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NeurologieeinfachKlinischer Text
Vorstellung/Aufnahmegrund: Ein 72-jähriger Patient wurde durch den Rettungsdienst mit dem Verdacht auf einen akuten zerebralen Insult in die Notaufnahme eingeliefert. Die Symptomatik trat am Morgen des Aufnahmetages plötzlich gegen 08:15 Uhr während des Frühstücks auf. Anamnese: Laut Angaben der Ehefrau habe der Patient beim Essen plötzlich die Kaffeetasse aus der linken Hand fallen lassen und sei beim Versuch aufzustehen zur linken Seite weggeknickt. Die Sprache sei unmittelbar danach verwaschen gewesen. An Vorerkrankungen sind ein langjähriger arterieller Hypertonus sowie ein bekanntes, paroxysmales Vorhofflimmern bekannt. Eine dauerhafte Antikoagulation mit Apixaban war vor drei Tagen aufgrund einer anstehenden zahnärztlichen Behandlung pausiert worden. Untersuchungsbefund: Bei Aufnahme zeigt sich der Patient wach und zu allen Qualitäten orientiert (GCS 15). Es besteht eine ausgeprägte Dysarthrie bei erhaltenem Sprachverständnis. In der neurologischen Untersuchung imponiert eine zentrale Fazialisparese links sowie eine schlaffe Hemiparese der linken Körperhälfte (Kraftgrad Arm 2/5, Bein 3/5 nach Janda). Der linksseitige Babinski-Reflex ist positiv. Die Sensibilität ist im Bereich des linken Arms und Beins für Berührungsreize vermindert. Die National Institutes of Health Stroke Scale (NIHSS) wird mit 13 Punkten dokumentiert. Laborwerte: Glukose 112 mg/dl, Kreatinin 1,02 mg/dl, CRP 4,1 mg/l (Ref. < 5), Leukozyten 7.800/µl, Thrombozyten 225.000/µl, INR 1,1, PTT 28 sek. Bildgebungsbefunde: Die notfallmäßig durchgeführte kranielle Computertomographie (CCT) zeigt keinen Anhalt für eine intrakranielle Blutung. Es lässt sich jedoch ein 'Hyperdenses Media-Zeichen' im Bereich des M1-Segments der rechten Arteria cerebri media abgrenzen. Zudem zeigt sich eine diskrete Verstreichung der Sulci und eine beginnende Differenzierungsminderung zwischen Mark und Rinde im Bereich des rechten Insular-Cortex.
Ground Truth
I63.3hochAkutes fokal-neurologisches Defizit · Hemiparese links · Hyperdenses Media-Zeichen im CCT · Pausierte Antikoagulation bei Vorhofflimmern
I61.9geringAkute neurologische Ausfälle · Arterieller Hypertonus
G81.9geringTransiente Hemiparese
G43.1geringNeurologische Ausfälle
Modell-Ergebnisse (14)
Plötzlicher Symptombeginn mit typischer Hemisymptomatik (Hemiparese links, Fazialisparese, Dysarthrie, positiver Babinski), Hyperdenses Media-Zeichen im CCT als Frühzeichen einer Thrombose der A. cerebri media, sowie pausierte Antikoagulation bei Vorhofflimmern als Risikofaktor.
Akute neurologische Defizite und arterielle Hypertonie als Risikofaktor, jedoch Ausschluss einer Blutung im initialen CCT und fehlende typische Blutungszeichen (z. B. raumfordernder Effekt).
Plötzliche fokal-neurologische Symptome, jedoch persistierende Defizite (NIHSS 13) und bildmorphologische Veränderungen im CCT (Hyperdenses Media-Zeichen, Insular-Cortex-Beteiligung) sprechen gegen eine TIA.
Akute Hemisymptomatik möglich, aber typischerweise subakuter Verlauf, Kopfschmerzen und fehlende venöse Stauungszeichen im CCT machen diese Diagnose unwahrscheinlich.
Normoglykämie (112 mg/dl) bei Aufnahme schließt diese Diagnose aus, zudem passen die fokalen Defizite nicht zu einer globalen Hypoglykämie.
Das klinische Bild einer plötzlichen linksseitigen Hemiparese und zentralen Fazialisparese bei bekanntem Vorhofflimmern und pausierter Antikoagulation ist klassisch für einen kardioembolischen Schlaganfall. Das 'Hyperdense Media-Zeichen' in der CCT sowie die beginnende Infarktzeichen im Insular-Cortex bestätigen einen akuten Gefäßverschluss der rechten A. cerebri media.
