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cr_017

Psychiatrie/Psychosomatikmittel

Klinischer Text

Vorstellung/Aufnahmegrund: Die Einweisung des 54-jährigen Patienten erfolgt durch den Hausarzt bei Verdacht auf eine schwere depressive Episode. Der Patient berichtet über eine seit circa vier Monaten progrediente Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit sowie einen deutlichen sozialen Rückzug. Anamnese: Herr M. ist als IT-Projektleiter tätig und klagt über ausgeprägte Konzentrationsstörungen und eine 'bleierne Müdigkeit', die ihn bei der Arbeit massiv einschränke. Zudem berichtet er über unspezifische abdominelle Beschwerden ('dumpfes Magenstechen') und eine hartnäckige Obstipationstendenz. Er habe in den letzten Monaten ungewollt circa 6 kg an Gewicht verloren. Die Schlafqualität sei gemindert, wobei kein klassisches Früherwachen, sondern eher ein unruhiger Schlaf vorliege. Eigen- oder Fremdgefährdung wurde explizit verneint. Vorerkrankungen: Arterielle Hypertonie, medikamentös eingestellt mit Ramipril 5mg 1-0-0. Untersuchungsbefund: Psychopathologisch zeigt sich ein bewusstseinsklarer, voll orientierter Patient. Die Stimmung ist tief gedrückt, der Affekt starr und vermindert schwingungsfähig. Psychomotorisch wirkt der Patient bradykinetisch, fast schon stuporös anmutend. Neurologisch: Diskrete proximale Muskelschwäche der unteren Extremitäten (Kraftgrad 4/5), Reflexe seitengleich mittellehaft, keine sensiblen Ausfälle. Internistisch: Abdomen weich, kein Druckschmerz, Darmgeräusche spärlich. Laborwerte: Hb 14,2 g/dl, Leukozyten 7.800/µl, CRP 1,8 mg/l (Ref <5), TSH 1,4 mU/l, Natrium 141 mmol/l, Kalium 4,0 mmol/l, Calcium 2,92 mmol/l (Ref 2,20-2,65), Phosphat 0,68 mmol/l (Ref 0,81-1,45), Kreatinin 1,15 mg/dl, GGT 32 U/l. Bildgebung: Ein bereits vorab veranlasstes CCT zeigte keinen wegweisenden pathologischen Befund. Eine aktuelle Sonographie des Abdomens ergab Hinweise auf eine diskrete Nephrolithiasis beidseits ohne Harnstau.

Ground Truth

Bestätigte Diagnose:Organische depressive Störung bei primärem Hyperparathyreoidismus
1
Organische depressive StörungF06.32hoch

Hypercalcämie (2,92 mmol/l) · Hypophosphatämie · Nephrolithiasis · Obstipation · Bradykinese · proximale Muskelschwäche

2
Depressive Episode, gegenwärtig schwer, ohne psychotische SymptomeF32.2mittel

Antriebslosigkeit · Freudlosigkeit · sozialer Rückzug · Gewichtsverlust

3
SomatisierungsstörungF45.0gering

Multiple körperliche Beschwerden (Magen, Darm) · Gewichtsverlust · Konzentrationsstörungen

4
DysthymiaF34.1gering

Chronische Müdigkeit · gedrückte Stimmung

Modell-Ergebnisse (13)

Top-1
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0.22DDx F1
5Reasoning
5Plausib.
5Red Flags
1
Primärer Hyperparathyreoidismus

Erhöhte Calciumwerte (2,92 mmol/l) bei erniedrigtem Phosphat, proximale Muskelschwäche, Verstopfung und neuropsychiatrische Symptome (Antriebslosigkeit, depressive Stimmung) passen klassisch zu einem primären Hyperparathyreoidismus.

2
Schwere depressive Episode (rezidivierend)

Vier Monate anhaltende Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, sozialer Rückzug, Konzentrationsstörungen, Gewichtsverlust und gestörter Schlaf entsprechen den Kriterien einer schweren depressiven Episode, wobei die Laborbefunde sekundär sein können.

3
Multiple Myelom (Monoklonale Gammopathie)

Hyperkalzämie, Gewichtsverlust, unspezifische abdominale Beschwerden und leichte Nierenbeteiligung (leicht erhöhte Kreatinin) können bei einem frühen Multiple Myelom auftreten, obwohl typische Laborbefunde (Anämie, erhöhte CRP) fehlen.

