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summ_013

Neurologieeinfach

Klinischer Text

Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie St. Vitus Klinikum, Akademisches Lehrkrankenhaus Chefarzt: Prof. Dr. med. T. Berghof Entlassungsbericht Patient: Hans-Peter Müller, geb. 04.05.1952 Anschrift: Birkenweg 12, 80331 München Station: N2 (Stroke Unit / Normalstation) Aufnahmedatum: 12.10.2023 Entlassungsdatum: 20.10.2023 Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über den o.g. Patienten, der sich vom 12.10.2023 bis 20.10.2023 in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Akuter ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der A. cerebri media (ACM) links (M2-Segment distal), Ätiologie: Makroangiopathie bei paroxysmalem Vorhofflimmern (Erstdiagnose). - NIHSS bei Aufnahme: 4 (Dysarthrie, Fazialisparese rechts, Parese Arm rechts) - NIHSS bei Entlassung: 1 (diskrete Feinmotorikstörung rechts) 2. Neu diagnostiziertes paroxysmales Vorhofflimmern (VHF), CHA2DS2-VASc Score: 4 (Alter, Hypertonie, Diabetes, Schlaganfall). 3. Harnwegsinfekt durch E. coli (Nachweis in der Urinkultur am 14.10.2023), antibiotisch therapiert. 4. Arterielle Hypertonie, Stadium II. 5. Diabetes mellitus Typ 2, aktuell mäßig eingestellt (HbA1c 7,8%). 6. Erhöhter PSA-Wert (7,2 ng/ml) bei klinisch unauffälligem Tastbefund (Zufallsbefund). Anamnese: Die stationäre Aufnahme erfolgte über den Rettungsdienst als „Stroke-Alarm“. Herr Müller berichtete über einen plötzlich aufgetretenen Sprachverlust sowie eine Schwäche des rechten Arms beim Frühstück gegen 08:15 Uhr am Aufnahmetag. Vorbekannt sind ein langjähriger Diabetes mellitus Typ 2 und eine arterielle Hypertonie. Der Patient gab an, in den letzten Wochen gelegentlich Herzstolpern verspürt zu haben, was jedoch bisher nicht weiter abgeklärt wurde. In der Familienanamnese ist ein Schlaganfall des Vaters im Alter von 65 Jahren zu erwähnen. Aufnahmebefund (12.10.2023, 09:30 Uhr): Patient wach, orientiert zu allen Qualitäten. Sprache: Leichte motorische Aphasie und Dysarthrie. Hirnnerven: Zentral blickbetonte Fazialisparese rechts. Motorik: Rechter Arm mit Absinken im Halteversuch (Kraftgrad 4/5), Beine seitengleich unauffällig. Sensibilität: Diskrete Hypästhesie des rechten Unterarms. Koordination: Finger-Nase-Versuch rechts unsicher. Vegetativum: Blutdruck 178/96 mmHg, Puls 92/min, unregelmäßig. NIHSS: 4 Punkte. Diagnostik: - CCT/CT-Angiographie (12.10.2023): Ausschluss einer intrakraniellen Blutung. Nachweis einer umschriebenen Perfusionsminderung im linkshemisphärischen Insula-Areal. Kein Verschluss der proximalen hirnversorgenden Gefäße (M1/M2 offen). - cMRT (14.10.2023): Diffusionsgewichtete Bildgebung (DWI) mit Nachweis einer frischen Ischämie kortikal/subkortikal im ACM-Stromgebiet links. Keine hämorrhagische Transformation. - EKG/Langzeit-EKG: Initial Sinusrhythmus, im Verlauf Nachweis von paroxysmalem Vorhofflimmern über 4 Stunden in der Nacht vom 14.10. auf den 15.10.2023. - Echokardiographie: