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summ_039

Pneumologiekomplex

Klinischer Text

Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Musterstadt Chefarzt: Prof. Dr. med. T. Atemplatz Datum: 24.10.2023 Entlassungsbericht Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über den stationären Aufenthalt des o.g. Patienten, der sich vom 12.10.2023 bis zum 24.10.2023 in unserer stationären Behandlung befand. Patient: Hans-Joachim Müller, geb. am 04.05.1955 Anschrift: Eichenweg 12, 98765 Musterstadt Diagnosen: 1. Akut exazerbierte COPD (GOLD IV, Gruppe E) bei bekannter chronisch-respiratorischer Insuffizienz. 2. Verdacht auf zentrales Bronchialkarzinom des rechten Oberlappens (cT2 cN1 cMx) bei Nikotinabusus (55 Pack Years), DD: Chronisch organisierende Pneumonie (COP). 3. Persistierendes Vorhofflimmern bei CHA2DS2-VASc-Score von 4 und HAS-BLED von 3. 4. Chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF, LVEF 34%), NYHA III. 5. Chronische Niereninsuffizienz Stadium G3b (letzte GFR 42 ml/min/1,73m²) bei hypertensiver Nephropathie. 6. Diabetes mellitus Typ 2, aktuell diätetisch geführt (HbA1c 7,1%). 7. Arterielle Hypertonie Grad II. Anamnese: Die stationäre Aufnahme erfolgte aufgrund einer seit fünf Tagen progredienten Belastungsdyspnoe (zuletzt unter 10m Gehstrecke), vermehrtem gelblich-grünem Sputum sowie rezidivierenden nächtlichen Hustenattacken. Der Patient klagte zudem über eine allgemeine Leistungsminderung und einen ungewollten Gewichtsverlust von ca. 5 kg in den letzten drei Monaten. Eine häusliche Sauerstofftherapie (LTOT) besteht bereits seit 2021 mit 2l O2/min. Vorbekannt ist eine COPD GOLD IV. Letzte Exazerbation vor sechs Monaten. Aufnahmebefund: 68-jähriger Patient in reduziertem Allgemeinzustand, adipöser Ernährungszustand (BMI 31 kg/m²). Zeichen der Atemnot mit Einsatz der Hilfsmuskulatur, Lippenzyanose unter 2l O2. HF 105/min (arrhythmisch), RR 155/95 mmHg, SpO2 86%. Auskultatorisch beidseits abgeschwächtes Atemgeräusch, rechts apikal deutliches exspiratorisches Giemen und grobblasige Rasselgeräusche. Herztöne rein, arrhythmisch, keine Vitien. Unterschenkelödeme beidseits (++). Diagnostik & Labor: Labor bei Aufnahme: CRP 92 mg/l (Ref. <5), Leukos 14,8 Gpt/l, Procalcitonin 0,24 ng/ml, Kreatinin 1,72 mg/dl, Harnstoff 78 mg/dl, NT-proBNP 3480 pg/ml. Tumormarker: CEA 8,4 µg/l (erhöht), CYFRA 21-1 4,1 ng/ml (erhöht). BGA (unter 2l O2): pH 7,34, pCO2 52 mmHg, pO2 59 mmHg, HCO3 28 mmol/l (Globalinsuffizienz). Lungenfunktion (Spirometrie): FEV1 0,85 l (29% v. Soll), FVC 2,1 l (54% v. Soll), FEV1/FVC 40%. CT-Thorax (13.10.2023): Nachweis einer ca. 3,8 x 3,2 cm messenden, inhomogenen Raumforderung im rechten Oberlappen mit Kontakt zur Pleura mediastinalis und konsekutiver Teilatelektase des apikalen Segments. Vergrößerte paratracheale und hiläre Lymphknoten bis 1,8 cm Durchmesser. Ausgeprägtes zentrilobuläres Emphysem. Klinischer Verlauf und Therapie: Initial erfolgte bei V.a. infektgetriggerte Exazerbation der COPD eine kalkulierte intravenöse Antibiose mit Ceftriaxon 2g 1x1 i.v. und