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summ_038

Kardiologiemittel

Klinischer Text

St. Marien-Krankenhaus – Medizinische Klinik I: Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin ENTLASSUNGSBERICHT Patient: Hans-Joachim Müller Geburtsdatum: 12.05.1950 Anschrift: Birkenweg 14, 80802 München Station: C2 Aufenthaltsdauer: 10.10.2023 – 19.10.2023 Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über den o.g. Patienten, der sich vom 10.10.2023 bis zum 19.10.2023 in unserer stationären Behandlung befand. DIAGNOSEN: 1. Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei bekannter ischämischer Kardiopathie - Erstdiagnose eines persistierenden Vorhofflimmerns (VHF), CHA2DS2-VASc: 4 Punkte - Echokardiographisch reduzierte LVEF von 32% (NYHA III) - NT-proBNP bei Aufnahme: 5.420 pg/ml 2. Bekannte koronare Herzkrankheit (KHK) - Z.n. PCI des RIVA (DES) 2018 - Aktuell koronarangiographisch kein Anhalt für In-Stent-Stenose oder neue Interventionsnotwendigkeit 3. Arterielle Hypertonie 4. Chronische Niereninsuffizienz Stadium G3a (nach KDIGO), Erstdiagnose - Kreatinin bei Aufnahme 1,42 mg/dl, GFR 51 ml/min 5. V.a. Prostata-Karzinom bei laborchemischem Nebenbefund eines erhöhten PSA-Wertes (12,4 ng/ml) 6. Komplikation: Kleines, konservativ zu behandelndes Leistenhämatom rechts nach Koronarangiographie ANAMNESE: Die Aufnahme des 73-jährigen Patienten erfolgte aufgrund einer seit etwa einer Woche progredienten Belastungsdyspnoe (zuletzt NYHA III-IV), nächtlicher Orthopnoe sowie einer Gewichtszunahme von ca. 5 kg innerhalb von 10 Tagen. Der Patient klagte zudem über intermittierendes Herzstolpern. Angina pectoris wurde verneint. AUFNAHMEBEFUND: Patient in reduziertem AZ, adipöser EZ (178 cm, 94 kg). Blutdruck 155/95 mmHg, Herzfrequenz 115 bpm (arrhythmisch). Pulmonal basale Rasselgeräusche beidseits, Atemfrequenz 22/min, SpO2 91% unter Raumluft. Herzgeräusche: Systolikum 2/6 über dem Apex. Deutliche prätibiale Ödeme beidseits bis zur Mitte des Unterschenkels. Abdomen weich, kein Druckschmerz, Leber am Rippenbogen tastbar. DIAGNOSTIK: EKG bei Aufnahme: Tachyarrhythmia absoluta bei Vorhofflimmern, HF 118/min, Linkstyp, keine akuten Erregungsrückbildungsstörungen. Labor: NT-proBNP 5.420 pg/ml, Troponin T (hs) 28 ng/l (leicht erhöht über Cut-off 14, Verlauf stabil), Kreatinin 1,42 mg/dl, GFR 51 ml/min, Kalium 4,1 mmol/l, Hb 13,2 g/dl. PSA-Wert (Screening bei anamnestischer Miktionsstörung): 12,4 ng/ml. Transthorakale Echokardiographie: LV-Dilatation (LVEDD 62 mm), global reduzierte systolische Pumpfunktion (LVEF 32%), Mitralinsuffizienz Grad I-II, Trikuspidalinsuffizienz Grad I, kein Perikarderguss. Koronarangiographie (12.10.2023): Zugang über A. femoralis communis rechts. Bekannter Stent im RIVA offen, keine relevanten Stenosen der übrigen Gefäße. Ausschluss einer ischämischen Progression. THERAPIE UND VERLAUF: Initial erfolgte