4
Parkinson-Krankheit

Bradykinese, stuporöser psychomotorischer Befund und depressive Verstimmung können bei Parkinson vorkommen; jedoch fehlen typische motorische Zeichen (Tremor, Rigor) und die Laborwerte deuten eher auf eine endokrine Ursache hin.

5
Medikamenteninduzierte Depression (z. B. ACE-Hemmer)

Ramipril kann selten depressive Verstimmungen auslösen; die zeitliche Korrelation ist jedoch unklar, und die ausgeprägten Stoffwechselauffälligkeiten (Hyperkalzämie) sprechen eher gegen eine reine medikamentöse Ursache.

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Top-3
0.25DDx F1
5Reasoning
5Plausib.
5Red Flags
1
Primärer Hyperparathyreoidismus

Die Hyperkalzämie (2,92 mmol/l) und Hypophosphatämie (0,68 mmol/l) sind klassisch. Die depressive Symptomatik, Antriebslosigkeit, Obstipation, Müdigkeit und proximale Muskelschwäche sind typische neuropsychiatrische und neuromuskuläre Manifestationen.

2
Schwere depressive Episode

Die Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, soziale Rückzug, Konzentrationsstörungen, Gewichtsverlust und Schlafstörungen sind kernsymptomatisch. Die somatischen Befunde könnten eine eigenständige oder sekundäre Komponente darstellen.

3
Malignom-assoziierte Hyperkalzämie

Die unerklärte Hyperkalzämie mit Hypophosphatämie, Gewichtsverlust und depressiver Symptomatik sind Warnzeichen, auch wenn der Patient keine weiteren offensichtlichen Tumorsymptome zeigt.

4
Vitamin-D-Intoxikation

Kann eine Hyperkalzämie und deren Symptome wie Antriebslosigkeit, Obstipation und Nierensteine (Nephrolithiasis in der Sonographie) verursachen, ist jedoch ohne Anamnese einer Supplementation weniger wahrscheinlich.

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0.25DDx F1
5Reasoning
5Plausib.
5Red Flags
1
Primärer Hyperparathyreoidismus

Die laborchemische Konstellation mit Hyperkalzämie (2,92 mmol/l) und Hypophosphatämie (0,68 mmol/l) bei normaler Nierenfunktion ist hochverdächtig. Die Symptome wie Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Obstipation, depressive Verstimmung und proximale Muskelschwäche können durch die Hyperkalzämie erklärt werden.

2
Schwere depressive Episode mit somatischem Syndrom

Die Leitsymptome Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, sozialer Rückzug, Konzentrationsstörungen und Gewichtsverlust über vier Monate erfüllen die Kriterien. Die somatischen Beschwerden (Obstipation, abdominelle Beschwerden) können Teil des somatischen Syndroms sein.

3
Malignom-assoziierte Hyperkalzämie

Die unklare Hyperkalzämie mit Hypophosphatämie und ungewolltem Gewichtsverlust erfordert den Ausschluss einer paraneoplastischen Genese, auch wenn die Abdomen-Sonographie keinen Tumor zeigte.

4
Vitamin-D-Intoxikation

Kann eine Hyperkalzämie und Hypophosphatämie verursachen und die beschriebenen Symptome wie Müdigkeit, Obstipation und depressive Verstimmung erklären. Die Anamnese müsste auf eine exzessive Supplementierung erweitert werden.

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0.29DDx F1
5Reasoning
5Plausib.
5Red Flags
1
Primäre Hyperparathyreoidismus

Der Patient weist eine Hyperkalzämie (Calcium 2,92 mmol/l) und eine Hypophosphatämie (Phosphat 0,68 mmol/l) auf, was auf einen primären Hyperparathyreoidismus hindeuten könnte. Die Symptome wie Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörungen und Muskelschwäche können durch die Hyperkalzämie erklärt werden.

2
Depressive Episode

Der Patient zeigt klassische Symptome einer depressiven Episode wie Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit und sozialen Rückzug. Die depressive Stimmung und der verminderte Affekt unterstützen diese Diagnose.

3
Hypothyreose

Obwohl der TSH-Wert im Normbereich liegt, könnten die Symptome wie Müdigkeit, Obstipation und Muskelschwäche auf eine Hypothyreose hindeuten. Allerdings ist der TSH-Wert normal, was diese Diagnose unwahrscheinlicher macht.

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2Plausib.
2Red Flags
1
Schwere depressive Episode

Der Patient zeigt typische Symptome einer schweren depressiven Episode, wie Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, sozialer Rückzug, Konzentrationsstörungen und Schlafqualitätsstörungen. Die psychopathologische Untersuchung bestätigt eine tief gedrückte Stimmung und einen verminderten Affekt.