Clarithromycin 500mg 2x1 p.o. Hierunter zeigte sich eine rasche Regredienz der Entzündungsparameter (CRP bei Entlassung 12 mg/l). Parallel leiteten wir eine Steroidstoßtherapie mit initial 40 mg Prednisolon p.o. ein, welche wir aktuell auf 20 mg ausschleichen. Aufgrund des radiologischen Malignitätsverdachts führten wir am 16.10.2023 eine Bronchoskopie durch. Makroskopisch zeigte sich eine entzündlich veränderte Schleimhaut im rechten Oberlappenbronchus ohne eindeutigen exophytischen Tumor. Es wurden transbronchiale Biopsien (TBB) und eine Bürstenzytologie entnommen. Postinterventionell kam es zu einem kleinen apikalen Pneumothorax (ca. 1,5 cm Kolk), der unter radiologischer Kontrolle (Rö-Thorax 17.10. und 19.10.) konservativ ohne Drainageanlage regredient war. Ein wesentlicher Aspekt des Aufenthalts war die Therapieanpassung der Komorbiditäten. Wegen der eingeschränkten Nierenfunktion und des Alters stellten wir die bestehende Antikoagulation von Rivaroxaban 20mg auf Apixaban 2,5mg 2x1 um (Dosisanpassung bei Kreatinin-Clearance). Die Herzinsuffizienzmedikation wurde bei persistierenden Ödemen um Torasemid 20mg 1x1 erweitert; die bestehende Therapie mit Bisoprolol 5mg und Ramipril 2,5mg wurde fortgeführt, wobei Ramipril aufgrund der Nierenwerte engmaschig kontrolliert werden muss. Am 20.10. kam es zu einer kurzzeitigen Episode eines hyperaktiven Delirs, vermutlich multifaktoriell (Infekt, Hypoxie, Ortswechsel), welches unter Low-Dose-Pipamperon und Reorientierungsmaßnahmen innerhalb von 36 Stunden sistierte. Zum Entlasszeitpunkt ist der Patient klinisch stabil, die Dyspnoe ist auf das Ausgangsniveau (NYHA III) gebessert. Die Ödeme sind rückläufig. Empfehlungen und Procedere: 1. Fortführung der medikamentösen Therapie gemäß Medikationsplan. 2. Prednisolon-Ausschleichplan: 20mg bis 27.10., dann 10mg bis 03.11., dann 5mg für weitere 7 Tage, dann absetzen. 3. Ausstehende Befunde: Das Ergebnis der Pathohistologie (Eingang ca. 26.10.) steht noch aus. Wir werden den Patienten nach Erhalt des Befundes ggf. zur interdisziplinären Tumorkonferenz vorstellen und Sie zeitnah informieren. Bei Malignitätsnachweis ist eine zeitnahe stationäre Wiederaufnahme zum Staging (PET-CT, EBUS) geplant. 4. Verlaufskontrolle: Ambulante pneumologische Kontrolle inkl. Bodyplethysmographie und BGA in 2 Wochen (Termin am 07.11.2023 um 10:00 Uhr bei Dr. Muster). 5. Kardiologische Kontrolle zur Evaluation der LVEF unter optimierter Therapie in 4-6 Wochen. 6. CT-Thorax-Kontrolle in 6 Wochen, falls die Histologie keine Klärung bringt, zur Beurteilung der Infiltratregredienz unter Antibiose. Medikation bei Entlassung: - Apixaban 2,5 mg 1-0-1 - Bisoprolol 5 mg 1-0-0 - Ramipril 2,5 mg 1-0-0 - Torasemid 20 mg 1-0-0 - Pantoprazol 40 mg 1-0-0 (Magenschutz unter Steroiden) - Tiotropium/Olodaterol (Spiolto) 2 Hübe 1-0-0 - Salbutamol bei Bedarf (max. 4x tgl.) - Prednisolon gemäß Schema Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Mit freundlichen kollegialen Grüßen Dr. med. F. Lungenrein Oberarzt (Elektronisch erstellt, ohne Unterschrift gültig)

