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summ_022

Neurologieeinfach

Klinischer Text

Klinikum am Stadtwald Klinik für Neurologie Chefarzt: Dr. med. Christian Weber Entlassungsbericht Patient: Hans-Joachim Müller Geburtsdatum: 12.05.1951 Anschrift: Birkenweg 14, 80331 München Station: N2 Aufnahmedatum: 10.10.2023 Entlassdatum: 17.10.2023 Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über den oben genannten Patienten, der sich vom 10.10.2023 bis zum 17.10.2023 in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Akuter ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media (ACM) links (M2-Segment), Ätiologie: V.a. mikroangiopathisch bei arterieller Hypertonie, DD: kardiogen bei paroxysmalem Vorhofflimmern (ICD-10: I63.3) - NIHSS bei Aufnahme: 4 Punkte (Aphasie, leichte Fazialisparese rechts) - NIHSS bei Entlassung: 1 Punkt (diskrete Wortfindungsstörungen) 2. Arterielle Hypertonie (ICD-10: I10.90) 3. Hyperlipidämie (ICD-10: E78.5) 4. Nosokomialer Harnwegsinfekt unter stationärem Aufenthalt, Erstnachweis 12.10.2023 (ICD-10: N39.0) 5. V.a. benigne Prostatahyperplasie bei erhöhtem PSA-Wert (ICD-10: R97.2) Anamnese: Die stationäre Aufnahme erfolgte über die Notaufnahme als Stroke-Call. Herr Müller berichtete über eine plötzlich aufgetretene Schwäche der rechten Hand sowie Schwierigkeiten bei der Wortfindung am Vormittag des Aufnahmetages gegen 09:30 Uhr. Vorerkrankungen umfassen einen langjährigen, medikamentös behandelten Bluthochdruck sowie eine Hypercholesterinämie. Eine Nikotinanamnese besteht mit ca. 20 Packyears (Ex-Raucher seit 5 Jahren). Es gab keine Hinweise auf vorangegangene transitorische ischämische Attacken (TIA). Aufnahmebefund: 72-jähriger Patient in gutem Allgemeinzustand. Blutdruck 165/95 mmHg, Herzfrequenz 82/min, rhythmisch. Neurologisch zeigte sich eine leichtgradige motorische Aphasie mit Wortfindungsstörungen und eine diskrete Fazialisparese rechts. Kraftgrad der oberen Extremität rechts 4/5 (nach Janda), keine Sensibilitätsstörungen. NIHSS bei Aufnahme: 4 Punkte. GCS 15. Die restliche neurologische Untersuchung war unauffällig. Diagnostik: CCT (10.10.2023): Ausschluss einer intrakraniellen Blutung. Kein sicheres Demarkationszeichen eines frühen Infarkts. cMRT (11.10.2023): Nachweis einer diffusionsgestörten Läsion im linksseitigen ACM-Stromgebiet (M2-Ast), vereinbar mit einem akuten Ischämieareal. Keine Raumforderungszeichen. Duplexsonographie der hirnversorgenden Gefäße: Intima-Media-Verdickung beidseits, keine hämodynamisch relevanten Stenosen der A. carotis interna oder externa. V2-Segmente beidseits regelrecht perfundiert. Echokardiographie: LVEF 55%, konzentrische Linkshypertrophie, kein Nachweis von Thromben im Vorhofohr, keine höhergradigen Vitien. Labor: LDL-Cholesterin 148 mg/dl (Zielwert < 55 mg/dl nach ESC-Guidelines), HbA1c 5,8%, Kreatinin 1,1 mg/dl, CRP initial 0,5 mg/l, ansteigend auf 45 mg/l am 12.10.2023. PSA-Wert: 6,8 ng/ml (Norm < 4,0). Langzeit-EKG (72h): Die Auswertung erfolgt poststationär (Befund steht noch aus). Therapie und Verlauf: Initial erfolgte bei klinisch moderatem Defizit und fehlendem Verschluss der großen hirnversorgenden Gefäße ein konservatives Management auf unserer Stroke Unit. Wir begannen eine Sekundärprophylaxe mit ASS 100 mg 1-0-0. Im Verlauf klagte der Patient am 12.10.2023 über deutliche Epigastralgien und Sodbrennen. Aufgrund einer vorbekannten Gastritis und der klinischen Unverträglichkeit stellten wir die Thrombozytenaggregationshemmung auf Clopidogrel 75 mg 1-0-0 um, worunter eine Besserung der Beschwerden eintrat. Eine zusätzliche PPI-Schutztherapie mit Pantoprazol 40 mg wurde etabliert. Am dritten stationären Tag entwickelte der Patient Fieber bis 38,5°C sowie Dysurie. Laborchemisch zeigte sich ein Anstieg des CRP auf 45 mg/l. Im Urinstatus fanden sich Leukozyten und Nitrit positiv. Wir leiteten eine kalkulierte antibiotische Therapie mit Nitrofurantoin 100 mg 1-1-1 für 5 Tage ein. Hierunter kam es zur raschen Entfieberung und Normalisierung der Entzündungswerte (CRP bei Entlassung 8,2 mg/l). Bezüglich der vaskulären Risikofaktoren wurde die antihypertensive Medikation bei wiederholten Werten über 150/90 mmHg angepasst: Ramipril wurde von 5 mg auf 10 mg gesteigert. Zur Lipidsenkung begannen wir eine Therapie mit Atorvastatin 40 mg zur Erreichung des LDL-Zielwerts. Ein Nebenbefund war der erhöhte PSA-Wert von 6,8 ng/ml. Eine digital-rektale Untersuchung durch den Dienstarzt ergab eine leicht vergrößerte, aber prallelastische Prostata ohne tastbare Knoten. Eine weitere urologische Abklärung sollte zeitnah ambulant erfolgen. Neurologisch zeigte sich der Patient bei Entlassung deutlich gebessert. Die Wortfindungsstörungen sind nur noch minimal vorhanden (NIHSS 1). Der Patient ist alltagskompetent und wird in die häusliche Umgebung entlassen. Empfehlungen und Procedere: 1. Medikation: - Clopidogrel 75 mg 1-0-0 (Dauermedikation) - Atorvastatin 40 mg 0-0-1 (Dauermedikation, Ziel-LDL < 55 mg/dl) - Ramipril 10 mg 1-0-0 (Anpassung bei Blutdruckkontrolle) - Amlodipin 5 mg 1-0-0 - Pantoprazol 40 mg 1-0-0 (für vorerst 4 Wochen) - Nitrofurantoin 100 mg 1-1-1 (noch für 2 Tage zur Komplettierung der 5-Tages-Therapie) 2. Kontrollen: - Urologische Vorstellung zur Abklärung des PSA-Wertes (6,8 ng/ml) und Sonographie der Prostata innerhalb der nächsten 2-4 Wochen. - Hausärztliche Laborkontrolle (CRP, Nierenwerte, LDL) in 2 Wochen. - Der Patient wird gebeten, sich bezüglich des Ergebnisses des 72h-Langzeit-EKGs in unserer Klinik am 25.10.2023 telefonisch zu melden. Sollte sich hierüber Vorhofflimmern zeigen, ist eine Umstellung von Clopidogrel auf eine orale Antikoagulation (z.B. Apixaban oder Edoxaban) zwingend erforderlich. - Eine ambulante Verlaufskontrolle in unserer neurologischen Poliklinik mit cMRT-Kontrolle ist in 3 Monaten vorgesehen (Termin am 15.01.2024 um 10:00 Uhr). Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen kollegialen Grüßen Dr. med. S. Meyer Assistenzarzt Dr. med. C. Weber Chefarzt

