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cr_016

Orthopädie/Unfallchirurgieeinfach

Klinischer Text

Vorstellung und Aufnahmegrund: Ein 68-jähriger Patient wird durch den Rettungsdienst in die zentrale Notaufnahme eingeliefert. Er sei im Badezimmer auf glattem Untergrund ausgerutscht und direkt auf die rechte Hüfte gestürzt. Seit dem Sturzereignis bestehen stärkste Schmerzen in der rechten Leistenregion, eine Belastung des Beines ist dem Patienten nicht mehr möglich. Anamnese: In der medizinischen Vorgeschichte sind ein arterieller Hypertonus sowie eine bekannte Osteoporose (DEXA-T-Score -2,8) zu verzeichnen. Der Patient nimmt regelmäßig Vitamin D und einen ACE-Hemmer ein. Vor fünf Jahren erfolgte eine unkomplizierte Knie-Totalendoprothetik links. Er lebt alleinstehend und ist im Alltag weitgehend selbstständig. Untersuchungsbefund: Bei der klinischen Untersuchung in Rückenlage präsentiert sich das rechte Bein im Seitenvergleich deutlich verkürzt und in Fehlstellung nach außen rotiert. Es zeigt sich ein ausgeprägter Leistendruckschmerz sowie ein Klopfschmerz über dem Trochanter major. Die aktive Beweglichkeit ist schmerzbedingt vollständig aufgehoben. Passiv führt bereits eine geringe Innenrotation zu massiven Schmerzen. Die periphere Durchblutung, Motorik und Sensibilität (pDMS) sind regelrecht dokumentiert; die Fußpulse sind beidseits kräftig tastbar. Laborwerte: Hämoglobin: 11,8 g/dl, Leukozyten: 10,2 Gpt/l, CRP: 8,2 mg/l, Kreatinin: 1,02 mg/dl, Serum-Calcium: 2,1 mmol/l, Natrium: 138 mmol/l, Kalium: 4,1 mmol/l. Blutgerinnung (Quick: 92%, PTT: 28s) im Normbereich. Bildgebungsbefunde: Die Projektionsradiographie des Beckens a.p. sowie der rechten Hüfte axial zeigt eine deutliche Unterbrechung der Kortikalis im Bereich des medialen Schenkelhalses. Es liegt eine Dislokation der Fragmente mit einer teilweisen Aufrichtung der Trabekelstrukturen vor. Der Trochanter major und das Acetabulum stellen sich knöchern intakt dar.

Ground Truth

Bestätigte Diagnose:Mediale Schenkelhalsfraktur rechts (Garden III / Pauwels II-III)
1
Mediale SchenkelhalsfrakturS72.01hoch

Beinverkürzung und Außenrotationsfehlstellung · Röntgenologische Diskontinuität im medialen Schenkelhals · Leistendruckschmerz nach Sturz auf die Seite · Vorbekannte Osteoporose

2
Pertrochantäre FemurfrakturS72.10mittel

Klinisches Bild identisch (Verkürzung, Außenrotation) · Klopfschmerz über dem Trochanter major

3
HüftgelenksluxationS73.0gering

Massive Schmerzen und Bewegungsunfähigkeit · Häufiger jedoch Innenrotation bei der klassischen hinteren Luxation

Modell-Ergebnisse (13)

Top-1
Top-3
0.75DDx F1
5Reasoning
5Plausib.
5Red Flags
1
Dislozierte intracapsuläre Femurhalsfraktur (Garden III/IV)

Der Patient hat nach einem Sturz typische Schmerzen, Beinverkürzung und Außenrotation; die Röntgenaufnahme zeigt eine klare Kortikalisunterbrechung im medialen Schenkelhals mit Fragmentdislokation, was einer dislozierten Femurhalsfraktur entspricht.

2
Basicervikale Femurhalsfraktur

Die Fraktur liegt am Übergang zwischen Femurhals und intertrochantärem Bereich; bei Osteoporose kann ein basicervikaler Bruch ähnlich wie ein intracapsulärer erscheinen, jedoch mit weniger ausgeprägter Dislokation.

3
Intertrochantäre Femurfraktur (extracapsulär)

Obwohl die Radiographie den medialen Schenkelhals betrifft, kann ein intertrochantärer Bruch bei osteoporotischen Patienten mit ähnlichen klinischen Zeichen (Schmerz, Verkürzung, Außenrotation) auftreten; die knöcherne Integrität des Trochanters major spricht dagegen, aber ein begleitender intertrochantärer Anteil ist möglich.