LVEF 55%, leicht vergrößerter linker Vorhof (LA 42 mm), kein Vorhofthrombus sichtbar (TTE). - Labor: HbA1c 7,8 %, LDL-Cholesterin 142 mg/dl, CRP initial 3,4 mg/l (später Anstieg auf 45 mg/l am 14.10.), PSA 7,2 ng/ml (Referenz < 4,0). - Urinstatus: Leukozyturie, Nitrit positiv. Kultur: E. coli (>10^5 KBE/ml). Therapie und Verlauf: Aufgrund des Zeitfensters und der geringen klinischen Symptomatik erfolgte keine systemische Thrombolyse. Initial begannen wir eine Sekundärprophylaxe mit ASS 100 mg 1-0-0. Nach dem Nachweis von Vorhofflimmern im Langzeit-EKG stellten wir die Therapie am 15.10.2023 auf eine orale Antikoagulation mit Apixaban 5 mg 1-0-1 um (Eliquis). ASS wurde daraufhin abgesetzt. Am 14.10. entwickelte der Patient Fieber (38,6 °C) und einen Anstieg der Entzündungswerte. Bei Nachweis eines Harnwegsinfekts begannen wir eine kalkulierte Antibiose mit Ceftriaxon 2g i.v. einmalig, gefolgt von Pivmecillinam 400 mg 1-1-1 für insgesamt 5 Tage oral. Hierunter kam es zur raschen Entfieberung und Normalisierung des CRP. In der Nacht vom 13.10. auf den 14.10. trat ein passagere nächtliche Unruhe im Sinne eines leichten post-stroke Delirs auf, welches auf Gabe von Melatonin 2mg und eine engmaschige pflegerische Betreuung gut ansprach. Eine medikamentöse Sedierung war nicht erforderlich. Die logopädische Therapie führte zu einer deutlichen Besserung der Sprachproduktion. Physiotherapeutisch konnte die Feinmotorik der rechten Hand stabilisiert werden. Als Nebenbefund fiel ein erhöhter PSA-Wert von 7,2 ng/ml auf. Eine orientierende sonographische Untersuchung der Prostata durch die Kollegen der Urologie ergab eine leichte Hyperplasie (Volumen 45 ml) ohne suspekte Herdbefunde, dennoch ist hier eine ambulante Verlaufskontrolle zwingend erforderlich. Empfehlungen / Procedere: 1. Fortführung der oralen Antikoagulation mit Apixaban 5 mg 1-0-1 dauerhaft (Kontraindikationen beachten, keine zusätzliche Gabe von ASS oder NSAR ohne Rücksprache). 2. Blutdruckeinstellung: Ramipril wurde von 5 mg auf 10 mg 1-0-0 gesteigert. Ziel-RR < 130/80 mmHg. 3. Diabetes-Einstellung: Kontrolle des HbA1c in 3 Monaten beim Diabetologen, ggf. Optimierung der Medikation (aktuell Metformin 500 mg 1-0-1). 4. Urologische Kontrolle: Ambulante Vorstellung zur PSA-Verlaufskontrolle und ggf. Biopsieplanung in ca. 4-6 Wochen. 5. Neurologische Verlaufskontrolle: Ein Kontroll-cMRT und eine neurologische Untersuchung sind in 3 Monaten (Januar 2024) indiziert. 6. Logopädie: Fortführung der ambulanten Sprachtherapie (Heilmittelverordnung beigefügt). 7. Laborkontrolle: CRP und Urinstatus beim Hausarzt am 23.10.2023. Medikation bei Entlassung: - Apixaban (Eliquis) 5 mg: 1 - 0 - 1 (p.o.) - Ramipril 10 mg: 1 - 0 - 0 (p.o.) - Metformin 500 mg: 1 - 0 - 1 (p.o.) - Atorvastatin 40 mg: 0 - 0 - 1 (p.o.) - Pivmecillinam 400 mg: 1 - 1 - 1 (p.o. bis 18.10. beendet, CRP-Kontrolle empfohlen) Wir verbleiben mit kollegialen Grüßen Dr. med. M. Schmidt (Assistenzarzt) Prof. Dr. med. T. Berghof (Chefarzt)