Ground Truth

Hauptdiagnose

Akuter ischämischer Infarkt im linksseitigen ACM-Stromgebiet (M2-Segment) bei vorbekannter arterieller Hypertonie und Hyperlipidämie.

Therapie

Umstellung der Sekundärprophylaxe von ASS 100mg auf Clopidogrel 75mg 1-0-0 wegen Epigastralgien, Intensivierung der antihypertensiven Therapie mit Ramipril 10mg sowie Einleitung einer 5-tägigen Antibiose mit Nitrofurantoin 100mg 1-1-1 bei nosokomialem Harnwegsinfekt.

Procedere

Ambulante urologische Abklärung des erhöhten PSA-Werts (6,8 ng/ml) innerhalb von 2-4 Wochen, telefonische Rücksprache am 25.10.2023 zur Befundabfrage des 72h-Langzeit-EKGs und cMRT-Verlaufskontrolle am 15.01.2024.

Offene Fragen

Die finale Auswertung des 72h-Langzeit-EKGs steht noch aus, was bei Nachweis von Vorhofflimmern eine Umstellung auf orale Antikoagulation erfordert; zudem bedarf der erhöhte PSA-Wert einer differenzialdiagnostischen Abklärung zum Ausschluss eines Malignoms.

Modell-Ergebnisse (11)

