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KardiologiemittelKlinischer Text
Vorstellung/Aufnahmegrund: Ein 62-jähriger Patient stellte sich eigenständig in unserer Notaufnahme vor. Er berichtete über seit etwa drei Tagen intermittierend auftretende, dumpfe retrosternale Druckgefühle, die vor allem bei moderater körperlicher Belastung zunahmen, jedoch auch in Ruhephasen nicht vollständig sistierten. Aktuell bestehe eine leichte, persistierende Schwere im Brustkorb ohne akute Vernichtungsschmerz-Symptomatik. Anamnese: Das kardiovaskuläre Risikoprofil umfasst eine bekannte arterielle Hypertonie (medikamentös eingestellt mit Ramipril 5mg), einen Nikotinabusus (ca. 25 Pack Years) sowie eine positive Familienanamnese für koronare Herzkrankheit (Vater Myokardinfarkt mit 55 Jahren). Vor zwei Wochen habe der Patient einen fieberhaften Infekt der oberen Atemwege durchgemacht, von dem er sich subjektiv noch nicht vollständig erholt fühle. Untersuchungsbefund: Bei Aufnahme zeigte sich der Patient in stabilem Allgemeinzustand. Blutdruck 158/94 mmHg, Herzfrequenz 92 bpm, Atemfrequenz 16/min, SpO2 97% bei Raumluft. Auskultatorisch reine, rhythmische Herztöne ohne pathologische Geräusche. Lunge beidseits vesikulär atmend, keine Rasselgeräusche. Keine peripheren Ödeme, keine gestauten Halsvenen. Laborwerte: Troponin T (hochsensitiv): 142 ng/l (Ref: <14 ng/l), CK: 215 U/l (Ref: <190 U/l), CK-MB: 28 U/l, CRP: 24,5 mg/l (Ref: <5 mg/l), D-Dimer: 0,65 mg/l (Ref: <0,5 mg/l), NT-proBNP: 450 pg/ml (Ref: <125 pg/ml). Kreatinin und Elektrolyte im Normbereich. Bildgebung/Diagnostik: Das EKG zeigt einen Sinusrhythmus, einen Linkstyp sowie diskrete, unspezifische ST-Streckensenkungen in den Ableitungen V4 bis V6 ohne signifikante Hebungen oder T-Inversionen. In der transthorakalen Echokardiographie (TTE) zeigte sich eine geringgradig eingeschränkte linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF ca. 48-50%) mit einer diskreten Hypokinesie der lateralen Wandabschnitte. Kein Perikarderguss.
Ground Truth
I21.4hochPositives Troponin T · Kardiovaskuläre Risikofaktoren (Rauchen, Hypertonie, Familie) · Regionale Wandbewegungsstörung (Hypokinesie lateral) · Belastungsabhängige Thoraxschmerzen
I40.9mittelVorangegangener Infekt vor 2 Wochen · Erhöhtes CRP · Troponinerhöhung bei eher unspezifischem EKG · Eingeschränkte LVEF
I26.9geringLeicht erhöhtes D-Dimer · Retrosternaler Druck · Tachykardie-Tendenz
I20.0mittelKlinische Symptomatik (retrosternaler Druck) · Risikoprofil · EKG-Veränderungen (ST-Senkungen)
Modell-Ergebnisse (14)
Retrosternale Druckgefühle bei Belastung, kardiovaskuläre Risikofaktoren (Hypertonie, Nikotinabusus, positive Familienanamnese), erhöhte Troponin-Werte und diskrete ST-Streckensenkungen im EKG sowie Hypokinesie der lateralen Wand in der TTE deuten auf eine myokardiale Ischämie hin.
Vorausgegangener fieberhafter Infekt der oberen Atemwege, persistierende Schwäche, leicht erhöhte Entzündungsparameter (CRP) und diskrete linksventrikuläre Dysfunktion in der TTE können auf eine postinfektiöse Myokarditis hindeuten.
Dyspnoe bei Belastung, leicht erhöhtes D-Dimer und retrosternale Beschwerden könnten auf eine submassive Lungenembolie hinweisen, obwohl die klinischen Zeichen (keine Tachypnoe, normale SpO2) und die Echokardiographie (keine Rechtsherzbelastung) dagegen sprechen.
Hypertonie in der Vorgeschichte und persistierende Brustschmerzen könnten eine atypische Aortendissektion vermuten lassen, allerdings fehlen klassische Zeichen wie Vernichtungsschmerz, Pulsdifferenz oder neurologische Ausfälle.