Die Symptomatik und Anamnese passen primär zu einem Insult, und eine Blutung muss bei neurologischen Ausfällen immer ausgeschlossen werden. Die CCT schließt eine relevante intrakranielle Blutung jedoch weitgehend aus, weshalb diese Diagnose sehr unwahrscheinlich ist.
Alternativ zur kardioembolischen Genese könnte eine Makroangiopathie oder Arteriosklerose der hirnversorgenden Gefäße vorliegen, wenngleich das Hyperdense Media-Zeichen und die Anamnese (Vorhofflimmern, Pausierung der Antikoagulation) eher für einen Embolus sprechen.
Ein Tumor könnte neurologische Defizite verursachen, jedoch ist der plötzliche Symptombeginn ('Time is unknown') und das spezifische Bild eines Hyperdensen Media-Zeichens in der CCT typisch für einen akuten Gefäßverschluss und nicht für ein langsam wachsendes Neoplasma.
Plötzliche Hemiparese links, Dysarthrie und Sensibilitätsstörung bei bekanntem Vorhofflimmern und pausierter Antikoagulation. Das Hyperdense Media-Zeichen im CCT ist ein direkter Hinweis auf einen thrombotischen Verschluss der A. cerebri media rechts.
Trotz fehlender Blutung im initialen CCT ist das Risiko unter pausierter Antikoagulation erhöht. Die fokal-neurologischen Symptome sind typisch, eine Blutung kann initial im CT übersehen werden.
Kann selten mit hemisphärischen Symptomen wie Hemiparese und Dysarthrie einhergehen, ist jedoch bei diesem Patienten mit kardiovaskulären Risikofaktoren und akutem Beginn sehr viel unwahrscheinlicher als ein Schlaganfall.
Eine fokale epileptische Aktivität mit nachfolgender Parese ist möglich, aber das Fehlen eines beobachteten Anfalls und die persistierenden Symptome machen diese Diagnose im Vergleich zum Schlaganfall unwahrscheinlich.
Der Patient zeigt eine akute Hemiparese links, Dysarthrie und eine zentrale Fazialisparese links, was auf eine Läsion im Bereich der rechten Arteria cerebri media hinweist. Das 'Hyperdense Media-Zeichen' im CCT unterstützt diese Diagnose.
Obwohl das CCT keinen Anhalt für eine intrakranielle Blutung zeigt, ist diese Diagnose aufgrund der Symptomatik und der kürzlich pausierten Antikoagulation nicht völlig auszuschließen, jedoch weniger wahrscheinlich.
Die Symptomatik könnte auch auf eine TIA hindeuten, jedoch spricht die Persistenz der Symptome gegen eine TIA. Zudem zeigt das CCT Hinweise auf eine Ischämie.
Plötzlicher Auftreten von Dysarthrie, linksseitiger Fazialis- und Hemiparese, Sensibilitätsdefizit und positiver Babinski, kombiniert mit dem hyperdensen Media‑Zeichen im rechten M1‑Segment (Hinweis auf intraluminale Thrombus) und pausierter Antikoagulation bei Vorhofflimmern, sprechen stark für einen kardioembolischen Infarkt.
Die klinische Präsentation ist identisch mit einem großen Gefäßinfarkt; bei älteren Patienten mit arterieller Hypertonie kann eine lokale arteriell-atherosklerotische Plaque im MCA ebenfalls die Ursache sein, insbesondere wenn kardiale Embolie nicht eindeutig nachweisbar ist.
Obwohl die Notfall‑CT keine Blutung zeigte, kann ein sehr frühes, hyperakutes Blutungsereignis im Rahmen einer Antikoagulationspause übersehen werden; die neurologischen Defizite könnten ebenfalls durch eine kleine Blutung erklärt werden.
Ein plötzliches Auftreten von fokalen neurologischen Defiziten kann auch nach einem unbemerkten fokalen Anfall auftreten; jedoch fehlt ein Anfallsereignis in der Anamnese und das CT‑Bild zeigt ein hyperdenses MCA‑Zeichen, was die Wahrscheinlichkeit reduziert.
