.) - Bisoprolol 2,5 mg: 1 - 0 - 0 (p.o.) - Hydromorphon retard 4 mg: 1 - 0 - 1 (p.o.) - Pantoprazol 40 mg: 1 - 0 - 0 (p.o.) - Ciprofloxacin 500 mg: 1 - 0 - 1 (p.o., bis 29.10.) - Amoxicillin/Clavulansäure 875/125 mg: 1 - 0 - 1 (p.o., bis 29.10.) - Metformin 500 mg: aktuell pausiert! Mit freundlichen kollegialen Grüßen Dr. med. X. Experte Oberarzt der Klinik

Ground Truth

Hauptdiagnose

Metastasiertes Adenokarzinom der Lunge (NSCLC, Stadium IV, PD-L1 > 50 %) unter palliativer Chemo-Immuntherapie mit Pembrolizumab, Carboplatin und Pemetrexed.

Therapie

Durchführung des 3. Therapiezyklus, gefolgt von der Behandlung einer febrilen Neutropenie (Neutrophile 0,4 G/l) mit Piperacillin/Tazobactam 4,5 g i.v. sowie Management eines passageren hyperaktiven Delirs mittels Pipamperon 40 mg. Die Antikoagulation wurde aufgrund einer Thrombozytopenie (65 G/l) kurzzeitig auf Heparin umgestellt und bei Entlassung wieder auf Apixaban 5 mg 1-0-1 überführt.

Procedere

Ambulante Fortführung der oralen Antibiose mit Ciprofloxacin und Amoxicillin/Clavulansäure bis zum 29.10.2023 sowie Laborkontrollen (BB, Krea) am 27.10. und 30.10.2023; die nächste Chemo-Applikation ist für den 09.11.2023 und ein Kontroll-CT für Mitte Dezember geplant.

Offene Fragen

Es besteht eine Diskrepanz zwischen dem ansteigenden Tumormarker CEA (6,2 ng/ml) und der stabilen CT-Bildgebung; das Ergebnis der am 20.10.2023 veranlassten Liquid Biopsy zur Detektion möglicher Resistenzmutationen (z.B. T790M) steht zum Entlasszeitpunkt noch aus.

Modell-Ergebnisse (11)