Ground Truth

Hauptdiagnose

Akut exazerbierte COPD GOLD IV (Gruppe E) mit einer 3,8 cm großen pulmonalen Raumforderung im rechten Oberlappen (V.a. Bronchialkarzinom).

Therapie

Durchführung einer intravenösen Antibiose mit Ceftriaxon 2g 1x1 und Clarithromycin 500mg 2x1 sowie einer Steroidstoßtherapie (40mg Prednisolon); zudem erfolgte die Umstellung der Antikoagulation von Rivaroxaban auf Apixaban 2,5mg 2x1 aufgrund einer Niereninsuffizienz Stadium G3b.

Procedere

Ambulante pneumologische Kontrolle am 07.11.2023 zur Befundbesprechung der noch ausstehenden Histologie sowie Durchführung einer Verlaufs-CT des Thorax in 6 Wochen zur Differenzierung zwischen Malignom und organisierender Pneumonie.

Offene Fragen

Die endgültige pathohistologische Sicherung der transbronchialen Biopsien steht noch aus; zudem bleibt die Dignität der Raumforderung trotz erhöhter Tumormarker (CEA 8,4 µg/l) aufgrund des postinterventionellen Pneumothorax und des klinisch-infektiösen Überlagerungsaspekts klärungsbedürftig.

Modell-Ergebnisse (11)

