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Innere Medizineinfach

Klinischer Text

St. Marien Krankenhaus Abteilung für Innere Medizin Chefarzt Dr. med. T. Meier Entlassungsbericht Patient: Müller, Karl-Heinz Geburtsdatum: 12.05.1949 Anschrift: Birkenweg 14, 80331 München Station: M3 Aufnahmedatum: 10.10.2023 Entlassungsdatum: 18.10.2023 Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über den o. g. Patienten, der sich vom 10.10.2023 bis 18.10.2023 in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz bei HFrEF (LVEF 35%) - Erstdiagnose einer hypertensiven Kardiopathie - NYHA III-IV bei Aufnahme, NYHA II bei Entlassung - NT-proBNP initial 4.850 pg/ml (Norm < 125 pg/ml) 2. Permanentes Vorhofflimmern - CHA2DS2-VASc Score: 5 (Alter, Hypertonie, Herzinsuffizienz, Diabetes mellitus) - Frequenzkontrolliert unter Betablocker-Therapie 3. Akute-auf-chronische Nierenschädigung (KDIGO Stadium I) - Passagerer Kreatininanstieg auf 1,85 mg/dl unter forcierter Diurese - Bekannte chronische Niereninsuffizienz Stadium G3a 4. Diabetes mellitus Typ 2 - Aktueller HbA1c 7,4% 5. Verdacht auf Basaliom (rechter Unterarm) - Status nach Probeexzision am 14.10.2023, Histologie ausstehend Anamnese: Die stationäre Aufnahme des 74-jährigen Patienten erfolgte aufgrund einer seit etwa zwei Wochen progredienten Belastungsdyspnoe, die zuletzt bereits bei minimaler Belastung (Gang zur Toilette) sowie in Form einer Orthopnoe auftrat. Zudem berichtete der Patient über eine Gewichtszunahme von 5 kg innerhalb von 10 Tagen sowie zunehmende Knöchelödeme beidseits. Nächtliches Wasserlassen (Nykturie) wurde 3-4 Mal pro Nacht angegeben. Vorbekannt sind ein langjähriger arterieller Hypertonus sowie ein Diabetes mellitus Typ 2. Eine kardiologische Vorbehandlung war bisher nicht erfolgt. Körperlicher Aufnahmebefund: 74-jähriger Patient in reduziertem Allgemeinzustand und adipösem Ernährungszustand (BMI 31 kg/m²). Gewicht bei Aufnahme: 88,5 kg. Blutdruck 165/95 mmHg, Herzfrequenz 112 bpm, arrhythmisch. Atemfrequenz 22/min, SpO2 91% unter Raumluft. Auskultatorisch beidseits basal feuchte Rasselgeräusche. Herzgeräusche: Systolikum Grad II/VI über dem Apex. Deutliche prätibiale Ödeme beidseits bis zum Unterschenkel reichend. Haut warm und trocken. Abdomen weich, kein Druckschmerz, Leber am Rippenbogen tastbar. Als Nebenbefund zeigte sich am rechten dorsalen Unterarm eine ca. 0,8 cm große, perlmuttartig glänzende Läsion mit Teleangiektasien, die laut Patient seit Monaten langsam wachse. Diagnostik: Labor: NT-proBNP 4.850 pg/ml, Kreatinin 1,2 mg/dl (initial), Kalium 4,2 mmol/l, HbA1c 7,4%, TSH 1,2 mIU/l. Im Verlauf Anstieg des Kreatinins am 13.10. auf 1,85 mg/dl, am Entlassungstag rückläufig auf 1,42 mg/dl. EKG: Vorhofflimmern, Herzfrequenz ca. 105/min, Linkstyp, keine akuten ST-Streckenveränderungen. Echokardiographie: Dilatierter linker Ventrikel (LVEDD 62 mm), global reduzierte systolische Pumpfunktion (LVEF 35%). Leichtgradige Mitralklappeninsuffizienz. Linker Vorhof deutlich dilatiert (LAV-I 48 ml/m²). Kein Perikarderguss. Röntgen-Thorax: Kardiomegalie, Zeichen der pulmonalen Stauung mit interstitiellem Ödem und