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summ_027

Gynäkologie/Geburtshilfekomplex

Klinischer Text

Klinikum am Stadtwald Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Chefarzt Dr. med. T. Meier Entlassungsbericht Patientin: Gerda Müller-Lüdenscheid, geb. 12.04.1952 Anschrift: Birkenweg 14, 45133 Essen Station: G3 Aufenthaltsdauer: 10.05.2024 bis 20.05.2024 Diagnosen: 1. Endometriumkarzinom (V.a. pT2a, pNx, L0, V0, G3, endometrioid) 2. Postoperative Nachblutung am 11.05.2024 (Eingriffstag), Revision mittels Re-Laparoskopie und Hämostase 3. Akutes Nierenversagen (Stadium I nach KDIGO) bei vorbestehender chronischer Niereninsuffizienz Stadium IIIa (Baseline-Kreatinin 1,3 mg/dl, Anstieg auf 1,9 mg/dl postoperativ) 4. Permanentes Vorhofflimmern (CHA2DS2-VASc: 5, HAS-BLED: 3) 5. Diabetes mellitus Typ 2, insulinpflichtig (HbA1c 8,4 %) 6. Arterielle Hypertonie 7. Adipositas Grad II (BMI 36,4 kg/m²) Anamnese: Die Patientin stellte sich mit einer seit drei Wochen bestehenden postmenopausalen vaginalen Schmierblutung vor. Eine externe Abrasio vom 02.05.2024 ergab histologisch ein G3-Endometriumkarzinom. Vorerkrankungen umfassen ein seit 10 Jahren bekanntes Vorhofflimmern (unter Apixaban), einen schlecht eingestellten Diabetes mellitus sowie eine chronische Niereninsuffizienz. In der Vorwoche klagte die Patientin über gelegentliche Belastungsdyspnoe (NYHA II). Aufnahmebefund: 72-jährige Patientin in reduziertem Allgemeinzustand. Gewicht 104 kg bei 169 cm. Blutdruck 155/90 mmHg, Puls 88/min, arrhythmisch. Abdomen weich, adipös, keine Resistenzen tastbar. Gynäkologisch: Atrophisches Genitale, geringe Blutung aus dem Zervikalkanal. Sonographisch Endometrium mit 18 mm deutlich verbreitert und inhomogen, V.a. Myometrium-Infiltration > 50%. Diagnostik & Labor: Labor bei Aufnahme: Hb 11,8 g/dl, Leukozyten 9.400/µl, Kreatinin 1,42 mg/dl, GFR 38 ml/min, NT-proBNP 1.250 pg/ml, CA-125 94 U/ml (Referenz < 35). CT Abdomen/Becken (09.05.2024): Uterine Raumforderung ohne sicheren Anhalt für Fernmetastasen oder Lymphadenopathie. Diskreter Aszites im Douglas-Raum. Echokardiographie: LVEF 50%, dilatierter linker Vorhof, keine höhergradigen Vitien. Therapie und Verlauf: Am 11.05.2024 erfolgte die laparoskopische Hysterektomie mit beidseitiger Adnexektomie und Sentinel-Lymphknoten-Biopsie (SLN) beidseits. Intraoperativ zeigte sich ein ca. 5 mm großer, suspekter weißlicher Herd am parietalen Peritoneum (paravesikal), welcher reseziert wurde. Dies ist widersprüchlich zur unauffälligen präoperativen CT-Bildgebung. Am Abend des OP-Tages kam es zu einem Hb-Abfall auf 7,2 g/dl sowie klinischen Zeichen des hämorrhagischen Schocks (Tachykardie 115/min, RR 90/60 mmHg). Wir führten eine notfallmäßige Re-Laparoskopie durch. Es entleerten sich ca. 800 ml Blutkoagel. Als Blutungsquelle fand sich eine Sickerblutung im Bereich des rechten Parametriums, welche mittels bipolarer Koagulation und Clip-Applikation versorgt wurde. Postoperativ Transfusion von 2 EK. Aufgrund des Blutungsereignisses und des Kontrastmittel-CTs entwickelte die Patientin ein akutes Nierenversagen (Kreatinin-Peak 1,98 mg/dl am 13.05.2024). Wir pausierten die Medikation mit Metformin und Ramipril. Die Flüssigkeitssubstitution erfolgte unter engmaschigem Monitoring. Bis zur Entlassung stabilisierte sich das Kreatinin auf 1,51 mg/dl. Die orale Antikoagulation mit Apixaban wurde aufgrund der Blutungskomplikation zunächst ausgesetzt und ab dem 15.05.2024 (POD 4) in reduzierter Dosis (2,5 mg 1-0-1 aufgrund von Alter/Gewicht/Kreatinin) wiederaufgenommen. Die Blutzuckereinstellung gestaltete sich prä- und postoperativ schwierig (Werte bis 250 mg/dl), weshalb das Basalinsulin (Lantus) von 24 auf 30 IE erhöht wurde. Procedere und Empfehlungen: - Wundkontrolle und Fadenentfernung (falls nicht resorbierbar) am 22.05.2024 beim niedergelassenen Gynäkologen. - Wiedervorstellung in unserer Tumorsprechstunde am 27.05.2024 um 10:00 Uhr zur Besprechung der endgültigen Histopathologie (ausstehend: SLN-Status und Peritonealherd) sowie Festlegung der adjuvanten Therapie (Tumorkonferenz). - Fortführung Apixaban 2,5 mg 1-0-1. - Ramipril 5 mg 1-0-0 kann bei stabilen Blutdruckwerten und Kreatinin < 1,5 mg/dl ab dem 23.05.2024 wieder angesetzt werden. - Metformin bleibt bis zur nächsten Laborkontrolle (Ziel-GFR > 45) pausiert; vorerst Fortführung der intensivierten Insulintherapie gemäß Schema. - Laborkontrolle (Krea, Elektrolyte, Hb) durch den Hausarzt am 23.05.2024. Offene Fragen: Zum Entlasszeitpunkt steht die histologische Aufarbeitung der Sentinel-Lymphknoten sowie des intraoperativ entdeckten Peritonealherdes noch aus. Das Stadium pT2a ist daher vorläufig. Die Diskrepanz zwischen dem erhöhten Tumormarker CA-125 (94 U/ml) und der unauffälligen CT-Bildgebung bedarf einer Korrelation mit der finalen Histologie des Peritonealherdes (V.a. Peritonealkarzinose trotz negativer Bildgebung). Mit freundlichen Grüßen Dr. med. F. Schmidt Oberarzt