Plötzlicher Beginn von neurologischen Defiziten (linksseitige Hemiparese, Fazialisparese, Dysarthrie, Sensibilitätsstörung) bei einem Patienten mit Risikofaktoren (Hypertonus, Vorhofflimmern, pausierte Antikoagulation) und einem NIHSS-Score von 13. Die CCT zeigt Anzeichen eines frühen Ischämieinfarkts (Hyperdenses Media-Zeichen, Sulciverstreichung, Differenzierungsminderung) im Versorgungsgebiet der rechten Arteria cerebri media (M1).
Ähnliche Symptomatik wie beim Schlaganfall, jedoch mit vollständiger oder teilweiser Remission innerhalb von 24 Stunden. Die anhaltenden Defizite (NIHSS 13) und die CCT-Befunde sprechen eher für einen manifesten Schlaganfall, aber eine TIA mit anhaltenden Restdefiziten ist theoretisch möglich, wenn die Symptome erst kurz zuvor begonnen haben und sich noch nicht vollständig zurückgebildet haben.
Plötzlicher Beginn neurologischer Defizite. Die initiale CCT zeigte jedoch keine intrakranielle Blutung. Ein sehr früher, kleiner Bluterguss könnte initial übersehen werden, aber die beschriebenen CCT-Befunde (Hyperdenses Media-Zeichen, Sulciverstreichung) sind typischer für eine Ischämie.
Ein komplexer fokaler Anfall (z.B. frontaler Anfall) kann zu plötzlichen, einseitigen motorischen Symptomen (wie Hemiparese) und Sprachstörungen (Dysarthrie) führen. Die Symptome klingen jedoch typischerweise schneller ab als bei einem Schlaganfall, und die CCT-Befunde passen nicht zu einem Anfall.
Hemiplegische Migräne kann sich mit einseitigen Lähmungserscheinungen präsentieren. Dies ist jedoch seltener und typischerweise von Kopfschmerzen begleitet, die in der Anamnese nicht erwähnt werden. Die CCT-Befunde passen nicht zu einer Migräne.
Die plötzliche Symptomatik mit Dysarthrie, zentraler Fazialisparese links, schlaffer Hemiparese der linken Körperhälfte und positivem Babinski-Reflex links sowie die Ergebnisse der NIHSS und der CCT mit einem 'Hyperdenses Media-Zeichen' im Bereich des M1-Segments der rechten Arteria cerebri media sprechen für einen ischämischen Schlaganfall.
Obwohl die CCT keinen Anhalt für eine intrakranielle Blutung zeigt, kann ein hämorrhagischer Schlaganfall nicht vollständig ausgeschlossen werden, insbesondere bei der vorliegenden Pausierung der Antikoagulation mit Apixaban.
Die Symptomatik könnte auch auf eine TIA hinweisen, jedoch sprechen die Dauer der Symptome und die Ergebnisse der NIHSS und der CCT eher gegen eine TIA.
Eine zerebrale Vasculitis könnte ebenfalls zu den beobachteten Symptomen führen, jedoch fehlen spezifische Hinweise in der Anamnese und den Untersuchungsbefunden, um diese Diagnose zu unterstützen.
Das bekannte paroxysmale Vorhofflimmern und die Pausierung der Antikoagulation könnten zu einem erhöhten Risiko für ein zerebrales Infarkt-Syndrom geführt haben, was durch die Symptomatik und die Bildgebungsbefunde unterstützt wird.
Die plötzliche Onset der Symptome, die ausgeprägte Dysarthrie, die zentrale Fazialisparese links, die schlaffe Hemiparese der linken Körperhälfte und der positive Babinski-Reflex sprechen für einen ischämischen Schlaganfall. Die Bildgebungsbefunde, insbesondere das 'Hyperdenses Media-Zeichen' im Bereich des M1-Segments der rechten Arteria cerebri media, unterstützen diese Diagnose.
Obwohl die CCT keine intrakranielle Blutung zeigt, kann ein hämorrhagischer Schlaganfall nicht vollständig ausgeschlossen werden, da die Bildgebungsbefunde nicht immer sofort nach dem Ereignis sichtbar sind.
Die Symptome könnten auch auf eine TIA hinweisen, da sie plötzlich auftraten und die Patientin wach und orientiert ist. Allerdings sprechen die Dauer der Symptome und die Ergebnisse der Bildgebungsbefunde eher für einen ischämischen Schlaganfall.