4.3/5
5Fakten
4Vollst.
4Präzision
Hauptdiagnose: Akuter ischämischer Hirninfarkt im linken M2‑Segment der Arteria cerebri media, vermutlich mikroangiopathisch bei arterieller Hypertonie.
Therapie: Konservatives Management auf der Stroke Unit mit initialer ASS‑Therapie, umgestellt auf Clopidogrel wegen Gastritis und ergänzt durch Pantoprazol. Zusätzlich wurden Ramipril hochdosiert, Atorvastatin 40 mg zur LDL‑Senkung, Amlodipin und eine 5‑tägige Nitrofurantoin‑Therapie für den nosokomialen Harnwegsinfekt verabreicht.
Procedere: Weiterführung der Dauermedikation (Clopidogrel, Atorvastatin, Ramipril, Amlodipin, Pantoprazol) und Abschluss der Antibiotikatherapie. Urologische Abklärung des erhöhten PSA-Wertes sowie Labor‑Kontrollen (CRP, Nierenwerte, LDL) in 2 Wochen. Ergebnis des 72‑Stunden‑Langzeit‑EKG wird bis 25.10.2023 erwartet; bei Nachweis von Vorhofflimmern Umstellung auf orale Antikoagulation. Ambulante neurologische Nachkontrolle mit cMRT in 3 Monaten.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akuter ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media links, wahrscheinlich mikroangiopathisch bei arterieller Hypertonie.
Therapie: Initial konservatives Management auf der Stroke Unit mit Sekundärprophylaxe mittels Thrombozytenaggregationshemmung, die aufgrund von Gastritisbeschwerden von ASS auf Clopidogrel umgestellt wurde. Zusätzlich erfolgte eine antihypertensive Einstellung mit Ramipril und Amlodipin sowie eine lipidsenkende Therapie mit Atorvastatin. Ein nosokomialer Harnwegsinfekt wurde mit Nitrofurantoin antibiotisch behandelt.
Procedere: Fortführung der Medikation mit Clopidogrel, Atorvastatin, Ramipril, Amlodipin und Pantoprazol. Urologische Abklärung des erhöhten PSA-Wertes innerhalb von 2-4 Wochen. Telefonische Abfrage des Langzeit-EKG-Befundes am 25.10.2023, ggf. Umstellung auf orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern. Neurologische Kontrolle mit MRT in 3 Monaten.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient erlitt einen akuten ischämischen Hirninfarkt im Stromgebiet der linken Arteria cerebri media (M2-Segment), vermutlich mikroangiopathisch bei arterieller Hypertonie, mit einer Differenzialdiagnose des kardiogenen Schlaganfalls bei paroxysmalem Vorhofflimmern.
Therapie: Es erfolgte ein konservatives Management auf der Stroke Unit mit Einleitung einer Sekundärprophylaxe. Wegen gastrointestinaler Unverträglichkeit von ASS wurde auf Clopidogrel 75 mg umgestellt und eine PPI-Schutztherapie begonnen. Ein nosokomialer Harnwegsinfekt wurde mit Nitrofurantoin behandelt. Die antihypertensive Therapie wurde mit Ramipril und Amlodipin intensiviert und zur Lipidsenkung Atorvastatin 40 mg eingeleitet.
Procedere: Die Dauermedikation mit Clopidogrel, Atorvastatin, Ramipril und Amlodipin ist fortzuführen. Eine urologische Abklärung des erhöhten PSA-Wertes ist innerhalb von 2-4 Wochen erforderlich. Das Ergebnis des Langzeit-EKGs muss abgewartet werden; bei Nachweis von Vorhofflimmern ist eine Umstellung auf eine orale Antikoagulation zwingend. Eine neurologische Kontrolle mit cMRT ist für den 15.01.2024 terminiert.
4.0/5
5Fakten
3Vollst.
4Präzision
Hauptdiagnose: Akuter ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media (ACM) links (M2-Segment), Ätiologie: V.a. mikroangiopathisch bei arterieller Hypertonie, DD: kardiogen bei paroxysmalem Vorhofflimmern
Therapie: Konservatives Management auf der Stroke Unit, Sekundärprophylaxe mit Clopidogrel 75 mg, PPI-Schutztherapie mit Pantoprazol 40 mg, antibiotische Therapie mit Nitrofurantoin 100 mg für Harnwegsinfekt, Anpassung der antihypertensiven Medikation (Ramipril 10 mg), Lipidsenkung mit Atorvastatin 40 mg.