2
Hypokalzämie

Der Patient hat einen erhöhten Calcium-Spiegel, der über dem Referenzwert liegt. Dies könnte auf eine Hyperparathyreose oder eine andere Stoffwechselstörung hinweisen. Die proximale Muskelschwäche und die Obstipationstendenz könnten mit einer Hypokalzämie in Zusammenhang stehen.

3
Schilddrüsenunterfunktion

Der TSH-Wert ist normal, aber die Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Gewichtsverlust könnten auch auf eine Schilddrüsenunterfunktion hinweisen. Eine weitere Abklärung der Schilddrüsenfunktion ist erforderlich.

4
Niereninsuffizienz

Der Kreatinin-Wert ist leicht erhöht, und die Sonographie zeigte Hinweise auf eine Nephrolithiasis. Eine Niereninsuffizienz könnte die Symptome wie Müdigkeit, Obstipation und Gewichtsverlust erklären.

5
Hyperparathyreose

Der erhöhte Calcium-Spiegel und die proximale Muskelschwäche könnten auf eine Hyperparathyreose hinweisen. Eine weitere Abklärung der Parathyroid-Hormon-Spiegels ist erforderlich.

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2Reasoning
2Plausib.
2Red Flags
1
Major Depression

Die klinische Präsentation mit Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, sozialem Rückzug, Konzentrationsstörungen, Gewichtsverlust und Schlafstörungen erfüllt die diagnostischen Kriterien für eine schwere depressive Episode. Der bradykinetische Habitus unterstützt diese Diagnose.

2
Hypothyreose

Die Symptome Müdigkeit, Bradypsychie, Obstipation und die leicht erniedrigten Phosphatwerte können auf eine Hypothyreose hindeuten, obwohl das TSH normal ist. Eine subklinische oder frühe Hypothyreose kann sich unspezifisch präsentieren.

3
Depressive Störung aufgrund einer somatischen Erkrankung

Die Nephrolithiasis könnte chronische Schmerzen verursachen und somit zur Entwicklung einer depressiven Symptomatik beitragen. Die unspezifischen abdominellen Beschwerden könnten ebenfalls im Zusammenhang stehen.

4
Elektrolytstörung (Hypophosphatämie)

Das erniedrigte Phosphat könnte zu Muskelschwäche und Müdigkeit beitragen, was die beobachteten neurologischen Befunde und die allgemeine Erschöpfung erklären könnte. Eine Hypophosphatämie kann auch depressive Symptome verstärken.

5
Neurologische Erkrankung (z.B. beginnende Myopathie)

Die diskrete proximale Muskelschwäche könnte auf eine beginnende Myopathie hindeuten, die sich mit Müdigkeit und Antriebslosigkeit überschneiden kann. Weitere neurologische Untersuchungen sind erforderlich, um dies auszuschließen.

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1Plausib.
1Red Flags
1
Schwere depressive Episode mit somatischen Symptomen

Die Patientenangaben zu Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, sozialem Rückzug, Konzentrationsstörungen und 'bleierne Müdigkeit' sowie die psychopathologische Untersuchung (tief gedrückte Stimmung, starrer Affekt, Bradykinesie) sprechen für eine schwere depressive Episode. Die somatischen Symptome (abdominelle Beschwerden, Obstipation, Gewichtsverlust, Schlafstörungen) können als somatische Ausprägungen der Depression angesehen werden.

2
Hypokalzämie mit neuromuskulärer Symptomatik

Die Laborwerte zeigen eine deutliche Hypokalzämie (Calcium 2,92 mmol/l, Phosphat 0,68 mmol/l), die proximale Muskelschwäche der unteren Extremitäten könnte durch die Elektrolytstörung bedingt sein. Die psychischen Symptome könnten in diesem Kontext als sekundäre Auswirkungen der Hypokalzämie angesehen werden.

3
Chronische Niereninsuffizienz mit sekundärer Hyperparathyreoidismus

Die diskrete Nephrolithiasis beidseits, der leicht erhöhte Kreatinin-Wert (1,15 mg/dl) und die Laborwerte (Hypokalzämie, Hypophosphatämie) könnten auf eine beginnende Niereninsuffizienz mit sekundärer Hyperparathyreoidismus hinweisen, der wiederum die psychischen und somatischen Symptome beeinflussen könnte.