4
Akute Hüftgelenksluxation

Eine Luxation kann ebenfalls Schmerzen, Fehlstellung und eingeschränkte Beweglichkeit verursachen; jedoch fehlt im Bildbefund eine Fehlstellung des Femurkopfes im Acetabulum, sodass diese Diagnose unwahrscheinlich ist.

5
Pathologische Fraktur wegen metastatischer Knochenerkrankung

Bei älteren Patienten kann ein pathologischer Bruch auftreten, besonders bei Osteoporose; jedoch gibt es keine Hinweise auf bekannte Malignität und die Frakturcharakteristik entspricht einem traumatischen Muster.

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Top-3
0.86DDx F1
5Reasoning
5Plausib.
5Red Flags
1
Mediale Schenkelhalsfraktur rechts

Die Kombination aus Sturz, stärksten Leistenschmerzen, Beinverkürzung mit Außenrotation im klinischen Befund sowie die radiologisch nachgewiesene Unterbrechung der Kortikalis im medialen Schenkelhals mit Dislokation ist hochgradig pathognomonisch.

2
Pertrochantäre Femurfraktur

Der Klopfschmerz über dem Trochanter major und der Sturzmechanismus sind vereinbar, jedoch zeigt das Röntgenbild explizit intakte Trochanteren und eine Frakturlinie im Schenkelhals, was diese Diagnose weniger wahrscheinlich macht.

3
Luxation des Hüftgelenks

Die Fehlstellung und Verkürzung des Beins könnten initial an eine Luxation denken lassen, jedoch ist das Röntgenbild mit einer Fraktur und einem intakten Acetabulum wegweisend, zudem sind Luxationen nach einfachen Stürzen bei Erwachsenen sehr selten.

4
Femorale Stressfraktur bei Osteoporose

Die vorbekannte schwere Osteoporose (T-Score -2.8) prädisponiert für eine pathologische Fraktur, aber der akute Sturz als auslösendes Ereignis und das radiologische Bild sprechen klar für eine akute traumatische Fraktur und nicht für eine vorbestehende Stressfraktur.

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0.86DDx F1
5Reasoning
5Plausib.
5Red Flags
1
Mediale Schenkelhalsfraktur rechts

Der Sturzmechanismus, die klinische Präsentation mit Verkürzung und Außenrotation des Beins, der Leistendruckschmerz und die radiologisch gesicherte Unterbrechung der Kortikalis im medialen Schenkelhals sind wegweisend.

2
Pertrochantäre Femurfraktur rechts

Der Klopfschmerz über dem Trochanter major und der Sturzmechanismus bei bekannter Osteoporose machen diese Frakturform wahrscheinlich, auch wenn das Röntgen den Trochanter major als intakt beschreibt.

3
Azetabuläre Fraktur

Ein Sturz auf die Hüfte kann auch zu einer Acetabulumfraktur führen, die klinisch ähnlich imponieren kann. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch geringer, da das Acetabulum im Röntgen knöchern intakt dargestellt wird.

4
Hüftgelenksluxation

Die Fehlstellung des Beines könnte auch auf eine Luxation hindeuten. Dies ist jedoch bei dem geschilderten Sturzmechanismus und dem radiologischen Frakturnachweis sehr unwahrscheinlich.

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0.67DDx F1
5Reasoning
5Plausib.
4Red Flags
1
Schenkelhalsfraktur

Die Bildgebung zeigt eine deutliche Unterbrechung der Kortikalis im Bereich des medialen Schenkelhalses mit Dislokation der Fragmente, was typisch für eine Schenkelhalsfraktur ist.

2
Pertrochantäre Femurfraktur

Der Klopfschmerz über dem Trochanter major und die Fehlstellung des Beines könnten auch auf eine pertrochantäre Femurfraktur hindeuten, jedoch zeigt die Bildgebung eine intakte knöcherne Struktur des Trochanter major.

3
Hüftgelenksdistorsion oder -kontusion

Die starken Schmerzen und die schmerzbedingte Bewegungseinschränkung könnten auch durch eine Hüftgelenksdistorsion oder -kontusion verursacht werden, jedoch spricht die deutliche Unterbrechung der Kortikalis im Schenkelhalsbereich gegen diese Diagnose.

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0.57DDx F1
3Reasoning
3Plausib.
4Red Flags
1
Femurfraktur, Schenkelhalsfraktur

Die klinische Untersuchung zeigt eine deutliche Verkürzung und Fehlstellung des rechten Beines, sowie einen ausgeprägten Leistendruckschmerz und Klopfschmerz über dem Trochanter major, was auf eine Fraktur des Femurs, insbesondere des Schenkelhalses, hinweist. Die Bildgebungsbefunde bestätigen diese Vermutung mit einer Unterbrechung der Kortikalis im Bereich des medialen Schenkelhalses.