4.3/5
5Fakten
4Vollst.
4Präzision
Hauptdiagnose: Metastasiertes nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom (NSCLC), Adenokarzinom des linken Oberlappens, Stadium cT3 cN2 cM1b mit pulmonaler und ossärer Metastasierung.
Therapie: Der 3. Zyklus der kombinierten Chemo‑Immuntherapie (Pembrolizumab, Carboplatin, Pemetrexed) wurde problemlos appliziert; bei febriler Neutropenie wurde sofort Piperacillin/Tazobactam i.v. gegeben, ein hyperaktives Delir mit Pipamperon behandelt und die Antikoagulation über Bridging mit niedermolekularem Heparin angepasst. Bei Entlassung erfolgte Umstellung auf orale Antibiotika (Ciprofloxacin, Amoxicillin/Clavulansäure).
Procedere: Weiterführung der oralen Antibiotikatherapie bis 29.10., engmaschige Labor‑ und Nierenkontrollen am 27.10. und 30.10.; nächste Chemo‑Immuntherapie‑Applikation am 09.11.2023, sofern Leukozyten >3,0 G/l und Neutrophilen >1,5 G/l; Kontroll‑CT Thorax/Abdomen in ca. 6 Wochen (Mitte Dezember) zur Abklärung des CEA‑Anstiegs; Metformin erst wieder einnehmen, wenn GFR >45 ml/min, Herzinsuffizienz‑ und Antikoagulationsmedikation fortsetzen.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Metastasiertes Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom (NSCLC), Adenokarzinom des linken Oberlappens mit pulmonaler und ossärer Metastasierung, unter palliativer Chemo-Immuntherapie.
Therapie: Es wurde der 3. Zyklus der Chemo-Immuntherapie mit Pembrolizumab, Carboplatin und Pemetrexed appliziert. Während des stationären Aufenthalts trat eine febrile Neutropenie auf, die mit Piperacillin/Tazobactam antibiotisch behandelt wurde, sowie ein hyperaktives Delir, das mit Pipamperon therapiert wurde. Die Antikoagulation bei Vorhofflimmern wurde aufgrund einer Thrombozytopenie vorübergehend auf niedermolekulares Heparin umgestellt.
Procedere: Die orale Antibiose mit Ciprofloxacin und Amoxicillin/Clavulansäure soll für weitere 3 Tage fortgeführt werden. Eine engmaschige Laborkontrolle ist für den 27.10. und 30.10. empfohlen. Der nächste Therapiezyklus ist für den 09.11.2023 geplant, sofern die Blutwerte es zulassen. Ein Kontroll-CT ist in ca. 6 Wochen vorgesehen.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Metastasiertes Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom (Adenokarzinom) des linken Oberlappens mit pulmonaler und ossärer Metastasierung (Stadium cT3 cN2 cM1b), unter palliativer Chemo-Immuntherapie.
Therapie: Es erfolgte die planmäßige Applikation des 3. Zyklus der Chemo-Immuntherapie mit Pembrolizumab, Carboplatin und Pemetrexed. Komplikativ wurde eine febrile Neutropenie mit Piperacillin/Tazobactam behandelt und ein hyperaktives Delir mit Pipamperon therapiert. Die Antikoagulation bei Vorhofflimmern wurde bei passagerer Thrombozytopenie auf ein Bridging mit niedermolekularem Heparin umgestellt und bei Entlassung wieder auf Apixaban zurückgewechselt.
Procedere: Die orale Antibiose mit Ciprofloxacin und Amoxicillin/Clavulansäure ist für drei Tage fortzuführen. Engmaschige Laborkontrollen (Blutbild, Nierenwerte) sind beim Hausarzt erforderlich. Der nächste Therapiezyklus ist für den 09.11.2023 geplant, sofern die Blutwerte es zulassen. Ein Kontroll-CT ist in etwa 6 Wochen zur weiteren Evaluation vorgesehen.
3.3/5
4Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Metastasierter Nicht-kleinzelliger Bronchialkarzinom (NSCLC), Adenokarzinom des linken Oberlappens, Stadium cT3 cN2 cM1b, Palliative Chemo-Immuntherapie (Pembrolizumab/Carboplatin/Pemetrexed), 3. Zyklus
Therapie: Durchführung des 3. Zyklus der Palliativen Chemo-Immuntherapie (Pembrolizumab/Carboplatin/Pemetrexed) mit adäquater Hydrierung. Bei febriler Neutropenie wurde eine kalkulierte antibiotische Therapie (Piperacillin/Tazobactam) eingeleitet, das Delir wurde mit Pipamperon und intensiver Pflege behandelt. Die Antikoagulation wurde aufgrund von Thrombozytopenie kurzzeitig mit Heparin fortgeführt und später wieder auf Apixaban umgestellt.