3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte COPD (GOLD IV, Gruppe E) bei bekannter chronisch-respiratorischer Insuffizienz mit Verdacht auf zentrales Bronchialkarzinom des rechten Oberlappens.
Therapie: Der Patient erhielt eine initiale intravenöse Antibiotikatherapie mit Ceftriaxon und oral Clarithromycin sowie eine Steroidstoßtherapie (40 mg Prednisolon, anschließend Ausschleichen). Zusätzlich erfolgte eine Bronchoskopie mit transbronchialen Biopsien, Anpassung der Antikoagulation von Rivaroxaban auf Apixaban und Erweiterung der Herzinsuffizienztherapie um Torasemid; ein kurzzeitiges Delir wurde mit Low‑Dose‑Pipamperon behandelt.
Procedere: Weiterhin ist die medikamentöse Therapie gemäß Entlassplan fortzuführen, das Prednisolon nach dem Ausschleichschema zu reduzieren und die ambulante pneumologische Kontrolle (Bodyplethysmographie, BGA) in 2 Wochen wahrzunehmen. Das noch ausstehende Histologie‑Ergebnis wird nachgereicht, bei Malignitätsnachweis erfolgt zeitnahe interdisziplinäre Tumorkonferenz und ggf. stationäre Wiederaufnahme zum Staging (PET‑CT, EBUS); kardiologische Kontrolle der LVEF in 4‑6 Wochen und CT‑Thorax‑Kontrolle in 6 Wochen sind geplant.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte COPD (GOLD IV, Gruppe E) bei bekannter chronisch-respiratorischer Insuffizienz mit Verdacht auf ein zentrales Bronchialkarzinom des rechten Oberlappens.
Therapie: Es erfolgte eine kalkulierte Antibiose mit Ceftriaxon und Clarithromycin sowie eine Steroidstoßtherapie mit Prednisolon, die ausgeschlichen wird. Zudem wurde eine Bronchoskopie mit Biopsien durchgeführt. Die Komorbiditäten wurden therapiert, unter anderem mit Umstellung der Antikoagulation auf Apixaban und Erweiterung der Herzinsuffizienzmedikation um Torasemid.
Procedere: Fortführung der medikamentösen Therapie gemäß Plan und Ausschleichen des Prednisolons. Ambulante pneumologische Kontrolle inklusive Bodyplethysmographie und BGA in 2 Wochen. Nach Erhalt der Pathohistologie ggf. Vorstellung in der interdisziplinären Tumorkonferenz und bei Malignitätsnachweis stationäre Wiederaufnahme zum Staging. Kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen und CT-Thorax-Kontrolle in 6 Wochen.
3.0/5
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde aufgrund einer akut exazerbierte COPD (GOLD IV, Gruppe E) bei bekannter chronisch-respiratorischer Insuffizienz stationär aufgenommen.
Therapie: Es erfolgte eine kalkulierte intravenöse Antibiose mit Ceftriaxon und Clarithromycin sowie eine Steroidstoßtherapie mit Prednisolon, die ausgeschlichen wird. Zudem wurde die Antikoagulation von Rivaroxaban auf Apixaban umgestellt und die Herzinsuffizienztherapie um Torasemid erweitert.
Procedere: Die medikamentöse Therapie ist gemäß Plan fortzuführen und das Prednisolon nach vorgegebenem Schema auszuschleichen. Nach Erhalt der ausstehenden pathohistologischen Befunde wird über das weitere Vorgehen (ggf. Tumorkonferenz und Staging) entschieden. Ambulante pneumologische und kardiologische Kontrollen sind terminiert.
3.0/5
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte COPD (GOLD IV, Gruppe E) bei bekannter chronisch-respiratorischer Insuffizienz.
Therapie: Intravenöse Antibiose mit Ceftriaxon und Clarithromycin, Steroidstoßtherapie mit Prednisolon, Anpassung der Antikoagulation von Rivaroxaban auf Apixaban, Erweiterung der Herzinsuffizienzmedikation um Torasemid.
Procedere: Fortführung der medikamentösen Therapie gemäß Medikationsplan, Ausschleichplan für Prednisolon, abwartende Haltung auf das Ergebnis der Pathohistologie, ambulante pneumologische und kardiologische Kontrolle in den nächsten Wochen.
3.3/5
5Fakten
3Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde stationär wegen einer akut exarbierten COPD (GOLD IV, Gruppe E) mit Verdacht auf ein zentrales Bronchialkarzinom behandelt.
Therapie: Es erfolgte eine intravenöse Antibiotikatherapie mit Ceftriaxon und Clarithromycin, sowie eine Steroidstoßtherapie mit Prednisolon. Die Herzinsuffizienzmedikation wurde angepasst und die Antikoagulation umgestellt. Ein kurzzeitiges Delir wurde mit Pipamperon behandelt.
Procedere: Der Patient soll die medikamentöse Therapie fortsetzen und Prednisolon gemäß Ausschleichplan reduzieren. Nach Erhalt der Pathologiebefunde ist eine interdisziplinäre Tumorkonferenz geplant. Es sind Verlaufskontrollen beim Pneumologen und Kardiologen vorgesehen, sowie ggf. eine weitere CT-Thorax-Kontrolle.
3.3/5
5Fakten
3Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Die Hauptdiagnose ist eine akut exazerbierte COPD (GOLD IV, Gruppe E) bei bekannter chronisch-respiratorischer Insuffizienz.
Therapie: Der Patient erhielt eine kalkulierte intravenöse Antibiose mit Ceftriaxon und Clarithromycin, eine Steroidstoßtherapie mit Prednisolon und eine Anpassung der Medikation für die Komorbiditäten, einschließlich einer Umstellung der Antikoagulation auf Apixaban und einer Erweiterung der Herzinsuffizienzmedikation um Torasemid. Eine Bronchoskopie mit transbronchialen Biopsien und Bürstenzytologie wurde durchgeführt.