2
Osteoporotische Fraktur

Der Patient hat eine bekannte Osteoporose mit einem DEXA-T-Score von -2,8, was das Risiko für osteoporotische Frakturen erhöht. Die Tatsache, dass der Patient auf glattem Untergrund ausgerutscht und direkt auf die rechte Hüfte gestürzt ist, könnte zu einer osteoporotischen Fraktur geführt haben.

3
Weichteilschaden, Hämatom

Die klinische Untersuchung zeigt einen ausgeprägten Leistendruckschmerz und Klopfschmerz über dem Trochanter major, was auch auf einen Weichteilschaden oder ein Hämatom hinweisen könnte. Die Laborwerte zeigen jedoch keine Anzeichen für eine schwerwiegende Blutung oder Infektion.

4
Luxation der Hüfte

Die Fehlstellung des rechten Beines und die Schmerzen in der Leistenregion könnten auch auf eine Luxation der Hüfte hinweisen. Die Bildgebungsbefunde zeigen jedoch keine Anzeichen für eine Luxation des Acetabulums oder des Femurkopfes.

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0.86DDx F1
4Reasoning
5Plausib.
5Red Flags
1
Hüftfraktur (Schenkelhalsfraktur)

Der Sturzmechanismus, die starke Leistenschmerzen, die Verkürzung und Außenrotation des Beines sowie der ausgeprägte Leistendruck- und Klopfschmerz sind typisch für eine Hüftfraktur. Die Röntgenaufnahme bestätigt eine Unterbrechung der Kortikalis im Bereich des Schenkelhalses.

2
Trochantäre Fraktur

Obwohl die Röntgenaufnahme den Trochanter major als intakt beschreibt, kann eine okkulte trochantäre Fraktur nicht vollständig ausgeschlossen werden, insbesondere da der Klopfschmerz über dem Trochanter major vorhanden ist. Eine feine Fraktur könnte radiologisch übersehen werden.

3
Hüftluxation

Die Fehlstellung des Beines und die Schmerzen könnten auch auf eine Hüftluxation hindeuten. Allerdings spricht die deutliche Fraktur in der Radiographie eher gegen eine reine Luxation, kann aber begleitend vorliegen.

4
Femurkopfavaskuläre Nekrose (Morbus Perthes bei Erwachsenen)

Obwohl der akute Beginn nach einem Sturz eher gegen eine avaskuläre Nekrose spricht, könnte ein bereits bestehender, asymptomatischer Morbus Perthes durch den Sturz dekompensiert worden sein und zu einer Fraktur geführt haben. Die Osteoporose erhöht das Risiko.

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Top-3
0.57DDx F1
2Reasoning
2Plausib.
3Red Flags
1
Pertrochantäre Hüftfraktur

Deutliche Unterbrechung der Kortikalis im Bereich des medialen Schenkelhalses in der Projektionsradiographie, klinische Zeichen wie Schenkelverkürzung, Fehlstellung, Leistendruckschmerz und Klopfschmerz über dem Trochanter major

2
Weichteilschaden/Bluterguss im Hüftbereich

Stärkste Schmerzen in der rechten Leistenregion und ausgeprägter Leistendruckschmerz könnten auch auf einen umfassenden Weichteilschaden hinweisen, jedoch sprechen die radiologischen Befunde eher gegen diese Diagnose

3
Osteoporotische Knochenmarke im Hüftbereich

Bekannte Osteoporose (DEXA-T-Score -2,8) könnte auch eine osteoporotische Knochenmarke im Hüftbereich verursacht haben, jedoch ist die Unterbrechung der Kortikalis in der Radiographie eher typisch für eine Fraktur

4
Hüftgelenksprengung/ Luxation

Fehlstellung des Beines könnte auch auf eine Luxation hinweisen, jedoch stellen sich Trochanter major und Acetabulum knöchern intakt dar, was diese Diagnose unwahrscheinlich macht

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Top-3
0.50DDx F1
3Reasoning
3Plausib.
4Red Flags
1
Fraktur des Schenkelhalses

Die Projektionsradiographie zeigt eine deutliche Unterbrechung der Kortikalis im Bereich des medialen Schenkelhalses mit Dislokation der Fragmente, was eine Fraktur des Schenkelhalses bestätigt. Die klinischen Befunde wie Verkürzung, Fehlstellung, ausgeprägter Leistendruckschmerz und Klopfschmerz über dem Trochanter major sind typisch für diese Verletzung.