Ground Truth

Hauptdiagnose

Akuter ischämischer Hirninfarkt im linkshemisphärischen ACM-Stromgebiet bei neu diagnostiziertem paroxysmalem Vorhofflimmern (CHA2DS2-VASc: 4).

Therapie

Umstellung der Sekundärprophylaxe von ASS 100 mg auf eine orale Antikoagulation mit Apixaban 5 mg 1-0-1 nach EKG-Sicherung des Vorhofflimmerns; zusätzlich antibiotische Behandlung eines E. coli-Harnwegsinfekts mit Pivmecillinam 400 mg 1-1-1 (nach Initialdosis Ceftriaxon 2g i.v.).

Procedere

Ambulante neurologische Verlaufskontrolle inklusive cMRT im Januar 2024 sowie zeitnahe urologische Abklärung des erhöhten PSA-Wertes (7,2 ng/ml) in 4-6 Wochen; laborchemische Kontrolle von CRP und Urinstatus beim Hausarzt am 23.10.2023.

Offene Fragen

Die klinische Relevanz des erhöhten PSA-Wertes bleibt trotz unauffälliger Sonographie klärungsbedürftig (Karzinomausschluss); zudem steht eine langfristige Optimierung der Diabeteseinstellung (HbA1c 7,8 %) noch aus.

Modell-Ergebnisse (11)