Ground Truth

Hauptdiagnose

Endometriumkarzinom (vorläufig pT2a, G3) mit V.a. Myometrium-Infiltration und erhöhtem CA-125 bei postmenopausaler Blutung.

Therapie

Laparoskopische Hysterektomie und Adnexektomie mit SLN-Biopsie, gefolgt von einer Notfall-Re-Laparoskopie bei postoperativer Nachblutung; Anpassung der Medikation bei akutem Nierenversagen (Metformin-Pause, Ramipril-Stopp) und Neueinstellung auf Apixaban 2,5 mg 1-0-1 sowie Erhöhung von Insulin Lantus auf 30 IE.

Procedere

Ambulante Laborkontrolle (Kreatinin, Hb) am 23.05.2024, Wiederansetzen von Ramipril 5mg bei stabilen Werten und Besprechung der finalen Histologie sowie des Tumorboard-Beschlusses in der Klinik-Sprechstunde am 27.05.2024.

Offene Fragen

Die endgültige histologische Beurteilung der Lymphknoten und eines intraoperativ entdeckten, CT-morphologisch nicht sichtbaren Peritonealherdes steht noch aus; zudem bleibt die Bedeutung des erhöhten CA-125 (94 U/ml) bei unauffälliger Fern-Bildgebung zu klären.