Procedere: Ambulante urologische Abklärung des erhöhten PSA-Wertes, hausärztliche Laborkontrolle in 2 Wochen, telefonische Rückmeldung zum Langzeit-EKG-Ergebnis am 25.10.2023, ambulante Verlaufskontrolle in 3 Monaten mit cMRT-Kontrolle.
3.3/5
5Fakten
3Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient erlitt einen akuten ischämischen Hirninfarkt im Bereich der Arteria cerebri media links, vermutlich mikroangiopathisch bedingt, wobei ein kardiogener Ursprung (Vorhofflimmern) nicht ausgeschlossen werden kann.
Therapie: Der Patient erhielt eine konservative Behandlung auf der Stroke Unit mit ASS, welches aufgrund von gastrointestinalen Beschwerden auf Clopidogrel umgestellt wurde. Zusätzlich wurde eine PPI-Therapie begonnen. Eine kalkulierte antibiotische Therapie mit Nitrofurantoin wurde aufgrund eines nosokomialen Harnwegsinfekts durchgeführt. Die antihypertensive Medikation wurde angepasst und eine Lipidsenkung mit Atorvastatin initiiert.
Procedere: Es sind urologische Kontrollen zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes erforderlich. Eine hausärztliche Laborkontrolle (CRP, Nierenwerte, LDL) ist in zwei Wochen geplant. Das Ergebnis des Langzeit-EKGs ist abzuwarten, ggf. ist eine Umstellung auf eine orale Antikoagulation notwendig. Eine MRT-Kontrolle in der neurologischen Poliklinik ist in drei Monaten vorgesehen.
2.7/5
4Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde mit einem akuten ischämischen Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media (ACM) links diagnostiziert
Therapie: Der Patient erhielt eine konservative Therapie auf der Stroke Unit, einschließlich Sekundärprophylaxe mit Clopidogrel und ASS, sowie eine Umstellung auf Clopidogrel aufgrund von Gastritis und eine PPI-Schutztherapie mit Pantoprazol. Zusätzlich wurde eine antibiotische Therapie mit Nitrofurantoin wegen eines nosokomialen Harnwegsinfekts durchgeführt
Procedere: Es wird empfohlen, dass der Patient eine urologische Vorstellung zur Abklärung des erhöhten PSA-Werts und eine Sonographie der Prostata innerhalb der nächsten 2-4 Wochen durchführt. Eine ambulante Verlaufskontrolle in der neurologischen Poliklinik mit cMRT-Kontrolle ist in 3 Monaten vorgesehen
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akuter ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media links (M2-Segment), wahrscheinlich mikroangiopathisch bei arterieller Hypertonie oder kardiogen bei paroxysmalem Vorhofflimmern.
Therapie: Der Patient erhielt eine Sekundärprophylaxe mit Clopidogrel, eine lipidsenkende Therapie mit Atorvastatin und eine Anpassung der antihypertensiven Medikation. Zudem wurde eine antibiotische Therapie mit Nitrofurantoin bei nosokomialem Harnwegsinfekt durchgeführt. Eine PPI-Schutztherapie mit Pantoprazol wurde etabliert.
Procedere: Der Patient soll sich urologisch zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes vorstellen, eine hausärztliche Laborkontrolle in 2 Wochen durchführen lassen und sich telefonisch bezüglich des Ergebnisses des 72h-Langzeit-EKGs melden. Eine ambulante Verlaufskontrolle in der neurologischen Poliklinik mit cMRT-Kontrolle ist in 3 Monaten geplant.
2.7/5
4Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Herr Müller wurde mit einem akuten ischämischen Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media links (M2-Segment) und arterieller Hypertonie diagnostiziert.
Therapie: Es wurde eine Sekundärprophylaxe mit ASS begonnen, die aufgrund von Unverträglichkeit auf Clopidogrel umgestellt wurde. Zusätzlich wurde eine PPI-Schutztherapie etabliert. Bei wiederholten Blutdruckwerten über 150/90 mmHg wurde die antihypertensive Medikation angepasst. Zur Lipidsenkung begannen wir eine Therapie mit Atorvastatin. Herr Müller erhielt eine kalkulierte antibiotische Therapie mit Nitrofurantoin zur Behandlung eines nosokomialen Harnwegsinfekts.