kleinen bilateralen Pleuraergüssen. Therapie und Verlauf: Initial erfolgte eine forcierte diuretische Therapie mit Furosemid i.v. (initial 40 mg als Bolus, dann 80 mg/24h via Perfusor). Hierunter kam es zu einer raschen klinischen Besserung der Dyspnoe und einer effektiven Ausschwemmung (Gewichtsreduktion bis Entlassung insgesamt 6,5 kg). Aufgrund eines Anstiegs des Serum-Kreatinins auf 1,85 mg/dl am dritten Behandlungstag mussten wir die Diuretika-Dosis vorübergehend reduzieren und auf eine orale Gabe von Torasemid umstellen. Bezüglich der Herzinsuffizienz begannen wir die leitliniengerechte Therapie. Aufgrund der stabilen Kreislaufverhältnisse stellten wir die bisherige Medikation von Ramipril auf Sacubitril/Valsartan (Entresto) in der niedrigen Startdosierung von 24/26 mg 1-0-1 um. Ein SGLT2-Inhibitor (Empagliflozin 10 mg) wurde neu angesetzt. Die Betablocker-Therapie mit Bisoprolol wurde von 2,5 mg auf 5 mg gesteigert, worunter sich die Herzfrequenz bei Vorhofflimmern auf Werte um 75-85 bpm stabilisierte. Die orale Antikoagulation wurde bei Vorhofflimmern und einem CHA2DS2-VASc Score von 5 mit Apixaban (Eliquis) 5 mg 1-0-1 neu eingeleitet. Am 14.10. erfolgte in lokaler Anästhesie die geplante Probeexzision der Hautläsion am rechten Unterarm. Die Wundverhältnisse waren bei Entlassung reizfrei. Widersprüchlich zeigte sich initial ein leicht erhöhter PSA-Wert (6,2 ng/ml). Eine digital-rektale Untersuchung ergab jedoch keinen malignomverdächtigen Befund bei einer altersentsprechenden Prostatahyperplasie. Wir empfehlen hier eine urologische Kontrolle in 3 Monaten. Empfehlungen und Procedere: 1. Kardiologische Verlaufskontrolle: Eine ambulante kardiologische Kontrolle inklusive Echokardiographie zur Beurteilung der LVEF unter ARNI-Therapie sollte in ca. 4-6 Wochen erfolgen. 2. Laborkontrollen: Engmaschige Kontrolle von Kreatinin, Kalium und Natrium beim Hausarzt (erstmals in 3 Tagen nach Entlassung), insbesondere da die Nierenfunktion unter der neuen Medikation schwankend war. 3. Medikamentöse Aufdosierung: Bei stabiler Nierenfunktion und Blutdruckwerten > 100 mmHg systolisch sollte eine schrittweise Aufdosierung von Sacubitril/Valsartan angestrebt werden. Die Einleitung eines Mineralokortikoidrezeptor-Antagonisten (z.B. Spironolacton) ist bei weiterer Stabilisierung der Nierenfunktion (Kreatinin < 2,0 mg/dl) zu erwägen. 4. Dermatologie: Der Patient wurde gebeten, sich bezüglich des Histologieergebnisses der Hautbiopsie in ca. 5-7 Tagen in unserer Klinik telefonisch zu melden oder den Befund beim Hausarzt zu erfragen. Bei Bestätigung eines Basalioms ist eine nachexzisionale Sanierung erforderlich. 5. Lebensstil: Tägliche Gewichtskontrollen, Trinkmengenbeschränkung auf 1,5 - 2 Liter/Tag. Entlassmedikation: - Sacubitril/Valsartan 24/26 mg: 1-0-1 - Bisoprolol 5 mg: 1-0-0 - Empagliflozin 10 mg: 1-0-0 - Torasemid 10 mg: 1-0-0 (Dosisanpassung nach Gewicht/Ödemen) - Apixaban 5 mg: 1-0-1 - Metformin 500 mg: 1-0-1 - Pantoprazol 20 mg: 1-0-0 (bei Bedarf) Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen kollegialen Grüßen Dr. med. T. Meier Chefarzt i.A. Dr. med. L. Schmidt Assistenzarzt

