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qa_044

Gynäkologie/Geburtshilfekomplex

Frage

Eine 32-jährige Patientin (G2/P2) stellt sich 6 Monate nach einer unkomplizierten Spontangeburt mit persistierenden Schmierblutungen und seit zwei Wochen bestehender Belastungsdyspnoe sowie gelegentlichem Hämoptoe vor. In der Spekulumuntersuchung zeigt sich eine livide, hämorrhagische, etwa 1,5 cm große Läsion im Bereich der vaginalen Wand; der Uterus ist tastbar vergrößert. Die laborchemische Untersuchung ergibt eine Serum-beta-hCG-Konzentration von 140.000 mIU/ml, während eine intrauterine Gravidität sonographisch ausgeschlossen wurde. In einer veranlassten Thorax-CT zeigen sich multiple pulmonale Rundherde beidseits.

A)Plazentapolyp
B)Gestationsbedingtes Chorionkarzinom
C)Embolia trophoblastica bei Blasenmole
D)Endometrioidisches Adenokarzinom des Uterus
E)Ektopes hormonaktives Teratom des Ovars

Ground Truth

Richtige Antwort:B

Das klinische Bild mit massiv erhöhtem beta-hCG, vaginaler Metastasierung (typische livide Läsion) und pulmonalen Metastasen nach einer vorangegangenen Schwangerschaft ist wegweisend für ein gestationsbedingtes Chorionkarzinom. Da dieses Malignom nach jeder Schwangerschaftsform auftreten kann und frühzeitig hämatogen metastasiert, ist es eine essenzielle Differentialdiagnose bei unklaren postpartalen Blutungen und respiratorischen Symptomen.

Modell-Ergebnisse (13)

Die Patientin zeigt Symptome und Laborergebnisse, die typisch für ein Chorionkarzinom sind, wie hohe beta-hCG-Werte, vaginale Blutungen, Hämoptoe und multiple pulmonale Rundherde, die auf Metastasen hinweisen.

B

Die stark erhöhte β‑hCG, das Fehlen einer intrauterinen Schwangerschaft, die vaginale Läsion und pulmonale Metastasen passen klassisch zu einem Gestations‑chorionkarzinom.

B

Die Kombination aus stark erhöhtem β-hCG, vaginaler Läsion, pulmonalen Metastasen und Ausschluss einer intrauterinen Gravidität nach einer vorangegangenen Schwangerschaft ist klassisch für ein Chorionkarzinom.

B

Die Kombination aus persistierenden Schmierblutungen, Belastungsdyspnoe, Hämoptoe, einer lividen Läsion in der vaginalen Wand, vergrößertem Uterus und hoher Serum-beta-hCG-Konzentration ohne intrauterine Gravidität sowie multiple pulmonale Rundherde in der Thorax-CT deutet auf ein gestationsbedingtes Chorionkarzinom hin, das durch Trophoblast-Gewebe metastasieren kann.

B

Die Trias aus hohem β-hCG-Wert ohne intrauterine Gravidität, vaginaler Läsion und pulmonalen Metastasen ist hochgradig verdächtig für ein Chorionkarzinom, einer malignen trophoblastären Erkrankung nach vorausgegangener Gravidität.

B

Die Kombination aus persistierenden Schmierblutungen, Belastungsdyspnoe, Hämoptoe, einer lividen vaginalen Läsion, einem vergrößerten Uterus, einer stark erhöhten Serum-beta-hCG-Konzentration und pulmonalen Rundherden deutet auf ein gestationsbedingtes Chorionkarzinom hin.

B

Die klinischen Befunde, insbesondere die erhöhte Serum-beta-hCG-Konzentration, die hämorrhagische Läsion in der Vagina, der vergrößerte Uterus und die multiple pulmonale Metastasierung, sprechen für ein gestationsbedingtes Chorionkarzinom.

B

Die Kombination aus persistierenden Blutungen, erhöhtem Beta-hCG, fehlender intrauteriner Gravidität und pulmonalen Metastasen deutet stark auf ein Chorionkarzinom hin, das häufig nach einer vorausgegangenen Schwangerschaft auftritt.

Fehler

API-Fehler

B

Die Kombination aus persistierenden Schmierblutungen, Belastungsdyspnoe, Hämoptoe, stark erhöhter Serum-beta-hCG-Konzentration ohne intrauterine Gravidität und multiplen pulmonalen Rundherden ist sehr suggestiv für ein gestationsbedingtes Chorionkarzinom (GCC). Ein Plazentapolyp ist unwahrscheinlich bei solch hohen hCG-Werten und pulmonalen Metastasen. Eine Embolia trophoblastica ist eher selten und würde typischerweise akute Symptome verursachen. Ein endometrioidisches Adenokarzinom ist unwahrscheinlich aufgrund der hohen hCG-Werte. Ein endokrines Teratom ist ebenfalls unwahrscheinlich.

B

Die Kombination aus persistierenden Schmierblutungen, Belastungsdyspnoe, Hämoptoe, livider hämorrhagischer Vaginalwandläsion, hohem beta-hCG und multiplem pulmonalen Rundherden im CT sind typisch für ein Gestationsbedingtes Chorionkarzinom (Gestational Trophoblastic Disease, GTD).

B

Die hohe Serum-beta-hCG-Konzentration, die persistierenden Schmierblutungen, die hämorrhagische Läsion im Vaginale und die multiple pulmonale Rundherde auf dem CT-Schirm sind klinische Merkmale des Gestationsbedingten Chorionkarzinoms.

B

Die Kombination von persistierenden Schmierblutungen, Belastungsdyspnoe, Hämoptoe, einer lividen Läsion in der vaginalen Wand und einer erhöhten Serum-beta-hCG-Konzentration bei ausgeschlossener intrauterine Gravidität deutet auf ein gestationsbedingtes Chorionkarzinom hin, das durch die pulmonalen Rundherde belegt wird.

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