Modell-Ergebnisse (11)

3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Endometriumkarzinom (vermutlich pT2a, G3, endometrioid) bei einer 72‑jährigen Patientin.
Therapie: Am 11.05.2024 wurde eine laparoskopische Hysterektomie mit beidseitiger Adnexektomie und Sentinel‑Lymphknoten‑Biopsie durchgeführt; nach einer postoperativen Nachblutung erfolgte eine notfallmäßige Re‑Laparoskopie mit hämostatischer Versorgung und Transfusion von 2 Erythrozytenkonzentraten. Die Antikoagulation mit Apixaban wurde zunächst pausiert und ab dem 15.05.2024 in reduzierter Dosis wieder aufgenommen. Die Diabetes‑Therapie wurde durch Erhöhung des Basalinsulins angepasst, während Metformin und Ramipril vorübergehend abgesetzt wurden.
Procedere: Eine Wundkontrolle und ggf. Fadenentfernung erfolgt am 22.05.2024 beim niedergelassenen Gynäkologen, und die Patientin stellt sich am 27.05.2024 in der Tumorsprechstunde zur Besprechung der finalen Histopathologie und Planung der adjuvanten Therapie vor. Apixaban wird weiter in der reduzierten Dosis fortgeführt, Ramipril kann ab dem 23.05.2024 bei stabilen Werten wieder begonnen werden, und der Hausarzt führt am 23.05.2024 Laboruntersuchungen (Kreatinin, Elektrolyte, Hb) durch.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Endometriumkarzinom (V.a. pT2a, pNx, L0, V0, G3, endometrioid) mit postoperativer Nachblutung und akutem Nierenversagen bei vorbestehender chronischer Niereninsuffizienz.
Therapie: Durchgeführt wurde eine laparoskopische Hysterektomie mit beidseitiger Adnexektomie und Sentinel-Lymphknoten-Biopsie, gefolgt von einer notfallmäßigen Re-Laparoskopie mit Hämostase und Transfusion von 2 Erythrozytenkonzentraten aufgrund einer postoperativen Nachblutung. Die Antikoagulation mit Apixaban wurde pausiert und in reduzierter Dosis wiederaufgenommen, die Diabeteseinstellung mittels intensivierter Insulintherapie optimiert.
Procedere: Wiedervorstellung in der Tumorsprechstunde am 27.05.2024 zur Besprechung der endgültigen Histopathologie und Festlegung der adjuvanten Therapie. Wundkontrolle beim niedergelassenen Gynäkologen am 22.05.2024. Fortführung von Apixaban 2,5 mg 1-0-1, Wiedereinstellung von Ramipril ab 23.05.2024 bei stabilen Werten und Fortführung der intensivierten Insulintherapie.
3.3/5
5Fakten
3Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Bei der Patientin wurde ein Endometriumkarzinom (V.a. pT2a, G3, endometrioid) diagnostiziert.
Therapie: Es erfolgte eine laparoskopische Hysterektomie mit beidseitiger Adnexektomie und Sentinel-Lymphknoten-Biopsie. Postoperativ trat eine Nachblutung auf, die mittels Re-Laparoskopie und Hämostase versorgt wurde, sowie ein akutes Nierenversagen, das konservativ mit Flüssigkeitssubstitution und Pausieren nephrotoxischer Medikamente behandelt wurde. Die Antikoagulation mit Apixaban wurde nach der Blutung in reduzierter Dosis wieder aufgenommen und die Insulintherapie intensiviert.
Procedere: Die Patientin soll sich zur Wundkontrolle beim niedergelassenen Gynäkologen und zur Besprechung der Histologie und adjuvanten Therapie in der Tumorsprechstunde vorstellen. Die Medikation (Apixaban, Ramipril, Metformin) ist gemäß den angegebenen Kriterien fortzuführen bzw. zu pausieren, und eine Laborkontrolle durch den Hausarzt ist erforderlich.
3.3/5
5Fakten
3Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Endometriumkarzinom (V.a. pT2a, pNx, L0, V0, G3, endometrioid)
Therapie: Laparoskopische Hysterektomie mit beidseitiger Adnexektomie und Sentinel-Lymphknoten-Biopsie. Nach postoperativer Nachblutung Re-Laparoskopie und Hämostase. Transfusion von 2 EK. Postoperativ Flüssigkeitsmanagement und Anpassung der Medikation (Apixaban, Metformin, Ramipril, Insulin).