3.3/5
4Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akuter ischämischer Hirninfarkt im linken M2‑Segment der A. cerebri media infolge einer Makroangiopathie bei neu diagnostiziertem paroxysmalem Vorhofflimmern.
Therapie: Initiale sekundärprophylaktische ASS‑Therapie wurde nach Nachweis des Vorhofflimmerns auf orale Antikoagulation mit Apixaban 5 mg 1‑0‑1 umgestellt; ein Harnwegsinfekt wurde mit Ceftriaxon i.v. und anschließend Pivmecillinam oral behandelt. Zusätzlich erfolgte Blutdruckoptimierung mit Ramipril, Diabetes‑Management mit Metformin, logopädische und physiotherapeutische Rehabilitation sowie eine urologische Abklärung des erhöhten PSA‑Werts.
Procedere: Dauerhafte Antikoagulation mit Apixaban, Blutdruckziel <130/80 mmHg durch Ramipril‑Dosissteigerung, HbA1c‑Kontrolle in 3 Monaten und ggf. Therapieanpassung, ambulante PSA‑Kontrolle mit möglicher Biopsieplanung, neurologische Nachuntersuchung inkl. cMRT in 3 Monaten sowie Fortführung der ambulanten Sprach‑ und Physiotherapie. Labor‑ und Urinkontrollen beim Hausarzt zeitnah.
3.3/5
5Fakten
3Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akuter ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der A. cerebri media links mit Ätiologie der Makroangiopathie bei neu diagnostiziertem paroxysmalem Vorhofflimmern.
Therapie: Initial wurde eine Sekundärprophylaxe mit ASS begonnen, welche nach Nachweis von Vorhofflimmern auf eine orale Antikoagulation mit Apixaban umgestellt wurde. Zusätzlich erfolgte eine antibiotische Therapie eines Harnwegsinfekts mit Ceftriaxon und Pivmecillinam sowie eine logopädische und physiotherapeutische Behandlung.
Procedere: Fortführung der Antikoagulation mit Apixaban, Blutdruckeinstellung mit Ramipril und Optimierung der Diabetesmedikation. Eine urologische Kontrolle zur Abklärung des erhöhten PSA-Werts, eine neurologische Verlaufskontrolle mit cMRT in 3 Monaten sowie die Fortführung der ambulanten Logopädie sind empfohlen.
3.3/5
4Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akuter ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der A. cerebri media links, verursacht durch eine Makroangiopathie bei neu diagnostiziertem paroxysmalem Vorhofflimmern.
Therapie: Es erfolgte eine Sekundärprophylaxe mit ASS, die nach Nachweis des Vorhofflimmerns auf eine orale Antikoagulation mit Apixaban umgestellt wurde. Zusätzlich wurde ein Harnwegsinfekt mit Ceftriaxon und Pivmecillinam antibiotisch therapiert. Begleitend erhielt der Patient logopädische und physiotherapeutische Behandlung.
Procedere: Die orale Antikoagulation mit Apixaban ist dauerhaft fortzuführen. Eine ambulante urologische Kontrolle zur Abklärung des erhöhten PSA-Werts ist in 4-6 Wochen erforderlich. Eine neurologische Verlaufskontrolle mit cMRT sowie eine Optimierung der Blutdruck- und Diabeteseinstellung sind innerhalb der nächsten 3 Monate indiziert.
3.3/5
5Fakten
3Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akuter ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der A. cerebri media (ACM) links, Ätiologie: Makroangiopathie bei paroxysmalem Vorhofflimmern
Therapie: Sekundärprophylaxe mit Apixaban 5 mg 1-0-1, Antibiose mit Ceftriaxon 2g i.v. und Pivmecillinam 400 mg 1-1-1 für Harnwegsinfekt, logopädische und physiotherapeutische Behandlung.
Procedere: Fortführung der oralen Antikoagulation, Blutdruckeinstellung mit Ramipril, Diabeteseinstellung, urologische Kontrolle, neurologische Verlaufskontrolle, Fortführung der ambulanten Sprachtherapie, Laborkontrolle.
3.3/5
5Fakten
3Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akuter ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der A. cerebri media links, verursacht durch paroxysmales Vorhofflimmern.
Therapie: Der Patient erhielt eine orale Antikoagulation mit Apixaban nach Nachweis von Vorhofflimmern. Ein Harnwegsinfekt wurde antibiotisch mit Ceftriaxon und Pivmecillinam behandelt. Logopädische und physiotherapeutische Maßnahmen wurden zur Verbesserung der Sprachfunktion und Feinmotorik eingesetzt.
Procedere: Fortführung der Antikoagulation mit Apixaban, Blutdruck- und Diabetes-Einstellung durch den Hausarzt und Fachärzte, urologische Verlaufskontrolle wegen des erhöhten PSA-Wertes, neurologische Verlaufskontrolle mit cMRT in 3 Monaten und Fortsetzung der ambulanten Sprachtherapie.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Die Hauptdiagnose ist ein akuter ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der A. cerebri media (ACM) links bei paroxysmalem Vorhofflimmern
Therapie: Der Patient wurde mit einer Sekundärprophylaxe mit ASS 100 mg 1-0-0 begonnen, später auf eine orale Antikoagulation mit Apixaban 5 mg 1-0-1 umgestellt. Zusätzlich wurde eine kalkulierte Antibiose mit Ceftriaxon und Pivmecillinam wegen eines Harnwegsinfekts durchgeführt. Logopädische und physiotherapeutische Therapien führten zu einer deutlichen Besserung der Symptome.