Eine zerebrale Vasculitis ist eine seltene Erkrankung, die zu ähnlichen Symptomen führen kann. Allerdings gibt es keine spezifischen Hinweise auf eine Vasculitis in der Anamnese oder den Befunden.
Der plötzliche Beginn der Symptome, die zentrale Fazialisparese, die Hemiparese und die positive Babinski-Reaktion deuten auf einen ischämischen Schlaganfall hin. Das Hyperdenses Media-Zeichen in der CCT unterstützt diese Diagnose.
Die Symptome könnten auch auf eine TIA hinweisen, jedoch ist die Dauer und Schwere der Symptome sowie die Bildgebungsbefunde eher für einen ischämischen Schlaganfall typisch.
Obwohl die CCT keine intrakranielle Blutung zeigt, muss ein hämorrhagischer Schlaganfall differentialdiagnostisch bedacht werden, insbesondere aufgrund der Vorerkrankungen und der pausierten Antikoagulation.
Die plötzliche Symptomatik könnte auch auf eine Migräne mit Aura hinweisen, jedoch sind die neurologischen Ausfälle und die Bildgebungsbefunde eher für einen ischämischen Schlaganfall typisch.
Eine Enzephalitis könnte ebenfalls in Betracht gezogen werden, jedoch sind die plötzliche Symptomatik und die Bildgebungsbefunde eher für einen ischämischen Schlaganfall typisch.
Die plötzliche Symptomentwicklung (Dysarthrie, Hemiparese links, Fazialisparese links, Sensibilitätsstörung links) in Kombination mit dem 'Hyperdenses Media-Zeichen' in der rechten Arteria cerebri media und den frühen Zeichen einer Ischämie in der CCT (Sulci-Verstreichung, Differenzierungsminderung) sprechen stark für einen ischämischen Schlaganfall im Versorgungsgebiet der rechten Arteria cerebri media.
Obwohl die Symptome persistieren, könnte es sich um eine TIA handeln, bei der die Symptome innerhalb von 24 Stunden vollständig remittieren würden. Das 'Hyperdenses Media-Zeichen' und die frühen ischämischen Veränderungen in der CCT machen dies jedoch weniger wahrscheinlich.
Obwohl die initiale CCT keine Blutung zeigt, kann ein sehr frühes Stadium eines intrazerebralen Blutungsereignisses initial unauffällig sein. Die plötzliche Symptomentwicklung und der positive Babinski-Reflex könnten auch auf eine Blutung hindeuten, die in der initialen CCT noch nicht erkennbar ist.
Ein epileptischer Anfall kann zu fokalen neurologischen Defiziten führen, die einem Schlaganfall ähneln können. Allerdings ist die Anamnese ohne Hinweise auf einen Anfall und die Bildgebung spricht eher gegen einen Anfall.
Der plötzliche Beginn der Symptome mit zentraler Fazialisparese, schlaffer Hemiparese links, Dysarthrie und positivem Babinski-Reflex korreliert mit einer zentralen Läsion im rechten fronto-parietalen Bereich. Das 'Hyperdense Media-Zeichen' auf der CCT ist ein spezifischer Hinweis auf einen Thrombus im M1-Segment der rechten Arteria cerebri media. Die Verstreichung der Sulci und die Differenzierungsminderung im rechten Insular-Cortex deuten auf frühe ischämische Veränderungen hin.
Der Patient hat ein bekanntes paroxysmales Vorhofflimmern, ein wesentlicher Risikofaktor für thromboembolische Schlaganfälle. Die Pausierung der Antikoagulation mit Apixaban drei Tage vor dem Ereignis erhöht das Risiko erheblich. Die klinische Symptomatik und die Bildgebung passen zu einem embolischen Schlaganfall, insbesondere im Bereich der Arteria cerebri media.
Ein langjähriger arterieller Hypertonus ist ein Risikofaktor für hypertensive Enzephalopathie, die zu neurologischen Defiziten führen kann. Allerdings fehlen typische Zeichen wie Sehstörungen, Krampfanfälle oder Bewusstseinsstörungen. Die CCT zeigt keine diffusen Veränderungen, sondern eine lokalisierte Läsion, was die Hypertensiv-Enzephalopathie unwahrscheinlicher macht.
Ein Hirnabszess könnte eine plötzliche neurologische Defizitpräsentation verursachen, jedoch fehlen systemische Zeichen wie Fieber, Leukozytose oder CRP-Erhöhung. Die CCT zeigt kein typisches Ringenhancement oder Zentrumshypodensität, sondern ein Hyperdense Media-Zeichen, was gegen einen Abszess spricht.