Ground Truth

Hauptdiagnose

Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF, LVEF 35%) bei bekanntem permanentem Vorhofflimmern und hypertensiver Kardiopathie.

Therapie

Rekompensation mittels initialer i.v.-Diurese (Furosemid bis 80mg/24h) und Umstellung der Medikation auf Sacubitril/Valsartan (24/26mg 1-0-1), Empagliflozin (10mg 1-0-0) sowie Neueinleitung einer Antikoagulation mit Apixaban (5mg 1-0-1). Aufgrund einer passageren Nierenfunktionverschlechterung (Kreatinin-Peak 1,85 mg/dl) wurde die Diuretikadosis auf Torasemid 10mg p.o. reduziert.

Procedere

Ambulante kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen zur LVEF-Beurteilung sowie hausärztliche Laborkontrolle (Kreatinin, Elektrolyte) bereits in 3 Tagen. Tägliche Gewichtskontrollen mit Zielgewicht 82kg und dermatologische Nachsorge zur Besprechung des Biopsieergebnisses vom 14.10.2023.

Offene Fragen

Das Ergebnis der feingeweblichen Untersuchung der Hautläsion am rechten Unterarm (V.a. Basaliom) stand bei Entlassung noch aus. Zudem bleibt die weitere Aufdosierung der Herzinsuffizienz-Medikation (insb. MRA-Einleitung) von der Stabilität der Nierenfunktion im Verlauf abhängig.

Modell-Ergebnisse (11)

