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qa_023

Onkologiekomplex

Frage

Ein 59-jähriger Patient (chronischer Raucher, 50 pack-years) berichtet über eine seit drei Monaten progrediente Schwäche der Oberschenkelmuskulatur, die insbesondere das Treppensteigen erschwert. Zudem klagt er über einen auffällig trockenen Mund und eine neu aufgetretene erektile Dysfunktion. Bei der neurologischen Untersuchung zeigt sich eine initiale Schwäche der proximalen Beine, die jedoch nach kurzer willkürlicher Anspannung der Muskulatur deutlich an Kraft gewinnt; die Muskeleigenreflexe sind initial abgeschwächt, nach Belastung aber besser auslösbar. Ein konventionelles Röntgenthorax-Bild zeigt eine diskrete hiläre Raumforderung.

A)Antikörper gegen postsynaptische Acetylcholinrezeptoren
B)Antikörper gegen präsynaptische spannungsgesteuerte Calciumkanäle (VGCC)
C)Deutlich erhöhte Kreatinkinase (CK) im Serum und myopathische Potentiale im EMG
D)Liquorbefund mit zytoalbuminärer Dissoziation
E)Nachweis von Anti-Yo-Antikörpern im Serum

Ground Truth

Richtige Antwort:B

Das klinische Bild mit proximaler Schwäche, die sich bei Belastung bessert (Inkrement-Phänomen), und begleitenden autonomen Symptomen (Mundtrockenheit, erektile Dysfunktion) ist klassisch für das Lambert-Eaton-Myasthenie-Syndrom (LEMS). LEMS tritt häufig als Paraneoplasie beim kleinzelligen Bronchialkarzinom (SCLC) auf und ist durch Antikörper gegen präsynaptische spannungsgesteuerte Calciumkanäle gekennzeichnet.

Modell-Ergebnisse (13)

Die Symptomatik des Patienten, einschließlich der progredienten Schwäche der Oberschenkelmuskulatur, des trockenen Mundes und der erektilen Dysfunktion, sowie die Besserung der Muskelkraft nach willkürlicher Anspannung, ist typisch für das Lambert-Eaton-Syndrom. Dieses Syndrom ist oft mit Antikörpern gegen präsynaptische spannungsgesteuerte Calciumkanäle (VGCC) assoziiert und kann paraneoplastisch bei kleinzelligem Bronchialkarzinom auftreten, das durch die hiläre Raumforderung im Röntgenthorax-Bild nahegelegt wird.

B

Die Symptome (proximaler Schwächezuwachs, autonomische Beschwerden, post‑aktivatorische Kraftsteigerung, reflexartige Verbesserung) passen zu Lambert‑Eaton‑Syndrom, das durch Antikörper gegen präsynaptische spannungsgesteuerte Calciumkanäle verursacht wird.

B

Die Kombination aus proximaler Schwäche mit Belastungsverbesserung (Lambert-Eaton-Syndrom), autonomen Symptomen (Mundtrockenheit, erektile Dysfunktion) und einem hilären Tumor (Verdacht auf kleinzelliges Bronchialkarzinom) spricht für Antikörper gegen präsynaptische spannungsgesteuerte Calciumkanäle (VGCC).

B

Die Symptome des Patienten, insbesondere die initiale Schwäche der proximalen Beine, die nach Anspannung der Muskulatur an Kraft gewinnt, und die Veränderung der Muskeleigenreflexe, deuten auf eine Lambert-Eaton-Myasthenische Syndrome (LEMS) hin, die oft mit Antikörpern gegen präsynaptische spannungsgesteuerte Calciumkanäle (VGCC) assoziiert ist.

B

Die Symptome (proximale Schwäche mit Ermüdbarkeit, autonome Störungen) und das Lambert-Eaton-Syndrom-typische Phänomen der Kraftzunahme nach Belastung passen zum Nachweis von Antikörpern gegen präsynaptische spannungsgesteuerte Calciumkanäle (VGCC), welches häufig mit Bronchialkarzinomen assoziiert ist.

B

Die Symptome des Patienten, einschließlich der progredienten Schwäche der Oberschenkelmuskulatur, des trockenen Mundes und der erektilen Dysfunktion, sowie die neurologischen Befunde deuten auf eine Lambert-Eaton-Myasthenie-Syndrom (LEMS) hin. Dies wird durch die initiale Schwäche und die Verbesserung nach kurzer willkürlicher Anspannung unterstützt. LEMS ist häufig mit kleinen Zellkarzinomen des Lungengewebes assoziiert, was durch die hiläre Raumforderung im Röntgenthorax-Bild unterstützt wird. Die spezifischen Antikörper gegen präsynaptische spannungsgesteuerte Calciumkanäle (VGCC) sind charakteristisch für LEMS.

B

Die klinischen Symptome und die Befunde weisen auf eine Lambert-Eaton-Syndrom hin, das durch Antikörper gegen präsynaptische spannungsgesteuerte Calciumkanäle (VGCC) charakterisiert ist.

B

Die Kombination aus proximaler Muskelschwäche, die sich durch Belastung verbessert, abgeschwächten und später besser auslösbaren Muskeleigenreflexen sowie die Symptome wie trockener Mund und erektile Dysfunktion sind typisch für das Lambert-Eaton-Syndrom, das durch Antikörper gegen präsynaptische VGCC verursacht wird. Der Raucheranamnese und die hiläre Raumforderung unterstützen den Verdacht auf ein begleitendes kleinzelliges Bronchialkarzinom, welches häufig mit dem Lambert-Eaton-Syndrom assoziiert ist.

B

Die Symptome wie progrediente Muskelschwäche, insbesondere bei willkürlicher Anspannung zunehmende Kraft, und die Assoziation mit einem Raucherlebenslauf sowie eine diskrete hiläre Raumforderung im Röntgenbild deuten auf ein Lambert-Eaton-Rast Syndrom (LEMS) hin, das oft mit Antikörpern gegen präsynaptische spannungsgesteuerte Calciumkanäle (VGCC) assoziiert ist, besonders bei Patienten mit einem kleinen Zell-Lungenkarzinom, was die Raumforderung erklären könnte.

B

Die Kombination aus proximaler Muskelschwäche, trockener Mund, erektiler Dysfunktion, abgeschwächten Reflexen mit Verbesserung nach Belastung und einer hilären Raumforderung deutet stark auf das Lambert-Eaton-Syndrom hin. Dieses wird durch Autoantikörper gegen präsynaptische spannungsgesteuerte Calciumkanäle (VGCC) verursacht.

B

Die Symptome und Befunde sprechen für eine Lambert-Eaton-Myasthenie-Syndrom (LEMS), welches häufig mit kleinzelligen Lungenkarzinomen assoziiert ist und durch Antikörper gegen präsynaptische spannungsgesteuerte Calciumkanäle verursacht wird.

B

Die Beschreibung der Symptome und der neurologischen Untersuchung erinnert an Lambert-Eaton-Myasthenic-Syndrom (LEMS), bei dem Antikörper gegen präsynaptische spannungsgesteuerte Calciumkanäle (VGCC) häufig gefunden werden.

B

Die Symptome wie Schwäche der Oberschenkelmuskulatur, trockener Mund und erektile Dysfunktion deuten auf eine Autoimmunerkrankung hin. Die verbesserte Kraft nach willkürlicher Anspannung der Muskulatur und die diskrete hiläre Raumforderung im Röntgenthorax-Bild sprechen für eine Lambert-Eaton-Syndrom, das durch Antikörper gegen präsynaptische spannungsgesteuerte Calciumkanäle (VGCC) verursacht wird.

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