2
Fraktur des Trochanter major

Obwohl die Projektionsradiographie den Trochanter major als knöchern intakt darstellt, könnte eine minimale Fraktur übersehen worden sein. Die klinischen Befunde wie Klopfschmerz und Fehlstellung sprechen jedoch eher für eine Fraktur des Schenkelhalses.

3
Hüftgelenksdislokation

Die klinischen Befunde wie Verkürzung, Fehlstellung und ausgeprägter Leistendruckschmerz könnten auch auf eine Hüftgelenksdislokation hindeuten. Allerdings wird durch die Projektionsradiographie eine Dislokation der Fragmente des Schenkelhalses bestätigt, was eher eine Fraktur nahelegt.

4
Hüftgelenksprellung

Eine Hüftgelenksprellung kann ebenfalls zu starken Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit führen. Die Projektionsradiographie zeigt jedoch eine klare Fraktur, was eine Prellung unwahrscheinlich macht.

5
Hüftgelenksentzündung

Eine akute Hüftgelenksentzündung könnte zu Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit führen, aber die Projektionsradiographie und die Laborwerte sprechen nicht für eine Entzündung. Die klinischen Befunde sind eher typisch für eine Fraktur.

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0.75DDx F1
2Reasoning
2Plausib.
4Red Flags
1
Pertrochantäre Hüftfraktur

Die klinischen Befunde wie starker Leistendruckschmerz, Klopfschmerz über dem Trochanter major, Verkürzung und Fehlstellung des rechten Beines sowie die radiologischen Befunde einer Unterbrechung der Kortikalis im Bereich des medialen Schenkelhalses sprechen für eine pertrochantäre Hüftfraktur.

2
Subkapitale Hüftfraktur

Die radiologischen Befunde zeigen eine Unterbrechung der Kortikalis im Bereich des medialen Schenkelhalses, was auch auf eine subkapitale Hüftfraktur hinweisen könnte. Die klinischen Symptome wie starke Schmerzen und Bewegungsunfähigkeit unterstützen diese Diagnose.

3
Osteoporotische Fraktur

Die bekannte Osteoporose (DEXA-T-Score -2,8) und der Sturz auf glattem Untergrund erhöhen das Risiko für osteoporotische Frakturen. Die radiologischen Befunde und die klinischen Symptome passen zu dieser Diagnose.

4
Pathologische Fraktur

Obwohl keine Hinweise auf eine primäre Knochenerkrankung vorliegen, könnte eine pathologische Fraktur aufgrund einer unbekannten Knochenerkrankung oder eines Tumors in Betracht gezogen werden. Die radiologischen Befunde und die klinischen Symptome könnten auch auf eine solche Fraktur hinweisen.

5
Hüftluxation

Die Fehlstellung des Beines und die starke Schmerzsymptomatik könnten auch auf eine Hüftluxation hinweisen. Allerdings sprechen die radiologischen Befunde eher gegen eine Luxation, da keine Dislokation des Femurkopfes aus dem Acetabulum zu sehen ist.

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0.29DDx F1
2Reasoning
2Plausib.
3Red Flags
1
Femurneckfraktur

Der Patient hat nach einem Sturz auf die rechte Hüfte plötzlich auftretende starke Schmerzen in der Leistenregion und eine deutliche Fehlstellung des Beines. Die Bildgebung zeigt eine Unterbrechung der Kortikalis im Bereich des medialen Schenkelhalses mit Dislokation der Fragmente.

2
Hüftgelenkserguss

Als Folge des Sturzes könnte es zu einem Hüftgelenkserguss gekommen sein, was aber aufgrund der deutlichen Fraktur unwahrscheinlicher ist.

3
Hüftgelenksarthrose

Der Patient ist 68 Jahre alt und leidet an arteriellem Hypertonus und Osteoporose, was für eine Hüftgelenksarthrose sprechen könnte. Allerdings würde man in der Anamnese eher von chronischen Schmerzen ausgehen, was hier nicht der Fall ist.

4
Muskelzerrung oder -verstauchung

Die Symptome eines Leistendruckschmerzes und Klopfschmerz über dem Trochanter major könnten auch auf eine Muskelzerrung oder -verstauchung hinweisen. Dies ist aber aufgrund der deutlichen Fraktur unwahrscheinlicher.

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0.50DDx F1
2Reasoning
2Plausib.
3Red Flags
1
Hüftfraktur (Medialer Schenkelhals)

Die radiologischen Befunde (Unterbrechung der Kortikalis im Bereich des medialen Schenkelhalses, Dislokation der Fragmente) sind pathognomonisch für eine Hüftfraktur im medialen Schenkelhalsbereich. Die Schmerzen in der Leistenregion, die Bewegungseinschränkung und die Fehlstellung des Beines passen ebenfalls zu dieser Diagnose.