Procedere: Es wird empfohlen, die orale Antikoagulation mit Apixaban dauerhaft fortzuführen, den Blutdruck einzustellen und den Diabetes zu überwachen. Eine urologische Kontrolle zur PSA-Verlaufskontrolle und ggf. Biopsieplanung ist in 4-6 Wochen erforderlich. Eine neurologische Verlaufskontrolle mit Kontroll-cMRT und neurologischer Untersuchung ist in 3 Monaten indiziert.
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akuter ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der A. cerebri media links bei paroxysmalem Vorhofflimmern.
Therapie: Der Patient erhielt initial ASS 100 mg, das nach Diagnose des Vorhofflimmerns auf Apixaban 5 mg umgestellt wurde. Zudem wurde ein Harnwegsinfekt mit Ceftriaxon und Pivmecillinam antibiotisch behandelt. Der Patient erhielt außerdem logopädische und physiotherapeutische Therapien.
Procedere: Der Patient soll die orale Antikoagulation mit Apixaban dauerhaft fortführen, eine Blutdruck- und Diabetes-Einstellung optimieren und sich urologischen sowie neurologischen Verlaufskontrollen unterziehen. Zudem ist eine weitere logopädische Therapie empfohlen.
2.7/5
4Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Herr Müller wurde mit einem akuten ischämischen Hirninfarkt im Stromgebiet der A. cerebri media links (M2-Segment distal) und neu diagnostiziertem paroxysmalem Vorhofflimmern behandelt.
Therapie: Es wurde eine orale Antikoagulation mit Apixaban eingeleitet, nachdem paroxysmales Vorhofflimmern im Langzeit-EKG nachgewiesen wurde. Zusätzlich erhielt der Patient eine antibiotische Therapie gegen einen Harnwegsinfekt. Blutdruck und Diabetes wurden ebenfalls medikamentös behandelt. Logopädische und physiotherapeutische Maßnahmen führten zu einer Verbesserung der Symptome.
Procedere: Es wird empfohlen, die orale Antikoagulation mit Apixaban dauerhaft fortzusetzen, die Blutdruckeinstellung und Diabetes-Einstellung zu optimieren, eine urologische Kontrolle in 4-6 Wochen wahrzunehmen, ein Kontroll-cMRT und eine neurologische Untersuchung in 3 Monaten durchzuführen, die ambulante Sprachtherapie fortzusetzen und den CRP und Urinstatus beim Hausarzt kontrollieren zu lassen.
2.3/5
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde wegen eines akuten ischämischen Hirninfarkts im Stromgebiet der A. cerebri media (ACM) links behandelt.
Therapie: Der Patient erhielt eine Sekundärprophylaxe mit ASS, die nach dem Nachweis von Vorhofflimmern auf eine orale Antikoagulation mit Apixaban umgestellt wurde. Ein Harnwegsinfekt wurde antibiotisch behandelt.
Procedere: Der Patient sollte die orale Antikoagulation mit Apixaban fortführen und regelmäßig Blutdruck und Diabetes kontrollieren lassen. Eine urologische Kontrolle und neurologische Verlaufskontrolle sind in 3 Monaten indiziert.
3.3/5
4Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akuter ischämischer Hirninfarkt im linken Schlaganfallgebiet aufgrund von Makroangiopathie bei paroxysmalem Vorhofflimmern, zusätzlich neu diagnostiziertes paroxymales Vorhofflimmern.
Therapie: Die Therapie umfasste eine Sekundärprophylaxe mit ASS, die nach Nachweis des Vorhofflimmerns auf orale Antikoagulation mit Apixaban umgestellt wurde. Ein Harnwegsinfekt wurde antibiotisch mit Ceftriaxon und Pivmecillinam behandelt. Die neurologische Rehabilitation beinhaltete logopädische und physiotherapeutische Maßnahmen zur Verbesserung der Sprachproduktion und Feinmotorik.
Procedere: Es werden eine Fortführung der oralen Antikoagulation mit Apixaban, eine Blutdruckeinstellung mit Ramipril, eine Diabeteskontrolle mit HbA1c-Kontrolle und ggf. Medikationsanpassung sowie eine urologische Verlaufskontrolle aufgrund des erhöhten PSA-Wertes empfohlen. Eine neurologische Verlaufskontrolle mittels cMRT und klinischer Untersuchung ist für Januar 2024 geplant.
2.3/5
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akuter ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der A. cerebri media links mit paroxysmalen Vorhofflimmern.
Therapie: Der Patient wurde ohne systemische Thrombolyse behandelt. Eine orale Antikoagulation mit Apixaban wurde eingeleitet. Eine logopädische Therapie und physiotherapeutische Behandlung führten zu einer Verbesserung der Sprach- und Feinmotorikfunktionen. Ein Harnwegsinfekt wurde antibiotisch behandelt.
Procedere: Die oralen Antikoagulation mit Apixaban und die Blutdruckeinstellung mit Ramipril sollten fortgesetzt werden. Eine ambulante Kontrolle der Prostata und eine neurologische Verlaufskontrolle sind in 3 Monaten geplant. Fortführung der logopädischen und physiotherapeutischen Behandlung sowie eine Kontrolle des HbA1c sind empfohlen.
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