eine forcierte diuretische Therapie mit Furosemid i.v. (Initial 40 mg Bolus, dann Perfusor), worunter eine suffiziente Diurese und eine Gewichtsreduktion von 6 kg im Verlauf erreicht werden konnte. Die klinische Symptomatik besserte sich rasch auf NYHA II. Aufgrund des neu nachgewiesenen Vorhofflimmerns leiteten wir eine orale Antikoagulation mit Apixaban 5 mg 1-0-1 ein. Zur Frequenzkontrolle wurde die bestehende Medikation mit Metoprololsuccinat auf 47,5 mg gesteigert. Die bisherige Medikation mit Ramipril 5 mg wurde im Rahmen der Optimierung der Herzinsuffizienztherapie auf den ARNI Sacubitril/Valsartan (Entresto) 24/26 mg 1-0-1 umgestellt. Zusätzlich begannen wir eine Therapie mit dem SGLT2-Inhibitor Empagliflozin 10 mg 1-0-0. Diese Umstellung wurde bei stabilen Blutdruckwerten gut toleriert. Am 13.10. zeigte sich an der Punktionsstelle der rechten Leiste ein ca. 4x3 cm großes Hämatom. Sonographisch konnte ein Pseudoaneurysma ausgeschlossen werden. Wir führten eine konservative Therapie mittels Kompressionsverband für 24 Stunden durch; das Hämatom ist bei Entlassung stabil und schmerzfrei. Ein auffälliger Laborbefund ist der erhöhte PSA-Wert von 12,4 ng/ml. Eine digital-rektale Untersuchung durch den Dienstarzt ergab eine leicht vergrößerte, aber prallelastische Prostata ohne eindeutige Knoten. Da keine akute Interventionsnotwendigkeit bestand, haben wir diesen Befund im Entlassungsbrief als abklärungsbedürftig markiert. MEDIKATION BEI ENTLASSUNG: 1. Apixaban (Eliquis) 5 mg: 1-0-1 (Dauermedikation) 2. Sacubitril/Valsartan (Entresto) 24/26 mg: 1-0-1 (Herzinsuffizienz) 3. Metoprololsuccinat (Beloc-Zok) 47,5 mg: 1-0-0 (Frequenzkontrolle) 4. Empagliflozin (Jardiance) 10 mg: 1-0-0 (Herzinsuffizienz) 5. Furosemid (Lasix) 40 mg: 1-0-0 (Diurese, nach Gewicht anpassen) 6. Spironolacton (Aldactone) 25 mg: 1-0-0 (Herzinsuffizienz) 7. Pantoprazol 20 mg: 1-0-0 (Magenschutz) 8. Atorvastatin 40 mg: 0-0-1 (KHK-Basis) EMPFEHLUNGEN/PROCEDERE: - Hausärztliche Kontrolle der Nierenwerte (Kreatinin, GFR) und Elektrolyte (insbes. Kalium) innerhalb der nächsten 7 Tage aufgrund der Umstellung auf ARNI und SGLT2-Inhibitor. - Fortführung der täglichen Gewichtskontrollen durch den Patienten. Bei Gewichtszunahme > 2 kg in 3 Tagen Rücksprache mit dem Arzt. - Kardiologische Verlaufskontrolle in 3 Monaten zur Re-Evaluation der LVEF unter optimierter medikamentöser Therapie (OMT). Sollte die LVEF weiterhin ≤ 35% liegen, ist die Indikation zur ICD-Implantation (primärprophylaktisch) zu prüfen. - Dringende urologische Vorstellung zur weiteren Abklärung des erhöhten PSA-Wertes (Prostata-MRT oder Biopsie erwägen) innerhalb der nächsten 4 Wochen. - Die Leiste rechts sollte bei Schwellungszunahme oder Schmerzen erneut sonographisch kontrolliert werden. Wir danken für die kollegiale Zusammenarbeit. Mit freundlichen Grüßen, Dr. med. M. Schmidt Oberarzt Kardiologie

