GerMedBench

cr_007

Orthopädie/Unfallchirurgieeinfach

Klinischer Text

Vorstellung der 74-jährigen Patientin Hannelore M., die nach einem häuslichen Sturzereignis durch den Rettungsdienst in unserer Notaufnahme vorgestellt wurde. Die Patientin gab an, im Badezimmer auf feuchtem Boden ausgerutscht und unmittelbar auf die linke Hüfte gestürzt zu sein. Seit dem Sturz bestehen persistierende, stechende Schmerzen in der linken Leistenregion mit Ausstrahlung in den ventralen Oberschenkel. Ein Aufstehen oder eine Belastung des Beines war der Patientin seither nicht mehr möglich. Anamnestisch sind eine bekannte Osteoporose (derzeit keine spezifische Medikation), eine arterielle Hypertonie sowie ein stabiler Diabetes mellitus Typ 2 bekannt. Die Patientin lebt allein und ist im Alltag üblicherweise mobil unter Verwendung eines Gehstocks. Klinischer Untersuchungsbefund: In Rückenlage zeigt sich das linke Bein im Vergleich zur rechten Seite klinisch verkürzt. Es besteht eine deutliche Außenrotationsfehlstellung des Fußes. Bei Palpation findet sich ein massiver Druckschmerz über der linken Leiste sowie ein axialer Stauchungsschmerz über der Längsachse des Femurs. Die aktive Beweglichkeit ist schmerzbedingt vollständig aufgehoben. Passiv zeigt sich eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung insbesondere bei versuchter Innenrotation. Die periphere Durchblutung, Motorik und Sensibilität (pDMS) sind an der betroffenen Extremität intakt. Keine offenen Wunden. Laborchemische Befunde: Hämoglobin: 11,2 g/dl, Leukozyten: 10,2 Gpt/l, CRP: 12,4 mg/l, Kreatinin: 0,85 mg/dl, Kalium: 4,1 mmol/l, INR: 1,05. Bildgebung: Die konventionelle Röntgenaufnahme des Beckens a.p. sowie der linken Hüfte axial zeigt eine Diskontinuität der Kortikalis im subkapitalen Bereich des proximalen Femurs links. Es zeigt sich eine Dislokation der Fragmente mit einer Varus-Fehlstellung entsprechend einer Garden-Klassifikation Stadium III. Die Gelenkpfanne (Acetabulum) stellt sich regelrecht dar.

Ground Truth

Bestätigte Diagnose:Mediale Schenkelhalsfraktur
1
Mediale SchenkelhalsfrakturS72.01hoch

Beinverkürzung und Außenrotationsfehlstellung · Subkapitale Kortikalisunterbrechung im Röntgen · Garden-III-Dislokation · Belastungsunfähigkeit nach Niedrigrasanz-Trauma

2
Pertrochantäre FemurfrakturS72.11mittel

Klinisch ähnliche Präsentation mit Beinverkürzung · Häufig bei Osteoporose-Patienten nach Sturz · Druckschmerz über dem Trochanter major

3
HüftgelenksluxationS73.00gering

Fehlstellung des Beines · Jedoch meist nach Hochrasanztrauma · Röntgenbefund spricht spezifisch für knöcherne Verletzung

Modell-Ergebnisse (13)

Top-1
Top-3
0.75DDx F1
5Reasoning
5Plausib.
5Red Flags
1
Fraktur des Femurkopfes (Halsfraktur)

Typische Schmerzen in Leiste und ventralem Oberschenkel, verkürztes und nach außen rotiertes Bein, fehlende Belastbarkeit sowie radiologisch nachgewiesene Kortikaldiskontinuität im subkapitalen Bereich mit Varus‑Deformität (Garden III).

2
Intertrochantäre Femurfraktur

Bei älteren Patienten mit Osteoporose kann ein Sturz ebenfalls zu einer intertrochantären Fraktur führen; klinisch ähnlich mit Schmerzen, Verkürzung und Außenrotation, jedoch fehlt im Bild die typische Fraktur im Trochanter‑Bereich.