Langjährige arterielle Hypertonie, aktuell erhöhter Blutdruck und leicht eingeschränkte LVEF könnten auf eine hypertensive Herzerkrankung mit sekundärer Belastungsintoleranz hindeuten, allerdings erklären die Troponin-Erhöhung und EKG-Veränderungen dies nicht vollständig.
Die Kombination aus typischer Angina-pectoris-Symptomatik (retrosternales Druckgefühl bei Belastung), signifikantem Troponin-Anstieg (142 ng/l) sowie den ST-Streckensenkungen im EKG und der Wandbewegungsstörung in der Echokardiographie ist klassisch für einen NSTEMI.
Der zeitliche Zusammenhang zum vorangegangenen fieberhaften Infekt der oberen Atemwege, die erhöhten Entzündungswerte (CRP 24,5 mg/l) sowie die geringgradige Einschränkung der LVEF und Thoraxschmerzen machen eine Myokarditis wahrscheinlich, wenngleich das Troponin meist geringer ansteigt.
Die Symptomatik einer zunehmenden Angina (crescendo-Angina) mit Ruheschmerzen bei bestehenden kardiovaskulären Risikofaktoren passt zur instabilen Angina, allerdings ist das deutlich erhöhte Troponin eher für einen Myokardschaden (NSTEMI) sprechend.
Die Lungenembolie ist eine wichtige Differenzdiagnose bei Thoraxschmerzen und leicht erhöhtem D-Dimer, jedoch sprechen die fehlende Dyspnoe, die normale SpO2, das fehlende Rechtsherzbelastungsmuster im EKG und das eher kardiale Enzymmuster (Troponin/CK-MB) deutlich dagegen.
Die retrosternalen Druckgefühle bei Belastung und in Ruhe, kombiniert mit dem hohen kardiovaskulären Risikoprofil und der deutlich erhöhten Troponin-T-Werte, sind hochverdächtig für eine akute Koronarischämie.
Der vorausgegangene fieberhafte Infekt, die erhöhten Entzündungsparameter (CRP) sowie die Echokardiographie-Befunde (Hypokinesie, eingeschränkte LVEF) und Troponinerhöhung passen zum Bild einer entzündlichen Herzmuskelerkrankung.
Der retrosternale Schmerzcharakter und der erhöhte CRP-Wert könnten für eine Perikarditis sprechen, jedoch sind die typischen EKG-Veränderungen (ST-Hebungen) oder ein Erguss in der Echokardiographie nicht beschrieben, was die Wahrscheinlichkeit senkt.
Das leicht erhöhte D-Dimer und die thorakalen Beschwerden sind Hinweise, jedoch ist die Sauerstoffsättigung normal und die typische Dyspnoe nicht beschrieben, was die Wahrscheinlichkeit verringert.
Das Risikoprofil und die belastungsabhängigen Beschwerden würden passen, jedoch sind die neu auftretenden und auch in Ruhe persistierenden Beschwerden ein Zeichen der Instabilität, was gegen eine stabile Form spricht.
Der Patient präsentiert sich mit typischen Symptomen wie retrosternalen Druckgefühlen bei Belastung, erhöhtem Troponin T und diskreten ST-Streckensenkungen im EKG, was auf eine myokardiale Ischämie hindeutet.
Die kürzlich durchgemachte Infektion der oberen Atemwege, erhöhte Entzündungsmarker (CRP) und die diskrete Hypokinesie in der Echokardiographie könnten auf eine Myokarditis hinweisen, zumal auch Troponin erhöht ist.
Die Symptomatik des Patienten könnte auch eine Verschlechterung einer bekannten koronaren Herzkrankheit darstellen, insbesondere angesichts der positiven Familienanamnese und des Nikotinabusus.
Die Symptomatik und die echokardiographisch festgestellte linksventrikuläre Dysfunktion könnten auch auf eine Takotsubo-Kardiomyopathie hindeuten, insbesondere wenn ein emotionaler oder physischer Stress vorliegt.
Erhöhte hochsensitive Troponin-Werte (142 ng/l) in Kombination mit unspezifischen ST‑Streckensenkungen, retrosternalem Druck und kardiovaskulären Risikofaktoren deuten stark auf einen akuten Koronarsyndromtyp NSTEMI hin.
Vorangegangener fieberhafter Infekt der oberen Atemwege, moderat erhöhte Entzündungsparameter (CRP 24,5 mg/l) und leichte globale LV‑Dysfunktion mit lateraler Hypokinesie können eine postinfektiöse Myokarditis erklären.
Blutdruck 158/94 mmHg, leichte Tachykardie und kürzlich überstandene Infektion können zu einem erhöhten Myokard‑Oxygen‑Demand führen, was die Troponin‑Erhöhung und die Drucksymptome ohne ausgeprägte ST‑Hebungen erklären könnte.