Ground Truth

Hauptdiagnose

Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF, LVEF 32 %) bei ischämischer Kardiopathie und Erstdiagnose eines persistierenden Vorhofflimmerns.

Therapie

Rekompensation mittels intravenöser Diuretika (Furosemid), Umstellung der Basistherapie auf Sacubitril/Valsartan 24/26 mg 1-0-1, Empagliflozin 10 mg 1-0-0 und Einleitung einer oralen Antikoagulation mit Apixaban 5 mg 1-0-1.

Procedere

Zeitnahe Laborkontrolle (Nierenwerte/Elektrolyte) in 1 Woche, kardiologische Re-Evaluation der LVEF in 3 Monaten sowie urologische Abklärung eines erhöhten PSA-Werts (12,4 ng/ml) binnen 4 Wochen.

Offene Fragen

Die Genese des signifikant erhöhten PSA-Wertes bei unauffälligem Tastbefund bleibt ungeklärt; zudem bedarf das post-interventionelle Leistenhämatom rechts einer klinischen Beobachtung.

Modell-Ergebnisse (11)

3.0/5
3Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei bekannter ischämischer Kardiopathie mit persistierendem Vorhofflimmern (CHA2DS2-VASc 4).
Therapie: Es wurde eine forcierte intravenöse Diurese mit Furosemid eingeleitet, gefolgt von einer Umstellung der Herzinsuffizienztherapie auf Sacubitril/Valsartan, Empagliflozin, Metoprolol und Spironolacton. Zusätzlich wurde eine orale Antikoagulation mit Apixaban zur Rhythmuskontrolle des Vorhofflimmerns begonnen und ein Kompressionsverband zur konservativen Behandlung des Leistenhämatoms angewendet.
Procedere: Der Hausarzt soll innerhalb von 7 Tagen die Nierenfunktion und Elektrolyte kontrollieren, der Patient tägliche Gewichtskontrollen durchführen und bei signifikanter Gewichtszunahme Rücksprache halten. Eine kardiologische Nachuntersuchung in 3 Monaten zur Reevaluation der LVEF und ggf. Prüfung einer ICD-Implantation ist vorgesehen, ebenso eine urologische Abklärung des erhöhten PSA-Wertes innerhalb von 4 Wochen. Das Leistenhämatom ist bei Verschlechterung erneut sonographisch zu prüfen.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei bekannter ischämischer Kardiopathie mit Erstdiagnose eines persistierenden Vorhofflimmerns.
Therapie: Es erfolgte initial eine forcierte diuretische Therapie mit Furosemid i.v. zur Entwässerung. Die Herzinsuffizienzmedikation wurde auf Guideline-gerechte Therapie mit ARNI (Sacubitril/Valsartan), SGLT2-Inhibitor (Empagliflozin) und Metoprolol optimiert. Bei neu diagnostiziertem Vorhofflimmern wurde eine Antikoagulation mit Apixaban eingeleitet.
Procedere: Hausärztliche Kontrolle der Nierenwerte und Elektrolyte innerhalb von 7 Tagen sowie tägliche Gewichtskontrollen sind erforderlich. Eine kardiologische Wiedervorstellung in 3 Monaten zur Reevaluation der LVEF und Prüfung der ICD-Indikation ist geplant. Eine dringende urologische Abklärung des erhöhten PSA-Wertes innerhalb von 4 Wochen wird empfohlen.
3.3/5
5Fakten
2Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde aufgrund einer akut dekompensierten chronischen Herzinsuffizienz (HFrEF, NYHA III) bei bekannter ischämischer Kardiomyopathie stationär aufgenommen, wobei erstmals ein persistierendes Vorhofflimmern diagnostiziert wurde.
Therapie: Es erfolgte eine forcierte diuretische Therapie mit Furosemid i.v., was zu einer deutlichen klinischen Besserung führte. Die Herzinsuffizienztherapie wurde auf eine moderne Kombination aus Sacubitril/Valsartan (ARNI), Empagliflozin (SGLT2-Inhibitor), Metoprolol und Spironolacton optimiert. Zusätzlich wurde aufgrund des Vorhofflimmerns eine orale Antikoagulation mit Apixaban eingeleitet.
Procedere: Es werden hausärztliche Kontrollen der Nierenwerte und Elektrolyte innerhalb einer Woche sowie tägliche Gewichtskontrollen empfohlen. Eine kardiologische Verlaufskontrolle in 3 Monaten ist zur Reevaluation der LVEF und Prüfung einer ICD-Indikation notwendig. Dringend ist eine urologische Vorstellung zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes innerhalb der nächsten 4 Wochen.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei bekannter ischämischer Kardiopathie mit neu nachgewiesenen persistierenden Vorhofflimmern (VHF) und chronischer Niereninsuffizienz Stadium G3a