3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF, LVEF 35%)
Therapie: Der Patient erhielt eine initiale i.v.-Diurese mit Furosemid, anschließend Umstellung auf orale Torasemid wegen steigender Kreatininwerte. Zusätzlich wurde eine leitliniengerechte Herzinsuffizienz‑Therapie mit Sacubitril/Valsartan, Empagliflozin, Bisoprolol (Dosissteigerung) und Apixaban zur Antikoagulation bei Vorhofflimmern eingeleitet. Diabetes wurde mit Metformin weitergeführt, und eine lokale Probeexzision der Hautläsion wurde durchgeführt.
Procedere: Empfohlen wird eine kardiologische Nachkontrolle inklusive Echokardiographie in 4‑6 Wochen, engmaschige Labor‑Kontrollen von Kreatinin, Elektrolyten und Blutdruck sowie schrittweise Aufdosierung von Sacubitril/Valsartan und ggf. Einleitung eines Mineralokortikoid‑Rezeptor‑Antagonisten. Das Histologie‑Ergebnis der Hautbiopsie ist innerhalb von 5‑7 Tagen zu prüfen, bei Bestätigung eines Basalioms erfolgt eine nachexzisionale Sanierung. Eine urologische Kontrolle des PSA in 3 Monaten wird empfohlen.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz bei HFrEF (LVEF 35%) mit Erstdiagnose einer hypertensiven Kardiopathie.
Therapie: Initial erfolgte eine forcierte diuretische Therapie mit Furosemid i.v. zur Ausschwemmung. Die leitliniengerechte Herzinsuffizienztherapie wurde mit Sacubitril/Valsartan, Empagliflozin und Bisoprolol eingeleitet. Bei Vorhofflimmern wurde eine Antikoagulation mit Apixaban neu begonnen.
Procedere: Eine kardiologische Kontrolle inklusive Echokardiographie ist in 4-6 Wochen empfohlen. Engmaschige Laborkontrollen (Kreatinin, Kalium, Natrium) sind erforderlich, mit erster Kontrolle in 3 Tagen. Eine schrittweise Aufdosierung der Herzinsuffizienzmedikation und ggf. Einleitung eines MRA sind bei stabiler Nierenfunktion geplant.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde aufgrund einer akut dekompensierten chronischen Herzinsuffizienz bei HFrEF (LVEF 35%) stationär aufgenommen.
Therapie: Es erfolgte eine forcierte diuretische Therapie mit initial Furosemid i.v. und später Umstellung auf orales Torasemid, was zu einer klinischen Besserung und Gewichtsreduktion führte. Die leitliniengerechte Herzinsuffizienztherapie wurde mit der Einleitung von Sacubitril/Valsartan, Empagliflozin und einer Bisoprolol-Dosissteigerung etabliert, zudem wurde bei Vorhofflimmern eine orale Antikoagulation mit Apixaban begonnen.
Procedere: Eine ambulante kardiologische Kontrolle inklusive Echokardiographie wird in 4-6 Wochen empfohlen, engmaschige Laborkontrollen (Kreatinin, Kalium, Natrium) sind beim Hausarzt erforderlich. Bei stabiler Nierenfunktion sollte eine Aufdosierung von Sacubitril/Valsartan angestrebt und die Einleitung eines MRA erwogen werden, zudem ist das Histologieergebnis der Hautbiopsie abzuwarten.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz bei HFrEF (LVEF 35%)
Therapie: Forcierte diuretische Therapie mit Furosemid i.v. und anschließend Torasemid orale. Leitliniengerechte Therapie mit Sacubitril/Valsartan, Empagliflozin, Bisoprolol und Apixaban. Gewichtsreduktion von 6,5 kg.
Procedere: Kardiologische Verlaufskontrolle in 4-6 Wochen, engmaschige Kontrolle von Kreatinin, Kalium und Natrium. Schrittweise Aufdosierung von Sacubitril/Valsartan und mögliche Einleitung eines Mineralokortikoidrezeptor-Antagonisten. Dermatologische Kontrolle des Histologieergebnisses in 5-7 Tagen.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) bei erstmalig diagnostizierter hypertensiver Kardiopathie.
Therapie: Der Patient erhielt eine forcierte diuretische Therapie, die zu einer Verbesserung der Symptomatik und Gewichtsreduktion führte. Zusätzlich wurde eine leitlinienkonforme Therapie der Herzinsuffizienz mit Sacubitril/Valsartan, einem SGLT2-Inhibitor und einer Aufdosierung des Betablockers eingeleitet. Eine orale Antikoagulation mit Apixaban wurde begonnen.
Procedere: Es wird eine kardiologische Verlaufskontrolle mit Echokardiographie in 4-6 Wochen empfohlen. Engmaschige Laborkontrollen (Kreatinin, Kalium, Natrium) beim Hausarzt sind erforderlich. Eine schrittweise Aufdosierung von Sacubitril/Valsartan und ggf. die Einleitung eines Mineralokortikoidrezeptor-Antagonisten werden bei stabiler Nierenfunktion und Blutdruckwerten angestrebt.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Die Hauptdiagnose ist eine akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz bei HFrEF (LVEF 35%)
Therapie: Der Patient wurde mit einer forcierten diuretischen Therapie mit Furosemid behandelt, die später auf Torasemid umgestellt wurde. Es wurde auch eine leitliniengerechte Therapie für die Herzinsuffizienz begonnen, einschließlich der Medikamente Sacubitril/Valsartan, Empagliflozin und Bisoprolol. Eine orale Antikoagulation mit Apixaban wurde bei Vorhofflimmern und einem CHA2DS2-VASc Score von 5 eingeleitet.