Procedere: Es wird empfohlen, die medikamentöse Therapie fortzuführen, den Prednisolon-Ausschleichplan zu befolgen und auf die ausstehenden Befunde der Pathohistologie zu warten. Eine ambulante pneumologische Kontrolle, eine kardiologische Kontrolle und eine CT-Thorax-Kontrolle sind in den nächsten Wochen geplant.
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte COPD (GOLD IV, Gruppe E) bei bekannter chronisch-respiratorischer Insuffizienz mit Verdacht auf zentrales Bronchialkarzinom des rechten Oberlappens.
Therapie: Der Patient erhielt eine kalkulierte intravenöse Antibiose mit Ceftriaxon und Clarithromycin sowie eine Steroidstoßtherapie mit Prednisolon. Die Antikoagulation wurde von Rivaroxaban auf Apixaban umgestellt und die Herzinsuffizienzmedikation um Torasemid erweitert.
Procedere: Der Patient soll die medikamentöse Therapie gemäß Medikationsplan fortführen und Prednisolon ausschleichen. Es sind weitere Kontrollen geplant, darunter eine pneumologische Kontrolle in 2 Wochen, eine kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen und eine CT-Thorax-Kontrolle in 6 Wochen, falls die Histologie keine Klärung bringt.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte COPD (GOLD IV) und Verdacht auf zentrales Bronchialkarzinom des rechten Oberlappens
Therapie: Es wurde eine kalkulierte intravenöse Antibiose mit Ceftriaxon und Clarithromycin durchgeführt sowie eine Steroidstoßtherapie eingeleitet. Zusätzlich erfolgte eine Umstellung der Antikoagulation auf Apixaban und eine Anpassung der Herzinsuffizienzmedikation. Eine Bronchoskopie wurde durchgeführt, allerdings ohne eindeutigen Tumorbefund.
Procedere: Fortführung der medikamentösen Therapie, Ausschleichen des Prednisolons, Abwarten der Pathohistologie und ggf. Vorstellung in der interdisziplinären Tumorkonferenz. Durchführung einer ambulanten pneumologischen Kontrolle inkl. Bodyplethysmographie und BGA, kardiologischer Kontrolle und CT-Thorax-Kontrolle in den nächsten Wochen.
3.0/5
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte COPD (GOLD IV, Gruppe E) bei bekannter chronisch-respiratorischer Insuffizienz.
Therapie: Durchgeführte Therapie umfasste eine kalkulierte intravenöse Antibiose mit Ceftriaxon und Clarithromycin sowie eine Steroidstoßtherapie mit Prednisolon. Eine Bronchoskopie wurde durchgeführt, um transbronchiale Biopsien und eine Bürstenzytologie zu entnehmen. Die Medikation für Herzinsuffizienz und Antikoagulation wurde angepasst.
Procedere: Fortführung der medikamentösen Therapie gemäß Medikationsplan. Prednisolon-Ausschleichplan über 3 Wochen. Ausstehende Befunde der Pathohistologie abwarten und ggf. interdisziplinäre Tumorkonferenz. Ambulante pneumologische Kontrolle in 2 Wochen, kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen und CT-Thorax-Kontrolle in 6 Wochen.
3.3/5
5Fakten
3Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde mit einer akut exazerbierten COPD und dem Verdacht auf ein zentrales Bronchialkarzinom behandelt, wobei zusätzlich Komorbiditäten wie Herzinsuffizienz, Niereninsuffizienz, Diabetes und Vorhofflimmern vorliegen.
Therapie: Die Therapie umfasste eine intravenöse und orale Antibiotikabehandlung bei Verdacht auf Infekt, eine Steroidstoßtherapie zur Exazerbation der COPD, eine Dosisanpassung der Antikoagulation aufgrund der Niereninsuffizienz, eine Erweiterung der Herzinsuffizienzmedikation mit Torasemid und eine kurzzeitige Behandlung eines Delir-Episoden.
Procedere: Es wird eine medikamentöse Therapie gemäß Medikationsplan fortgesetzt, mit einem Prednisolon-Ausschleichplan. Das Ergebnis der Bronchoskopie-Biopsien steht noch aus, und bei Malignitätsnachweis ist eine interdisziplinäre Tumorkonferenz und ein Staging (PET-CT, EBUS) geplant. Eine ambulante pneumologische und kardiologische Verlaufskontrolle ist vorgesehen.
2.3/5
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte COPD (GOLD IV, Gruppe E) bei bekannter chronisch-respiratorischer Insuffizienz, Verdacht auf zentrales Bronchialkarzinom des rechten Oberlappens, Chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion, Chronische Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus Typ 2 und Arterielle Hypertonie.
Therapie: Die Patientin wurde mit einer kalkulierten intravenösen Antibiose und Steroidstoßtherapie behandelt. Die Komorbiditäten wurden entsprechend der Nierenfunktion und des Alters behandelt, wobei die Antikoagulation von Rivaroxaban auf Apixaban umgestellt wurde. Die Herzinsuffizienzmedikation wurde angepasst und um Torasemid erweitert. Die Dyspnoe und Ödeme wurden stabilisiert.
Procedere: Das Ergebnis der Pathohistologie der Bronchoskopiebiopsien steht noch aus. Der Patient wird zur interdisziplinären Tumorkonferenz vorbereitet, falls der Malignitätsnachweis bestätigt wird. Eine CT-Thorax-Kontrolle in 6 Wochen ist geplant, um die Infiltratregredienz zu beurteilen. Eine ambulante pneumologische Kontrolle inklusive Bodyplethysmographie und BGA sowie eine kardiologische Kontrolle zur Evaluation der LVEF sind geplant.
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