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qa_040

Gastroenterologiemittel

Frage

Eine 54-jährige Patientin stellt sich aufgrund seit Monaten zunehmender Müdigkeit und eines quälenden, vor allem nächtlich betonten Juckreizes vor. An Vorerkrankungen ist eine medikamentös eingestellte Hashimoto-Thyreoiditis bekannt. In der körperlichen Untersuchung zeigen sich Kratzspuren an den Extremitäten bei ansonsten unauffälligem Befund ohne Sklerenikterus. Laborchemisch zeigen sich eine deutlich erhöhte Alkalische Phosphatase (480 U/l) und Gamma-GT (190 U/l) bei nur leicht erhöhten Transaminasen (ALT 65 U/l). Die Abdomensonographie ergibt keinen Anhalt für eine Obstruktion der extrahepatischen Gallenwege oder eine Cholezystolithiasis.

A)Nachweis von Anti-glatter-Muskulatur-Antikörpern (ASMA)
B)Nachweis von Anti-Mitochondrialen Antikörpern (AMA-M2)
C)Nachweis von perinukleären antineutrophilen zytoplasmatischen Antikörpern (p-ANCA)
D)Deutlich erniedrigte Werte für Coeruloplasmin im Serum
E)Nachweis einer pathologischen Eisenüberladung (Transferrinsättigung > 45 %)

Ground Truth

Richtige Antwort:B

Das klinische Bild mit Pruritus, Fatigue und einem cholestatischen Enzymmuster (erhöhte AP/GGT) bei einer Patientin mit einer vorbestehenden Autoimmunerkrankung (Hashimoto) ist wegweisend für die Primär Biliäre Cholangitis (PBC). Der Nachweis von Anti-Mitochondrialen Antikörpern (insb. Subtyp M2) besitzt eine sehr hohe Spezifität (> 95 %) für diese Diagnose und ist das diagnostische Kriterium der Wahl.

Modell-Ergebnisse (13)

Die Laborergebnisse und die Symptomatik der Patientin deuten auf eine primär biliäre Cholangitis (PBC) hin, bei der Anti-Mitochondriale Antikörper (AMA-M2) häufig nachweisbar sind.

B

Das cholestatische Laborbild mit Pruritus und fehlender Obstruktion passt zu einer primär biliären Cholangitis, die charakteristisch durch Anti‑Mitochondrien‑Antikörper (AMA‑M2) nachweisbar ist.

B

Die Kombination aus chronischem Juckreiz, isolierter Cholestase in den Laborwerten und einer assoziierten Autoimmunerkrankung (Hashimoto-Thyreoiditis) ist hochverdächtig für eine primäre biliäre Cholangitis (PBC), deren serologischer Schlüsselbefund Anti-Mitochondriale Antikörper (AMA-M2) sind.

B

Die Kombination aus Juckreiz, erhöhter Alkalischer Phosphatase und Gamma-GT sowie den leicht erhöhten Transaminasen ohne Anzeichen einer Obstruktion der Gallenwege oder Cholezystolithiasis deutet auf eine primäre biliäre Cholangitis (PBC) hin, für die der Nachweis von Anti-Mitochondrialen Antikörpern (AMA-M2) typisch ist.

B

Die Kombination aus chronischem Juckreiz, isolierter Erhöhung der cholestatischen Leberenzyme und Ausschluss einer mechanischen Obstruktion spricht für eine primär biliäre Cholangitis (PBC), die durch AMA-M2-Antikörper charakterisiert ist.

B

Die Kombination aus nächtlichem Juckreiz, erhöhten Leberenzymen (Alkalische Phosphatase und Gamma-GT) und der bekannten Hashimoto-Thyreoiditis deutet auf eine primär biliäre Cholangitis (PBC) hin. Der Nachweis von Anti-Mitochondrialen Antikörpern (AMA-M2) ist spezifisch für diese Erkrankung.

B

Die klinischen Symptome und laborchemischen Befunde sprechen für eine primäre biliaire Zirrhose (PBC), die durch den Nachweis von Anti-Mitochondrialen Antikörpern (AMA-M2) bestätigt werden kann.

B

Die Kombination aus erhöhtem ALP, GGT und leicht erhöhten Transaminasen bei fehlenden Hinweisen auf eine Gallenwegsobstruktion deutet stark auf eine primär biliäre Cholangitis (PBC) hin, welche typischerweise mit AMA-M2 assoziiert ist. Hashimoto-Thyreoiditis kann im Kontext von Autoimmunerkrankungen vorkommen.

Fehler

API-Fehler

B

Die Kombination aus erhöhter Alkalische Phosphatase, Gamma-GT und unauffälliger Abdomensonographie deutet stark auf eine primär biliäre Cholangitis (PBC) hin. AMA-M2 sind spezifische Antikörper, die bei PBC häufig nachgewiesen werden.

B

Der beschriebene Leberbefund mit deutlich erhöhter alkalischer Phosphatase und Gamma-GT bei nur leicht erhöhten Transaminasen sowie der Hinweis auf nächtlichen Juckreiz sprechen für eine Cholestase. Anti-Mitochondriale Antikörper (AMA-M2) sind typisch für die Autoimmunhepatitis Typ 1, die mit Cholestase einhergehen kann.

B

Die erhöhten Alkalische Phosphatase (ALP) und Gamma-GT-Werte sowie die fehlende Abdomenpathologie deuten auf eine Lebererkrankung hin. Die Anti-Mitochondriale Antikörper (AMA-M2) sind charakteristisch für die Autoimmunerkrankung Primary Biliary Cholangitis (PBC), die häufig mit einer Hashimoto-Thyreoiditis zusammenhängt.

B

Die erhöhte Alkalische Phosphatase und Gamma-GT deuten auf eine Cholestase hin, die durch eine Autoimmunerkrankung wie die Primäre Biliäre Zirrhose (PBC) verursacht werden kann. Der Nachweis von Anti-Mitochondrialen Antikörpern (AMA-M2) ist ein wichtiger Diagnosekriterium für PBC.

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