3
Akute Hüftgelenksluxation (posttraumatisch)

Posttraumatische Luxation kann ebenfalls Schmerzen, verkürztes Bein und Außenrotation verursachen; jedoch zeigen die Röntgenbilder eine intakte Acetabulum und klare Frakturzeichen, sodass eine Luxation unwahrscheinlich ist.

4
Insuffizienzfraktur des Beckens (insuffiziente Fraktur des Os ilium)

Bei Osteoporose können auch Beckenknochen brechen, was Schmerzen in Leiste und eingeschränkte Mobilität verursacht; Bildgebung zeigt jedoch ausschließlich die Femurfraktur, sodass diese Diagnose weniger wahrscheinlich ist.

5
Weichteilverletzung/Hip‑Bursitis

Weichteilverletzungen können Schmerzen und Bewegungseinschränkungen hervorrufen, jedoch erklärt die klinische Verkürzung, Außenrotation und die radiologische Kortikaldiskontinuität die Fraktur besser.

Top-1
Top-3
0.86DDx F1
5Reasoning
5Plausib.
5Red Flags
1
Mediale Schenkelhalsfraktur links

Die Kombination aus Sturzereignis, klinischen Zeichen (Beinverkürzung, Außenrotation, axialer Stauchungsschmerz) und dem radiologischen Nachweis einer subkapitalen Fraktur mit Dislokation nach Garden III bestätigt die Diagnose.

2
Pertrochantäre Femurfraktur

Kann ähnliche klinische Zeichen wie Verkürzung und Außenrotation verursachen, wird jedoch durch die bildgebend eindeutig subkapitale Lokalisation und Garden-Klassifikation ausgeschlossen.

3
Luxatio femoris

Klinisch durch Außenrotationsfehlstellung und Schmerzen ähnlich, jedoch zeigt das Röntgenbild eindeutig eine Fraktur und keine Luxation, zudem ist das Acetabulum unauffällig.

4
Femorale Stressfraktur

Wegen der bekannten Osteoporose grundsätzlich möglich, aber das akute Trauma und das frische, dislozierte Frakturbild im Röntgen sprechen klar für ein akutes Ereignis.

Top-1
Top-3
0.75DDx F1
5Reasoning
5Plausib.
5Red Flags
1
Mediale Schenkelhalsfraktur links (subkapital)

Die klinischen Zeichen (Beinverkürzung, Außenrotationsfehlstellung, axialer Stauchungsschmerz) und das radiologische Bild (Diskontinuität im subkapitalen Bereich mit Dislokation, Garden III) nach einem Sturz auf die Hüfte bei bekannter Osteoporose sind hochspezifisch.

2
Pertrochantäre Femurfraktur links

Sturzereignis auf die Hüfte mit Schmerzen in der Leiste und Belastungsunfähigkeit ist typisch. Die klinische Präsentation (Verkürzung, Außenrotation) ist ähnlich, die radiologische Abgrenzung zur subkapitalen Fraktur ist entscheidend.

3
Azetabuläre Fraktur

Ein Sturz auf die Hüfte kann auch zu einer Pfannenfraktur führen. Die klinische Symptomatik (Leistenschmerz, Bewegungsunfähigkeit) würde passen, das Röntgen zeigt jedoch ein regelrechtes Acetabulum, was dies unwahrscheinlich macht.

4
Luxatio femoris

Eine Hüftluxation nach Sturz zeigt ähnliche Fehlstellungen und Schmerzen. Sie ist bei alleiniger stumpfer Gewalt bei Älteren jedoch selten und wird durch den radiologischen Nachweis der subkapitalen Fraktur ausgeschlossen.