Procedere: Wundkontrolle und Fadenentfernung am 22.05.2024. Wiedervorstellung in der Tumorsprechstunde am 27.05.2024 zur Besprechung der endgültigen Histopathologie und Festlegung der adjuvanten Therapie. Fortführung der Medikation unter Monitoring. Laborkontrolle am 23.05.2024.
2.7/5
4Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Die Patientin wurde wegen eines fortgeschrittenen Endometriumkarzinoms (vermutlich pT2a) operiert, erlitt eine postoperative Nachblutung mit daraus resultierendem akutem Nierenversagen.
Therapie: Es erfolgte eine laparoskopische Hysterektomie mit beidseitiger Adnexektomie und Sentinel-Lymphknoten-Biopsie. Eine notfallmäßige Re-Laparoskopie wurde aufgrund einer postoperativen Blutung durchgeführt, wobei Bluttransfusionen notwendig waren. Die medikamentöse Therapie umfasste eine Anpassung der Antikoagulation (Apixaban), Insulintherapie zur Blutzuckereinstellung und eine vorübergehende Pausierung von Ramipril und Metformin aufgrund des Nierenversagens.
Procedere: Die Patientin soll sich zur Wundkontrolle ihrem niedergelassenen Gynäkologen vorstellen und zur Besprechung der endgültigen Histologie und Festlegung der adjuvanten Therapie in der Tumorsprechstunde des Krankenhauses vorstellen. Eine Laborkontrolle durch den Hausarzt ist geplant, sowie eine schrittweise Wiedereinstieg von Ramipril und Metformin nach Kontrolle der Nierenfunktion.
2.7/5
4Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Die Patientin wurde mit einem Endometriumkarzinom (V.a. pT2a, pNx, L0, V0, G3, endometrioid) diagnostiziert und behandelt.
Therapie: Die Patientin wurde mit einer laparoskopischen Hysterektomie mit beidseitiger Adnexektomie und Sentinel-Lymphknoten-Biopsie behandelt. Aufgrund einer postoperativen Nachblutung wurde eine notfallmäßige Re-Laparoskopie durchgeführt. Die Patientin erhielt auch eine Transfusion von 2 EK und eine Anpassung ihrer Medikation, einschließlich der Wiederaufnahme der oralen Antikoagulation mit Apixaban in reduzierter Dosis.
Procedere: Die Patientin soll am 22.05.2024 eine Wundkontrolle und Fadenentfernung beim niedergelassenen Gynäkologen durchführen lassen. Eine Wiedervorstellung in der Tumorsprechstunde am 27.05.2024 ist geplant, um die endgültige Histopathologie zu besprechen und die adjuvante Therapie festzulegen. Die Patientin soll auch ihre Medikation, einschließlich Apixaban und Ramipril, fortsetzen und regelmäßige Laborkontrollen durchführen.
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Endometriumkarzinom (V.a. pT2a, pNx, L0, V0, G3, endometrioid)
Therapie: Die Patientin wurde laparoskopisch hysterektomiert mit beidseitiger Adnexektomie und Sentinel-Lymphknoten-Biopsie. Aufgrund einer postoperativen Nachblutung erfolgte eine Re-Laparoskopie mit Hämostase. Die Patientin erhielt eine Transfusion von 2 Erythrozytenkonzentraten.
Procedere: Die Patientin soll sich zur Wundkontrolle und Fadenentfernung beim niedergelassenen Gynäkologen vorstellen und in der Tumorsprechstunde zur Besprechung der endgültigen Histopathologie und Festlegung der adjuvanten Therapie wiedervorstellen. Die orale Antikoagulation mit Apixaban wird fortgeführt.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Endometriumkarzinom (V.a. pT2a, G3, endometrioid) mit postoperativer Nachblutung und vorläufigem Stadium pT2a