Leicht erhöhtes D‑Dimer (0,65 mg/l) und unspezifische Brustbeschwerden könnten auf eine pulmonale Embolie hindeuten, obwohl keine typischen Atemwegs‑ oder hämodynamischen Befunde vorliegen.
Der Patient präsentiert sich mit retrosternalen Druckgefühlen, die bei Belastung zunehmen, sowie einem erhöhten kardiovaskulären Risikoprofil (Hypertonie, Rauchen, positive Familienanamnese). Die Laborwerte zeigen erhöhte Troponin T, CK und CRP Werte, was auf eine Myokardnekrose hindeutet. Das EKG zeigt unspezifische ST-Senkungen und die Echokardiographie zeigt eine reduzierte LVEF und regionale Hypokinesie, was alles typisch für einen NSTEMI ist.
Ähnlich wie beim NSTEMI präsentiert sich der Patient mit Brustschmerzen bei Belastung und erhöhtem kardiovaskulären Risiko. Allerdings sind die Troponinwerte nur leicht erhöht (oder im oberen Normalbereich, je nach Assay), was eine instabile Angina Pectoris in Betracht ziehen lässt, insbesondere wenn die Schmerzen neu aufgetreten sind oder sich in Frequenz, Dauer oder Intensität verändert haben. Die Echokardiographie-Befunde könnten auch bei schwerer Angina auftreten, sind aber stärker mit einem Infarkt assoziiert.
Der Patient hatte vor kurzem einen fieberhaften Infekt der oberen Atemwege. Myokarditis kann nach viralen Infektionen auftreten und sich mit Brustschmerzen, erhöhten Entzündungswerten (CRP) und erhöhten Troponinwerten präsentieren. Die Echokardiographie kann eine reduzierte LVEF und regionale Wandbewegungsstörungen zeigen. Allerdings ist die typische EKG-Konstellation (diffuse ST-Hebungen, T-Inversionen) hier nicht gegeben, und die Schmerzen sind eher druckartig als stechend.
Brustschmerzen können auch bei Perikarditis auftreten. Die Schmerzen sind typischerweise pleuritisch und werden durch Lagerung beeinflusst. Die Echokardiographie zeigte keinen Perikarderguss, was gegen eine signifikante Perikarditis spricht. Die erhöhten Troponinwerte und die EKG-Veränderungen (ST-Senkungen, nicht Hebungen) passen weniger gut zu einer Perikarditis.
Akute, starke retrosternale Schmerzen, oft als 'Vernichtungsschmerz' beschrieben, können bei einer Aortendissektion auftreten. Der Patient hat dumpfe Druckgefühle, keine Vernichtungsschmerzen. Der Blutdruck ist erhöht, was zwar ein Risikofaktor ist, aber die Schmerzcharakteristik und die fehlenden typischen EKG-Veränderungen (z.B. differenzierte Pulse, neurologische Defizite) machen diese Diagnose unwahrscheinlicher. Der D-Dimer ist leicht erhöht, was unspezifisch ist.
Der Patient hat ein typisches Risikoprofil für koronare Herzkrankheit, einschließlich arterieller Hypertonie, Nikotinabusus und positiver Familienanamnese. Die Symptome dumpfer retrosternaler Druckgefühle, die bei körperlicher Belastung zunehmen, sowie die erhöhten Troponin-T- und CK-Werte sprechen für eine Myokardischämie.
Der Patient hat kürzlich einen fieberhaften Infekt der oberen Atemwege durchgemacht und berichtet über persistierende Schwere im Brustkorb. Die erhöhten CRP- und Troponin-T-Werte könnten auf eine Entzündung des Myokards hinweisen.
Die Symptome dumpfer retrosternaler Druckgefühle und die erhöhten CRP- und Troponin-T-Werte könnten auch auf eine Perikarditis hinweisen. Allerdings fehlt in der TTE ein Perikarderguss, was die Wahrscheinlichkeit dieser Diagnose verringert.
Der Patient hat einen erhöhten D-Dimer-Wert, was auf eine Thrombose hinweisen könnte. Allerdings fehlen andere typische Symptome einer pulmonalen Embolie, wie z.B. plötzliche Atemnot oder Schmerzen bei der Atmung.
Die geringgradig eingeschränkte linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF) und die diskrete Hypokinesie der lateralen Wandabschnitte in der TTE könnten auf eine Kardiomyopathie hinweisen. Allerdings fehlen andere typische Symptome oder Anzeichen einer Kardiomyopathie.