Migräne mit Aura kann neurologische Symptome wie Dysarthrie, Hemiparese und Sensibilitätsstörungen verursachen, jedoch ist die Symptomatik bei Migräne meist progressiv und reversibel. Die plötzliche, irreversible Lähmung und die CCT-Befunde mit Hyperdense Media-Zeichen sprechen gegen eine Migräne.
Der Patient zeigt plötzlich aufgetretene neurologische Ausfälle, eine positive NIHSS und ein Hyperdenses Media-Zeichen in der CCT, welche auf eine Thrombose oder Embolie der Arteria cerebri media hinweisen. Zudem besteht ein bekannter arterieller Hypertonus und paroxysmales Vorhofflimmern, was das Risiko für ischämische Ereignisse erhöht.
Die klinische Symptomatik mit plötzlichem Beginn und spontaner Rückbildung innerhalb von 24 Stunden würde einer TIA entsprechen. Allerdings spricht das Vorhandensein eines Hyperdenses Media-Zeichens in der CCT gegen eine TIA und für ein ischämisches Schlaganfallereignis.
Obwohl die CCT keinen Anhalt für eine intrakranielle Blutung zeigt, kann diese im Rahmen einer Hypertonie oder durch die Unterbrechung der Antikoagulationstherapie auftreten. Die Differenzialdiagnose sollte jedoch aufgrund der CCT-Befunde als eher unwahrscheinlich eingestuft werden.
Die Symptomatik (plötzliche onset Dysarthrie, Fazialisparese, Hemiparese, Babinski-Reflex, Sensibilitätsstörung) in Kombination mit dem 'Hyperdenses Media-Zeichen' im M1-Segment der rechten Arteria cerebri media und der beginnenden Hirnstammschädigung im rechten Insular-Cortex sind sehr suggestive Zeichen für einen akuten ischämischen Schlaganfall. Die NIHSS von 13 Punkten unterstützt diese Diagnose.
Die plötzliche onset neurologischer Symptome, insbesondere in Verbindung mit Schmerzen im Nackenbereich (nicht explizit erwähnt, aber möglich), und die Lokalisation des 'Hyperdenses Media-Zeichens' könnten auf eine Dissektion hindeuten. Eine Dissektion kann zu einer Ischämie führen, ohne eine Blutung zu verursachen.
Die beginnende Differenzierungsminderung zwischen Mark und Rinde im Bereich des rechten Insular-Cortex könnte auf eine länger andauernde, aber nicht vollständig heilende Ischämie hindeuten. Dies ist jedoch weniger wahrscheinlich als ein akuter Schlaganfall, da die Symptomatik sehr plötzlich aufgetreten ist.
Obwohl weniger wahrscheinlich aufgrund der akuten Symptomatik und des 'Hyperdenses Media-Zeichens', könnte ein MS-Schub mit einer akuten Entzündung im Bereich der Arteria cerebri media eine ähnliche Symptomatik verursachen. Die Sensibilitätsstörung und die Hemiparese könnten auch auf eine MS-Läsion hindeuten. Allerdings ist die plötzliche onset weniger typisch.
Die Patientenbeschreibung mit plötzlichem Auftreten von Symptomen, die NIHSS von 13 Punkten und das Hyperdenses Media-Zeichen auf der CT-Bildgebung deutlich auf einen akuten ischämischen Schlaganfall hinweisen.
Obwohl die CT-Bildgebung keine intrakraniale Blutung zeigt, ist eine Hemorragie nicht ausgeschlossen, insbesondere bei einer Pausierung der Antikoagulation. Das Hyperdenses Media-Zeichen könnte auch bei einer kleinen Hemorragie sichtbar sein.
Die plötzliche Symptomatik und die ausgeprägte Dysarthrie könnten auf einen akuten Migräneanfall hinweisen, insbesondere bei einem Patienten mit Vorhofflimmern. Allerdings sind die neurologischen Defizite eher untypisch für einen Migräneanfall.
Die Symptome und die NIHSS von 13 Punkten sind typisch für einen TIA, insbesondere bei einem Patienten mit arterieller Hypertonie und Vorhofflimmern. Allerdings sind die neurologischen Defizite nicht vollständig abgeklungen, was einen Schlaganfall eher wahrscheinlich macht.