Procedere: Fortführung der oralen Antibiose (Ciprofloxacin und Amoxicillin/Clavulansäure) für 3 Tage. Engmaschige Kontrolle des Blutbildes und Nierenretentionsparameter beim Hausarzt. Nächster Therapiezyklus geplant für den 09.11.2023, sofern die Leukozyten und Neutrophilen die Schwelle erreichen. Kontroll-CT Thorax/Abdomen in ca. 6 Wochen zur Evaluation der Diskrepanz zwischen CEA-Anstieg und Bildgebung. Fortführung der Herzinsuffizienzmedikation und Antikoagulation. Metformin pausiert, bis GFR stabil über 45 ml/min.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Metastasierter Nicht-kleinzelliger Bronchialkarzinom (NSCLC) des linken Oberlappens mit pulmonalen und ossären Metastasen, aktuell im 3. Zyklus der palliativen Chemo-Immuntherapie.
Therapie: Der Patient erhielt den 3. Zyklus einer palliativen Chemo-Immuntherapie mit Pembrolizumab, Carboplatin und Pemetrexed. Eine febrile Neutropenie wurde mit Piperacillin/Tazobactam behandelt, ein begleitendes Delir mit Pipamperon und intensivierter Betreuung. Die Antikoagulation wurde kurzzeitig auf niedermolekulares Heparin umgestellt und wieder auf Apixaban zurückgeführt.
Procedere: Fortsetzung der oralen Antibiotikatherapie mit Ciprofloxacin und Amoxicillin/Clavulansäure für 3 Tage. Engmaschige Laborkontrollen (Blutbild, Nierenwerte) sind erforderlich. Der nächste Therapiezyklus ist für den 09.11.2023 geplant, sofern die Blutwerte stabil sind. Ein Kontroll-CT Thorax/Abdomen ist in ca. 6 Wochen vorgesehen, um die Diskrepanz zwischen CEA-Anstieg und stabiler Bildgebung zu evaluieren.
3.3/5
5Fakten
3Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Die Hauptdiagnose ist ein metastasiertes Adenokarzinom der Lunge (NSCLC) mit pulmonalen und ossären Metastasen
Therapie: Der Patient erhielt eine palliative Chemo-Immuntherapie bestehend aus Pembrolizumab, Carboplatin und Pemetrexed. Während des Aufenthalts wurde auch eine antibiotische Therapie mit Piperacillin/Tazobactam aufgrund einer febrilen Neutropenie durchgeführt. Zudem wurde die Antikoagulation bei Vorhofflimmern mit Apixaban und einem Bridging mit niedermolekularem Heparin angepasst.
Procedere: Es wird empfohlen, die Antibiose für weitere 3 Tage fortzuführen und eine engmaschige Kontrolle des Blutbildes und der Nierenretentionsparameter durchzuführen. Der nächste Therapiezyklus ist für den 09.11.2023 geplant, sofern die Leukozyten und Neutrophilen bestimmte Werte erreichen. Ein Kontroll-CT Thorax/Abdomen ist für Mitte Dezember vorgesehen.
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Metastasiertes Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom (NSCLC), Adenokarzinom des linken Oberlappens, unter palliativer Chemo-Immuntherapie.
Therapie: Der Patient erhielt den 3. Zyklus seiner Chemo-Immuntherapie mit Pembrolizumab, Carboplatin und Pemetrexed. Aufgrund einer febrilen Neutropenie wurde eine antibiotische Therapie mit Piperacillin/Tazobactam eingeleitet. Die Antikoagulation bei Vorhofflimmern wurde aufgrund einer Thrombozytopenie vorübergehend auf niedermolekulares Heparin umgestellt.
Procedere: Der Patient soll die antibiotische Therapie mit Ciprofloxacin und Amoxicillin/Clavulansäure für weitere 3 Tage fortführen. Eine Laborkontrolle beim Hausarzt ist für den 27.10. und 30.10. geplant. Der nächste Therapiezyklus ist für den 09.11.2023 vorgesehen, sofern die Leukozyten und Neutrophilen im Normbereich liegen.
2.3/5
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Metastasiertes Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom (Adenokarzinom) der Lunge im Stadium cT3 cN2 cM1b mit pulmonalen und ossären Metastasen, PD-L1 Expression > 50 %, EGFR/ALK/ROS1-negativ