5
Ausgedehnte Weichteilverletzung/Hämatom

Könnte die Schmerzen nach einem Sturz erklären, jedoch sind die klinischen (Fehlstellung, Stauchungsschmerz) und radiologischen Frakturzeichen (Diskontinuität, Dislokation) wegweisend für eine knöcherne Verletzung.

Top-1
Top-3
0.67DDx F1
5Reasoning
5Plausib.
4Red Flags
1
Mediale Schenkelhalsfraktur

Die Röntgenaufnahme zeigt eine Diskontinuität der Kortikalis im subkapitalen Bereich des proximalen Femurs links mit Dislokation der Fragmente, passend zu einer medialen Schenkelhalsfraktur.

2
Pertrochantäre Femurfraktur

Die Klinik mit Verkürzung und Außenrotationsfehlstellung des Beines sowie der Druckschmerz über der Leiste sind auch vereinbar mit einer pertrochantären Femurfraktur, jedoch zeigt die Röntgenaufnahme eine subkapitale Fraktur.

3
Hüftgelenksdistorsion oder -kontusion

Die Patientin hat Schmerzen in der Leistenregion und eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung, jedoch zeigt die Röntgenaufnahme eindeutig eine Fraktur, sodass eine einfache Distorsion oder Kontusion unwahrscheinlich ist.

Top-1
Top-3
0.57DDx F1
3Reasoning
3Plausib.
3Red Flags
1
Femurfraktur

Die Patientin hat nach einem Sturz persistierende, stechende Schmerzen in der linken Leistenregion und eine klinische Verkürzung des linken Beins, was auf eine Fraktur hinweist. Die Röntgenaufnahme zeigt eine Diskontinuität der Kortikalis im subkapitalen Bereich des proximalen Femurs links.

2
Hüftgelenksluxation

Die Patientin hat eine deutliche Außenrotationsfehlstellung des Fußes und eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung insbesondere bei versuchter Innenrotation, was auf eine Luxation hinweisen könnte. Allerdings zeigt die Röntgenaufnahme keine Anzeichen einer Luxation des Hüftgelenks.

3
Weichteilschaden

Die Patientin hat einen massiven Druckschmerz über der linken Leiste und einen axialen Stauchungsschmerz über der Längsachse des Femurs, was auf einen Weichteilschaden hinweisen könnte. Allerdings fehlen offene Wunden und die periphere Durchblutung, Motorik und Sensibilität sind intakt.

4
Osteoporotische Kompaktionsfraktur

Die Patientin hat eine bekannte Osteoporose und ist nach einem Sturz auf die linke Hüfte gestürzt, was auf eine osteoporotische Kompaktionsfraktur hinweisen könnte. Allerdings zeigt die Röntgenaufnahme eine Diskontinuität der Kortikalis im subkapitalen Bereich des proximalen Femurs links, was eher auf eine Femurfraktur hinweist.

Top-1
Top-3
0.75DDx F1
2Reasoning
2Plausib.
3Red Flags
1
Subkapitale Femurfraktur

Die klinische Präsentation (Sturz, Leistenschmerzen mit Ausstrahlung, Beinverkürzung, Außenrotation, Stauchungsschmerz) in Kombination mit dem Röntgenbefund (Diskontinuität der Kortikalis, Fragmentdislokation, Varus-Fehlstellung) ist hochspezifisch für eine subkapitale Femurfraktur.

2
Hüftluxation

Obwohl die Röntgenaufnahme die Gelenkpfanne als regelrecht darstellt, muss eine Luxation initial in Betracht gezogen werden, da der Sturzmechanismus und die klinische Symptomatik (Schmerzen, Bewegungseinschränkung, Fehlstellung) dafür sprechen könnten. Die Dislokation der Fragmente könnte eine sekundäre Folge einer initialen Luxation sein.

3
Femurhalsfraktur

Eine Femurhalsfraktur ist eine mögliche Ursache für die Schmerzen und Bewegungseinschränkung, jedoch ist der subkapitale Bereich im Röntgenbild eindeutig betroffen, was die Diagnose einer Femurhalsfraktur weniger wahrscheinlich macht.