Procedere: Es wird empfohlen, eine ambulante kardiologische Kontrolle inklusive Echokardiographie in ca. 4-6 Wochen durchzuführen, um die LVEF unter ARNI-Therapie zu beurteilen. Eine engmaschige Kontrolle von Kreatinin, Kalium und Natrium beim Hausarzt ist erforderlich, insbesondere da die Nierenfunktion unter der neuen Medikation schwankend war. Eine schrittweise Aufdosierung von Sacubitril/Valsartan und die Einleitung eines Mineralokortikoidrezeptor-Antagonisten sollten bei stabiler Nierenfunktion und Blutdruckwerten > 100 mmHg systolisch angestrebt werden.
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz bei HFrEF (LVEF 35%)
Therapie: Der Patient erhielt eine forcierte diuretische Therapie mit Furosemid i.v. und anschließend Torasemid oral, sowie eine leitliniengerechte Herzinsuffizienztherapie mit Sacubitril/Valsartan, Bisoprolol und Empagliflozin. Zudem wurde eine orale Antikoagulation mit Apixaban bei Vorhofflimmern eingeleitet.
Procedere: Eine ambulante kardiologische Kontrolle inklusive Echokardiographie ist in 4-6 Wochen geplant. Der Patient soll engmaschige Laborkontrollen beim Hausarzt durchführen lassen und die Medikation unter Beachtung von Nierenfunktion und Blutdruckwerten anpassen.
3.0/5
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF: 35%) mit Niereninsuffizienz und Vorhofflimmern
Therapie: Forcierte Diurese, Umstellung auf ARNI (Sacubitril/Valsartan), Einleitung SGLT2-Inhibitor (Empagliflozin), Betablocker-Dosissteigerung, orale Antikoagulation mit Apixaban, Probeexzision Hautläsion
Procedere: Kardiologische Verlaufskontrolle in 4-6 Wochen, engmaschige Laborkontrollen, schrittweise Aufdosierung ARNI und ggf. Einleitung Mineralokortikoidrezeptor-Antagonist, dermatologische Nachsorge für Hautbiopsie
2.3/5
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde wegen einer akut dekompensierten chronischen Herzinsuffizienz bei HFrEF (LVEF 35%) behandelt.
Therapie: Die Therapie umfasste eine forcierte diuretische Therapie mit Furosemid und Torasemid, eine Umstellung auf Sacubitril/Valsartan und Empagliflozin, sowie eine Erhöhung der Betablocker-Dosis. Zudem wurde eine orale Antikoagulation mit Apixaban eingeleitet.
Procedere: Empfohlen wird eine kardiologische Verlaufskontrolle in 4-6 Wochen, engmaschige Laborkontrollen, eine schrittweise Aufdosierung von Sacubitril/Valsartan und die Einleitung eines Mineralokortikoidrezeptor-Antagonisten bei Stabilisierung der Nierenfunktion. Der Patient soll sich bezüglich des Histologieergebnisses der Hautbiopsie in 5-7 Tagen melden.
2.7/5
4Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde mit akut dekompensierter chronischer Herzinsuffizienz bei reduzierter systolischer Funktion, permanentem Vorhofflimmern und akuter-auf-chronische Nierenschädigung aufgenommen.
Therapie: Die Therapie umfasste eine forcierte diuretische Therapie zur Volumenentlastung, gefolgt von einer Anpassung auf orale Torasemid. Es erfolgte die Einleitung einer leitliniengerechten Therapie der Herzinsuffizienz mit Sacubitril/Valsartan, Bisoprolol und Empagliflozin. Zusätzlich wurde aufgrund des Vorhofflimmerns eine orale Antikoagulation mit Apixaban begonnen. Eine Probeexzision eines Hautläsion wurde durchgeführt.
Procedere: Es wird eine kardiologische Verlaufskontrolle mit Echokardiographie in 4-6 Wochen empfohlen, um die Wirkung der ARNI-Therapie zu beurteilen. Engmaschige Laborkontrollen von Kreatinin, Kalium und Natrium beim Hausarzt sind erforderlich. Die weitere Dosisanpassung von Sacubitril/Valsartan und die mögliche Einführung eines Mineralokortikoidrezeptor-Antagonisten sollten unter Berücksichtigung der Nierenfunktion erfolgen.
2.3/5
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz bei HFrEF (LVEF 35%)
Therapie: Die Patienten wurde eine forcierte diuretische Therapie mit Furosemid und später mit Torasemid durchgeführt. Die Herzinsuffizienz wurde mit Sacubitril/Valsartan, Bisoprolol und Empagliflozin behandelt. Die Patienten erhielt auch Apixaban zur Antikoagulation.
Procedere: Eine ambulante kardiologische Kontrolle inklusive Echokardiographie zur Beurteilung der LVEF unter ARNI-Therapie sollte in ca. 4-6 Wochen erfolgen. Engmaschige Kontrolle von Kreatinin, Kalium und Natrium beim Hausarzt (erstmals in 3 Tagen nach Entlassung) ist empfohlen. Bei weiterer Stabilisierung der Nierenfunktion (Kreatinin < 2,0 mg/dl) sollte eine schrittweise Aufdosierung von Sacubitril/Valsartan und die Einleitung eines Mineralokortikoidrezeptor-Antagonisten (z.B. Spironolacton) angestrebt werden. Der Patient sollte sich telefonisch melden oder den Befund beim Hausarzt erfragen, falls eine Hautbiopsie Bestätigung eines Basalioms liefert.
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