4
Andere somatische Erkrankungen (z.B. Schilddrüsenunterfunktion, Anämie, chronische Infektionen)

Obwohl die vorliegenden Laborwerte und Bildgebungen keine eindeutigen Hinweise auf andere somatische Erkrankungen liefern, kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine noch nicht diagnostizierte Grunderkrankung die Symptomatik beeinflusst. Die TSH-Wert liegt jedoch im Normbereich und die anderen Laborwerte zeigen keine Hinweise auf eine Anämie oder chronische Infektion.

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0.22DDx F1
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1Plausib.
2Red Flags
1
Schwere depressive Episode

Die klinische Präsentation mit Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, sozialem Rückzug, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Gewichtsverlust und einer tief gedrückten Stimmung passt gut zu einer schweren depressiven Episode.

2
Hypothyreose

Die Symptome wie Müdigkeit, Gewichtsverlust, Konzentrationsstörungen und die diskrete proximale Muskelschwäche könnten auch auf eine Hypothyreose hinweisen, obwohl der TSH-Wert im Normalbereich liegt.

3
Chronische Entzündungsschilddrüsenleiden (Hashimoto-Thyreoiditis)

Die Symptome und die diskrete proximale Muskelschwäche könnten auch auf eine Hashimoto-Thyreoiditis hinweisen, die oft mit subklinischen oder normalen TSH-Werten einhergehen kann.

4
Chronische Erschöpfungssyndrom (ME/CFS)

Die progrediente Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Gewichtsverlust könnten auch auf ein Chronisches Erschöpfungssyndrom hinweisen, das oft mit depressiven Symptomen einhergeht.

5
Malignome (z.B. Magen- oder Darmkrebs)

Die unspezifischen abdominellen Beschwerden, der Gewichtsverlust und die Obstipation könnten auch auf ein malignes Tumorgewächs hinweisen, obwohl die bildgebenden Verfahren keine eindeutigen Hinweise liefern.

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0.22DDx F1
1Reasoning
2Plausib.
3Red Flags
1
Depressive Episode

Der Patient zeigt typische Symptome einer schweren depressiven Episode wie Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, sozialer Rückzug, Konzentrationsstörungen und Gewichtsverlust. Die psychopathologische Untersuchung bestätigt eine tief gedrückte Stimmung und einen vermindert schwingungsfähigen Affekt.

2
Hypothyreose

Obwohl der TSH-Wert im Normbereich liegt, können subklinische Formen der Hypothyreose ähnliche Symptome wie Depressionen verursachen, einschließlich Müdigkeit, Gewichtszunahme und Konzentrationsstörungen. Die unspezifischen abdominellen Beschwerden könnten ebenfalls darauf hinweisen.

3
Muskuläre Erkrankung

Die diskrete proximale Muskelschwäche der unteren Extremitäten könnte auf eine myopathische Erkrankung hinweisen, die auch die allgemeine Schwäche und Müdigkeit erklären könnte. Die erhöhten Calcium- und GGT-Werte könnten ebenfalls auf eine muskuläre Erkrankung hinweisen.

4
Maligne Erkrankung

Der ungewollte Gewichtsverlust, die abdominellen Beschwerden und die Obstipation könnten auf eine maligne Erkrankung hinweisen. Eine weiterführende Diagnostik, wie eine Koloskopie oder eine CT-Untersuchung, sollte in Betracht gezogen werden.

5
Niereninsuffizienz

Die erhöhten Kreatininwerte und die Hinweise auf eine Nephrolithiasis könnten auf eine beginnende Niereninsuffizienz hinweisen, die ebenfalls Müdigkeit und allgemeine Schwäche verursachen kann. Die erhöhten Calcium- und Phosphatwerte könnten ebenfalls auf eine Nierenfunktionseinschränkung hinweisen.

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3Red Flags
1
Major Depressive Disorder

Der Patient zeigt multiple Hauptsymptome einer Major Depressiven Störung wie Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, sozialer Rückzug, Konzentrationsstörungen und Schlafstörungen.

2
Morbus Parkinson

Die bradykinetischen psychomotorischen Auffälligkeiten und proximale Muskelschwäche der unteren Extremitäten könnten auf ein beginnendes Parkinson-Syndrom hinweisen.

3
Abdominale malignome

Die ungewollte Gewichtsabnahme, unspezifischen abdominellen Beschwerden und Obstipationstendenz könnten Anzeichen für ein abdominelles Malignom sein.

4
Hypothyreose

Der leicht erhöhte TSH-Wert könnte auf eine Hypothyreose hinweisen, die mit depressiven Symptomen einhergehen kann.