4
Trochanterbruch

Ein Trochanterbruch könnte die Schmerzen und die Bewegungseinschränkung erklären, jedoch ist die klinische Präsentation (Beinverkürzung, Außenrotation) und der Röntgenbefund (Diskontinuität im subkapitalen Bereich) eher untypisch dafür.

5
Hüftimpingement (Femoroacetabuläres Impingement - FAI)

Ein FAI ist unwahrscheinlich, da die akute Entstehung nach einem Sturz und der klare radiologische Befund einer Fraktur gegen diese Diagnose sprechen. FAI manifestiert sich typischerweise schleichend und ohne Trauma.

Top-1
Top-3
0.29DDx F1
1Reasoning
1Plausib.
2Red Flags
1
Pertrochantäre Femurfraktur

Die Röntgenaufnahme zeigt eine Diskontinuität der Kortikalis im subkapitalen Bereich des proximalen Femurs links, was typisch für eine pertrochantäre Femurfraktur ist. Klinische Symptome wie Schmerzen, Bewegungseinschränkung und Fehlstellung unterstützen diese Diagnose.

2
Weichteilschaden/Blutung (z.B. Hämatom)

Der massiver Druckschmerz und der axiale Stauchungsschmerz könnten auch auf einen erheblichen Weichteilschaden hinweisen, insbesondere bei Abwesenheit von offenen Wunden. Die Laborwerte (Hämoglobin, CRP) deuten jedoch nicht auf eine massive Blutung hin.

3
Osteoporotische Kompaktionsfraktur der Hüfte (nicht-disloziert)

Die bekannte Osteoporose der Patientin erhöht das Risiko für osteoporotische Frakturen. Allerdings sprechen die Röntgenbefunde und die klinische Präsentation (Fehlstellung, Diskontinuität) eher für eine dislozierte Fraktur, weshalb diese Diagnose weniger wahrscheinlich ist.

4
Weichgewebetrauma (z.B. Muskelzerrung, Sehnenverletzung)

Die Symptome könnten theoretisch auch durch ein Weichgewebetrauma verursacht werden, jedoch sprechen die Schwere der Symptome, die Fehlstellung und die Röntgenbefunde eher gegen diese Diagnose.

Top-1
Top-3
0.50DDx F1
2Reasoning
2Plausib.
3Red Flags
1
Fraktur des proximalen Femurs (Hüftfraktur)

Die klinischen Befunde wie verkürztes und außenrotiertes Bein, massiver Druckschmerz in der Leiste, axialer Stauchungsschmerz und die Röntgenbefunde mit Diskontinuität der Kortikalis und Dislokation der Fragmente sprechen eindeutig für eine Hüftfraktur.

2
Hüftgelenksprellung

Obwohl die Röntgenbefunde eine Fraktur zeigen, könnte eine Hüftgelenksprellung als Begleitverletzung vorliegen, was die Schmerzen und die Bewegungseinschränkung erklären würde.

3
Hüftgelenksentzündung

Die Schmerzen und die Bewegungseinschränkung könnten auch auf eine posttraumatische Entzündung des Hüftgelenks zurückzuführen sein, insbesondere bei der erhöhten CRP.

4
Hüftgelenksluxation

Die außenrotierte Fehlstellung und die Bewegungseinschränkung könnten auch auf eine Luxation des Hüftgelenks hindeuten, obwohl die Röntgenbefunde eine Fraktur bestätigen.

5
Weichteilverletzung der Leiste

Die Schmerzen in der Leiste könnten auch auf eine Verletzung der Weichteile zurückzuführen sein, insbesondere bei der Osteoporose und dem hohen Fallrisiko der Patientin.