Therapie: Palliative Chemo-Immuntherapie mit Pembrolizumab/Carboplatin/Pemetrexed (3. Zyklus verabreicht), kalkulierte antibiotische Therapie mit Piperacillin/Tazobactam für febrile Neutropenie, orales Bridging mit niedermolekularem Heparin während passagere Thrombozytopenie
Procedere: Fortführung der Antibiose für 3 Tage, engmaschige Kontrolle des Blutbildes und Nierenretentionsparameter, Vorstellung zur 4. Applikation der Chemo-Immuntherapie geplant, Kontroll-CT Thorax/Abdomen in ca. 6 Wochen, Fortführung der Herzinsuffizienzmedikation und Antikoagulation, Metformin erst bei stabiler GFR > 45 ml/min wieder ansetzen
2.7/5
4Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Metastasiertes Nicht-kleinzelliger Bronchialkarzinom (NSCLC), Adenokarzinom des linken Oberlappens mit pulmonaler und ossärer Metastasierung.
Therapie: Durchgeführte Therapie: 3. Zyklus der palliativen Chemo-Immuntherapie mit Pembrolizumab, Carboplatin und Pemetrexed. Bei febriler Neutropenie wurde eine antibiotische Therapie mit Piperacillin/Tazobactam eingeleitet. Antikoagulation mit Apixaban und Heparin-Perfusor.
Procedere: Fortführung der Antibiose mit Ciprofloxacin und Amoxicillin/Clavulansäure für weitere 3 Tage. Engmaschige Laborkontrollen beim Hausarzt. Nächster Therapiezyklus am 09.11.2023 geplant. Kontroll-CT Thorax/Abdomen in ca. 6 Wochen. Fortführung der Herzinsuffizienzmedikation und Antikoagulation.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient mit metastasiertem Adenokarzinom der Lunge wurde zur Fortführung der systemischen Therapie aufgenommen und zeigt nach einer Behandlung mit Chemo-Immuntherapie und Behandlung von Komplikationen eine stabilisierte, aber weiterhin bestehende Erkrankung.
Therapie: Die Therapie umfasste die Durchführung des 3. Zyklus einer kombinierten Chemo-Immuntherapie (Pembrolizumab, Carboplatin, Pemetrexed) unter Berücksichtigung der eingeschränkten Nierenfunktion. Es erfolgte eine antibiotische Therapie bei febrile Neutropenie und eine kurzzeitige Pausierung der Antikoagulation aufgrund einer Thrombozytopenie, gefolgt von Wiederaufnahme der Antikoagulation mit Apixaban. Ein Delir wurde mit Pipamperon behandelt.
Procedere: Nach der Entlassung wird eine engmaschige Laborkontrolle (Blutbild, Nierenparameter) beim Hausarzt empfohlen. Ein Kontroll-CT Thorax/Abdomen ist in ca. 6 Wochen zur Evaluation eines CEA-Anstiegs geplant. Die Vorstellung zur 4. Therapieapplikation ist für den 09.11.2023 vorgesehen, sofern die Leukozyten und Neutrophilen ausreichend sind.
2.3/5
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Metastasierter Nicht-kleinzelliger Bronchialkarzinom (NSCLC) des linken Oberlappens, Stadium cT3 cN2 cM1b, mit persistierendem Vorhofflimmern, chronischer Herzinsuffizienz, Diabetes mellitus Typ 2 und chronischer Niereninsuffizienz.
Therapie: Der Patient wurde mit einer kombinierten Chemo-Immuntherapie (Pembrolizumab, Carboplatin, Pemetrexed) behandelt. Aufgrund der eingeschränkten Nierenfunktion wurde eine adäquate Hydrierung durchgeführt. Eine febrile Neutropenie wurde mit antibiotischer Therapie und kurzfristiger Bridging-Antikoagulation behandelt. Der Patient wurde in gebessertem Allgemeinzustand entlassen.
Procedere: Der Patient soll die Antibiose fortsetzen und engmaschig das Blutbild und die Nierenretentionsparameter kontrollieren. Der nächste Therapiezyklus ist für den 9. November geplant, wenn die Leukozyten und Neutrophile in den angemessenen Werten liegen. Ein Kontroll-CT zur weiteren Evaluation der Diskrepanz zwischen CEA-Anstieg und Bildgebung ist für in ca. 6 Wochen vorgesehen. Die Medikation, insbesondere Metformin, sollte basierend auf der stabilen GFR angepasst werden.
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