2
Hüftdislokation

Die klinische Präsentation mit Schmerzen in der Leistenregion, Fehlstellung des Beines und der radiologischen Befund einer Dislokation der Hüftfragmente unterstützen diese Diagnose. Die Fraktur des Schenkelhalses ist oft mit einer Hüftdislokation assoziiert.

3
Osteoporotische Fraktur (S72.1)

Der Patient hat eine bekannte Osteoporose (DEXA-T-Score -2,8) und einen arteriellen Hypertonus, beides Risikofaktoren für Osteoporosefrakturen. Der Sturz auf glattem Untergrund in Kombination mit der Osteoporose erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Fraktur, insbesondere im Bereich des Schenkelhalses.

4
Hüftarthrose mit Frakturrisiko

Obwohl die radiologischen Befunde primär eine Fraktur zeigen, könnte eine vorbestehende Hüftarthrose die Knochenstruktur geschwächt und das Frakturrisiko erhöht haben. Die Schmerzen und Bewegungseinschränkung könnten auch auf Arthrose zurückzuführen sein, die durch den Sturz verschlimmert wurde.

5
Stressfraktur des Schenkelhalses

Bei einem älteren Patienten mit Osteoporose und einem Sturz ist eine Stressfraktur des Schenkelhalses denkbar, insbesondere wenn der Sturz nicht besonders traumatisch war. Allerdings ist die radiologische Darstellung einer deutlichen Kortikalisunterbrechung eher typisch für eine akute Fraktur.

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0.67DDx F1
2Reasoning
2Plausib.
2Red Flags
1
Fraktur des medialen Schenkelhalses (Intertrochanterfraktur)

Die Projektionsradiographie des Beckens a.p. sowie der rechten Hüfte axial zeigt eine deutliche Unterbrechung der Kortikalis im Bereich des medialen Schenkelhalses, was auf eine Fraktur des medialen Schenkelhalses (Intertrochanterfraktur) hinweist. Die Dislokation der Fragmente mit einer teilweisen Aufrichtung der Trabekelstrukturen unterstützt diese Diagnose.

2
Fraktur des proximalen Schenkelhalses (Pertrochanterfraktur)

Die Projektionsradiographie des Beckens a.p. sowie der rechten Hüfte axial zeigt eine deutliche Unterbrechung der Kortikalis im Bereich des medialen Schenkelhalses, was auch auf eine Fraktur des proximalen Schenkelhalses (Pertrochanterfraktur) hinweisen könnte. Die Dislokation der Fragmente mit einer teilweisen Aufrichtung der Trabekelstrukturen unterstützt diese Diagnose.

3
Osteoporotische Knochenbrüche (z.B. Knochenhalsfraktur)

Der Patient hat eine bekannte Osteoporose (DEXA-T-Score -2,8) und ist im Alter von 68 Jahren, was ein erhöhtes Risiko für osteoporotische Knochenbrüche hat. Die Symptome und Befunde können auch auf eine Osteoporotische Knochenbrüche (z.B. Knochenhalsfraktur) hinweisen.

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0.29DDx F1
1Reasoning
2Plausib.
2Red Flags
1
Kapitellarfraktur

Der Patient hat eine starke Verkürzung und Fehlstellung des rechten Beins, was auf eine Kapitellarfraktur hindeutet. Die Radiographie zeigt eine deutliche Unterbrechung der Kortikalis im Bereich des medialen Schenkelhalses, was eine Fraktur bestätigt.

2
Trochanterfraktur

Die klinischen Befunde, insbesondere der Leistendruckschmerz und der Klopfschmerz über dem Trochanter major, sowie die Radiographie, die eine Dislokation der Fragmente mit einer teilweisen Aufrichtung der Trabekelstrukturen zeigt, sprechen für eine Trochanterfraktur.

3
Hüftgelenksverletzung

Die starke Verkürzung und Fehlstellung des rechten Beins, der Leistendruckschmerz und der Klopfschmerz über dem Trochanter major, sowie die Radiographie, die eine Dislokation der Fragmente zeigt, deuten auf eine Hüftgelenksverletzung hin.

4
Hüftentzündung

Obwohl die klinischen Befunde eher auf eine Fraktur hinweisen, ist eine Hüftentzündung nicht auszuschließen, insbesondere wenn es sich um eine Komplikation einer Osteoporose handelt. Die erhöhte CRP-Wert von 8,2 mg/l deutet auf entzündliche Prozesse hin.

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