Der Patient hat ein typisches Risikoprofil für eine koronare Herzkrankheit und zeigt intermittierende retrosternale Druckgefühle bei Belastung, die durch die erhöhten Troponin- und CK-Werte sowie die diskreten ST-Streckensenkungen im EKG unterstützt werden.
Der Patient hatte vor zwei Wochen einen fieberhaften Infekt der oberen Atemwege und zeigt erhöhte Troponin- und CK-Werte sowie eine geringgradig eingeschränkte LVEF, was auf eine Myokarditis hinweisen könnte.
Obwohl kein Perikarderguss in der TTE sichtbar ist, könnten die retrosternalen Druckgefühle und die erhöhten Troponin- und CK-Werte auch auf eine Perikarditis hinweisen, insbesondere nach einem fieberhaften Infekt.
Der Patient zeigt einen erhöhten D-Dimer-Wert, was auf eine pulmonale Embolie hinweisen könnte, aber die anderen Befunde sprechen eher gegen diese Diagnose.
Der Patient hat ein hohes kardiovaskuläres Risikoprofil mit arterieller Hypertonie, Nikotinabusus und positiver Familienanamnese für koronare Herzkrankheit. Die retrosternalen Druckgefühle bei Belastung und die erhöhten Troponin-Werte sprechen für ein akutes Koronarsyndrom.
Der kürzlich durchgemachte fieberhafte Infekt der oberen Atemwege und die erhöhten Entzündungsparameter (CRP) sowie die diskrete Hypokinesie der lateralen Wandabschnitte in der Echokardiographie könnten auf eine Myokarditis hinweisen.
Die intermittierenden retrosternalen Druckgefühle bei Belastung und die unspezifischen ST-Streckensenkungen im EKG könnten auf eine stabile Angina pectoris hinweisen, insbesondere im Kontext des hohen kardiovaskulären Risikoprofils.
Die retrosternalen Druckgefühle und die erhöhten Entzündungsparameter könnten auch auf eine Perikarditis hinweisen, obwohl kein Perikarderguss in der Echokardiographie nachgewiesen wurde.
Die erhöhten D-Dimer-Werte und die retrosternalen Druckgefühle könnten auf eine pulmonale Embolie hinweisen, obwohl die klinischen Symptome und die Echokardiographie eher gegen diese Diagnose sprechen.
Der Patient präsentiert mit typischen retrosternalen Beschwerden, die bei Belastung zunehmen, sowie erhöhten Troponinwerten und CK-MB. Die unspezifischen ST-Streckensenkungen im EKG und die Hypokinesie in der Echokardiographie unterstützen diese Diagnose.
Der Patient hatte vor kurzem einen Atemwegsinfekt, was ein möglicher Auslöser für eine Myokarditis sein kann. Erhöhtes NT-proBNP und die diskrete Hypokinesie könnten dafür sprechen, obwohl die klinische Präsentation weniger typisch ist.
Aufgrund des Risikoprofils (Hypertonie, Nikotinabusus, Familienanamnese) und der intermittierenden Beschwerden ist eine stabile Angina pectoris möglich, die sich aktuell dekompensiert hat. Die erhöhten Troponinwerte sprechen jedoch eher gegen eine rein stabile Angina.
Die geringgradig eingeschränkte LVEF und das erhöhte NT-proBNP deuten auf eine Herzinsuffizienz hin, die durch die zugrundeliegende KHK oder eine Myokarditis verursacht sein könnte. Die Schwere im Brustkorb könnte auch durch die Herzinsuffizienz bedingt sein.
Das erhöhte D-Dimer könnte auf eine Lungenembolie hindeuten, obwohl es unspezifisch ist und auch bei anderen Erkrankungen erhöht sein kann. Die Symptome sind jedoch weniger typisch für eine Lungenembolie.
Der Patient weist typische klinische Merkmale einer stabilen Angina auf: retrosternale Druckgefühle, Belastungsabhängigkeit, persistierende Symptomatik in Ruhe. Die erhöhten Troponin-Werte (142 ng/l) und die diskreten ST-Senkungen in V4-V6 deuten auf eine myokardiale Ischämie hin. Die geringgradige LVEF-Einschränkung und Hypokinesie der lateralen Wand bestätigen eine koronare Herzkrankheit. Die Risikofaktoren (Hypertonie, Rauchen, familiäre Anamnese) erhöhen die Wahrscheinlichkeit.
Die signifikante Troponin-Erhöhung (142 ng/l >14 ng/l) in Kombination mit belastungsabhängigen Symptomen und EKG-Veränderungen (ST-Senkungen) spricht für ein akutes Koronarsyndrom ohne ST-Hebung. Die erhöhten Entzündungsmarker (CRP, D-Dimer) könnten auf eine postinfektiöse Entzündungsreaktion oder eine begleitende endotheliale Dysfunktion hinweisen, die die Plaqueinstabilität fördern kann.