Therapie: Forcierte diuretische Therapie mit Furosemid i.v., Einführung einer oralen Antikoagulation mit Apixaban, Steigerung der Metoprololsuccinat-Dosis zur Frequenzkontrolle, Umstellung der Medikation von Ramipril auf Sacubitril/Valsartan und Beginn der Therapie mit Empagliflozin.
Procedere: Hausärztliche Kontrolle der Nierenwerte und Elektrolyte innerhalb der nächsten 7 Tage, tägliche Gewichtskontrollen durch den Patienten, kardiologische Verlaufskontrolle in 3 Monaten zur Re-Evaluation der LVEF, dringende urologische Vorstellung zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes innerhalb der nächsten 4 Wochen.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) mit neu diagnostiziertem Vorhofflimmern und begleitender chronischer Niereninsuffizienz.
Therapie: Der Patient erhielt eine forcierte diuretische Therapie mit Furosemid, eine orale Antikoagulation mit Apixaban, eine Steigerung der Frequenzkontrolle mit Metoprolol und eine Umstellung auf eine optimierte Herzinsuffizienztherapie mit Sacubitril/Valsartan und Empagliflozin. Ein Leistenhämatom wurde konservativ behandelt.
Procedere: Es wird eine hausärztliche Kontrolle der Nierenwerte und Elektrolyte empfohlen. Eine kardiologische Verlaufskontrolle in 3 Monaten zur Re-Evaluation der LVEF und eine dringende urologische Vorstellung zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes sind indiziert. Bei Verschlechterung des Leistenhämatoms ist eine erneute sonographische Kontrolle erforderlich.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Die Hauptdiagnose ist eine akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei bekannter ischämischer Kardiopathie
Therapie: Der Patient wurde mit einer forcierten diuretischen Therapie mit Furosemid behandelt, um eine suffiziente Diurese und Gewichtsreduktion zu erreichen. Zusätzlich wurde eine orale Antikoagulation mit Apixaban eingeleitet und die Medikation mit Metoprololsuccinat, Sacubitril/Valsartan und Empagliflozin optimiert. Eine konservative Therapie wurde für ein Leistenhämatom durchgeführt.
Procedere: Es wird empfohlen, die Nierenwerte und Elektrolyte innerhalb der nächsten 7 Tage zu kontrollieren und eine kardiologische Verlaufskontrolle in 3 Monaten durchzuführen. Eine dringende urologische Vorstellung zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes innerhalb der nächsten 4 Wochen ist erforderlich. Der Patient sollte täglich sein Gewicht kontrollieren und bei Gewichtszunahme > 2 kg in 3 Tagen Rücksprache mit dem Arzt halten.
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz bei bekannter ischämischer Kardiopathie mit neu diagnostiziertem persistierendem Vorhofflimmern.
Therapie: Der Patient erhielt eine forcierte diuretische Therapie mit Furosemid, eine orale Antikoagulation mit Apixaban, eine Frequenzkontrolle mit Metoprololsuccinat und eine Optimierung der Herzinsuffizienztherapie durch Umstellung auf Sacubitril/Valsartan und Hinzunahme von Empagliflozin.
Procedere: Empfohlen wird eine hausärztliche Kontrolle der Nierenwerte und Elektrolyte innerhalb von 7 Tagen, eine kardiologische Verlaufskontrolle in 3 Monaten zur Re-Evaluation der LVEF und eine dringende urologische Vorstellung zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes innerhalb der nächsten 4 Wochen.
3.3/5
4Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Herr Hans-Joachim Müller wurde mit akut dekompensierter chronischer Herzinsuffizienz (HFrEF) und neu diagnostiziertem persistierendem Vorhofflimmern behandelt.
Therapie: Es wurde eine forcierte diuretische Therapie durchgeführt, wodurch eine ausreichende Diurese und Gewichtsreduktion erreicht wurde. Zusätzlich wurde eine orale Antikoagulation mit Apixaban eingeleitet und die Medikation zur Frequenzkontrolle sowie zur Optimierung der Herzinsuffizienztherapie angepasst. Konservative Therapie für ein kleines Leistenhämatom wurde durchgeführt.