Therapie: Laparoskopische Hysterektomie mit beidseitiger Adnexektomie, Sentinel-Lymphknoten-Biopsie und Resektion eines suspekten Peritonealherdes. Notfallmäßige Re-Laparoskopie zur Hämostase. Transfusion von 2 Erythrozytenkonzentraten. Wiedereinstellung der oralen Antikoagulation mit Apixaban am 4. postoperativen Tag in reduzierter Dosis.
Procedere: Wundkontrolle und Fadenentfernung durch den niedergelassenen Gynäkologen. Wiedervorstellung in der Tumorsprechstunde zur Besprechung der Histopathologie und Festlegung der adjuvanten Therapie. Fortführung von Apixaban, vorübergehende Pause von Ramipril und Metformin. Engmaschige Laborkontrollen durch den Hausarzt.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Die Patientin wurde wegen eines Endometriumkarzinoms (pT2a, pNx, L0, V0, G3, endometrioid) behandelt.
Therapie: Die Patientin erhielt eine laparoskopische Hysterektomie mit beidseitiger Adnexektomie und Sentinel-Lymphknoten-Biopsie. Aufgrund einer postoperativen Nachblutung wurde eine Re-Laparoskopie durchgeführt. Die orale Antikoagulation mit Apixaban wurde vorübergehend ausgesetzt und in reduzierter Dosis wiederaufgenommen. Die Blutzuckereinstellung wurde angepasst.
Procedere: Die Patientin soll sich am 22.05.2024 beim niedergelassenen Gynäkologen zur Wundkontrolle und Fadenentfernung vorstellen. Eine Wiedervorstellung in der Tumorsprechstunde am 27.05.2024 ist geplant. Die Medikation mit Ramipril kann bei stabilen Blutdruckwerten und Kreatinin < 1,5 mg/dl wieder aufgenommen werden. Metformin bleibt bis zur nächsten Laborkontrolle pausiert.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Endometriumkarzinom (G3) mit postoperativer Komplikation eines akuten Nierenversagens und einer hämorrhagischen Schocksituation.
Therapie: Die Patientin wurde laparoskopisch hysterektomiert mit beidseitiger Adnexektomie und Sentinel-Lymphknoten-Biopsie. Nach einer postoperativen Blutung erfolgte eine Re-Laparoskopie zur Hämostase. Das akute Nierenversagen wurde durch Flüssigkeitssubstitution behandelt, die Antikoagulation wurde vorübergehend ausgesetzt und die Blutzuckereinstellung durch Insulin angepasst.
Procedere: Die Patientin soll sich zur Wundkontrolle beim niedergelassenen Gynäkologen vorstellen. Eine Wiedervorstellung in der Tumorsprechstunde zur Besprechung der finalen Histologie (SLN-Status, Peritonealherd) und Festlegung der adjuvanten Therapie ist geplant. Die Medikation mit Apixaban in reduzierter Dosis und Insulin wird fortgesetzt, Ramipril wird bei stabilen Werten wieder aufgenommen.
2.7/5
4Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Endometriumkarzinom (pT2a, pNx, L0, V0, G3, endometrioid)
Therapie: Die Patientin erhielt eine laparoskopische Hysterektomie mit beidseitiger Adnexektomie und Sentinel-Lymphknoten-Biopsie. Intraoperativ wurde ein Peritonealherd reseziert. Postoperativ wurde eine Re-Laparoskopie durchgeführt, um eine Sickerblutung zu behandeln. Die Patientin erhielt eine Transfusion von 2 EK und die orale Antikoagulation mit Apixaban wurde ausgesetzt und ab dem 15.05.2024 in reduzierter Dosis wieder aufgenommen. Die Blutzuckereinstellung wurde gesteigert, um die postoperativen Schwierigkeiten zu bewältigen.
Procedere: Die Patientin sollte am 22.05.2024 bei ihrem niedergelassenen Gynäkologen eine Wundkontrolle und Fadenentfernung durchführen. Sie sollte am 27.05.2024 in der Tumorsprechstunde zur Besprechung der endgültigen Histopathologie und Festlegung der adjuvanten Therapie erscheinen. Die Fortführung der Apixaban-Dosis und die Wiedereinführung von Ramipril und Metformin unter bestimmten Bedingungen sind empfohlen. Eine Laborkontrolle durch den Hausarzt am 23.05.2024 ist vorgesehen.
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