Top-1
Top-3
0.00DDx F1
1Reasoning
2Plausib.
3Red Flags
1
Perthesche Hüftfraktur

Die Röntgenaufnahme zeigt eine Diskontinuität der Kortikalis im subkapitalen Bereich des proximalen Femurs links mit Dislokation der Fragmente und Varus-Fehlstellung, was typisch für eine perthesche Hüftfraktur ist. Die klinischen Symptome wie stechende Schmerzen in der Leistenregion und die Bewegungseinschränkung unterstützen diese Diagnose.

2
Osteoporotische Hüftfraktur

Die Patientin hat eine bekannte Osteoporose, was das Risiko für osteoporotische Frakturen erhöht. Die klinischen Symptome und die Röntgenbefunde deuten auf eine Fraktur hin, die durch die Osteoporose verursacht sein könnte.

3
Pathologische Fraktur

Obwohl keine spezifischen Hinweise auf eine pathologische Fraktur vorliegen, könnte eine unbekannte primäre oder sekundäre Knochenerkrankung die Fraktur verursacht haben. Dies sollte bei der weiteren Diagnostik berücksichtigt werden.

Top-1
Top-3
0.33DDx F1
3Reasoning
3Plausib.
2Red Flags
1
Femurhalsfraktur

Der klinische Untersuchungsbefund mit Schmerzen in der Leiste, verkürztem und nach außen rotiertem Bein sowie der palpatorische Befund eines Druckschmerzes über der Leiste und axialer Stauchungsschmerz über der Längsachse des Femurs sind verdächtig für eine Femurhalsfraktur. Die Röntgenbefunde bestätigen dies.

2
Hüftkopfnekrose

Die bekannte Osteoporose und die Symptome wie Schmerzen in der Leiste und eingeschränkte Beweglichkeit könnten auch auf eine Hüftkopfnekrose hinweisen. Allerdings wären die Röntgenbefunde in der Regel nicht so eindeutig.

3
Hüftgelenksentzündung (Coxitis)

Eine Hüftgelenksentzündung kann ähnliche Symptome wie eine Femurhalsfraktur verursachen. Der Unterschied liegt in der Anamnese, da eine Coxitis normalerweise nicht durch einen Sturz verursacht wird. Zudem wären die Laborwerte für eine Entzündung deutlicher ausgeprägt.

Top-1
Top-3
0.50DDx F1
2Reasoning
2Plausib.
3Red Flags
1
Hüftfraktur (Femurhals)

Die Röntgenaufnahme zeigt eine Diskontinuität der Kortikalis im subkapitalen Bereich des proximalen Femurs links mit Fragmentierung und Varus-Fehlstellung (Garden Stadium III), was typisch für eine Hüftfraktur des Femurhalses ist. Die Schmerzen in der Leistenregion und die Unfähigkeit zur Belastung des Beines unterstützen diese Diagnose.

2
Hüftfraktur (Fragmente)

Die Röntgenaufnahme zeigt eine Diskontinuität der Kortikalis im subkapitalen Bereich des proximalen Femurs links mit Fragmentierung. Dies deutet auf eine Fraktur hin, die sich in Fragmente unterteilt hat. Die klinischen Symptome wie Schmerzen, Bewegungseinschränkung und die Unfähigkeit zur Belastung passen zu dieser Diagnose.

3
Osteoporotische Hüftfraktur

Die Patientin hat eine bekannte Osteoporose, die das Risiko für Hüftfrakturen erhöht. Die Fraktur des Femurhalses ist eine häufige Komplikation der Osteoporose. Die Stürze sind ein bekannter Risikofaktor für Osteoporose-bedingte Frakturen.

4
Hüftluxation

Obwohl die Röntgenaufnahme eine Fraktur zeigt, sollte eine Hüftluxation in Betracht gezogen werden, insbesondere wenn die Patientin den Sturz auf die Hüfte hatte. Die klinischen Symptome wie Schmerzen und Bewegungseinschränkung können bei einer Luxation ähnlich sein. Die Varus-Fehlstellung könnte auch auf eine Luxation hindeuten.