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1Red Flags
1
Major depressive Episode

Der Patient zeigt die klassischen Symptome einer schweren depressiven Episode (Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, sozialer Rückzug, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Schlafstörungen, Gewichtsverlust). Die körperlichen Symptome wie abdominelle Beschwerden und Obstipation können ebenfalls im Rahmen einer Depression auftreten. Die Verneinung von Eigen- oder Fremdgefährdung schließt eine akute Suizidalität zwar aus, macht eine schwere Depression aber nicht weniger wahrscheinlich.

2
Hypothyreose

Obwohl der TSH-Wert im Normbereich liegt (1,4 mU/l), können subklinische Hypothyreosen oder individuelle Toleranzunterschiede eine Rolle spielen. Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Obstipation sind typische Symptome einer Hypothyreose. Die Abdominalbeschwerden könnten ebenfalls mit einer verminderten Darmmotilität in Verbindung stehen.

3
Medikamentennebenwirkung (Ramipril)

Ramipril kann in seltenen Fällen Nebenwirkungen wie Müdigkeit, abdominelle Beschwerden und Obstipation verursachen. Die proximale Muskelschwäche könnte ebenfalls eine, wenn auch unwahrscheinliche, Nebenwirkung sein. Eine Hypothyreose kann durch ACE-Hemmer wie Ramipril induziert werden.

4
Chronische Nierenerkrankung (frühe Phase)

Die Nephrolithiasis beidseits könnte auf eine beginnende chronische Nierenerkrankung hindeuten, die sich durch Müdigkeit, Abdominalbeschwerden und möglicherweise auch durch eine indirekte Beeinflussung des Stoffwechsels manifestiert. Die leichte Erhöhung des Kreatinins (1,15 mg/dl) könnte hier ein Hinweis sein, ist aber noch nicht pathognomonisch.

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1Reasoning
1Plausib.
1Red Flags
1
Schwere depressive Episode

Der Patient zeigt eine deutliche Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit und einen sozialen Rückzug, die über vier Monate andauern. Die Stimmung ist tief gedrückt, der Affekt starr und vermindert schwingungsfähig. Diese Symptome sind typisch für eine schwere depressive Episode.

2
Niereninsuffizienz

Der Patient hat eine Nephrolithiasis beidseits ohne Harnstau, was auf eine mögliche Niereninsuffizienz hindeuten könnte. Die Laborwerte zeigen eine leicht erhöhte Kreatinin-Konzentration, was auf eine leichte Niereninsuffizienz hinweist.

3
Hypothyreose

Der Patient hat eine leicht erhöhte TSH-Konzentration, was auf eine mögliche Hypothyreose hinweist. Die Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Gewichtsverlust können auch durch eine Hypothyreose verursacht werden.

4
Medikamentenbedingte Nebenwirkung (Ramipril)

Der Patient nimmt Ramipril zur Behandlung der arteriellen Hypertonie. Ramipril kann Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Gewichtsverlust verursachen. Es ist möglich, dass diese Symptome durch die Medikation verursacht werden.

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1Red Flags
1
Dysthymische Störung

Der Patient berichtet über eine seit vier Monaten progrediente Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit und soziale Rückzug, was mit den klinischen Befunden einer depressiven Episode übereinstimmt. Die bradykinetische Bewegung und die tief gedrückte Stimmung sind typisch für eine depressive Störung.

2
Krankheitsbedingte Depression

Die Patientenbeschreibung von ausgeprägten Konzentrationsstörungen, 'bleierner Müdigkeit' und unspezifischen abdominellen Beschwerden, sowie die Nephrolithiasis in der Sonographie, deutet auf eine Krankheitsbedingte Depression hin, die durch die körperlichen Symptome ausgelöst wurde.

3
Kreislaufbedingte Depression

Die arterielle Hypertonie und die bradykinetische Bewegung, die mit einer mangelnden Blutzufuhr in den Muskeln verbunden sein könnte, könnten eine Kreislaufbedingte Depression verursacht haben. Diese Depression ist oft mit sozialer Rückzug und Konzentrationsstörungen verbunden.

4
Substanzunabhängigkeit

Die Patientenbeschreibung von ausgeprägten Konzentrationsstörungen, 'bleierner Müdigkeit' und sozialem Rückzug, sowie die Hartnäckigkeit der Obstipationstendenz, könnten auf eine Substanzunabhängigkeit hinweisen, die oft mit einer depressiven Stimmung und körperlichen Beschwerden verbunden ist.

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