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qa_005

Gastroenterologiemittel

Frage

Eine 52-jährige Patientin stellt sich aufgrund von seit Monaten zunehmender Müdigkeit und quälendem Juckreiz vor, der vor allem nachts an den Handflächen und Fußsohlen auftritt. In der körperlichen Untersuchung fallen diskrete Xanthelasmen sowie eine leichte Hepatomegalie auf; die Skleren sind anikterisch. Laborchemisch zeigt sich eine isolierte Erhöhung der alkalischen Phosphatase (AP) auf das 3-fache der Norm und der Gamma-GT, während Bilirubin und Transaminasen im Normbereich liegen. Die Sonographie des Abdomens zeigt unauffällige intra- und extrahepatische Gallenwege. Welcher der folgenden Befunde ist zur Sicherung der wahrscheinlichsten Diagnose am ehesten wegweisend?

A)Nachweis von p-ANCA (Antineutrophile cytoplasmatische Antikörper) im Serum
B)Nachweis von antimitochondrialen Antikörpern (AMA-M2) im Serum
C)Nachweis von Antikörpern gegen glatte Muskulatur (ASMA) im Serum
D)Nachweis einer perlschnurartigen Gangunregelmäßigkeit in der MRCP (Magnetresonanz-Cholangiopankreatikographie)
E)Bestimmung des Serum-Ferritins und der Transferrinsättigung

Ground Truth

Richtige Antwort:B

Die Symptomkonstellation aus Fatigue, Pruritus, Xanthelasmen und einer cholestatischen Enzymkonstellation bei einer Frau mittleren Alters ist hochgradig verdächtig auf eine primär biliäre Cholangitis (PBC). Der Nachweis von AMA-M2-Antikörpern besitzt eine Spezifität von über 95 % für die PBC und ist in Kombination mit der Klinik diagnostisch beweisend, während die MRCP (Option D) eher bei der primär sklerosierenden Cholangitis (PSC) wegweisend wäre.

Modell-Ergebnisse (13)

Die Patientin zeigt Symptome und Laborwerte, die auf eine primär biliäre Cholangitis (PBC) hindeuten, wie quälender Juckreiz, Xanthelasmen, erhöhte AP und Gamma-GT bei normalen Bilirubin- und Transaminasenwerten. Der Nachweis von antimitochondrialen Antikörpern (AMA-M2) ist für die Diagnose einer PBC wegweisend.

B

Die Kombination aus cholestatischer Laborlage, pruritus, Xanthelasmen und weiblichem Geschlecht spricht am ehesten für eine primäre biliäre Cholangitis, die durch Nachweis von AMA-M2 bestätigt wird.

B

Die Symptome (Juckreiz, Müdigkeit, isolierte Erhöhung von AP und Gamma-GT bei normalen Gallenwegen) sind typisch für eine primär biliäre Cholangitis (PBC), die durch antimitochondriale Antikörper (AMA-M2) hochspezifisch gesichert wird.

B

Der Nachweis von antimitochondrialen Antikörpern (AMA-M2) im Serum ist ein wichtiger Marker für die primäre biliäre Cholangitis (PBC), eine Autoimmunerkrankung, die oft mit Juckreiz, Müdigkeit und einer Erhöhung der alkalischen Phosphatase einhergeht, wie in diesem Fall beschrieben.

B

Die Symptome und Befunde (Juckreiz, erhöhte AP/GGT, Xanthelasmen, Hepatomegalie) sind hochverdächtig für eine primär biliäre Cholangitis (PBC), bei der antimitochondriale Antikörper (AMA-M2) in über 90% der Fälle spezifisch nachweisbar sind.

B

Die Kombination aus chronischer Müdigkeit, nächtlichem Juckreiz an Handflächen und Fußsohlen, Xanthelasmen, Hepatomegalie und isolierter Erhöhung der alkalischen Phosphatase und Gamma-GT deutet auf eine primär biliäre Cholangitis (PBC) hin. Der Nachweis von antimitochondrialen Antikörpern (AMA-M2) ist spezifisch für diese Erkrankung.

B

Die klinischen und laborchemischen Befunde sprechen für eine primäre biliaire Zirrhose (PBC), bei der der Nachweis von antimitochondrialen Antikörpern (AMA-M2) diagnostisch wegweisend ist.

B

Die Kombination aus Juckreiz, erhöhter AP und Gamma-GT bei unauffälligen Gallenwegen und normalem Bilirubin deutet stark auf eine primär biliäre Cholangitis (PBC) hin. AMA-M2 sind hochspezifisch für PBC und daher der wegweisende Befund.

B

Die Kombination aus Juckreiz, Xanthelasmen, Hepatomegalie, isolierter Erhöhung der alkalischen Phosphatase und Gamma-GT sowie unauffälligen Gallenwegen deutet auf eine primär biliäre Cholangitis (PBC) hin, für die der Nachweis von antimitochondrialen Antikörpern (AMA-M2) im Serum ein wichtiger diagnostischer Marker ist.

B

Die Kombination aus erhöhter AP und Gamma-GT, unauffälligen Gallenwegen in der Sonographie, Xanthelasmen, Juckreiz und Hepatomegalie deutet stark auf eine primär biliäre Cholangitis (PBC) hin. AMA-M2 sind spezifisch für PBC und somit der wegweisendste Befund zur Diagnose.

B

Antimitochondriale Antikörper (AMA-M2) im Serum weisen auf eine Primär biliäre Cholangitis hin, welche durch eine chronische Entzündung der Gallenwege ohne Gallensteinleiden charakterisiert ist und mit der beobachteten Erhöhung der alkalischen Phosphatase und Gamma-GT einhergeht.

B

Die erhöhte Gamma-GT und die Xanthelasmen sind typisch für eine Lebererkrankung, insbesondere für eine Mikrozytäre Cholangiopathie, bei der antimitochondriale Antikörper (AMA-M2) häufig vorkommen.

B

Der Nachweis von antimitochondrialen Antikörpern (AMA-M2) ist für die Diagnose einer primären biliären Cholangitis (PBC) von hoher Bedeutung, da diese Autoantikörper in etwa 95% der Fälle bei PBC nachweisbar sind. Die isolierte Erhöhung der alkalischen Phosphatase und Gamma-GT im Laborergebnis sowie die leichte Hepatomegalie und die anikterischen Skleren sprechen für eine cholangitische Erkrankung, die PBC als Ursache der Symptome und Laborergebnisse am wahrscheinlichsten ist.

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