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PneumologiekomplexFrage
Eine 54-jährige Patientin mit langjährigem, schwer einstellbarem Asthma bronchiale stellt sich mit seit zwei Tagen bestehenden Gefühlsstörungen und einer Schwäche bei der Fußhebung rechts vor. Zudem berichtet sie über nächtliches Schwitzen und neu aufgetretene, punktförmige Rötungen an den Unterschenkeln. In der Laboruntersuchung zeigt sich eine ausgeprägte periphere Eosinophilie (2.800/µl, Ref. < 500/µl) bei gleichzeitigem Anstieg des C-reaktiven Proteins. Die Patientin gibt an, vor drei Wochen mit der Reduktion ihrer oralen Glukokortikoid-Dauertherapie begonnen zu haben. Welche der folgenden Diagnosen ist am wahrscheinlichsten?
Ground Truth
Die Trias aus schwerem Asthma bronchiale, peripherer Eosinophilie und einer systemischen Vaskulitis (hier manifestiert als Mononeuritis multiplex und Purpura) ist charakteristisch für die Eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA). Häufig demaskiert sich das Krankheitsbild erst bei der Reduktion einer systemischen Steroidtherapie, welche die Symptome zuvor maskiert hatte.
Modell-Ergebnisse (13)
Die Kombination aus langjährigem Asthma, peripherer Eosinophilie, neurologischen Symptomen (Gefühlsstörungen, Schwäche bei Fußhebung) und Hautmanifestationen (punktförmige Rötungen) nach Reduktion der Glukokortikoidtherapie spricht für eine Eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA), eine Form der Vaskulitis kleiner und mittlerer Gefäße.
Die Kombination aus schwerem Asthma, ausgeprägter Eosinophilie, neuropathischer Schwäche, kutanen Purpura und systemischen Beschwerden nach Reduktion der Steroide ist typisch für die eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA).
Die Kombination aus Asthma, periphere Eosinophilie, Mononeuritis (Fußheberschwäche), Hautpurpura und systemischer Entzündung nach Kortikoidreduktion ist klassisch für eine eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA, früher Churg-Strauss-Syndrom).
Die Kombination aus Asthma bronchiale, peripherer Eosinophilie, neu aufgetretenen Hautveränderungen und dem Anstieg des C-reaktiven Proteins nach Reduktion der Glukokortikoid-Dauertherapie spricht für eine Eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA), auch bekannt als Churg-Strauss-Syndrom.
Die Trias aus Asthma, periphere Eosinophilie und neurologischen Symptomen (Mononeuritis multiplex) sowie die Hautveränderungen sind klassisch für eine eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA), die oft nach Reduktion der Steroidtherapie exazerbiert.
Die Kombination aus Asthma bronchiale, peripherer Eosinophilie, neurologischen Symptomen und Hautveränderungen deutet stark auf eine Eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA) hin. Die Reduktion der Glukokortikoid-Dosis könnte einen Schub der Erkrankung ausgelöst haben.
Die Kombination aus schwer einstellbarem Asthma, neu auftretenden neurologischen Symptomen, peripherer Eosinophilie und erhöhtem CRP spricht für eine Eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA).
Die Kombination aus Asthma, Eosinophilie, vaskulitischen Symptomen (Rötungen, Schwäche bei der Fußhebung) und dem zeitlichen Zusammenhang mit der Reduktion der Glukokortikoidtherapie deutet stark auf eine Eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA, Churg-Strauss-Syndrom) hin.
API-Fehler
Die Kombination aus Asthma, periphere Eosinophilie, systemischen Symptomen (Schwäche, nächtliches Schwitzen), punktförmigen Rötungen und dem Anstieg des CRP, in Verbindung mit der Absetzung von Glukokortikoiden, deutet am stärksten auf eine Eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA) hin. Die EGPA ist eine Vaskulitis, die oft mit Asthma und eosinophiler Infiltration einhergeht.
Die Kombination aus Asthma, peripherer Eosinophilie, Schwäche bei Fußhebung (Peroneusparese), Hautveränderungen (Vaskulitis) und dem Beginn der Symptome nach Reduktion der Glukokortikoid-Therapie ist typisch für Eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (Churg-Strauss-Syndrom, EGPA).
Die periphere Eosinophilie, der Anstieg des C-reaktiven Proteins und die Schwäche bei der Fußhebung rechts sowie die punktförmigen Rötungen an den Unterschenkeln sind klinische Merkmale der Eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA). Die Reduktion der oralen Glukokortikoid-Dauertherapie ist ein bekannte Auslöser für eine EGPA-Ausbruchskrankheit.
Die Kombination von peripherer Eosinophilie, Anstieg des C-reaktiven Proteins und den beschriebenen Symptomen wie nächtlichem Schwitzen und punktförmigen Rötungen an den Unterschenkeln deutet auf eine eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA) hin, insbesondere im Kontext der vorherigen Reduktion der Glukokortikoid-Dauertherapie, was eine mögliche Auslöserin für die Symptome sein könnte.