5
Stressfraktur des Femurhalses

Bei einer älteren Patientin mit Osteoporose und einem Sturz ist eine Stressfraktur des Femurhalses möglich, auch wenn die Röntgenaufnahme eher auf eine akute Fraktur hindeutet. Eine Stressfraktur kann sich zunächst subtiler manifestieren und sich erst bei Belastung verschlimmern. Die Vorgeschichte des Sturzes könnte als auslösender Faktor dienen.

Top-1
Top-3
0.67DDx F1
3Reasoning
3Plausib.
4Red Flags
1
Femurhalsfraktur (Garden-Klassifikation Stadium III)

Die Diskontinuität der Kortikalis im subkapitalen Bereich des proximalen Femurs links und die Dislokation der Fragmente mit einer Varus-Fehlstellung sprechen für eine Femurhalsfraktur. Die Symptome wie stechende Schmerzen in der linken Leistenregion mit Ausstrahlung in den ventralen Oberschenkel und die Bewegungseinschränkung bei Innenrotation unterstützen diese Diagnose.

2
Osteoporotische Knochenbruch (insbesondere bei Osteoporose-Patienten)

Die bekannte Osteoporose der Patientin und die Diskontinuität der Kortikalis im subkapitalen Bereich des proximalen Femurs links sprechen für eine Osteoporotische Knochenbruch. Die Symptome wie stechende Schmerzen in der linken Leistenregion mit Ausstrahlung in den ventralen Oberschenkel und die Bewegungseinschränkung bei Innenrotation unterstützen diese Diagnose.

3
Traumatische Luxation der Hüfte

Die Dislokation der Fragmente mit einer Varus-Fehlstellung und die Symptome wie stechende Schmerzen in der linken Leistenregion mit Ausstrahlung in den ventralen Oberschenkel sprechen für eine Traumatische Luxation der Hüfte. Die Bewegungseinschränkung bei Innenrotation unterstützt diese Diagnose.

Top-1
Top-3
0.29DDx F1
1Reasoning
1Plausib.
1Red Flags
1
Garden-III-Dislokation des proximalen Femurs

Die klinischen Befunde, insbesondere die klinisch erkennbare Verkürzung des Beines, die Außenrotationsfehlstellung des Fußes, der massive Druckschmerz und der axialer Stauchungsschmerz, sowie die Röntgenuntersuchung, die eine Garden-Klassifikation Stadium III zeigt, sprechen für eine Garden-III-Dislokation des proximalen Femurs.

2
Kapitalknorpelruptur

Die klinisch erkennbare Verkürzung des Beines und die schmerzhafte Bewegungseinschränkung, insbesondere bei versuchter Innenrotation, könnten auch auf eine Kapitalknorpelruptur hindeuten. Allerdings ist die Röntgenuntersuchung nicht spezifisch genug, um eine solche Diagnose zu stellen, und die Garden-Klassifikation deutet eher auf eine Fraktur hin.

3
Inzidentelle Fraktur des proximalen Femurs

Die klinischen Befunde, insbesondere die Verkürzung des Beines und die schmerzhafte Bewegungseinschränkung, könnten auch auf eine inzidentelle Fraktur des proximalen Femurs hindeuten. Die Röntgenuntersuchung bestätigt diese Diagnose durch die Diskontinuität der Kortikalis im subkapitalen Bereich.

4
Hypertonische Osteoarthropathie

Die arterielle Hypertonie der Patientin könnte in Verbindung mit der Osteoporose zu einer Hypertonischen Osteoarthropathie führen, die klinisch durch Schmerzen in der Hüftregion und eine Verkürzung des Beines charakterisiert ist. Allerdings sind die klinischen Befunde und die Röntgenuntersuchung eher auf eine Fraktur oder Dislokation hinweisen.

cr_007 — Klinisches Reasoning | GerMedBench