Procedere: Es wird empfohlen, innerhalb der nächsten 7 Tage eine hausärztliche Kontrolle der Nierenwerte und Elektrolyte durchführen, tägliche Gewichtskontrollen durch den Patienten fortzusetzen, eine kardiologische Verlaufskontrolle in 3 Monaten zur Re-Evaluation der LVEF durchzuführen, eine dringende urologische Vorstellung zur weiteren Abklärung des erhöhten PSA-Wertes vorzunehmen und die Leiste bei Schwellungszunahme oder Schmerzen erneut sonographisch kontrollieren.
3.3/5
4Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei bekannter ischämischer Kardiopathie und neu diagnostiziertem persistierenden Vorhofflimmern.
Therapie: Durchgeführte Therapie umfasste eine forcierte diuretische Therapie mit Furosemid, orale Antikoagulation mit Apixaban, Frequenzkontrolle mit Metoprololsuccinat, Umstellung auf Sacubitril/Valsartan und Empagliflozin sowie konservative Behandlung eines Leistenhämatoms.
Procedere: Empfohlen wird eine hausärztliche Kontrolle der Nierenwerte und Elektrolyte innerhalb der nächsten 7 Tage, tägliche Gewichtskontrollen durch den Patienten, eine kardiologische Verlaufskontrolle in 3 Monaten und eine dringende urologische Vorstellung zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes innerhalb der nächsten 4 Wochen.
2.7/5
4Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde mit akut dekompensierter chronischer Herzinsuffizienz bei bekannter ischämischer Kardiopathie und persistierendem Vorhofflimmern aufgenommen.
Therapie: Die Therapie umfasste eine forcierte diuretische Therapie zur Volumenreduktion, die Anpassung der Antikoagulation auf Apixaban, die Umstellung der Herzinsuffizienztherapie auf Sacubitril/Valsartan und Empagliflozin sowie die Frequenzkontrolle mit Metoprololsuccinat. Ein kleines Leistenhämatom wurde konservativ behandelt.
Procedere: Es wird empfohlen, die Nierenwerte und Elektrolyte nach der Medikationsänderung zu kontrollieren, die tägliche Gewichtskontrolle fortzusetzen und eine kardiologische Verlaufskontrolle in 3 Monaten zur LVEF-Re-Evaluation durchzuführen. Zudem ist eine dringende urologische Abklärung des erhöhten PSA-Wertes erforderlich.
3.0/5
3Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei bekannter ischämischer Kardiopathie und Vorhofflimmern (VHF) mit CHA2DS2-VASc: 4 Punkte, koronare Herzkrankheit (KHK) mit Zn. PCI des RIVA (DES) 2018, arterielle Hypertonie, chronische Niereninsuffizienz Stadium G3a (nach KDIGO), Prostata-Karzinom bei laborchemischem Nebenbefund eines erhöhten PSA-Wertes (12,4 ng/ml) und kleines konservativ zu behandelndes Leistenhämatom rechts nach Koronarangiographie.
Therapie: Die Patienten wurde eine forcierte diuretische Therapie mit Furosemid durchgeführt, um die Symptome der Herzinsuffizienz zu lindern. Die klinische Symptomatik besserte sich rasch. Eine orale Antikoagulation mit Apixaban wurde eingeleitet, um das neu nachgewiesene Vorhofflimmern zu behandeln. Die Medikation wurde umgestellt, um die Herzinsuffizienz zu optimieren, wobei Ramipril durch Sacubitril/Valsartan und Empagliflozin ersetzt wurde. Ein konservatives Therapiekonzept für das Leistenhämatom wurde durchgeführt. Die PSA-Werte wurden als abklärungsbedürftig markiert.
Procedere: Der Patient sollte Hausärztliche Kontrolle der Nierenwerte (Kreatinin, GFR) und Elektrolyte (insbes. Kalium) innerhalb der nächsten 7 Tage aufgrund der Umstellung auf ARNI und SGLT2-Inhibitor durchführen. Fortführung der täglichen Gewichtskontrollen durch den Patienten mit Rücksprache bei Gewichtszunahme > 2 kg in 3 Tagen. Kardiologische Verlaufskontrolle in 3 Monaten zur Re-Evaluation der LVEF unter optimierter medikamentöser Therapie. Dringende urologische Vorstellung zur weiteren Abklärung des erhöhten PSA-Wertes innerhalb der nächsten 4 Wochen. Die Leiste rechts sollte bei Schwellungszunahme oder Schmerzen erneut sonographisch kontrolliert werden.
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