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qa_013

Gastroenterologiemittel

Frage

Ein 58-jähriger Patient stellt sich mit einem seit drei Wochen bestehenden, schmerzlosen Ikterus sowie einem ungewollten Gewichtsverlust von 4 kg vor. Laborchemisch zeigen sich deutlich erhöhte cholestatische Leberwerte (GGT 450 U/l, AP 380 U/l, Bilirubin gesamt 5,2 mg/dl) sowie ein moderat erhöhtes CA 19-9 (65 U/ml, Norm < 37). In der Bildgebung zeigt sich eine diffuse, ödematöse Schwellung des Pankreaskopfes ohne umschriebene Raumforderung bei gleichzeitig vorliegender Wandverdickung des distalen Ductus choledochus. Eine ergänzende Laboruntersuchung ergibt eine deutliche Erhöhung der IgG4-Fraktion im Serum auf das Dreifache des Normwertes. Welche Diagnose ist am wahrscheinlichsten?

A)Duktales Pankreaskarzinom
B)Primär sklerosierende Cholangitis (PSC)
C)Autoimmunpankreatitis (AIP) Typ 1
D)Akute biliäre Pankreatitis
E)Klatskin-Tumor (Hilus-Cholangiokarzinom)

Ground Truth

Richtige Antwort:C

Die Kombination aus schmerzlosem Ikterus, diffuser Pankreasschwellung und einer signifikanten Erhöhung des IgG4-Serumspiegels ist wegweisend für die Autoimmunpankreatitis (AIP) Typ 1. Ein moderat erhöhtes CA 19-9 ist unspezifisch und tritt häufig auch bei benignen cholestatischen Prozessen oder Entzündungen des Pankreas auf, weshalb es hier kein sicheres Indiz für ein Karzinom darstellt.

Modell-Ergebnisse (13)

Die Kombination aus schmerzlosem Ikterus, diffuser ödematöser Schwellung des Pankreaskopfes, Wandverdickung des distalen Ductus choledochus und deutlicher Erhöhung der IgG4-Fraktion im Serum spricht für eine Autoimmunpankreatitis (AIP) Typ 1.

C

Die Kombination aus diffuse Pankreaskopf‑Schwellung ohne klare Raumforderung, erhöhter IgG4 und cholestatischen Befunden spricht für eine IgG4‑assoziierte Autoimmunpankreatitis Typ 1.

C

Die Kombination aus schmerzlosem Ikterus, diffuser Pankreaskopfschwellung ohne Raumforderung, IgG4-Erhöhung und erhöhtem CA 19-9 (das bei AIP ebenfalls erhöht sein kann) spricht am ehesten für eine Autoimmunpankreatitis Typ 1.

C

Die Kombination aus cholestatischen Leberwerten, moderat erhöhtem CA 19-9, diffuser Schwellung des Pankreaskopfes und deutlicher Erhöhung der IgG4-Fraktion im Serum spricht stark für eine Autoimmunpankreatitis (AIP) Typ 1, die oft mit erhöhten IgG4-Spiegeln assoziiert ist.

C

Die Kombination aus IgG4-Erhöhung, diffuser Pankreasschwellung ohne Raumforderung und cholestatischem Ikterus ist hoch charakteristisch für eine Autoimmunpankreatitis Typ 1, einer IgG4-assoziierten Erkrankung.

C

Die Kombination aus schmerzlosem Ikterus, Gewichtsverlust, erhöhten cholestatischen Leberwerten, moderat erhöhtem CA 19-9, diffuser ödematöser Schwellung des Pankreaskopfes und erhöhter IgG4-Fraktion im Serum deutet stark auf eine Autoimmunpankreatitis (AIP) Typ 1 hin.

C

Die diffuse, ödematöse Schwellung des Pankreaskopfes, die Wandverdickung des distalen Ductus choledochus und die deutliche Erhöhung der IgG4-Fraktion sprechen für eine Autoimmunpankreatitis (AIP) Typ 1.

C

Die Kombination aus Ikterus, Pankreasschwellung ohne klare Raumforderung, erhöhten IgG4-Werten und Wandverdickung des Ductus choledochus ist hochsuggestiv für eine Autoimmunpankreatitis Typ 1. Eine biliäre Pankreatitis wäre akut und würde nicht mit einer diffusen Schwellung und IgG4-Erhöhung einhergehen.

C

Die Kombination aus schmerzlosem Ikterus, cholestatischen Leberwerten, moderater Erhöhung von CA 19-9, diffuser Schwellung des Pankreaskopfes, Wandverdickung des distalen Ductus choledochus und insbesondere die deutliche Erhöhung der IgG4-Fraktion im Serum sprechen stark für eine Autoimmunpankreatitis (AIP) Typ 1, die oft mit erhöhten IgG4-Spiegeln assoziiert ist.

B

Die Kombination aus cholestatischen Leberwerten, erhöhter IgG4-Fraktion, Pankreaskopie und Wandverdickung des Ductus choledochus deutet stark auf eine primär sklerosierende Cholangitis (PSC) hin. Die erhöhte IgG4-Fraktion ist ein häufiges Merkmal von PSC, insbesondere in Verbindung mit der Cholangitis.

C

Die Kombination aus cholestatischen Leberwerten, moderat erhöhtem CA 19-9, Wandverdickung des Ductus choledochus und deutlich erhöhter IgG4-Konzentration im Serum ist typisch für eine Autoimmunpankreatitis (AIP) Typ 1.

B

Die klinischen Symptome, die labortypischen Merkmale (hochgradig erhöhte cholestatische Leberwerte und erhöhtes CA 19-9) sowie die Bildgebung (diffuse, ödematöse Schwellung des Pankreaskopfes und Wandverdickung des distalen Ductus choledochus) sind typisch für Primär sklerosierende Cholangitis (PSC). Die erhöhte IgG4-Fraktion unterstützt diese Diagnose, da PSC oft mit einer erhöhten IgG4-Fraktion verbunden ist.

C

Die Kombination aus Ikterus, Gewichtsverlust, erhöhten cholestatischen Leberwerten und einer deutlichen Erhöhung der IgG4-Fraktion im Serum weist auf eine Autoimmunpankreatitis (AIP) Typ 1 hin. Die Bildgebung zeigt eine diffuse, ödematöse Schwellung des Pankreaskopfes, was auch für AIP typisch ist.

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