Procedere: Es ist eine urologische Vorstellung zur Abklärung des PSA-Wertes und Sonographie der Prostata innerhalb der nächsten 2-4 Wochen empfohlen. Eine häusärztliche Laborkontrolle (CRP, Nierenwerte, LDL) soll in 2 Wochen erfolgen. Der Patient wird gebeten, sich bezüglich des Ergebnisses des 72h-Langzeit-EKGs in unserer Klinik zu melden. Eine ambulante Verlaufskontrolle in unserer neurologischen Poliklinik mit cMRT-Kontrolle ist in 3 Monaten vorgesehen.
2.3/5
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient hatte einen akuten ischämischen Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media (ACM) links (M2-Segment) aufgrund einer arteriellen Hypertonie.
Therapie: Der Patient erhielt eine konservative Therapie auf der Stroke Unit mit Sekundärprophylaxe durch ASS, später umgestellt auf Clopidogrel aufgrund von Epigastralgien. Eine antibiotische Therapie mit Nitrofurantoin wurde wegen eines nosokomialen Harnwegsinfekts eingeleitet. Die antihypertensive Medikation wurde angepasst und eine Lipidsenkung mit Atorvastatin begonnen.
Procedere: Der Patient soll Clopidogrel, Atorvastatin, Ramipril, Amlodipin und Pantoprazol weiter einnehmen. Eine urologische Vorstellung zur Abklärung des PSA-Wertes und eine hausärztliche Laborkontrolle sind in 2 Wochen vorgesehen. Der Patient soll sich bezüglich des Ergebnisses des 72h-Langzeit-EKGs telefonisch melden. Eine ambulante neurologische Verlaufskontrolle mit cMRT-Kontrolle ist in 3 Monaten geplant.
3.3/5
4Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akuter ischämischer Hirninfarkt im linken linksseitigen ACM-Stromgebiet (M2-Ast) mit sekundären Risikofaktoren wie arterieller Hypertonie und Hyperlipidämie.
Therapie: Die Therapie umfasste initial eine konservative Stroke Unit Behandlung mit ASS, gefolgt von einer Umstellung auf Clopidogrel aufgrund von Sodbrennen. Zusätzlich wurde eine PPI-Schutztherapie begonnen. Ein nosokomialer Harnwegsinfekt wurde mit Nitrofurantoin behandelt, während die antihypertensive und lipidsenkende Medikation angepasst wurde.
Procedere: Die weitere Medikation umfasst Clopidogrel, Atorvastatin, Ramipril, Amlodipin und Pantoprazol. Es sind Kontrollen bei einem Urologen zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes, eine hausärztliche Laborkontrolle und eine cMRT-Kontrolle in 3 Monaten geplant. Zudem ist eine Rückmeldung zum Ergebnis des 72h-EKGs erforderlich, um gegebenenfalls die Antikoagulation anzupassen.
2.7/5
3Fakten
3Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akuter ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media (ACM) links (M2-Segment) mit arterieller Hypertonie und Hyperlipidämie.
Therapie: Der Patient wurde konservativ behandelt und erhielt eine Sekundärprophylaxe mit Clopidogrel. Die antihypertensive Medikation wurde angepasst, und zur Lipidsenkung begann eine Therapie mit Atorvastatin. Eine antibiotische Therapie mit Nitrofurantoin wurde eingesetzt, um einen nosokomialen Harnwegsinfekt zu behandeln.
Procedere: Der Patient soll eine urologische Vorstellung zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes und eine Sonographie der Prostata innerhalb der nächsten 2-4 Wochen einleiten. Eine Hausärztliche Laborkontrolle (CRP, Nierenwerte, LDL) ist in 2 Wochen geplant. Der Patient wird gebeten, sich bezüglich des Ergebnisses des 72h-Langzeit-EKGs telefonisch in der Klinik am 25.10.2023 zu melden. Eine ambulante Verlaufskontrolle mit cMRT-Kontrolle ist in 3 Monaten vorgesehen.
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