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qa_030

Neurologieeinfach

Frage

Ein 68-jähriger Patient stellt sich aufgrund eines seit sechs Monaten zunehmenden Zitterns der rechten Hand in Ruhe vor. Bei der neurologischen Untersuchung fallen zudem eine verminderte Mitschwingbewegung des rechten Arms beim Gehen sowie eine allgemeine Verlangsamung der Bewegungsabläufe (Bradykinese) auf. Der Muskeltonus ist an der rechten oberen Extremität erhöht, wobei sich bei passiver Bewegung ein zahnradähnliches Stocken (Zahnradphänomen) zeigt. Die Anamnese ist ansonsten unauffällig, insbesondere besteht keine Medikation mit Neuroleptika.

A)Essentieller Tremor
B)Multisystematrophie (MSA)
C)Idiopathisches Parkinson-Syndrom
D)Normaldruckhydrozephalus
E)Chorea Huntington

Ground Truth

Richtige Antwort:C

Die klinische Präsentation mit der klassischen Trias aus Ruhetremor, Bradykinese und Rigor (Zahnradphänomen) sowie dem charakteristischen asymmetrischen Beginn ist wegweisend für das idiopathische Parkinson-Syndrom. Ein essentieller Tremor ließe sich durch das Auftreten als Halte- oder Aktionstremor abgrenzen, während beim Normaldruckhydrozephalus eher eine Gangstörung, Demenz und Inkontinenz im Vordergrund stünden.

Modell-Ergebnisse (13)

Die Symptome des Patienten, wie einseitiges Ruhetremor, Bradykinese, Rigor mit Zahnradphänomen und verminderte Mitschwingbewegung des Arms, sind klassische Zeichen für ein idiopathisches Parkinson-Syndrom.

C

Die Kombination aus Ruhrestremor, Bradykinesie, erhöhter Muskelspannung mit Zahnradphänomen und einseitiger Ausprägung entspricht dem typischen Bild des idiopathischen Parkinson-Syndroms.

C

Die Kombination aus Ruhetremor, Bradykinese, Rigor mit Zahnradphänomen und vermindertem Mitschwingen bei fehlender anderer Ursache ist klassisch für ein idiopathisches Parkinson-Syndrom.

C

Die Symptome wie Zittern in Ruhe, Bradykinese, verminderte Mitschwingbewegung und erhöhter Muskeltonus mit Zahnradphänomen sind typisch für das idiopathische Parkinson-Syndrom, eine neurodegenerative Erkrankung, die oft bei älteren Erwachsenen auftritt.

C

Die Symptome (Ruhetremor, Bradykinese, Rigor mit Zahnradphänomen) sind klassisch für ein idiopathisches Parkinson-Syndrom, und das Fehlen von Neuroleptika schließt einen medikamenteninduzierten Parkinsonismus aus.

C

Die Kombination aus Ruhetremor, Bradykinese, verminderter Mitschwingbewegung und erhöhtem Muskeltonus mit Zahnradphänomen deutet auf ein idiopathisches Parkinson-Syndrom hin.

C

Die beschriebenen Symptome wie Ruhezittern, Bradykinese, verminderte Mitschwingbewegung und erhöhter Muskeltonus mit Zahnradphänomen sind charakteristisch für das idiopathische Parkinson-Syndrom.

B

Die Kombination aus Tremor in Ruhe, Bradykinese, erhöhter Muskeltonus mit Zahnradphänomen und verminderter Mitschwingbewegung deutet stark auf einen Parkinsonismus hin, der jedoch durch die zusätzlichen autonomen Symptome (nicht explizit genannt, aber typisch für MSA) eher für eine Multisystematrophie spricht als für ein idiopathisches Parkinson-Syndrom.

C

Die Kombination aus Ruhezittern, Bradykinese, erhöhtem Muskeltonus mit Zahnradphänomen und verminderten Mitschwingbewegungen sind typische Symptome des idiopathischen Parkinson-Syndroms, insbesondere in fortgeschrittenem Alter.

C

Die Kombination aus Ruhezittern, Bradykinese, Muskeltonusveränderungen (Rigor) und dem Zahnradphänomen deutet stark auf ein Parkinson-Syndrom hin. MSA kann ähnliche Symptome aufweisen, aber das Zahnradphänomen ist spezifischer für Parkinson.

B

Die Kombination aus Zittern in Ruhe, Bradykinese, verminderter Mitschwingbewegung (posturale Instabilität), erhöhtem Muskeltonus mit Zahnradphänomen im rechten Arm sind klinische Hinweise auf eine Multisystematrophie (MSA).

C

Die Beschreibung der Symptome, insbesondere der Zittern der rechten Hand, der verminderten Mitschwingbewegung, der Bradykinese und des Zahnradphänomens, ist typisch für das Idiopathische Parkinson-Syndrom.

B

Die Kombination aus Zittern, verminderten Mitschwingbewegungen, Bradykinese und erhöhtem Muskeltonus mit Zahnradphänomen deutet auf eine Parkinson-ähnliche Symptomatik hin, die jedoch nicht durch eine typische Parkinson-Klinik gekennzeichnet ist. Die Anamnese ist ansonsten unauffällig, was eine Medikation mit Neuroleptika ausschließt. Die Symptomatik ist eher mit der von Multisystematrophie (MSA) übereinstimmend, einer neurodegenerativen Erkrankung, die mit einer Kombination aus Parkinson-Symptomen, Ataxie und autonomen Dysfunktionen einhergeht.

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