Die kürzlich durchgemachte Infektion der oberen Atemwege, die erhöhten Entzündungsmarker (CRP 24,5 mg/l, D-Dimer 0,65 mg/l) sowie die geringgradige LVEF-Einschränkung und Hypokinesie ohne koronare Verschlusszeichen sprechen für eine postinfektiöse Myokarditis. Die Troponin-Erhöhung ist hierbei typisch, auch wenn sie weniger spezifisch ist als bei NSTEMI.
Die geringgradige LVEF-Einschränkung (48-50%) und die Hypokinesie der lateralen Wand könnten auf eine frühe Dilatationskardiomyopathie hindeuten. Allerdings fehlen typische Anzeichen wie Herzinsuffizienz, Ödeme oder Halsvenenstauung. Die kürzliche Infektion und die Entzündungsmarker machen eine infektiöse Ursache wahrscheinlicher, sodass eine primäre Kardiomyopathie weniger wahrscheinlich ist.
Die leichte D-Dimer-Erhöhung (0,65 mg/l) und die persistierende Brustschwere könnten auf eine pulmonale Embolie hinweisen. Allerdings fehlen typische Symptome wie Atemnot, Tachypnoe oder Hypoxämie. Die Echokardiographie zeigt keine Zeichen einer pulmonalen Hypertonie oder Rechtsherzbelastung, was die Diagnose unwahrscheinlich macht.
Der Patient zeigt klinische Symptome eines myokardialen Ischämiesyndroms (retrosternale Druckgefühle, Risikoprofil, EKG-Veränderungen) und hohe Troponin-T-Werte, die auf eine myokardiale Schädigung hinweisen.
Der Patient hat klinische Symptome einer instabilen Angina pectoris (retrosternale Druckgefühle, Risikoprofil, EKG-Veränderungen) ohne ST-Hebungen, die auf eine reversible myokardiale Ischämie hinweisen.
Der Patient hat kürzlich einen fieberhaften Infekt durchgemacht und zeigt nun eine leichte linksventrikuläre Dysfunktion sowie erhöhte Troponin-T-Werte, was auf eine Myokarditis hinweisen könnte.
Aufgrund der kürzlichen Infektion und der leichten linksventrikulären Dysfunktion ist auch eine Perimyokarditis möglich, die eine Entzündung des Perikards und des Myokards umfasst.
Die erhöhten Troponinwerte (142 ng/l), CK (215 U/l), CK-MB (28 U/l) in Kombination mit retrosternalen Druckgefühlen, die sich bei Belastung verschlimmern, deuten auf eine ischämische Herzerkrankung hin. Die unspezifischen ST-Streckensenkungen im EKG unterstützen diese Diagnose.
Die intermittierenden retrosternalen Druckgefühle bei Belastung, die sich verschlimmern und auch in Ruhephasen bestehen bleiben, sind typisch für instabile Angina pectoris. Die Vorgeschichte von Hypertonie, Nikotinabusus und familiärer KHK-Neigung erhöhen das Risiko.
Der vorangegangene fieberhafte Infekt der oberen Atemwege könnte eine Myokarditis ausgelöst haben. Die erhöhten CRP- und NT-proBNP-Werte sowie die eingeschränkte LVEF in der TTE sprechen dafür. Die ST-Streckensenkungen im EKG können ebenfalls mit Myokarditis assoziiert sein.
Die geringgradig eingeschränkte LVEF (48-50%) und die Hypokinesie der lateralen Wandabschnitte in der TTE können auf eine Kardiomyopathie hindeuten. Die Vorgeschichte eines Infekts könnte eine infektiöse Kardiomyopathie begünstigt haben. Weitere Ursachen (z.B. Alkoholmissbrauch, genetische Faktoren) sollten in Betracht gezogen werden.
Hochgradige Wahrscheinlichkeit basierend auf den klinischen Symptomen, dem kardiovaskulären Risikoprofil und den erhöhten Biomarkern (Troponin T, NT-proBNP).
Erhöhte Troponin Werte und die Vorstellung eines fieberhaften Infekts der oberen Atemwege könnten auf Myokarditis hindeuten.
Intermittierende, dumpfe retrosternale Druckgefühle, die vor allem bei körperlicher Belastung zunehmen, sind typisch für angina pectoris.
Obwohl kein Perikarderguss festgestellt wurde, könnten die dumpfen Druckgefühle und die erhöhten Biomarkern auf eine subakute Perikarditis hinweisen.